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Kundenrezensionen

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am 16. Januar 2009
Ich habe mir den Film nur angeschaut, weil ich fast alle Filme anschaue mit Hugh Jackman. Ich war darauf gefasst, dass der Film mir nicht gefallen wird, nachdem ich Kritiken gelesen und Bilder gesehen hatte. Aber das Gegenteil passierte, ich war beeindruckt. Ich finde den Film weder langweilig noch unverständlich. Allerdings muss man sich auf einen Film einlassen, der anstrengend ist. Man muss aufmerksam hinschauen, um der Handlung zu folgen. Es geht um Tod und Wiedergeburt. Ohne das eine gibt es das andere nicht. Die Handlung wechselt zwischen dem wirklichen Leben und den Fantasien von Tom und Izzy, den beiden Hauptfiguren, und verläuft deshalb in 3 Ebenen mit fließenden Übergängen. Man sieht Tom und Izzy in der Realität (Tom forscht besessen nach einem Heilmittel für seine todkranke Frau Izzy und verbringt dabei mehr Zeit in seinem Labor als mit ihr. "Der Tod ist eine Krankheit, und ich finde ein Mittel dagegen"). Dazwischen sieht man Izzys Fantasie und wie sie ihren bevorstehenden Tod verarbeitet. Sie hat sich damit abgefunden, findet Trost und Kraft in einem alten Maja-Mythos und schreibt ein Buch über die spanische Inquisition (steht hier symbolisch für Krankheit und Tod) und über die Suche nach dem ewigen Leben. Ihr Mann Tom ist in ihrem Buch Thomas, der Conquistadore, der im Auftrag der spanischen Königin im Regenwald nach dem Baum des Lebens sucht. Außerdem sieht man auch immer wieder die Fantasie von Tom zum Thema Tod und ewiges Leben. Nach und nach erkennt er, dass der Tod unausweichlich ist und ein Teil des Lebens. Toms Fantasien sind für den Zuschauer wahrscheinlich am schwersten zu verdauen und auch etwas abgehoben. In Toms Fantasie sieht man eine Luftblase, in der Tom bleich und kahlgeschoren mitsamt dem sterbenden Baum des Lebens (der Baum ist Izzy) durch das Weltall zum Maja-Sternennebel Xibalba schwebt,um dort zu sterben und den Baum des Lebens neu erblühen zu lassen. Der Film bietet beeindruckende Bilder, aber nicht allein diese Bilder machen ihn interessant, sondern vor allem die Schauspielleistung der beiden Hauptdarsteller Rachel Weisz und Hugh Jackman. Kunstvollste Bilder allein geben nichts her, es sind für mich immer noch die Schauspieler, die einen Film spannend machen. Etwas weniger Bilderrausch wäre vielleicht besser gewesen, der Flug in der Luftblase ist doch ein bisschen abgehoben, deshalb 4 statt 5 Punkte.
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am 16. August 2007
-The Fountain- gilt als Insidertip für intelligentes, experimentierfreudiges Kino. Klar, dass der Film so schnell wie möglich in den Player musste. Darren Aronofsky hat -The Fountain- liebevoll und geschickt inszeniert. Dazu beide Hauptrollen mit beeindruckenden, vorzüglich spielenden Akteuren besetzt. Letztendlich herausgekommen ist jedoch ein Film, der die Zuschauer spalten wird. Kunstkino mit Kultniveau? Oder doch nur zusammenhanglose Bildschnipselei ohne tieferen Anspruch? Das muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.

Der Wissenschaftler Tom(Hugh Jackman) und die Schriftstellerin Izzy(Rachel Weisz) sind ein Paar. Sie lieben sich abgöttisch. Izzy ist todkrank, sie hat einen Tumor im Körper, der ihr das Leben raubt. Tom arbeitet in seinem Labor daran, ein Gegenmittel gegen Izzys Krankheit zu finden. Einen Stoff, gegen die Krankheit des Alterns und des Todes. Nicht mehr und nicht weniger ist sein Anspruch, als die Welt zu verändern, um Izzy zu retten. Doch die Zeit läuft ihm davon.

Izzy hat sich, anders als Tom, mit ihrem Schicksal arrangiert. Sie schreibt ein Buch mit dem Titel -The Fountain-. Dabei geht es um einen spanischen Konquistador, der für seine Königin den Baum des Lebens finden soll. In einer unglaublichen Mission findet der spanische Ritter diesen Baum auf der Spitze einer uralten Mayapyramide. Izzy schreibt dieses Buch jedoch nicht zu Ende, sie überlässt es Tom, das letzte Kapitel hinzuzufügen. Aber Tom ist noch nicht dazu bereit, dem Tod entgegen zu treten...

