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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
12
The New Danger
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 12. Januar 2005
1. Boogie man song
Eröffnet wird das zweite Solo-Album von Mos Def mit einem Jazz-Track. Produziert von Mos Def und Raphael Saadiq, spielen die beiden auch die beteiligten Instrumente. Raphael übernimmt Gitarre und Bass, Mos das Klavier und das Schlagzeug. Dazu singt Mos, anstatt zu rappen.
2. Freaky black greetings
Weiter geht es mit der Selbstvorstellung der Band Black Jack Johnson. Dieser 2:20 Minuten Semi-Instrumental Track, ist nur das Intro der Band.
3. Ghetto rock
Dieser Track wurde als B-Seite der ersten Single-Auskopplung "Sex, love & money" gewählt. Hier gibt es zum ersten Mal echten Rap. Minnesota liefert den sehr dumpfen Beat. Mos Def's Stimme ist ebenfalls gedämpft und passt damit zum Beat.
"Yes we are Ghetto, yes we are Rock and Roll" ist die Message. Das Eine schließt das Andere eben nicht aus...
4. Zimzallabim
Gemeinsam mit Produzent Easy Mo Bee liefern Black Jack Johnson hier zum ersten Mal die Musik zu einem Track. Dabei beschränkt die Band sich auf den Refrain, und in den Strophen gibt es einen normalen Rap-Beat, der nur zwischendurch kurz von Gitarren-Riffen durchbrochen wird.
5. The rape over
Hier wird der geneigte Rap-Fan schnell merken, dass dieser Beat nicht unbedingt neu ist. Anstelle von einem alten Soul-Sample benutzt Produzent Kanye West hier einen Beat, den er selbst schon einmal verwendet hat. Nämlich für "The takeover" von Jay-Z. Nicht ganz zufällig ist dementpsrechend also auch der Titel des Tracks: "The rape over".
War "The takeover" noch ein Diss gegen andere Rapper, beschäftigt sich Mos Def auf dem sehr kurzen Track (1:34 Minuten) mehr mit der Rap-Industrie allgemein. "Old white men is running this Rap-Shit, Corporate Force is running this Rap-Shit (...), MTV is running this Rap-Shit".
Der Track wurde in den USA inzwischen wegen zu großer Kritik vom Album genommen.
6. Blue black Jack (w/ Shuggie Otis)
Mit dem Namen Shuggie Otis werden wohl die meisten Rap-Fans nicht mehr viel anfangen können. In den 70ern war er allerdings einer der wichtigsten Soul/Funk/R&B-Künstler. Der Gitarrist lieferte damals schon einen innovativen Sound. Das Mos Def seine Musik damals zu schätzen wusste, zeigt nun dieses Feature. Shuggie spielt die Rhytmus Gitarre und das Gitarren-Solo in diesem Blues. Minnesota liefert die Rest-Musik, die auf dem Standart-Blues Rhytmus basiert.
7. Bedstuy parade & Funeral march (w/ Paul Oscher)
Nach Shuggie Otis gibt sich sofort der nächste Star die Ehre. 1968 bis in die 70er hinein war Paul Osher der erste weiße Blues Musiker, der in der Band des legendären Muddy Waters spielen durfte. Auf diesem Gemisch aus Blues und einem Marsch singt Mos Def seine Strophe.
8. Sex, love & money
Die erste Single-Auskopplung des Albums ist wieder ein klassisches Rap-Stück. Mos Def rappt auf einem Beat von Baby Dubb Warryn Campbell. Mos kann hier mal sein Können am Mic nochmal so richtig aufblitzen lassen. Der Beat überzeugt auch absolut. Der Bass wird neben den normalen Drums in erster Linie von einer Pauke geliefert, dazu gibt es kurze Stöße von Bläsern und vor allem eine Flöte, die die Strophen begleitet. Ein sehr guter Rap-Track.
9. Sunshine
Kanye West Produktion Nummer 2 kommt so daher, wie man es in der letzten Zeit sehr oft von Kanye gehört hat. Der Beat wird um ein Sample aus einem Soul-Stück aufgebaut, dass jeder kennt. In diesem Fall "Let the sunshine in" von The Fifth Dimension, bzw. Diana Ross und den Supremes. Der Refrain wurde einfach gelassen, wie er auch im Original ist. Dazwischen flowed Mos Def exzellent über den sehr melodischen Beat.
