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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
5
The Intimate Ella
Format: Audio CD|Ändern
Preis:16,31 €+ 4,24 € Versandkosten

am 4. Januar 2011
.... für ruhige Momente.
Ella Fitzgerald und dem Pianisten Paul Smith ist mit diesem Album ein ganz großes, leider viel zu unbekanntes Meisterwerk gelungen.
Paul Smith ist der ideale Begleiter, spielt stilsicher stets im Dienste der Musik und hält sich selbst eher im Hintergrund.
Neben den Aufnahmen mit Ellis Larkin von 1949 finden sich auf der CD die mit Abstand schönten Vocals/Piano-Aufnahmen Ellas.
Die Aufnahmen mit Andre Previn und Oscar Peterson aus den 1970ern fallen da ganz ganz weit zurück.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. Juli 2011
ich hab von ella in unterschiedlichen begleitungen 15 cds, aber die hier ist mit abstand die angenehmste, die mit allen stimmhighlights dieser grandiosen jazzsängerin - nr. 2 wäre A CLASSY PAIR mit louis. mit dieser cd kann ich sogar eingefleischte heimat(musik(???))geblökefans erstaunen, oder meinen schwiegervater, der neben klassischer musik partout nichts gelten lassen will (war allerdings bis 85 ein respektabler geigenspieler). hab sie seit etwa 90, und nur mal bei amazon geschaut, ob ich einem freund, mit der empfehlung, sie unbedingt zu kaufen, nicht einen tort antu, weil es sie etwa nicht mehr gibt.
r. p.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 28. Februar 2006
„Vertraut, intim , innig" , so übersetzt das Lexikon „ intimate". Genau das empfindet der Hörer dieser kostbaren Ella Fitzgerald CD, aber darüber hinaus noch so unendlich viel mehr. Das Originalalbum erschien 1960 unter dem Titel: Ella Fitzgerald sings songs from the soundtrack of „Let no man write my epitaph" und war eigentlich mit seinen 13 songs ein stark erweiterter soundtrack.......Tatsächlich sang Ella in diesem Film nur zwei oder drei Songs.
Paul Smith, der Pianist dieser Aufnahmen, hatte Ella schon im Februar des gleichen Jahres virtuos bei ihrem umjubelten, legendären Berlin- Auftritt begleitet. Auf „The Intimate Ella" musste er andere, leisere Töne anschlagen, und er begleitet die große Künstlerin mit Behutsamkeit und Einfühlung durch dreizehn Balladen hindurch.
„My melancholy Baby" , so heißt ein Titel, aber er könnte stellvertretend für die gesamte CD sein, denn „innige" wehmütige Schönheit dominiert jedes Lied.
Die Auswahl der Songs ist von höchster Qualität, ..."Misty" von Erroll Garner, „One for my Baby"
von Harold Arlen,... oder „Black Coffee" und „Angel Eyes", gehören mit Sicherheit zu den schönsten Jazzballaden, die je geschrieben wurden.
Instinktsicher, und dennoch auf sehr schlichte, ungekünstelte Art singt Ella mit ihrer einzigartigen Stimme diese traurigen Liebeslieder. Eine Künstlerin, die mit ihrer oft kraftstrotzenden Stimme, und mit ihrem dynamischen Scatgesang bis heute unerreicht blieb, schafft es hier, allen Songs große Gefühlstiefe zu verleihen.
Einige große Jazzkritiker haben Ella manchmal ihre „Distanziertheit" zu den jeweiligen Lyrics vorgeworfen. Es stimmt, bei Ella, der „musikalischsten" aller Sängerinnen überhaupt, rangieren die Töne immer vor den Worten, und das im Gegensatz zur hochgelobten Billie Holiday, die, besonders in ihren späten Jahren, passend zum Drama ihres Lebens, die große Tragödin des Jazzgesangs wurde......Ich schätze Billie Holiday sehr, aber man möge mir verzeihen, wenn ich gerade bei ihren Interpretationen von Balladen eine Menge sich immer wiederholender Manierismen höre; Manierismen, die der ideenreichere Gesang Ellas vermeidet.
Distanziertheit ist seitens Ella auf dieser CD nirgendwo zu hören. Im Gegenteil: Durch Ella's Gesang wird diese CD zu einem sehr seltenen, hautnahen Erlebnis. Ihre Stimme vermittelt dem Hörer eine unbeschreibliche Nähe, so, als stände sie vor uns im Raum, berührbar nahe.
Es ist außergewöhnlich, wie sehr dieses Album mit seinen 13 langsamen Balladen, und nur mit Klavierbegleitung letztlich durch das Erlebnis einer Stimme fasziniert; einer Stimme die auf einmalige Weise natürlichste Ursprünglichkeit mit größter Gesangskunst verbindet.
Fünf Sterne für ein wunderbares, leises, zeitloses Album der Ballade im Jazzgesang !
18 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. Februar 2010
Ich bin kein ausgemachter Jazz-Fan, mag aber den zurückhaltenden, eher leichten Jazz gut entwickelter Frauenstimmen. An Ella Fitzgerald bin ich aber erstaunlicherweise bisher immer vorübergegangen, weil mir die Arrangements auf ihren CDs meist (der Zeit der Aufnahmen entsprechend) zu schwülstig, zu geigenlastig, zu verspielt waren und die Stimme für mich auch nicht mit dem Orchesterklang gut ausbalanciert wird.

Das ist hier nun ganz anders. Die Aufnahme ist rein mit Klavierbegleitung und das hält sich noch bemerkenswert im Hintergrund. Hauptsächlich hört man Ellas Stimme und in dieser Darbietung ist sie eine Offenbarung. Ich habe selten in meinem Leben eine reinere Stimme gehört. Sie hat im Vergleich zu anderen Sängerinnen, die ich kenne, vielleicht keine herausragenden natürliche Schönheit, keinen individuellen Farbton, der sie besonders auszeichnen würde, aber die innere Stimmigkeit ist unglaublich. Man hat das Gefühl, dass sie absolut reine Sinuskurven singen würde, eine Harmonie nahe an der Perfektion, wie sie in der Natur nur ausgsprochenen Einzelfällen vorkommt, etwa wie ein wohlgeformter Diamant oder ein absolut symetrisches Blatt eines Baumes. Da ist jede Nuance eines Tons total sauber, jede Schwingung passend, jede Linie atemberaubend klar. Dabei klingt es nicht künstlich, sondern absolut menschlich und anheimelnd wie der Gesang eines Menschen, der die perfekte Harmonie in sich hat und diese nun an die Welt verschenkt.

Die Arrangements auf dieser Aufnahme sind dabei nicht mehr das entscheidende. Die sind absolut in Ordnung, aber eigentlich nicht mehr wichtig. Alleine dieser Stimme mal ungestört von irgendwelchem Beiwerk lauschen zu können, ist jeden einzelnen Ton wert.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. November 2014
Das Tracklisting und die Aufnahmen sind mit dem Original Titel Album 'Let No Man Write My Epitaph' von Ella identisch. Warum hier ein neuer Album Titel und ein neues Cover vom Marketing der Universal Music / Verve Group auf den Markt gebracht wurde bleibt mir ein großes Rätsel. Es bleibt trotzdem in der großen Ella Sammlung eines meiner Lieblingsalben.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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