Aronofsky verwebt die reale Geschichte von Izzy und Tom mit Bildern aus Traum- und Romansequenzen in einem wahren Bilderrausch, der einem den Atem raubt und manchmal fast erschlägt. Dabei nimmt er in einer Zukunftsvision ungeniert Anleihen bei Klassikern wie -Lautlos im Weltall- oder -2001 Odysee im Weltraum-. So illusionslos, tief traurig, bewegend und echt der hoffnungslose Kampf des Liebespaares gegen den Tod ist, so verspielt, imaginär und exzentrisch sind Aronofskys Visionen, mit denen er uns das Thema näherbringen will.

Hugh Jackman und Rachel Weisz werden zugegriffen haben, als sich die Chance bot eine interessante Rolle weitab des Mainstream zu spielen. Sicherlich in jeder Sekunde bewußt, dass dieser Film unterschiedliche Reaktionen auslöst. -The Fountain- kommt daher wie ein Glas Laphroaig; entweder liebt man ihn, oder aber bekommt nicht einen einzigen Tropfen herunter. Ich habe mir mehr als nur einen Tropfen gegönnt und es nicht bereut.
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am 3. Juni 2015
...gesehen dank Amazon Prime!

Ich bin durch Zufall auf den Film aufmerksam geworden.
Ich habe nach Filmen von "Darren Aronofsky" gesucht und der war dabei.

Ohne Spoiler!!
Ohne was zu lesen habe ich ihn mir angesehen.
In einem Zug voll durch.
Ein geniales Machwerk voller Musik und Darstellungen.
Zwei TOP Schauspieler, die in dem verzweigten Epos eine brilliante Darstellung abliefern.
Maske - TOP
Kulisse - TOP
Musik - TOP
Schauspieler - TOP
Story - TOP

Ich mag es wenn Filme nicht den normalen Weg einfach geradeaus gehen, sondern sich Stück für Stück zusammensetzen und erklären.
Hier ist es genauso. Man schwebt durch die verschiedenen Ebenen und es ergibt sich nach und nach ein Bild vom Ganzen!
Absolut brilliant gemacht. Allerdings ist das auch nicht für jeden Zuseher.
Ich kann nur sagen ich war gut aufgelegt, hatte Ruhe und konnte ihn mir ansehen.
Aber man muss wirklich den richtigen Zeitpunkt dazu erwischen.

Warum aber nur vier Sterne?
Ich hätte etwas mehr Erzählung reingepackt, etwas weniger Bilder :):)
Aber das war es auch schon.
Nur verglichen mit anderen Werken dieser Art waren es hier fast zuviel Bilder mit Hintergrundmusik!
Auch wenn diese wunderbar gepasst haben und die Musik top war.

Aber es geht halt noch um den Deut besser :)
Dennoch sehr empfehlenswert!
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am 28. Juli 2007
Drei Handlungsstränge:
1. Der Konquistadore Tomas bricht auf Drängen seiner geliebten spanischen Königin im Jahr 1500 n. Chr. nach Mittelamerika auf, um in dem sagenhaften Reich der Maya nach dem Baum des Lebens zu suchen.
2. Der Neurowissenschaftler Dr. Tom Creo, und sein Team versuchen um das Jahr 2000 mit Hilfe einer geheimnisvollen Pflanzendroge, von einem bis dahin noch unbekannten Baum aus Mittelamerika stammend, ein Allheilmittel für Hirnkrankheiten zu suchen. Seine über alles geliebte Frau Izzi, identisch mit der früheren spanischen Königin, stirbt jedoch kurz bevor sich ein Erfolg abzeichnet.
3. Ein Raumschiff, eine Kugel mit einer durchsichtigen D-Branenhülle, fern jeder heutigen technologischen Möglichkeit und nur mit dem sterbenden Baum des Lebens und seinem Begleiter darin, der gleichen Person wie der Konquistadore und Dr. Creo aus den anderen beiden Handlungssträngen, fliegt um das Jahr 2500 auf einen goldenen Sternennebel zu. Der Sternennebel war nach Vorstellung der Maya die Welt Schibalba, dort wo die toten Seelen wiedergeboren wurden. Hier so hofft der transzendentale Begleiter wird seine vor vielen Jahrhunderten verstorbene Izzi, konserviert in dem Baum des Lebens, den er auf ihr Grab pflanzte, wieder zum Leben erweckt.

