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TOP 500 REZENSENTam 20. Juli 2011
Erstmal zur Story: Die beiden Kinder (Laser, ein 15jähriger Junge und Joni, ein 18jähriges Mädchen) eines lesbischen Ehepaars (Nic und Jules; jede der Partnerinnen hat eines der Kinder bekommen, Nic Joni und Jules Laser), wollen ihren leiblichen Vater kennen lernen, Paul, der als anonymer Samenspender bisher nie in ihr Leben getreten ist. Aus Angst ihre beiden Eltern könnten diesem Wunsch auf irgendeine Weise als Vorhaltung sehen oder davon enttäuscht sein, erzählen sie ihnen erst einmal nichts davon. Doch schon nach dem ersten Treffen, das sehr positiv verläuft, können sie es nicht mehr lange verheimlichen und weihen ihre Eltern ein. Die sind erst misstrauisch, aber auch bereit, den scheinbar wichtigen neuen Menschen ein wenig in das gemeinsame Leben einzubinden...

Durch diese, eigentlich harmlose, Neugierde wird das Leben der ganzen vierköpfigen Familie etwas umgekrempelt. Jeder von den Vieren (und auch der neue fünfte) wird mit ihren/seinen Hoffnungen und Sehnsüchten konfrontiert und es kommt an verschieden stellen zu unterschwelligen Kraftproben. Während der 15-Jährige Laser in Paul eine Art Vaterfigur oder überhaupt ein männliches Ideal sucht, erlebt die in der Beziehung mit Nic etwas unbefriedigte Jules mit Paul eine neue Art von (sexueller) Befreiung, sicherlich zu einem großen Teil allein getragen durch den Frust ihrer alten Beziehung. Nic dagegen sieht ihre Familie bedroht, vor allem macht ihr wohl der baldige Auszug ihrer Tochter Joni zu schaffen, welche kurz vor ihrem Start ins ganz eigene Leben, unbedingt noch einmal etwas Familiäres erleben will.
Dieser Reigen bleibt sehr auf die Charaktere fixiert und lebt vor allem von der guten Darstellerleistung und den unterschwelligen Gefühlen, die man daraus ziehen kann - Gefühle wie Kunstwerke, zum Anfassen, aber eben ausdeutbar.

Ab hier beginnt die etwas längere Fassung meiner Rezension, die sich teilweise mit den Kritiken, aber auch mit dem Filmkonzept, weiter auseinandersetzt:

Die Süddeutsche Zeitung schrieb, die Regisseurin "behandelt kein Thema, sondern zeichnet Charaktere. Das tut sie mit Einfühlungsvermögen, mit einem Gespür für Stimmungslagen, für die Momente von Schönheit und Peinlichkeit, von wachem Selbstbewusstsein und versteckter Selbstverleugnung. Sie hat brillante Darsteller: Julianne Moore, Annette Bening, Mark Ruffalo."

Die neue Züricher Zeitung: "Schon lange konnte man im Kino keine Figuren mehr sehen, die so authentisch wirkten."

Es gibt einen Grund dafür, dass ich hier Ausschnitte aus den Kritiken vorlege und dieser Grund ist nicht der, dass ich mir jegliche Kritik an diesem Film verbitten oder aus allen Meinungen eine goldene Mitte schmieden will. Genau das Gegenteil ist der Fall. Ich habe einige enttäuschte Besprechungen gelesen und konnte, trotz meiner eigenen Begeisterung, doch in mancher Kritik viel Wahrheit finden oder, besser gesagt, verstehen wie er sich aus einem bestimmten Sichtwinkel heraus, anfühlen musste.

Ich finde, dass "The Kids are allright" eine Geschichte erzählt, die mal etwas mehr hier, mal etwas mehr da ist – sie ist quasi offen – und ja, sie ist sich nicht ganz einig, wo sie überhaupt hin will. Vielleicht will sie ja nirgendwo hin; vielleicht stimmt es, was die Kritik ganz oben sagt und es gibt kein Thema, sondern es gibt eine Geschichte und in dieser Geschichte hat jeder die Chance sich einmal selbst zu entblößen, jede der Figuren ist in dieses Spiel geraten und nun werden Ängste und Sehnsüchte freigelegt. Wäre ich zufrieden gewesen, wenn ich eine Fallanalyse gesehen hätte; eine gekonnte Studie mit Rollenverhalten? Ich denke nicht. Denn ich habe Charaktere gesehen, schöne, einzigartige, lebendige - und vor allem: herrlich authentische, nicht nur von Definitionen gehaltene Charaktere, menschliche Charaktere, die nicht vorgeben müssen mehr zu sein, als sie sind und gerade deswegen bestimmt mehr sind, als man in ihnen erkennt, wenn man ihnen nur das positiv anrechnet, was sie der eigenen Meinung nach darstellen sollten.

Natürlich ist es nie falsch auf einen Film zu hoffen, der ein Thema gut darstellt. Aber manche Filme kann man nicht so beurteilen. Weil die dann einfach nicht zu dieser Art Film gehören. Mancher Regisseur setzt sich an eine Milieustudie und mancher Autor geht genau auf ein Thema los, aber genauso macht mancher Regisseur (man siehe auch (teilweise) Woody Allen!) es genau umgekehrt: Er dreht einen Film und vielleicht spielen gewisse Themen darin eine wichtige Rolle, aber deswegen kann man (oder sollte man) ihn nicht nach dem vermeintlich erfolgreichen Darstellen dieser 'Themen' bewerten - zumindest nicht allein.