10. Close edge
Dieser Track ist der einzige des Albums, der mir nicht so richtig gefällt. Minnesota liefert einen Beat, der einerseits elektronisch ist, andererseits durchgehend von Bongo-Spiel begeleitet wird. Dieser Beat ist es auch, der dieses Lied irgendwie zu roh und leer klingen lässt. Im Refrain wird "The message" von Grandmaster Flash und den Furious Five gesampled.
11. The panties
Jetzt kommen wir langsam in den Soul-Teil des Albums.
Auch hier kommt die Musikalisierung von Minnesota. Der Beat beginnt sehr ruhig, und wird dann, wenn das Schlagzeug einsetzt, etwas schneller.
Mos Def singt ein Liebslied. Ein sehr schönes Soul-Stück, dass mal wieder zeigt das Mos nicht nur sehr gut rappen, sondern auch gut singen kann.
Allerdings ist das Lied für die Gesamtlänge von 4:11 Minuten etwas zu eintönig.
12. War
"War" beginnt mit einem relativ harten Beat, und etwa in der Mitte des Stücks, nach einem kurzen Interlude, setzen dann Black Jack Johnson noch einmal ein, und liefern noch etwas mehr Härte.
Produziert ist der Beat von Psycho Les von den Beatnuts.
13. Grown man business (Fresh vintage bottles)(w/ Minnesota)
Bei diesem Track ist Minnesto nun nicht nur als Produzent, sondern auch mal als Rapper tätig. Der Beat beinhaltet ein Sample aus "Simon says" von Pharoahe Monch.
14. Modern Marvel
Der wohl interessanteste Track des Albums könnte "Modern Marvel" sein. Dieser Tribute-Track an Marvin Gaye beginnt mit einem sehr verlangsamten und verfälschten Sample aus "What's going on". Mos Def singt darüber einen schönen Soul-Song. Nach ca. 2:30 Minuten wird der Track zunächst ausgeblendet, dann aber wieder eingeblendet und das Schlagzeug setzt ein. Der entstandene etwas schneller Beat hält sich bis ca. 5:50 Minuten. An dieser Stelle wird auch dieser Beat ausgeblendet, und dann wieder so eingeblendet, dass ein Rap-Beat, basierend auf "What's going on" entsteht. Ab hier rapt Mos Def dann auch über Marvin.
Produziert ist auch dieser Track von Minnesota.
15. Life is real
Mit einem typischen Rap-Song geht es weiter. Der Beat kommt von Molecules. Wer über die "Realness" von Mos Def und seiner Musik diskutieren möchte, kann sich diesen Track anhören. "What I spit and I write is real, because my life is real".
16. The easy spell
Dieser Crossover Track ist geschrieben und produziert von Mos Def, der auch alle Instrumente spielt.Der größte Teil des Textes wird dabei gerappt.
17. The beggar
Der letzte Track mit Beteiligung von Black Jack Johnson ist einer der schönsten Soul-Tracks, die das Album zu bieten hat. Der Beat ist dabei die ersten drei bis vier Minuten sehr simpel gehalten. Lediglich Schlagzeug und Orgel spielen. Dann setzt auch die Gitarre ein, hält sich aber sehr zurück. Der sehr romantische Song, ist das zweite Liebeslied des Albums. Erwähnenswert ist auch das sehr schöne Gitarren-Solo bei etwa 2:30 Minuten.
18. Champion requiem
Nach dem gesprochenen Outro von Mos Def folgt der letzte Track dieses Albums. 88 Keys sitzt dabei an den Reglern.
Zum Schluß gibt es noch einmal ein etwas härters Rap-Stück. Teile des Tracks sind Tributes an einige verstorbene Musiker wie Aaliyah, Left Eye, Jam Master Jay, BIG, 2Pac, Freaky Tah, Big L ... "Everything must come to an end".