Die einzelnen Handlungsstränge besitzen eine geheimnisvolle Selbstbezogenheit, ihre Handlungen reflektieren sich in der Geschichte des Buches "The Fountain" an dem Izzi bis kurz vor ihrem Tode schreibt und dessen letztes Kapitel unvollendet bleibt.

Letztlich verschmelzen die Handlungsstränge in einer grandiosen filmischen Inszenierung zu einem tiefergreifenden Ganzen. Sie verschmelzen nicht nur indem sie auf eigenartigste verschachtelt sind, sondern auch weil sich die Kausalität ihrer Handlungen mehr und mehr bedingen. Sie werden zu einem einheitlichen Ganzen, einer einzigen Handlung, einer einzigen Hoffnung, der Suche nach der Überwindung des Todes und einem ewigen Leben mit seiner alles geliebten Izzi - seiner Königin.

Wer von dem Film nicht innerlich berührt sein sollte, wird ihn nicht gut finden, zu komplex seine Handlungen quer durch die Jahrhunderte hindurch, zu tief seine Emotionen um den Tod eines geliebten Menschen, und zu subtil seine innere Botschaft.
Grandios die schauspielerische Leistung von Hugh Jackman, der die schwierige Aufgabe hatte, drei so unterschiedliche Charaktere, den Konquistadore, Dr. Creo und den transzendentalen Begleiter darzustellen und schlussendlich noch zusammenzuführen. Einzigartig auch die einfühlsame Filmmusik von Clint Mansell.
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am 29. August 2007
"The Fountain" ist ein sehenswertes Drama, über den Arzt Tommy, der seine totkranke Freundin Izzi mit allen Mitteln von ihrem Krebsleiden befreien will. Hierzu stellt er mit seinem Team intensive Forschungen und Versuche an Affen an. Als es gelingt den Tumor eines seiner Versuchstiere mit Hilfe einer Substanz, die aus einem Baum aus Guatemala gewonnen wird, zu bezwingen,keim neue Hoffnung in Tommy auf.
Eines Abends beauftragt ihn Izzi mit der Fertigstellung ihres Buches. Dieses handelt von dem Conquistador Tomas, der im Dienste der Königin von Spanien um 1500 das Königreich von einer drohenden Usurpation durch die Hl. Inquisition befreien soll. Der Film taucht nun in diese Geschichte ein. Die Rolle des Tomas entspricht der Tommys, die Königin (Isabella von Kastilien?) entspricht Izzi in der Realität; folglich wäre das Wüten der Inquisition mit dem Krebsgeschwür Izzis gleichzusetzen, das es zu beseitigen gilt. Die Königin beauftragt Conquistador mit der Suche nach dem "Heilmittel", das nur in der Neuen Welt - laut den Forschungen eines Franziskanermönchs - an einer alten Mayastätte zu finden ist.

Meiner Meinung nach handelt es sich also weniger um zwei unterschiedliche Zeitebenen, als vielmehr um einerseits die Realität und andererseits die filmische Darstellung der Fiktion Izzis. Einige Rezensenten haben dem Film mangelnde Historizität vorgeworfen. Ich halte diese Kritik für nicht gerechtfertigt: Das Buch Izzis ist kein Geschichtsbuch, das Fakten vermitteln soll, sondern eine reine Fiktion, die in einen historischen Kontext (Conquista, Inquisition, Isabella v. Kastilien) gebettet ist. Der Film will auch zu keinem Zeitpunkt vermitteln, dass dieser fiktive Roman historische Realität zeigt. Er ist und bleibt ein fiktives Produkt Izzis und wird dementsprechend in Szene gesetzt: durch im wahrsten Sinne des Wortes fantastische Bilder und Kameraeinstellungen.