Ich denke, man sollte, wenn möglich, diesem Film vor allem unvoreingenommen begegnen.
Ja: Der Film heißt "The Kids are allright", aber das ist der Titel der Geschichte und es heißt nicht, dass er das Thema schon ganz eingrenzt und definiert.
Ja: In dem Film geht es um eine Beziehung zwischen zwei Frauen, aber wer sagt denn, dass es ein Musterbild einer lesbischen Beziehung sein soll oder ein Musterbeispiel lesbischen Lebensgefühls.
Jeder Film kann eben nur eine Geschichte erzählen. Und dieser Film erzählt eine sehr einfache und doch in ihren Nuancen sehr vielschichtige Geschichte. Und wenn man anerkennt, dass dieser Film nur eine Geschichte erzählen will, kann man ihn vielleicht auch besser verstehen.
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am 6. Januar 2015
normaler Film
Eigentlich ein Normaler Film, für amerikanische Verhältnisse aber ein Wagnis: geht es doch um eine lesbische Partnerschaft, deren Kinder ihren Samenspendervater kennenlernen wollen und das auch schaffen.
Dann wird es eine Eifersuchtsgeschichte, mit schönen und humorvollen und tragischen Wendungen.
Und am Ende ist ein glückliches Ende.
Gute Unterhaltung. Was will man mehr?
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am 9. März 2014
Als allererstes hat mich die Story sehr angesprochen, über die ich mich nach all den Rezensionen hier nicht nochmal genau äußern muß. Was mich aber total begeistert hat, ist die Umsetzung einer Geschichte durch wirklich sehr starke Schauspieler, die sich aus meiner Sicht tatsächlich zugetragen haben könnte und ganz und gar nicht alltäglich ist! Wie viele Menschen verschließen hiervor noch immer ihre Augen: "Homoehe", "Samenspende", "Kinder die bei 2 Müttern aufwachsen".... Ich finde, daß alle Charaktere sehr eigen waren, manchmal nervig, manchmal herzzerreissend ehrlich, manchmal ängstlich, manchmal unsicher. Trotzdem kann man sich durchaus in jeden einzelnen hineinversetzen. Der Film baut nicht auf Gefühlsduselei, geht aber trotzdem ans Herz. Er ist ehrlich. Es werden in allen Situationen recht klare Worte gesprochen, nichts wird hier durch die Blume verschleiert. Wie man den Rezensionen entnehmen kann, sind die Zuschauer hierüber sehr geteilter Meinung. Ich persönlich weiß nicht, wie man diesen Film komödiantisch finden kann oder wo es hier viel zu lachen gibt. Ich finde eher, daß er sehr nachdenklich stimmt und einen zwingt, sich mit den Charakteren und ihren Geschichten auseinanderzusetzen. Toller sehenswerter Film der anderen Art!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 7. März 2018
Wunderschöner Film über die alltäglichen Dinge des Lebens .... die sich in Homoehen genauso wiederfinden wie in Heteroehen.
Sehr sehenswert
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am 29. September 2016
Ich finde den Film einfach nur toll. Großartige Schauspieler. Tolle Story und total gut umgesetzt. Der Film hat mich so begeistert. Bisschen Drama bisschen Komödie alles im allem ein total toller Film. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, aber ich kann ihm nur jeden wärmstens empfehlen.
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am 17. August 2013
Der Film wurde zwar ausgezeichnet aber er ist Geschmacksache.Am Anfang etwas verwirrend,mittendrin etwas langweilig und eigentlich fragt man sich dabei ob dies wirklich ein Film über Lesben ist,.......
Leider nur 3 Sterne
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am 10. Januar 2014
"The Kids Are All Right" ist ein sehr gut gemachter Film. Alle Schauspieler spielen toll und die Story ist wirklich sehr interessant. Wenn man sich für eine alternative Familiengeschichte interessiert, muss man ihn unbedingt anschauen! Sowohl Musik als auch Bilder sind sehr gut. Es ist auch lustig, also, kann man ihn öfters sehen und immer ein gutes Gefühl haben!
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am 27. Februar 2013
Beim Stöbern bin ich auf diese DVD gestossen und wurde neugierig. Also schnell bestellt, kurz daruf erhalten und angesehen. Die Story ist erfrischend anders... eine bunte Gefühlsmischung (von Lachen bis mitheulen) war das Ergebnis. Absolute Kaufempfehlung!
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am 22. Juni 2013
Spannender Film, der mal den Familienalltag einer Gay-Familie zeigt, mit Rollenverteilungen und Problemen wie sonst auch :)
Tolle Hauptdarsteller, auch für die jugendlichen Kinder, lustig, überraschend, emotional, berührend
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am 8. Juni 2012
Sag gar nicht viel dazu, nur soviel:

Hab gelacht, geweint und absolut mitfühlen können;
einfach nur ein wunderschöner Film mit Wohlfühlcharakter!!
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