Gesamt:
Erinnern wir uns zurück: 1998 veröffentlichte Rawkus Records, das wohl wichtigste Underground Rap-Label der späten 90er und der ersten Jahre des neuen Jahrtausends, das Album "Mos Def and Talib Kweli are Black Star". Dieses Album brachte zwei der wohl anerkanntesten Rapper der folgenden Zeit an die Öffentlichkeit. Das Black Star Album wurde schnell zu einem Meilenstein der Rap-Geschichte gemacht, und Mos Def und Talib Kweli begannen ihre Solo-Karrieren. Also Mos 1999 "Black on both sides" auf den Markt brachte, sein erstes Solo-Album, wurde er als der große Retter des wahren Hip-Hops gefeiert, und jeder Rap-Fan, der von seinem Fachwissen überzeugt war, nannte von da an Mos Def als einen seiner drei Lieblingskünstler.
Exakt fünf Jahre (Der US-Release war auf den Tag genau fünf Jahre nach dem Release von „Black on both sides") nach diesem Album liefert Mos Def nun endlich sein zweites Solo-Album. Und für dieses Album, "The new danger" wird er jetzt von genau den Leuten kritisiert, die in ihm den wahren Retter der Hip-Hop Bewegung sahen.
Da es seit 2002 schon Gerüchte darüber gab, dass Mos Def möglicherweise ein reines Rock-Album auf den Markt bringen wolle, war der erste Kritikpunkt schnell gefunden: Das Album ist viel zu sehr Rock, und viel zu wenig Rap. Diese Kritik stützt sich allerdings nur auf die genannten Gerüchte, und auf eine Meinung, die sich jemand nach dem hören der ersten vier Tracks gebildet hat. Denn ab dann gibt es kaum noch Rock.
Dann gibt es noch die Gruppe, die sich "Reale Rap-Fans" nennt, und immer von "Realness", als Gegenstück zu "Sellout, Mainstream, Kommerz und Backpacker-Musik" sprechen. Diese "Fans" werfen dem Album vor, dass es nicht realer Hip-Hop ist, und Mos Def seine "realen" Fans verraten würde. Aber diese Menschen haben einfach mal wieder nichts verstanden.Ihre Meinung stützt sich in erster Linie auf Engstirnigkeit und Ignoranz. Kurz gesagt: Das Album ist für diese Leute zu Anspruchsvoll.
Das Album hat viel zu bieten. Es gibt Jazz (Track #1), Soul (#11, #14, #17), Rock (#2, #4, #12), Crossover (#16) und sogar Blues (#6, #7). Aber vor allem bietet es Rap! (#3, #5, #8, #9, #10, #12, #13, #15, #18)
Zu behaupten, dass das Album kein Rap-Album wäre, ist also falsch. Aber Mos Def zeigt hier, dass er kein eindimensionaler Musiker ist. Das er auch singen kann, hat er schon früher des öfteren aufblitzen lassen. Hier kann er das auf einigen Soul-Tracks so richtig zeigen. Er kann all Das musikalisch umsetzen, was er liebt, und was ihn geprägt hat. Mit Gästen wie Shuggie Otis und Paul Osher hat er zwei berühmte Blues/Soul/Funk Musiker der 70er in zwei seiner Songs eingebaut. Als Verehrer von Marvin Gaye, liefert der dem verstorbenen Soul-Sänger gleich einen exzellenten fast 10 minütigen Tribute-Song.
Und als Fan der Rock-Musik, hat er sich mit der Band Black Jack Johnson einer verdammt gute Unterstützung an Board geholt. Die Band ist nach Jack Johnson benannt, dem ersten schwarzen Boxer, der den Weltmeistertitel im Schwergewicht erringen konnte. Das war 1908. Die Band ist besetzt mit Will Calhoun am Schlagzeug, er war Mitglied der erfolgreichen Band "Living Color" und arbeitete als Studio-Musiker unter Anderen mit B.B. King, Mick Jagger, Run-DMC oder Public Enemy zusammen. Doug Wimbish spielt den Bass. Er begann seine Karriere als Studio-Bassist des legendären Sugar Hill Records Label. Später war er ebenfalls Mitglied bei "Living Color" und spielte im Studio mit Musikern wie Madonna, Mick Jagger, den Rolling Stones oder Seal. An der Gitarre steht Gary Miller. Er war Mitglied der jamaikanischen Punk-Band Bad Brains. Bernie Worrell am Keyboard war Musiker, Produzent und Songwriter der Band "Parliament- Funkadelic", die es auf mehr als 50 Alben brachte. Seine Musik wurde für Samples in Track von Dr. Dre, Ice Cube, Salt 'n' Pepa, Snoop Dogg, En Vogue, Digital Underground, Heavy D, De La Soul und Anderen benutzt. Inzwischen ist er sogar in die Rock 'n' Roll Hall of Fame aufgenommen worden!