Neben diesen beiden Strängen läuft noch die symbolträchtige Space-Odysse des "Astronauten" Tommy ab, der sich mit einer Art Schneekugel-Raumschiff, in dem sich der Baum des Lebens (Symbol für die leidende Izzi?) befindet. Dieser Teil erinnert tatsächlich stark an Kubricks Odyssee 2001 und arbeitet mit ähnlichen Motiven und Symbolen: Geburt, Schöpfung, Tod, ewiges Leben stehen hier im Vordergrund und werden atemberaubend schön und symbolhaft vor der Kulisse des lichterfüllten Sternenkosmos in Szene gesetzt.
Die Story ist eigentlich nichts besonderes - die Parallelhandlung innerhalb Izzis Buch ist sogar, was Story und Spannung angeht eher schwach. Sie lebt eher von der Symbolträchtigkeit.
Auch in der Realität passiert nicht allzuviel, hier geht es vornehmlich um das Leid der Kranken und die Suche nach dem Heilmittel.
Die Schauspielerliefern eine wirklich erstklassige Leistung ab. Besonders Hugh Jackman glänzt in den unterschiedlichen Rollen und stellt alle Emotionen ebenso wie Rachel Weisz sehr überzeugend dar. Insgesamt also ein gelungenes Werk!

Schauspieler: *****
Story/Spannung: ***
Bilder/Kulisse: *****
Kostüme: ****
Anspruch: ****
Aussage: ****
Logik/Nachvollziehbarkeit der Handlung: ****

(bei 0-5 Sternen für diese Kategorien)
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am 6. März 2009
In kraftvollen Bildern und mit film-kompositorischem Geschick beweist Darren Aronofsky in Drehbuch und Regie sein großes Talent. Ein atemberaubender, tief emotionaler, fantastischer, unendlich philosophischer und anregender Film über das Leben, die Liebe, den Tod und die ewigen Fragen nach Erleuchtung, Wiedergeburt, Glück und der Angst vor dem Sterben. Hugh Jackman und Rache Weisz beweisen auch in diesem, eher Hollywood-untypischen Filmerlebnis, großartiges schauspielerisches Talent und schaffen eine Geschichte, die jeglicher Bedeutung von Zeit und Raum der Rücken kehrt. Ein Meisterwerk der Philosophie!
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am 20. Oktober 2007
Ich hatte noch nie von diesem Film gehört und bin durch Zufall in der Videothek auf ihn gestoßen. Zu Anfang wusste ich nicht, was ich von ihm halten sollte, weil der Film mittendrin und bereits mit metaphysischen Bildern einer Phantasiewelt einsetzt, die mehr Fragen aufwerfen, als sie beantworten.

Im weiteren Verlauf hat mich der Film wirklich berührt, und das, ganz ohne gezielt auf die Tränendrüse zu drücken, wie etwa "Hinter dem Horizont". So sensibel und behutsam behandelt habe ich das Thema Tod noch in keinem Film zu sehen bekommen. Dabei wird auf eine religiöse Behandlung des Themas verzichtet, vielmehr wird der Tod aus einer mythologisch-naturverbundenen Perspektive betrachtet.

