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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
10
3,9 von 5 Sternen
The End Of Mr. Y
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:6,49 €


am 6. September 2007
In dem überwältigenden Wust einer riesigen New Yorker Buchhandlung fiel mir "The End of Mr Y" vorallem wegen des Buchcovers auf (der deutlich schöner war als der hierzulande Erhältliche). Da die Story auf dem Rückencover nicht uninteressant schien, habe ich es als Fluglektüre eingesteckt. Entgegen meiner Vorsätze und meiner bleiernen Müdigkeit habe ich auf dem 9h-Flug von NYC nach Frankfurt nicht geschlafen sondern gelesen...

Story:
Ariel arbeitet für ihre Doktorarbeit in einem völligen Nischenfach, für das sich genau genommen nur sie selbst und ihr Doktorvater interessieren: den englischen Schriftsteller Thomas Lumas, welcher nach Fertigstellung seines letzten Buches (The End Of Mr Y) spurlos verschwand. Genauso wie der Lektor, der Drucker und überhaupt jeder, der mit diesem Buch in Berührung kam - inklusive Ariels Doktorvater. Per Zufall gerät jenes seltene und angeblich verflucht Buch in Ariels Besitz.
Obwohl der Fluch des Buches fast berühmter als das Werk selbst ist, beschließt Ariel "The End Of Mr Y" zu lesen - in der Hoffnung herauszufinden, was mit ihrem Doktorvater geschehen ist. Kaum beginnt sie mit der Lektüre, muss Ariel feststellen, dass sich hinter "The End Of Mr Y" weit mehr verbirgt als sie ahnen konnte. Und auch die zwei Schläger die plötzlich hinter ihr her sind lassen nicht Gutes ahnen. Was als literarische Detektivgeschichte beginnt, verdichtet sich nach und nach zu einer fantastischen Reise hinter die Grenzen von Realität, Wissen, Glauben, Wahrheit...
Wenn Du ein Buch in Deinem Besitz hättest, auf dem ein Fluch lastet, würdest Du es lesen?

Meine Meinung:
Nach dem Cover hat mich natürlich die Frage gereizt: wenn "The End Of Mr Y" verflucht ist - lese ICH es dann? Das habe ich (und zum Glück bin ich noch da).
Von Anfang an ist klar, dass hinter diesem Buch mehr stecken muss als augenscheinlich, und es stellt sich heraus, dass MrY das Tor zu einer anderen Sphäre ist, zu einer Metaebene des Geistes, die es erlaubt, als mentaler Zaungast den Gedanken anderer Menschen zu lauschen. Ein schwerer Brocken für den aufgeklärten Leser und die nicht minder naturwissenschaftlich geprägte Ariel.
Die Jagd durch die Welt der Materie und die der Sphäre ist spannend und aufregend erzählt, zumal man selten mehr weiß als Ariel selber. Und die stürzt sich nun sehr unbesonnen in medias res.
So gilt es herauszufinden, WAS diese Sphäre genau ist, aber auch was Ariels Doktorvater zugestoßen ist und warum plötzlich irgendwelche Männer hinter Ariel her sind (und zwar nicht auf die "Blume&Pralinen"-Art, sondern die etwas handfestere und endgültigere Weise).
Vor dem Hintergrund dieser phantastischen Erkundungs- und Survival-Tour stellt das Buch nebenher ganz spielerisch die aktuellen Theorien zur Beschaffenheit unseres Universums dar und stellt ganz unaufdringlich grundlegende Fragen nach Verantwortlichkeit, Mitgefühl und Opferbereitschaft. Und stellt, mit der Metasphäre als Gedankenexperiment die Frage nach dem Ursprung des Lebens - und findet gegen Ende eine (für mich) völlig unerwartete Antwort. Ob man mit diesem Schlusspunkt einverstanden ist, muss wohl jeder nach der Lektüre selber entscheiden, ein interessanter Twist und glänzender Abschluss ist es allemal.
Von der etwas phantastisch anmutenden Story um verschwundene Professoren und Geistessphären sollte man sich nicht abschrecken lassen - MrY liest sich spannend, abwechslungsreich und bleibt dabei mehr im Her und Jetzt als mancher Krimi. Zumindest im Englischen ist die sprachliche Ausgestaltung sehr lebendig und flüssig und zieht einen richtig in das Geschehen hinein.
Wer sich noch ein kleines bisschen für das aktuelle Geschehen im Streit um den BigBang interessiert ohne sich gleich mit irgendwelchen Fachjournalen belasten zu wollen, kann nichts falsch machen.
(Vergleiche mit dem ehrgeizigen aber langatmigen "Sophies Welt" sind übrigens völlig unangebracht.)
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am 21. Dezember 2008
Die schwarz umrandeten Seiten sowie das nett gestaltete Cover haben mein erstes Interesse an "The End of Mr. Y" geweckt. Der Klappentext hat nicht allzu viel verraten, aber spannend gewirkt und nicht nach "normaler" Fantasy-Literatur geklungen. Und schon habe ich begonnen mich in ein großes Abenteuer zu stürzen.