Die Band ist also durchaus Congenial zu Mos Def.
Das das Album allerdings nicht den Geschmack eines jeden Rap-Fans trifft, ist selbstverständlich ganz natürlich. Wer ein pures Rap-Album erwartet, wird zunächst etwas enttäuscht sein. Wer allerdings neben Rap auch etwas für andere Musikrichtungen übrig hat, wird an diesem Album gefallen finden. Zu sagen, dass Mos Def abgefallen ist, ist dagegen falsch. Er hat sich aber definitv verändert. Und bestimmt wird es einige Rap-Fans geben, deren Geschmack dieses Album nicht mehr trifft. Für die Anderen dageben, dürfte dieses Album eines der innovativsten und abwechslungsreichsten Hip-Hop Alben aller Zeiten sein.
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am 15. November 2004
Mos Def: Ein New Yorker Underground MCee?, ein erfolgreicher
Rapstar?, ein begabter Sänger und Gitarrenspieler?,
Ja - es ist ein Genre übergreifendes Album, das hier abgeliefert
wird. Nein - kein Grund über zu wenige altbekannte Raptracks
zu nörgeln - keineswegs: Nichtmal für einen Hardcorerapliebhaber
wie mich. Wer in der Lage ist Raps zu schiessen wie ein Mos
Def voller Consciousness wie im Team mit Talib Kweli als Blackstar.
Wer singt wie ein Bob Marley zu seinen besten Zeiten und
wer dann noch chillige Lovesongs oder Oldschoolmaterial hinknallt
als wären es 4 Personen in einer, der kann nicht ignoriert werden.
Nu-Metal Crews werden die Grenzen aufgezeigt, Producer
Minnesota könnte der neue Timbaland an den Reglern sein.
Oldschool-Legende Easy Mo Bee, Beatnuts, Kanye West....
eine zehn Minuten lange Marvin Gaye-Hommage großen Ausmaßes-
ist diese unglaubliche Kreativität zu übertreffen?
Ist meine Review nicht neutral, oder ist es viel mehr die
Tatsache, daß ich als hart eingesottener Rapfan noch nie
so geflasht von anderen Soundrichtungen war? Auch die mehrfach
in Foren vorgetragene Kritik, die Raps würden fehlen ist hier
schlicht falsch - 12 von 20 der Titel treten den Gegenbeweis an.
Track für Track im Detail...:

01. The Boogie Man Song:
Extrem relaxt und neu kanns schon gleich im ersten Track losgehen.
Ein ruhiger Gitarrenbeat mit Klavier unterlegt mit einem vom
Rapper anscheinend zum Gesangstalent glänzenden Mos Def.
8/10
02. Freaky Black Greetings
Tja, wer kennt "Black Jack Johnson"? das ist die andere Seite, nämlich
die Metal-Crew des guten Mannes. Ein Riff von der Elektrogitarre, ganz
im Run-DMC mit Aerosmith - Style. Schade, daß lediglich vereinzelt Vocals
eingesetzt werden, ein Rap hätte sicher auch gut draufgepaßt.
7/10
03. Ghetto Rock
Dreckig ins Mic genuschelt, auf einem fast noch dreckigeren Beat (erstmals
in Hip Hop Manier) kommt "Ghetto Rock" -gewohnte Reimgenialität, ausser
einem 10 von 10 bleibt nicht viel zu sagen.
04. Zimzallabim
Rück-Skip auf Track 2, dazu eine Portion mehr Schwung und Flavour. So ähnlich
berührt mich dieser erste richtige Brenner auf "The New Danger". Extrem
gechillt eingerappter Text, übrigens auch einer der Songs, die Mos Def
in Eigenregie selbst mit eingespielten Instrumenten produziert.
