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am 28. Dezember 2013
Ich habe das Buch auf Englisch und den zweiten und dritten Teil auch auf Deutsch gelesen, weil es so gut und berührend zugleich war. Das erste Kapitel über das Leben in Paris war phasenweise schon sehr hart und für mich sehr zäh. Aber an alle, die das Buch in diesem Kapitel aufgeben möchten: ES ZAHLT SICH DEFINITV AUS WEITERZULESEN!

Ab dem zweiten Teil, der das Leben in Wien ab 1900 aus der Sicht einer reichen jüdischen Familie beschreibt wird es hochinteressant. Anhand einer Familie mit allen ihren Charaktären wird die Zeit und das Leben in Wien vor dem Ersten Weltkrieg, die Nachkriegszeit mit den Flüchtlingsströmen und den anderen Folgen des Zusammenbruchs der Monarchie geschildert. Bei den Berichten der Zwischenkriegszeit und vor allem bei den hochdramatischen und erschütternden Vorgängen um den Anschluss Österreichs und das Schicksal der Familie danach, konnte ich mit dem Lesen fast nicht mehr aufhören. Der Autor schafft es die Vorgänge unbeschönigt, aber doch ausgesprochen unprätentiös dem Leser nahezubringen. Das finde ich sehr sympathisch von ihm, wo ihm doch die Ungerechtigkeit sehr nahe gehen muss. Es ist einfach sehr traurig, dass Österreich nach 1945 der Familie Ephrussi und den Tausenden anderen Enteigneten den Besitz nicht restituiert hat, sondern sich auf die "Österreich ist das erste Opfer von Hitler" festgelegt hat. Das hat mein Heimatland damals unfassbar vermasselt und es ist ein Schande, dass diese Position über Jahrzehnte hin nicht hinterfragt wurde.

Als geborener Wiener brannte ich geradezu darauf, sobald es sich zeitlich ausging zum Palais Ephrussi beim Schottentor zu fahren und mir das Gebäude anschauen. Ich hoffe, dass sich einmal die Gelegenheit geben wird, den Innenbereich zu besichtigen und insbesondere die Cafeteria der dort jetzt ansässigen Casinos Austria. Wer das Buch gelesen hat, weiß warum. Hier wird nichts verraten. ;-)

Aber auch all die Folgekapiteln tragen zu diesem wahrlichen Meisterwerk eines Buches bei. Phantastisch wie diese ganze Geschichte rund um die 264 Netsuke aufgebaut wurde. Der Autor hat profund recherchiert. Beneidenswert dass er die Möglichkeit dazu fand sich einfach zwei Jahre lang dieser Aufgabe zu widmen mit viel Archivarbeit vorort in Paris, Wien, Tokyo und Odessa.

Die Übersetzung aus dem Englischen erscheint mir - soweit ich das beurteilen kann - sehr gelungen zu sein. Im englischen Text fällt es auf, wenn viele zutiefst österreichische Ausdrücke im Klartext und völlig authentisch wiedergegeben werden.

Herzhaft auflachen musste ich beim letzten Satz des gesamten Buches, bei den Acknowledgements. "It is for our children Ben, Matthew and Anna." Edmund de Waal hätte als Engländer seine Tochter wohl auch Anne nennen können. Sehr rührend, dass er sie Anna nannte. :-) Wer das Buch gelesen hat, weiß was damit gemeint ist.

Abschließend möchte ich ein im Buch erwähntes Zitat von Kaiser Franz Joseph verwenden, dass auch in der Familie Ephrussi ein geflügeltes Wort war und dass meine Stimmung nach dem Buch auf gut Österreichisch wiedergibt:

"Es war sehr schön. Es hat mich sehr gefreut."
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am 13. September 2013
A very interesting book about the rise and fall of Ephrussi enterprise. It faces the reader with the bright and dark sides of Austrian history presenting among others the atrocities the Ephrussi family had to endure during the NAZI period. But also the way the family was treated in post war Austria when it came to restitution leaves me as an Austrian ashamed of Austrian post war bureacracy and opportunism in general (e.g. the myth of "Austria as the first victim of NAZI aggression"). As to details, I might add to the book that Gisela Ephrussi Bauer served as a secretary and interpreter at the Austrian Embassy in Mexico, thus worked for and with my father who was stationed there as a diplomat in the sixties.
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am 10. November 2014
The author describes the story of his ancestors who were extremely wealthy and he braggs about their possessions from beginning to end, continuous name dropping of all the prominent people they knew, showing off their high-society connections. He tries to be sophisticated by throwing in french or italian words now and then...an objects is an "objet".....and so forth. Goes on ones nerves after a while. I cannot recommend this book.
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am 24. Januar 2017
I love this book. I will read it over and over again. De Waal is a beautiful writer and he tells an intricate and engaging story about his family's history which is entwined with world history. Beautifully done.
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am 17. Januar 2014
Ein ganz leises Buch. Wunderschön zu lesen. Und noch mal zu lesen und vielleicht noch einmal. Im Prinzip eine Familiengeschichte, aber um genau das zu vermeiden erzählt de Waal die Wanderwege der Netsuke. Alles andere erspare ich mir, es steht auch in der Beschreibung.
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am 20. Juni 2014
for me it started a bit slow. lots of detail of art in the 18th century in france with charles.

roughly half way into the book, for me it took off and i read the second half in two days.

now i want to visit odessa and vienna.

what a fabulous story, i'm just sad that it finished.
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am 8. Mai 2014
It was such a pleasure to read this book that when I was finished i started again. There is so much info and reference, i wanted to google it and see for myself. A fascinating story, for anyone who loves Japan and a good family saga.
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am 15. März 2012
This is an unusual biography, which we are reading for our book club meeting. The book is like a treasure hunt with small anecdotes about the Ephrussi family in Paris and Vienna at the turn of the 20th century. The description of the Nazi era is very moving.
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am 8. Dezember 2016
keine volle Punktzahl, da in der Datei nur Positionen, aber keine Seitenzahlen angegeben werden
die englischen Erläuterungen im Text sind sehr hilfreich
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am 30. Januar 2014
Ich konnte ein grosses Stück Geschichte ganz neu sehen... riechen, fühlen, erkennen. Absolut lesenswert! (Der etwas mühsame Einstieg lohnt sich!)
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