Die Handlung dreht sich um die Studentin Ariel, die zufälligerweise das sehr seltene und angeblich verfluchte Buch "The End of Mr. Y" in einem second Hand Buchladen ersteht. Schon bald beginnt sie Zusammenhänge zwischen dem Verschwinden ihres Professors und dem Buch, sowie der Realität und Gedanken zu erkennen. Doch es tun sich ungeahnte Herausforderungen und Gefahren auf, die von ihr gemeistert werden müssen.

Die Geschichte ist in anspruchsvollem aber flüssig zu lesendem Englisch geschrieben und zieht einen von der ersten Minute an in den Bann. Die oft auftretenden kleinen wissenschaftlichen Exkurse sowie Gedankenexperimente, sind sehr verständlich und gut nachzuvollziehen. In der Handlung ergeben sich immer wieder viele gut gemachte Überraschungen und Wendungen, die kaum vorhersehbar sind.

Deshalb empfehle ich allen, die Bücher wie die "Otherland" Reihe oder Filme wie "Matrix" mögen, dieses Buch. Da es sich bei "The End of Mr. Y" meiner Meinung nach, um eines der besten "modernen Fantasy" Bücher handelt, die ich gelesen habe. Deshalb vergebe ich 5 Sterne.
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am 11. September 2008
Ich habe das Buch während meines Englandaufenthalts gelesen und fand es von der Sprache keineswegs schwierig zu verstehen. Da gab es schon schlimmere Romane, welche in jedem Satz 3 Fremdwörter benutzen, die man als Nicht-Native Speaker einfach nicht verstehen kann...

Inhaltlich betrachtet war ich sehr überrascht, welche Tiefe das Buch doch bietet. Dem Klapptext zufolge hätte ich eine leichte Lektüre über eine Frau erwartet, die mithilfe eines Buches durch die Zeit reist. Doch der Plot ist wesentlich komplexer aufgebaut und gespickt mit Theorien aus der Physik und Theologie. Hätte ich dies vor dem Kauf des Buches gewusst, hätte ich höchstwahrscheinlich zu einem anderen Buch gegriffen. Ich bin froh, es nicht getan zu haben.
Denn erst durch die wissenschaftlichen Belege wird der Inhalt erst interessant und wirkt nicht einfach nur dahergeschrieben.

Einen Punkt ziehe ich dem Roman ab, weil sich die Story an einigen Teil doch etwas zieht und mehr Spannung gut getan hätte.

Fazit: Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der fiktive und tiefgründige Romane mag!
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am 21. Januar 2012
Um "The End of Mr. Y" bis zum Ende voll auf sich wirken zu lassen bedarf es schon Willens End of Mr. Ysich auf das Buch und die vielen wissenschaftlichen Verknüpfungen voll einzulassen, sonst könnte es ab der Mitte schnell zu verwirrend, und somit uninteressant, werden. Es ist (und soll es auch sein) - eine phantastische Erfahrung!
Wer sich aber voll auf die Hauptperson einlässt und sie auf ihrer irren Reise durch die Troposhpere begleitet, erlebt eine spannende und geistreiche Odysee durch die verborgenen Dimensionen. Klasse!
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am 31. Juli 2014
The End of Mr Y starts out in present-day England and slowly leads you into a parallel world, called the Troposphere, which frequently changes its appearance. Traveling through this strange world, you can feel these changes just like the protagonist Ariel Manto does, so don’t worry if at some point you can’t see clearly and the world around you starts to blur.