10 / 10
05. The Rape Over
Damals war es Jay-Z der auf "The Takeover" Maßstäbe setzte.
Auf diesem Remake wird bewußt, warum nicht jede Neufassung hinter
dem Original liegt...; Erneut tolle Rhymes and dirty Beat übrigens
prodziert von Kanye West.
8 / 10
06. Blue Black Jack
Shuggi Otis ist es der sich hier als mir unbekanntes Feature
das Mic teilt. Pulp-Fiction-Atmosphäre wieder in nicem
Gesangsgewand - obwohl null Hip Hop, wohl eines der Stücke
die auch dem letzten Head letztendlich auf Grund des
extremen Chill-Faktors zusagen werden.
9 / 10
07. Bedstuy Parade & Funeral Monch
Feature Nr. 2 namens Paul Oscher auf diesem dem Vorgängersong
ähnelnden Beat überzeugt als erster Song nicht ganz so recht.
Schön ruhig, aber auf über 4 Minuten Laufzeit im gleichen Sound,
mit den gleichen vereinzelten Stimmfetzen.
5 / 10
08. Sex, Love & Money
Kommen wir zur ersten Singleauskopplung, "Sex, Love & Money".
Der Titel läßt ja einiges vermuten. Auch die Hörfreude steigt,
auf diesem chiggy-angelegten Track, der smooth mit Flötenmelodie
und wenigern Shakern minimalistisch gehalten voll überzeugen kann.
PS: inclusive RAPS.
9 / 10
09. Sunshine
Hip Hop 2004, das heisst auch ein Beat von Kanye West. Genauso
ist es auch auf diesem -meinem offiziellen Lieblingstrack-, auf
dem ein hochgepitchtes Frauenvocal "Let the sun shine" auf
zum Kopfnicken einladenden Oldschool-Samples rockt! Dicke Flows,
und nach all den guten Beats die er heuer schon abliefern konnte,
wohl mindestens einer der Top-Five des Kanye West.
10 / 10
10. Close Edge
Elektro-gesamplet mit Bongos unterlegte Raps und im funkigen Bereich anzusiedelnde
Loops zur Halbzeit auf "Close Edge". Nicht ein wirklicher Brüller, aber
noch im guten Mittelfeld.
6 / 10
11. The Panties
Duftende Panties am besten in der Hinteransicht des passenden Girls, dazu
dann diesen Track einlegen, und in aller Ruhe das Leben geniessen - kann
man dieses Stück so beschreiben? Ich wüßte nicht wie sonst. Diesesmal
wieder das Gleiche: Ich kenne Mos Def als Rap-Act, und stelle erneut
seine wirklich gute Stimme fest, was mich trotz der Tatsache, daß ich
normalerweise ein "alter Hardcorefreak" extrem erfreut.
8 / 10
12. War
Rap-lastiger Krieg auf einem von Beatnuts Psycho Les beigesteuerten
Beat. Freshe Raps mit einem im Hauptteil vom Hip Hop Kracher zum
Metal-mutierenden Song sorgen für reichlich Abwechslung. Obwohl ich
mir an dieser Stelle gewünscht hätte, die Rap-Variante hätte sich durch
das ganze Stück gezogen.
7 / 10
13. Grown Man Business
Gleich mit Beat- und Rapeinlage gibt sich Minnesota auf diesem
Oldschooltrack die Ehre. Die Story: Wie boxt man sich als Junge
in der Bronx rauf zum erfolgreichen Rapper. Nice zum Zuhören,
gut vorgetragen.
8 / 10
14. Modern Marvel
9 Minuten 19 Sekunden lang - "Modern Marvel". im 3-Minuten-Takt
ist dieses Stück aufgebaut. Das erste Drittel gänzlich ohne Drums,
ruhig gesungen - Nummer Zwei mit knackenden LP-Geräuschen im
passenden Takt gespielt, wobei diesesmal die wiederkehrenden
Vocals sich gut ins Gesamtbild einfügen zu verstehen. Naja und
das letzte Drittel ist wie ein Schalter, der umgelegt wird.
Doch noch tighte Raps auf einem noch mehr nach vorn losgehenden
Stück - eine weitere Perle dieses Albums!