Großartig ist auch die konsequent durchgestaltete Atmosphäre des Films. Alles passt zusammen, die Bilder, die Musik, die Figuren. Es gibt nichts Grelles und keine Misstöne, und doch sind die Bilder, Worte und Musik eindringlich. Auf eine jede einzelne Szene erklärende Interpretation wird verzichtet, es werden mehr Gefühle erzeugt und vermittelt. Der Film ist traurig, aber doch einer der schönsten, die ich je gesehen habe.
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am 16. September 2008
Drei verwobene Geschichten, die zu drei verschiedenen Zeitpunkten spielen (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) lassen sich vielseitig interpretieren, was der Grund vieler gegensätzlicher Diskussionen ist. Man kann ihn als esoterischen Film sehen über Wiedergeburt und ewiges Leben, als Drama über den Verlust eines Menschen oder auch als einzelne Sequenzen, die drei Geschichten mit verschiedenen Aussagen erzählen. Unabhängig von dem, was man im Film sucht oder findet, geniesst man die Szenen - sofern der ruhige Erzählfluss nicht als störend betrachtet wird. Oft wird dieser Film scheinbar als unverständlich bezeichnet. Doch es gibt Interpretationen, die die Geschichte als sehr einfach darstellen. Sieht man zum Beispiel die Gegenwart als Haupthandlung, in der das Buch mit dem Titel "The Fountain" geschrieben wird, dann ist die vergangene Handlung jener Teil, den die sterbende Ehefrau geschrieben hat, um ihre Angst vor dem Tod zu besiegen. Das Finden und Essen vom Baum, jene letzte Sequenz aus der Vergangenheit, hat demnach der trauernde Ehemann auf Bitten seiner Frau in das Buch geschrieben. Die Zukunft ist die Konsequenz aus den Handlungen der Vergangenheit und der Gegenwart. Vielleicht ist sie Teil des letzten Kapitels des Buches oder Teil der Gedanken des Ehemanns. Der Film ist voll von Metaphern und Verweisen und somit reizvoll, wenn man sich darauf einlässt, so viele Einzelheiten wie möglich zu erkennen und in einem eigenen Bild im Kopf zusammen zu fügen. Eben so wie ein gutes Buch individuelle Bilder und Gedanken im Kopf des Lesers zu erzeugen vermag.
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am 28. August 2016
Wie man nun zu dem Karma-für-Arme-Thema des Films steht, sei jedem selbst überlassen. Für mich stirbt die Geschichte hier aber einen langsamen, qualvollen Tod an der Unfähigkeit des Drehbuchautors, einen vernünftigen Aufbau anzulegen: Wenn der Wendepunkt der Story (und der Charakterentwicklung des Helden) zwei Minuten vor dem Abspann liegt, dann hat hier jemand ganz gewaltig keine Ahnung von dramatischer Struktur. Das haben nicht nur Aristoteles und Pixar, sondern auch 95% aller anderen Hollywood-Filme besser hingekriegt. Wenn man gegen bestehende Konventionen verstößt, sollte man verdammt gute Gründe dafür haben, und die hat dieser Film nicht.
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am 2. Juli 2015
Darren Aronofsky (Requiem for a Dream / Pi / Black Swan / Noah) hat die Fähigkeit, dem Zuschauer eindrucksvolle, teils verstörende Bilder aufzuzeigen und nicht alles vorinterpretiert auf einem cineastischen Silbertablett zu servieren. Und wie bei seinen anderen Filmen scheiden sich die Geister auch an »The Fountain«.
Dieser Film ist einerseits eine Geschichte über Liebe und Verlust, andererseits ein bildgewaltiges Werk über das Streben nach ewigem Leben, das man ohne jegliche anderen Ablenkungen auf sich wirken lassen sollte. Und wenn einen dieser Film auch fasziniert und gleichzeitig etwas verwirrt zurücklassen kann, so ergibt es wohl wenig Sinn, sich auf eine einzige Interpretation des Werkes festlegen zu wollen - insbesondere was den Zusammenhang der auf verschiedenen (Zeit-)Ebenen verwendeten Erzählabschnitte angeht.
Die inhaltlich zwar nicht sonderlich originelle aber rührende Geschichte vermag über weite Strecken traurig zu stimmen und mitunter in bedrückender Weise nachzuwirken, was in erster Linie von der Tragik der Figur »Izzi« (Rachel Weisz) herrührt. Ist es sinnvoll, ständig nach der Erhaltung des Physischen zu streben, oder sollten wir unsere Aufmerksamkeit mehr unserem Geiste und anderen Menschen widmen in der Zeit, die uns verbleibt?
Auch wenn Science-Fiction-Elemente enthalten sind, so ordnen diese sich der Dramaturgie der Geschichte und der emotionalen Reise unter. Der Film erklärt so gut wie nichts und das muss er auch nicht. Er schafft es vielmehr dem Zuschauer wichtige Fragen der Religion und des menschlichen Seins spirituell näher zu bringen: Macht uns der Tod menschlich? Wenn wir ewig leben könnten, verlieren wir dann unsere Menschlichkeit? Sollte man ewig leben? Sich solche Fragen selbst zu beantworten ist schwer genug.
Im Zusammenhang mit den zum Teil eindrucksvollen Bildern sollte auch die beeindruckende musikalische Interpretation und Unterstützung durch Clint Mansells Soundtrack (und Kronos Quartett) hervorgehoben werden, welche die Stimmung des Films exzellent zu unterstützen vermag.
Ob man diesen Film nun als »geniales Meisterwerk« preist, oder als »überschätzten Esoterik-Trip« herabstuft sei dahingestellt. In jedem Falle scheint er nicht nur aus dem Kopf, sondern auch direkt aus dem Herzen Aronofskys zu stammen.

[BLU-RAY] Format: 1,85:1 //Laufzeit 96:55 min. (uncut) // Sprachen: DTS-HD 5.1 Deutsch, Englisch // Untertitel: Deutsch // Extras: Behind the Story; Inside the Fountain: Death and Rebirth; Peter Parks Bonus: Macro Photography Loop // Wendecover: Ja // Region: B // Sonstiges: BD-Live, Audiokommentar Darren Aronofsky siehe seine Homepage
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