Ariel Manto is a young scientist who is curious and very isolated. Her life is dull and in her self-destructive ways she doesn’t seem to want to change that. I wasn’t really able to connect with Ariel, but there is a character in this book who I like. He is a very powerful one who makes an appearance when he’s needed most. In a way he reminds me of a wise and loving grandfather. (I’m not talking about Professor Burlem here.)

The End of Mr Y is a very creative book with an exciting plot. Nevertheless, it has too much non-fiction content for my taste. I’m reading fiction to relax and I don’t want to be deluged with philosophical questions. At some point I just started to skip these passages. Fortunately, they aren’t really necessary to follow the story. Another letdown is the ending which just doesn’t fit the complexity of the book. So as you can see, The End of Mr Y is a book that philosophers will love and that you should read if you’d like to enter a very odd parallel world.
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am 26. Mai 2012
THE END OF MR Y war einer dieser Käufe, die man macht, weil einem das Buch, der Teaser, die Idee gefällt. Und ich kann nach der Lektüre nicht einmal wirklich behaupten, dass es nicht erfüllt hätte, was ich beim Kauf erwartet habe. Es war das, was ich vermutet habe, dass es sein würde, und noch sehr viel mehr dazu, aber gerade dieses sehr viel mehr sorgt dafür, dass ich mit der Bewertung der Lektüre, des Buchs, der Geschichte, nicht über eine mediokre 3-Sterne -Wertung hinausgehen kann.

Dieses Buch ist das eklektizistische Ergebnis eines geistes- und literaturgeschichtlichen Smoothies, alles in den Mixer geben und das Knöpfchen gedrückt, und fertig ist der Mischmasch. Hauptzutat ist die Baudrillardsche Idee des Simulacrums, einer Wirklichkeits-Simulation, welche an die Stelle der inzwischen hops gegangenen echten Wirklichkeit getreten ist, die Welt als die Vorstellung von ihr, in der man nichts mehr findet als Repräsentationen. Ein Museum voller Fälschungen sozusagen.

Die Autorin Scarlett Thomas nimmt diesen Ansatz als Entschuldigung, ihre Erzählung über das vermeintlich verrucht-verfluchte Buch des unter geheimnisvollen Umständen verschollenen viktorianischen Schriftsteller Thomas Lumas, dem sie ihre Protagonistin Ariel Manto nachjagen lässt, als eine fiebrige Assioziationskette von aneinandergeflantschten Versatzstücken aus wenigstens einem Dutzend Genres zu präsentieren.

Ariel Manto, Ich-Erzählerin und Doktorandin bei Professor Saul Burlem, stellt fest, dass eben dieser auf rätselhafte Weise verschwunden ist. Mehr noch, sie findet das angeblich verschollene Buch, über welches sie ihre Doktorarbeit schreiben wollte und von welchem ihr Professor (der Verschwundene, genau) sie abgebracht hat, jenes THE END OF MR Y auf dem Nachhauseweg rein zufällig in einem kleinen Antiquariat in einer Seitenstraße. Das Buch, so weiß sie, soll verflucht sein, wer es liest, verschwindet spurlos vom Erdboden. Also, nichts wie ohne Abendessen aufs Sofa und lesen. Und dann ... ja, was dann? Das Buch (also dieses, beziehungsweise beide, dieses Buch also und das andere, das Buch im Buch nämlich, das so heißt wie das Buch, das man gerade selber liest, also beide eben) gerät aus den Fugen.