10 / 10
15. Life is real
Zurück zur alten Schule - mit swingenden Trompeten und
tighten Lines erfreu ich mich eines weiteren Favoriten!
10 / 10
16. The Easy Spell
Wiederum setzt der New Yorker die eigene Hand an Regler
und Instrumente und macht "Easy spell" nicht nur im Titelnamen
zu einem einfach ausgesprochenem Erlebnis. Rockige Elemente
mit einer leider auf dem Cover nicht angegebenen Lady vermischen
sich auf dem mit Schlagzeug eingespielten Drum.
7 / 10
17. The Beggar
Ein zweites mal mit seiner Black Jack Johnson Crew versucht sich
Mos Def über einen weiteren Schlagzeug-produzierten ruhigen Track.
Erinnert stark an einen Lovesong Bob Marley`s - ohne aufgesetzt
zu wirken. Die Latino-basiert eingespielte Gitarre im Mittelteil
macht wohl dann auch die letzte Herzensdame weich werden und deinen
Abend zum Highlight werden ?!
10 / 10
18. Champion Requiem
Nach über einer Stunde Laufzeit folgt der Abschluß von "New Danger".
Keineswegs relaxt, sondern sehr positiv und warm strahlen geile Raps
wie die Sonne - der Mann rippt das MIC noch immer so erfrischend wie
eh und je - eine Ode an alle verstorbenen Rap-Soldiers. Und ein
würdiges Ende, bei dem ich mir den 120 Minuten Rohling wünsche...
10 / 10
Fazit: 159 von 180 möglichen Punkten, spiegeln die oben angebene
Review wieder. Vor allem als neutraler Kritiker bleibt einem nur
der Hut zu ziehen vor dieser Leistung! Nicht das stärkste Rap-Album
sondern der kreativste Longplayer 2004 gibt jedem ohne Scheuklappen
mehrere gute Gründe sich das Teil zu greifen...ein Klassiker von morgen!
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am 12. Oktober 2004
Endlich. Die neue Mos Def ist draußen. Und diese Scheibe ist verdammt gewöhnungsbedürftig, weil sie zu etwa 70% kein typischer Hip Hop ist. Aber genau das macht sie so spannend! Nehmen wir z.B. den Track Blue Black Jack (Nr. 6), der wie ein rockiger Jimi Hendrix Track klingt. Mos Def haut uns alle möglichen Klänge um die Ohren: Harte Gitarrenriffe, wie bei Freaky Black Greetings, Schmoove Soulsamples wie bei Sunshine oder Modern Marvel, bluesige Gitarren wie bei Bedstuy Parade... (Nr. 7), Flötenklänge auf Sex, Love & Money oder oldschoolige Hip Hop Beats wie bei Grown Man Business (Track 13). Alles in allem ein absolut abwechslungsreiches Album, das voller Kreativität und inhaltlicher Energie ist. Nehmen wir z.B. den Track Modern Marvel. Hier fragt sich Mos, was er Marvin Gaye erzählen würde, wenn dieser noch leben würde - auf einem süßen Sample, das auf "What's going on" basiert. Viel Sarkasmus, viel Kritik und viel schwarze Consciousness. Nachdem ich nach dem ersten Durchhören ziemlich geschockt war, gewinnt das Album bei jedem weiteren Zuhören an Tiefe und Brillianz. So viel Kreativität habe ich seit dem letzten Outkast Album nicht mehr gehört (bei dem war es mit dem Geschocktsein genauso!). Für die also, die sich drauf einlassen definitiv next level. Und wie weit sich Mos Def damit von Talib Kweli entfernt hat. Ich hoffe aber trotzdem auf eine Black Star Reunion. Peazn!
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am 12. April 2008
Hier liegt wohl ein Indiz dafür vor wie vielseitig Hip Hop sein kann.
So nutzt der äußerst kreative und massenuntaugliche Mos Def Elemente wie Rock mit seiner eigenen Band Black Jack Johnson, Jazz oder Soul und zeigt zudem erneut, dass er ein hoch begabter Rapper ist.
Das Album ist vollkommen ungeeignet, um es nebenbei zu hören. Man muss sich dafür Zeit nehmen, denn einfach ist es durch seine Vielschichtigkeit nicht annähernd.
