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am 25. August 2012
George Clooney's "The Ides of March" handelt von dem aufstrebenden Polit-Berater Steven (Ryan Gosling), der den Wahlkampf eines demokratischen Präsidentschafts-Kandidaten planen darf, und dabei immer mehr in die Falle gerät, sich zwischen Erfolg und den bisherigen eigenen Überzeugungen entscheiden zu müssen. Das Werk basiert auf einem Theaterstück, dessen Verfilmungsrechte sich Leonardo di Caprio gesichert hat, der die Hauptrolle zunächst selbst spielen wollte.

Der Film stellt die Welt der Politik, insbesondere in den USA mit ihren Interessenskonflikten, Selbstdarstellungen, Affären und Personalbeziehungen meiner Meinung nach perfekt dar. Es wird aufgezeigt, wie schnell die Politik eigentlich absolut gut-Gesinnte zu machthungrigen Charakteren macht, die sich immer weniger an ihre eigenen Werte und moralischen Überzeugungen halten, aber auch, dass die Übernahme dieser Strukturen für inhaltliche, politische Veränderungen scheinbar notwendig ist.

Ryan Gosling ist als Hauptdarsteller ideal besetzt, auch die anderen Rollen können überzeugen. Clooney zeigt, dass er hinter wie vor der Kamera (er führt Regie und spielt gleichzeitig den Präsidentschaftsbewerber) große Klasse ist.
Auch die Filmmusik ist gut gewählt.

Insgesamt ist "The Ides of March" einer der besten Polit-Filme unserer Zeit geworden. Besonders gut gelungen ist meines Erachtens die Schlussszene.
Für Politik-Desinteressierte wird der Film aber eine Enttäuschung sein.

Bild- und Tonqualität der Bluray sind gut.
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am 8. Mai 2014
Endlich mal eine Hollywoodproduktion, die ohne stupide Aktion auskommt. Ein film der nicht nur unterhält, sondern auch die Machenschaften der Politik aufdeckt und dabei spielt es keine Rolle ob es sich um den amerikanischen Wahlkampf handelt oder sonst wo. Intrigen und dreckige Spielchen beherrschen alle gut.

In Diesem Film können alle Darsteller mehr als überzeugen. Die Figuren ziehen den Zuschauer in ihren Bann! Das ganze wurde dann noch mit den passenden Bildern und einer spannenden Musik unterstrichen.

Durch und durch ein sehr gelungener Film
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am 29. November 2015
Polit-Drama mit hervorragenden Schauspielern, das einen in einen fiktiven Wahlkampfrummel wirft.

Der Score ist superb gewählt.
Die Storyline menschelt und ist sehr dramatisch in Szene gesetzt worden.
Immer wieder glaubte ich, eine gute Satire zu betrachten und stellte mit Entsetzen fest, dass dies nicht beabsichtigt gewesen war.

Clooney, ich ziehe meinen Hut!

Anmerkung: Wer ein trockenes Polit-Thema erwartet und deswegen erst gar nicht einschalten mag, den kann ich beruhigen:
IDES OF MARCH langweilt in keiner Szene.
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am 5. Januar 2016
Naja... Also, man sollte sich für Politik interessieren. Der Film ist zwar eine Aneinanderreihung von Intrigen, kommt aber nicht wirklich zum Punkt, auch nicht am Schluss. Die Charaktere dümpeln so etwas vor sich hin und Ryan Gossling versucht natürlich nur für sich das Beste aus der ganzen Situation herauszuschlagen.

Leider habe ich etwas mehr erwartet, denn der Film ist dann zu Ende, wenn man denkt, jetzt geht's erst richtig los.
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am 5. März 2016
Ich finde diesen Streifen schwierig zu bewerten.
Das liegt nicht daran, dass ich ihn schlecht finde, denn das tue ich nicht. Aber zwischen Charakteren und Zuschauer herrscht stets eine Kluft, es gibt keine einzige Identifikationsfigur, jeder spielt ein doppeltes Spiel.
Für jemanden wie mich, der seinen Zugang zu einem Film primär über das Gefühl findet, führt diese Art des Erzählens deshalb zu einem dauernden Empfinden des Ausgesperrtseins.
Natürlich unterstreicht die Erzählweise dadurch das allgegenwärtige Geschäft aus Lügen und Intrigen in der Politik und passt deswegen hervorragend. Es gibt keinen einzigen Guten in dieser Geschichte, stattdessen spielt sie mit den Grautönen, mit den Abgründen, die Menschen auf dem Weg zu Einfluss und Macht, durchschreiten (müssen?).
Für mich bleibt ein Zwiespalt, der sich nicht lösen lässt.

