Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle MusicUnlimitedMikeSinger BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
16
The Company [3 DVDs]
Format: DVD|Ändern
Preis:14,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 21. Januar 2013
"Die Goten stehen vor dem Tor und einer muss es bemannen", das ist das Motto des Zauberers, eines CIA Agenten der ersten Stunde, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, gegen die Kommunisten anzugehen. Zusammen mit seinem Assistenten Jack McCauliffe arbeitet er in Ostberlin Anfang der Fünfziger, beim Ungarn-Aufstand 1956, bei der Invasion in der Schweinebucht, die Castro stürzen sollte und grandios scheiterte bis hin zu Vietnam.

Und immer sind sie mit Verrat konfrontiert, mit Spionage, Gegenspionage und Aktionen des kalten Kriegs.

So entstand ein ultraspannender dreiteiliger Film, der den Zuschauer in Bann schlägt. Dazu trägt nicht nur die Geschichte bei, sondern auch die hervorragenden Schauspieler. Der halbitalienische "Zauberer", der KGB General Starik und vor allem Michael Keaton als Abwehrchef James Angleton bleiben im Gedächtnis. Vor allem letzterer schafft es, einem furchtbaren Pedanten Leben zu verleihen, einem Mann, der unsympathisch bis zum Letzten ist, aber auch der Hellsichtigste. Etwa, wenn er vor der Aktion in der Schweinebucht daran erinnert, dass die CIA eigentlich dafür gegründet wurde, Informationen zu sammeln, zu analysieren und auszuwerten, dass aber Aktionen wie die Landung in der Schweinebucht genau das verhindern würde.

Doch auch Angleton geht nicht unverletzt aus der Geschichte heraus. Am Schluss, bei seiner Verabschiedung, ist er durch Verrat und Intrigen so paranoid geworden, dass er der festen Überzeugung ist, dass alle westeuropäischen Regierungschefs, Henry Kissinger nicht zu vergessen, Agenten des KGBs seien.

So ist der Film nicht nur einfach eine spannende Agentengeschichte, sie erinnert auch an die Zeit des kalten Krieges, als CIA und KGB sich bekämpften und vor nichts zurückschreckten, was dem Gegner schaden könnte. Sie erinnert an den Ungarnaufstand, die Brutalität der Geheimpolizei, die eine vergleichbare Brutalität der Aufständischen zur Folge hatte.

Natürlich ist die Geschichte aus der Sicht des CIA erzählt und dass ein Agent an derart vielen Schauplätzen der Geschichte des kalten Krieges eingesetzt wird, ist unwahrscheinlich und nur der Notwendigkeit der Filmdramaturgie geschuldet. Manches kann auch in vier Stunden gar nicht abgehandelt werden, etwa all die Aktionen des CIA neben der Kuba-Krise, mit denen demokratisch gewählte Regierungen gestürzt werden sollten, um Militärdiktaturen einzusetzen. Was den Namen "CIA" in den Siebzigern und Achtzigern zum Schimpfwort werden ließ. James Angletons Warnung anlässlich der Kuba Krise, dass man sich entscheiden müsse, ob man Informationen sammeln und auswerten wolle oder ob man zur Ersatz-Armee wird, ist ein zentraler Satz in dem Ganzen und kennzeichnet das Dilemma der CIA im kalten Krieg.

So sollte man die Filme zweimal sehen: Einmal als Thriller, der spannender nicht sein kann, ein zweites Mal als Geschichtswerk, das den schmutzigen kalten Krieg wieder in Erinnerung ruft. Und mich mit vielen Fragen und Erinnerungen zurücklässt, die dieses Werk aufwirft. Aber was kann man über einen Film besseres sagen, als dass er lange nachwirkt und den Zuschauer nicht mit einfachen Antworten zurücklässt?

Fazit: Neben "Dame, König, As, Spion" (Tinker Tailor Soldier Spy [UK Import]) mit dem genialen Alec Guiness als George Smiley ein Muss für jeden Fan von Agententhrillern und für jeden, der sich für Geschichte interessiert.

Hans Peter Roentgen
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. Mai 2015
Harvey Torriti und sein "Lehrling" Jack McCauliffe arbeiten für den amerikanischen Geheimdienst. In den 50er Jahren sind sie in Berlin stationiert. Die beiden haben eine Quelle im sowjetischen Sektor der Stadt, einen Professor. Die Nachrichten werden von einer Tänzerin geliefert. Es gibt allerdings auch eine undichte Stelle. McClauliffe begehrt die Tänzerin und will sie in den Westteil der Stadt bringen...

Der zweite Dvd beginnt mit dem Aufstand in Ungarn in den 50er Jahren. Darauf folgt die gescheiterte Invasion auf Kuba in der Schweinebucht. Die Szenen vom Aufstand in Ungarin sind heftig.

Alexandra Maria Lara spielt die Tänzerin. Natascha McElhone hat eine Rolle in dem Teil, der in Ungarn spielt. Michael Keaton spielt einen Agenten, den sie "Mother" nennen. Ein Kettenraucher, mit schwerer Brille. Exzentrisch. Manchmal hat man auch den Eindruck, er sei verrückt.