Ich persönlich kann sagen, dass es mich absolut umhaut und definit zu den besten Platten gehört, die ich je von einem Rapper gehört habe. Außerdem
erfreut es mich immer wieder sehr, etwas anderes als diesen hohlen Bling-Bling-Sound zu hören.
Mos Defs Kreativität ist wirklich erstaunlich und man kann nur hoffen, dass er sich nicht dem Mainstream anpasst und seine Talente, die ja auch in der Schauspielerei liegen, weiterhin einsetzt wie er es für richtig hält und nicht wie der Markt es vorgibt.

The New Danger KAUFEN!!!
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am 19. April 2005
Die 5 Sterne bekommt Mos Def dieses mal ausschließlich für seine freie und kreative Ader die man schon immer genießen konnte. Mos Def rapt ernsthaft und schaft es zugleich eine freundliche und harmonische Art rüber zu bringen so das man merkt,das Hip Hop sein ganzes Leben positiv beeinflusst hat. Mos Def gehört deshalb zu den grossen Künstlern und wer auf guten soliden Hip Hop steht sollte Mos Def auf jeden fall in seiner Sammlung besitzen. Sein aktuelles Album enfernt sich etwas von seinen voriegen Projekten und ich brauchte eine gewisse Zeit den Sinn seiner neuen Ader zu verstehen. "The New Danger" hebt sich auf jeden Fall ab ist aber denoch empfehlenswert, weil man hier viel Kreativität wieder findet und man stellt fest, das ein wirklicher Künstler sich immer weiter entwickelt und sich selber treu bleiben sollte.
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am 5. November 2004
Eigentlich hatte ich diesem Album schon 5 Sterne gegeben. "Black Star", aber noch mehr "Black on Both Sides" zählen zu den absoluten Klassikern des Concious Hip Hop, also konnte nur ein weiterer Klassiker folgen, oder? Nicht ganz. Denn was Mos Def dieses Mal abgeliefert hat lässt mich zumindest im erstem Drittel ab und zu genervt die Skip Taste drücken. Scheinbar hat er gedacht, dass unbedingt einige Hardcore-Crossover Tracks mit dabei sein müssen, die er sich meiner Meinung nach auch hätte sparen können. Wenn man aber nach den ersten 2 Liedern zum 9ten springt, so kommt man doch noch auf seine Kosten. Die Knaller wie beim ersten Album sind zwar nicht dabei, aber alles in allem noch ziemlich gute Musik. Daher trotzdem noch 4 Sterne.
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am 9. Juli 2010
...ist dieses Album mit Sicherheit nicht. Mos Def bringt viele Musikgenres unter einen Hut, vergisst aber nicht die Wurzeln des Rap. Es gibt ein wenig Rock, Jazz, etc., aber trotzdem ist es ein Rapalbum. Ein sehr gutes noch dazu. Wer also beattechnisch etwas offener ist, aber trotzdem auf guten HipHop steht und einen Top-MC hören möchte, der ist bei diesem Album genau richtig !!!
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am 17. Dezember 2008
Ich find das Album genial. Abneigung gegen Rock darf mann natürlich nicht haben. Aber Mos Def beweist uns wiedermal dass HipHop Kunst ist, und vorallem Genre-übergreifende Kunst. Ich persönlich freue mich immer wieder, wenn sowas funktioniert und so was geniales wie The New Danger rauskommt. "Blue Black Jack" und "the Beggar" sind meine favoriten!
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am 22. Dezember 2014
Gutes album ich liebe mos def er ist schon lange meine nummer 3 er bringt immer gute musik raus, das album ist nicht so gut wie sein vorgänger aber auch ein klassiker
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am 28. September 2005
Ersteinmal vorweg: Ok, Mos Def hat mit diesem Album zwar eine neue Richtung eingeschlagen, doch die Tracks sind dermaßen super, das man darüber sehr leicht hinweg sehen kann!!mos def spielt förmlich mit den einzelnen elementen wie z.b. rock oder blues usw. diese kombiniert er aber so geschickt und gut, das jeder track klasse ist.ich kann dieses album jedem hip hop,aber auch jedem blues/jazz fan empfehlen.
"Black Jack Johnson!!"
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