Spannend ist der Streifen allemal, auch wenn er sie mehr aus Worten denn aus Taten zieht. Zuschauer, die großen Wert auf Actionszenen legen, sollten ihn deshalb lieber im Regal stehen lassen.

Die Schauspieler machen hinter ihren politischen Masken einen guten Job, auch wenn ich finde, dass ein George Clooney schon mehr Charisma ausgestrahlt hat als in seiner Rolle als Gouverneur Mike Morris.
Ryan Gosling gefällt mir gut, er kann sowohl Komödien als auch ernste Rollen.
Hoffman spielt seinen Part gewohnt überzeugend und Marisa Tomei mag ich einfach. Sie verleiht sogar dem Charakter der ehrgeizigen und egozentrischen Journalistin eine irgendwie süße Note.

Alles in allem kann ich sagen, dass ich The Ides Of March sehenswert finde, er mir aber nicht nahe geht. Bleibt nur zu hoffen, dass die Politik im wahren Leben nicht immer so abläuft, wie es dem Zuschauer hier vor Augen geführt wird.
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am 10. März 2016
Ich empfand diesen Politthriller als extrem kurzweilig, das spricht auf alle Fälle für den Film. Die Thematik ist einmal mehr aktuell und als aufgeklärter Europäer kann man ob des amerikanischen Wahlvorganges oftmals nur den Kopf schütteln.
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am 13. Juli 2016
Aber bevor man erfolgreicher Politiker wird, muss man erst mal gewählt werden, und da zählen weniger Ideale als vielmehr Versprechungen, und das kann kein Kandidat alleine leisten. Er braucht schon vor seiner eventuellen Wahl Berater, und dazu gehören ein Stab von Helfern, koordiniert von einem Wahlkampfmanager. Zwei, die George Clooney auf den Präsidentenstuhl hieven wollen, sind Philip Seymour Hoffman und der noch relativ junge Ryan Gosling, die unter der Regie von George Clooney für ihn kämpfen, aber besonders der jüngere muss lernen, das der Wahlkampf nicht so sehr ein Kampf um Ideale ist, sondern ein Hauen und Stechen auch unterhalb der Gürtellinie, und in Fallen kann man nicht nur beim Gegner, sondern auch im eigenen lager laufen. Esgeht nicht nur darum, seinen Kandidaten gut dastehehnzu lassen, sondern auch sich selber zu profilieren, damit die politische Karriere nach der Wahl nicht vorbei ist.
in "The Ides OF March" geht es noch nicht um den Präsidenten, sondern erst mal um die Kandidatur, wie wir es aktuell in den USA sehen, ohne dass ich jetzt näher auf Clinton, Sanders unf Trümpel eingehen zu wollen, der Gegner ist erst mal der Partei"freund", und wir sehen, wie man versucht, ihm Wahlmänner abzuluchsen mit dem Versprechen, ihm für Stimmen, die er einem überlässt, andere zuzuschustern, wobei sich jede der beiden Parteien Vorteile ausrechnet, und jemandem, der in vielleicht nur weniger aussichtsreicher Position ist, im Falle eines Falles einen attraktiven Posten zuzuschachern, scheint Gang und Gäbe zu sein.
Ryan Gosling tappt hier in eine Falle des Gegners, und aufgrund der Falle sieht er seine Felle schon davonschwimmen, aber ewig lockt die Praktikantin, und so gewinnt er wieder die Oberhand, da kann Hoffman noch so von Loyalität sprechen, und einem Präsidentschaftskandidaten kann es herzlich egal sein, wer ihm zum Vorsprung verhilft, und für einen Vorsprung btraucht es auch eine weiße Weste. Ist man erstmal Präsident, kann man wie Bill Clinton seine Zigarre in...............stecken, sich aber besser nicht erwischen lassen.

Clooney spare nicht mit Zynismus und Seitenhieben, enttäuscht von der Politik seines Präsidenten Barack Obama, dazu kann ich nur sagen, dass es naiv ist, einen Präsidenten an seinen Versprechungen zu messen, da er von vielen weiß, dass er sie nicht durchsetzten kann (und will?) und andere dafür verantwortlich machen kann.
Ryan Gosling überzeugt in der Rolle des desillusionierten Idealisten, Hoffman in der des alten TRecken, der seine Niederlage noch mit einiger Würde hinnimmt. Clooney selbst ist ein Mann mit Charisma in seiner Rolle, aber in diesem Falle ist Gosling mehr auf sein eigenes Fortkommen bedacht und nützt sein Wissen gnadenlos.
Sehr kritisch sind Filme dieser Art allerdings nur an der Oberfläche, interessanter als Wahlkampfmachenschaften und persönliche Verfehlungen ist der Einfluss der wahren Staatenlenker, und die sitzen in den Vorständen von Groaßbanken und Mammutkonzernen. Trotzdem ist der Film gut unterhaltend, echte Systemkritik wird man kaum erwartet haben, ich jedenfalls nicht.