"Hugely Enjoyable" sagt The Times, und ich will nicht leugnen, dass mich das Buch über die Zeit, die ich mit ihm zugebracht habe, immer mal wieder gut und mitunter auch intelligent unterhalten hat. "A Masterpiece" behauptet Douglas Coupland - hier Widerspruch! Und auch, dass es sich um "Utter Enchantment" handele, wie der Independant zitiert wird, kann ich so nicht bestätigen. Die Idee des Buches ist fesselnd, ja, aber sie wird präsentiert als ein zerschlagener Spiegel, als ein Scherbenhaufen, als ein dekomponiertes und krude wieder zusammengesetztes Mosaik. Das lässt es nicht zu, dass man verzaubert wird, es ist zu anstrengend, dem teilweise unvermittelt wechselnden Rhythmus der Erzählung, den Handlungs- und Logiksprüngen zu folgen, und die mitunter opaken "Erklärungen" zu dechiffrieren, was mir zugegeben nicht in allen Fällen gelingen wollte. Man kann sich schlicht nicht verzaubern lassen, weil man ständig zu begreifen versucht, weshalb der Illusionist da vorne eigentlich so herumhampelt.

Dazu kommt eine außerordentlich anstrengende Protagonistin, deren liebster Zeitvertreib das Schmoren im eigenen Selbsthass ist und deren Handlungen und Motive - so abwegig auch die Narration an sich sein mag - für mich häufig noch weit weniger logisch nachvollziehbar waren als alles andere sonst.

THE END OF MR Y ist nicht schlecht, aber es ist oder will zu viel, um wirklich gut zu sein. Es ist ein Buch, von dem man Kopfschmerzen bekommen kann. Scarlett Thomas wirft um sich mit Derrida, Baudrillard, Heidegger, mit Physik, Philosophie, Religion und man kann nicht ausweichen, man wird erwischt und weiß nicht, wie einem geschieht und warum man so gemein mit dem ganzen Zeug beworfen wird, man wollte doch nur ein wenig Spaß haben.

Vielleicht kommt einmal der Tag, an dem ich behaupten kann, dass ich Jean Baudriallard und Jacques Derrida halbwegs begriffen haben werde, wenigstens ein bisschen, und dann werde ich dieses Buch wieder zur Hand nehmen und Abbitte leisten für all die bösen Dinge, die ich aus reinem Unverstand hier geschrieben habe, aber bis dahin kann ich in diesem Buch nicht viel mehr sehen als ein modernes, erwachsenes, aber ungleich kälteres und weniger charmantes ALICE IM WUNDERLAND.

Ein Buch, das irgendwie alles hat, und am Ende wiederum irgendwie nix.

Immerhin, am Ende des Buches wird die Frage nach jedwedem Warum auf paradiesische Weise abgehakt. Jedenfalls für Ariel. Ich selber warte immer noch darauf, dass das Licht angeht.
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am 30. April 2014
Verrückt, verworren, gute Denk-Ansätze und einfach ein ungeheuerlicher Trip. Ich habe das Buch sowohl in analoger als auch digitaler Form, das will etwas heißen :)
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher, und ich bin nicht der einzige in meinem Bekannten- und Freundeskreis.
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am 9. August 2016
Not an easy read but it's worth it! If you have manage to keep up you meet a great ending!
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am 8. September 2007
Wie wäre es, Gedanken- und Zeitreisen unternehmen zu können? Dies war einer der Gründe, warum ich dieses Buch mit nach Hause genommen habe.

Die Lektüre des Buches ist sehr fesselnd, zumindest bis die Protagonistin komplett in die Troposphere eindringt, ihre Körperlichkeit sich darin verliert, sie zu verstehen beginnt, dass diese Art der Kommunikation und Entkörperlichung für sie gefährlich werden kann, weil es Menschen gibt, die sich Ihrer bemächtigen, sie töten wollen. Nach und nach durchzieht sich das Buch mit Schwächen. Wirkt wie ein allzu absehbarer Science-fiction-Film und das Ende hat mich sehr enttäuscht.
Dennoch: Die Lektüre ist gedankenanreichernd, der Text hat mich beschäftigt. Der Inhalt ist ein guter. Und vielleicht bewahrheitet sich hier das Vorurteil, dass das Studium des Creative Writing nicht unbedingt einen zeitlosen Schriftsteller mit nachhaltigem Werk hervorbringt.
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am 22. Mai 2014
...like I wasted mine. This book never gets better, it only gets worse. Thought-experiments and philisophical ideas of the last 1, 5 centuries are put in a blender and the resulting unappetising mash is too thin to cover the gaping holes in this not-story. At first I thought this might make for an educating read but it's just a figment of a lurid imagination.
So there is no reality. Maybe it's better this way
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