Doc Halliday
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am 31. August 2014
Wie gewinnt jemand an Macht und Einfluss.Wenn man sich diesen Film anschaut überkommt einen ein mulmiges Gefühl.
Da Parallelen zur Amtszeit von Bill Clinton ersichtlich sind ist die Story zwar fiktiv aber nicht unwahrscheinlich.
Zur Macht gelangen mit über Leichen gehen.Gibt nur Gegner und keine Freunde bzw. nur durch Intrigen und Hinterhältigkeit gelangt man
an die absolute Spitze.
Politkrimi vom Feinsten mit einer Topbesetzung.Ganz vorneweg der leider zu früh verstorbene P.Seymour Hofman als
einzig anständiger loyaler Mensch.
Könnte den Film immer wieder schauen denn er verliert nie an Aktualität.
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TOP 500 REZENSENTam 27. Februar 2016
Die Iden des März basieren auf dem in den USA bekannten Theaterstück Farragut North, das am Broadway und dann in Los Angeles lief. Es wurde von George Clooney und Grant Heslow für den Film adaptiert wurde. Beau Willimon, der Autor des Bühnenstücks, hat seine eigenen Erfahrungen aus der Mitarbeit in diversen Wahlkampagnen und einem Präsidentschaftswahlkampf einfließen lassen. Das Stück ist gleichsam das Extrakt seiner langjährigen Erfahrungen mit der Welt der Politik. Die Figuren sind zwar fiktiv, aber es sind fiktionale Verschmelzungen der politischen Akteure, denen er begegnete.

DEMOKRATEN-WAHLKAMPF
Nicht von Anfang an sollte es um einen Wahlkampf im Lager der Demokraten gehen. Clooney arbeitete zuerst an einer Geschichte über einen charismatischen Evangelikalen, der eine große Nummer in der Republikanischen Partei werden sollte, der nach der Nominierung Dinge sagt wie "Jesus würde keine Waffe tragen", wodurch alles ins Wanken geraten sollte. Beau Willimon, der Autor von Farragut North lieferte eine Skriptvorlage, die Heslow und Clooney weiterentwickelten.

BEGEISTERUNG
Die Begeisterung für das politikkritische "Farragut North" hat viele gute Schauspieler angezogen. Manche hatten das Stück viermal vorher gesehen. Sie wollten unbedingt mitmachen, auch wenn Budget und Gagen gering waren. Im Theaterstück hat Paul Zara, der Wahlkampfleiter und Boß von Stephen Meyers die Affäre mit der Praktikantin. Clooney hatte die Idee den Präsidentschaftskandidaten, der im Stück gar nicht zu sehen ist, ins Spiel zu bringen. Er hat den Einsatz erhöht. In einer Szene sagt Meyers zu Morris: "Wenn du Präsident werden willst, kannst du Krieg führen, lügen, betrügen, das Land in den Bankrott treiben, aber niemals eine Praktikantin verführen. Dafür kriegen sie dich."

IST DAS ALLES WAHR?
In der sog. "Operation Chaos" in Ohio votierten Unabhängige und Republikaner für einen Kandidaten der Demokraten, den sie in der Präsidentschaftswahl glaubten, besiegen zu können. (Das ist ein Wahlbetrug, der der doppelten Stimmabgabe des schlitzohrigen Chefredakteurs der ZEIT Giovanni di Lorenzo bei der Europa-Wahl wenig nachstünde, wenn dieser gleich noch andere Wähler mit doppelter Staatsbürgerschaft angestiftet hätte). Nach dem Theaterstück wurde der Autor Willimon oft gefragt, ob es stimmt, ob das wirklich alles passiert ist. Seine Antwort war, daß diese Dinge zunehmend geschehen. Alles, was im Film gezeigt werde, daß Gesetze gebrochen werden, der Demokratieprozeß manipuliert werde, die geheimen Absprachen, die Machtkämpfe, all das sei wahr. Es sei unheimlich, daß Politiker so agieren, um ins höchste Amt des Landes zu kommen.

In den Extras kommt wird Stuart Stevens, einer der echten Wahlkampfberater, zu Wort. "Wir stellen alles dar, was Leute an der Politik hassen", beschreibt er sein Metier. Das Verhältnis der sog. Wahlkampfberater zur Presse sei sehr strukturiert und inzestuös, man brauche sich gegenseitig. Es sei eine Haßliebe.

FAZIT
Der Film ist ein shakespearehaft überhöhtes Lehrstück darüber, wie die amerikanische Demokratie ihre Kandidaten für das Amt des Präsidenten findet. George Clooney, der für sein politisches Engagement bekannt ist, war es als Darsteller und als Regisseur um eine spannende Politik-Kritik zu tun: Es beginnt idealistisch, um schließlich pessimistisch und realistisch zu enden.
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am 13. Januar 2012
Nachdem mich George Clooneys bisherige Regie-Arbeiten nicht gerade in Verzückung versetzt haben - vor allem das Polit-Geschwafel in dem viel gepriesenen Good Night, and Good Luck fand ich viel zu öde und spröde - muss ich dem für sein politisches Engagement berüchtigten Schauspieler, Produzenten und Regisseur diesmal den viel beschworenen großen Wurf bescheinigen.

Vor allem beeindruckt Clooneys Gespür für Rhythmus: Gerade als man im dialoglastigen Wahlkampfgerangel zwischen den beiden Präsidentschaftsbewerbern und ihren Helfern den Überblick zu verlieren droht und mal wieder die Hoffnung verliert, hier noch etwas zu sehen zu bekommen, was man nicht oft genug gesehen hat (in Der Kandidat oder Bill McKay - Der Kandidat etwa oder der satirischeren Spielart Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt), nimmt der Film eine kolossale Wendung und wandelt sich zum furiosen zwischenmenschlichen Drama, dem kaum eine der Hauptfiguren unbeschadet entrinnt: weder der ehrgeizige Wahlkampfmanager Stephen Meyers (Ryan Gosling) noch sein Vorgesetzter Paul (Philip Seymor Hoffman), noch der Präsidentschaftskandidat und Gouverneur Mike Morris (Clooney), für dessen Kampagne beide tätig sind, und schon gar nicht die Praktikantin Molly, die gleichsam eine hochexplosive Wahlkampfbombe mit sich herumträgt. (Bei Praktikantinnen ist seit Bill Clinton im Umfeld der Demokraten bekanntlich immer Vorsicht geboten.)

Als Stephen sich mit Duffy (Paul Giamatti), dem Kampagnenleiter von Morris' großem Rivalen im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, trifft und der ihm ein unmoralisches Angebot unterbreitet, gerät Stephens Karriere ins Straucheln. Denn die heimliche Unterredung fliegt auf. Sein Chef Paul feuert Stephen - mit Zustimmung von Gouverneur Morris. Für Stephen bricht eine Welt zusammen. Inzwischen ist er jedoch, da er mit ihr eine Affäre hat, Mollys Geheimnis auf die Spur gekommen und setzt dieses, nachdem er so unbarmherzig vor die Tür gesetzt wurde, ebenso gnadenlos für seine Zwecke ein. Am Ende wird Stephen restlos desillusioniert sein und die Legende vom besseren Präsidenten, den er lange Zeit in Morris sah, in Trümmern liegen.

Clooney spart aber auch sonst nicht mit Seitenhieben gegen den Politikbetrieb. Nicht nur die offensichtliche Anspielung auf Monica Lewinsky ist überdeutlich; auch nicht eingelöste Versprechungen aus Präsident Obamas Wahlkampf finden sich unversehens auf der Goldwaage wieder, wenn man Morris' öffentliche Auftritte aufmerksam verfolgt. Man muss es Clooney hoch anrechnen, dass er, der selbst mit den Demokraten sympathisiert, in diesem Film nicht die Republikaner zur Zielscheibe seiner bissigen Kritik am eiskalt geführten Kampf um die Kandidatenkür gemacht hat. Man soll ja nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen.

Entscheidender Schwachpunkt ist die Figur der Molly, die von Rachel Evan-Wood dargestellte Praktikantin, der das Drehbuch einfach zu viel abverlangt: Zuerst erscheint die attraktive Blondine als selbstbewusstes, durchtriebenes Luder, das sich im Polit-Zirkus "hochschläft", dann auf einmal als zerbrechliche Mimose. Um das überzeugend zu vermitteln, hätte Clooney dieser Figur mehr Raum geben müssen. Immerhin kommt Molly ebenfalls aus einer Politiker-Familie und zwanzig Minuten, in denen man über deren Geschichte mehr erfährt, hätte der Film mühelos verkraftet, zumal Mollys Vater einen kurzen, aber gewichtigen Auftritt hat, der so ebenfalls ziemlich unvermittelt wirkt. Der Vorteil von Clooneys Konzentration auf Stephen und seine psychologische Entwicklung liegt in der Handlungsstringenz, die dazu führt, dass der Film eine verblüffende Dynamik entfaltet, nachdem das Drama um Molly seinen Lauf genommen hat.

Fazit: Bei Good Night, and Good Luck hat es für einen Oscar nicht gereicht; diesmal ist mehr drin! Der Film wurde für das beste Drehbuch nominiert.

Für Freunde von Der Kandidat und Absolute Power.
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