Eine der besten Szenen ergibt sich, als Harvey Torriti sich mit einem hohen KGB-Agenten trifft, und zwar in Berlin— bei Nacht auf einem gefrorenen See.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. Dezember 2011
The Company" ist zweifellos eine der anspruchsvollsten Thriller-Mini-Serien auf dem Markt, die jedoch in erster Linie solche Zuschauer ansprechen dürfte, welche sich nicht mit schalen Aufgüssen abgegriffener Krimi-Konzepte à la CSI zufriedengeben wollen.
Das von Mikael Salomon exzellent in Szene gesetzte Drehbuch nach Robert Littells Roman zwingt den Zuschauer zu höchster Aufmerksamkeit, um nicht den Faden zu verlieren und sich den Durchblick durch das fabelhaft konzipierte Handlungsgeflecht zu bewahren. Das Skript, das fast einem Schnellkurs durch die neuere Geschichte gleicht, ist einzigartig geschickt und auf den Punkt genau durchdacht, sodaß die ständig wachsende Spannung bis zum letzten Moment erhalten bleibt.
Nicht zuletzt ist das auch den bis in die kleinste Charge hervorragend besetzten Darstellern zu verdanken, die durch ihr exzellentes, jede Rolle glaubwürdig verkörperndes Spiel zum hervorragenden Gesamteindruck beitragen.
Ein gravierendes Manko ist indes zu vermerken - die erbärmliche Einpegelung der deutschen Synchronisation. Etliche der Sprecher nuscheln derart, daß man gut daran tut, den deutschen Untertext einzuschalten oder die Lautsprecher (fast) bis zum letzten Anschlag aufzudrehen. Ein unrühmliches Beispiel für die Unart schludriger Aussprache ist der für Michael Keaton als James Angleton eingesetzte deutsche Sprecher, der insbesondere bei seinem langen Monolog in Teil 3 kaum zu verstehen ist.
Wer diese Unbill hinzunehmen gewillt ist, den erwarten mehr als vier packende Stunden - ein Filmgenuß, der seinesgleichen nicht hat.
11 Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 17. Mai 2009
So überschwenglich wie meine Mitrezensenten kann ich mich über diese Mini-Serie nicht äußern. Auf jeden Fall spannend, interessant, die Umsetzung top mit großer Liebe zu Detail (echte T34-Panzer in Teil 2 ?, MIG 15 Kampfflugzeuge ?). Sehr aufwendig gemacht und tatsächlich klasse Schauspielerleistung ... Soweit durchaus und uneingeschränkt empfehlenswert. Meine Kritik bezieht sich auf den Inhalt: hat die CIA tatsächlich so eine liebenswerte, unschuldige Rolle gespielt, wie im Film vor allem im Unfeld des Ungarn-Aufstandes 1956 gezeigt wird ? Kaum vorstellbar. Die CIA-Agenten sind immer die "Guten", mit kleinen Fehlern zwar, aber ... Wieder mal die bösen bösen Russen mit den für sie arbeitenden Verrätern. Bemerkenswert für einen amerikanischen Film: es wird die Masche der Amerikaner aufgezeigt (und eigentlich auch kritisiert), Menschen für eine Sache/Idee zu begeistern, sie aufzufordern, sich gegen ihre Machthaber zu erheben unter der Vorspiegelung baldiger amerikanischer Hilfe - um sie dann gnadenlos im Stich zu lassen ... auch wenn es dann tausenden das Leben kostet. Das war 1956 in Ungarn so, 1960 in Kuba und welch Zufall 1990 auch im Irak.
Auf jeden Fall aber sehenswert und gut gemacht.
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. November 2014
Wer kennt ihn nicht, "Mother" den Urvater der amerikanischen Spionageabwehr... James Jesus Angletons Paranoia hat ihre Berechtigung... oder vielleicht doch nicht? Wer das Buch gelesen hat wird die Mini Serie mögen, denn sie ist (im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten) nahe am Text und liebevoll gemacht. Die Schauspieler sind hervorragend gecastet und bestechen mit ihrer Darstellung. Eine "Tour de Force" durch die Geschichte des Kalten Krieges wenngleich aus der Sicht der amerikanischen CIA. Lediglich das Fiasko der "Bay of Pigs" hätte etwas mehr Aufmerksamkeit verdient. Dennoch: insgesamt spannend und (wie das Buch auch) nahe an der Realität.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 1. Februar 2017
The Company hebt sich deutlich von den guten Produktionen des Agentengenres ab. Die Serie ist im lang angelegten Spannungsbogen sowie auch in der plötzlich auftauchenden Action bahnbrechend. Die Überraschungsmomente und Wendungen sind so verblüffend das ich dem Aufbau der Mini-Serie Genialität unterstelle. Die Macher haben hier ein Juwel des Agentenfilms geschaffen. Vor allem ist das eine darstellende Filmkunst in Vollendung. Absolut überzeugend, spannend konstruiert und mitreißend in Szene gesetzt - Sehr hochwertig dargestellt, das beste was ich seit langem gesehen habe. Ein besonderer Filmgenuss der auch bei nochmaligem ansehen immer wieder neue Facetten offenbart -Geniales Meisterstück.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 24. Oktober 2015
An extremely compelling series based on the book, the Company, Robert Littel's masterpiece -- best novel ever on the CIA!
Of course the book is better-- the historical details, the complexity of the characters, etc.-- nevertheless the series is excellent, the acting is superb and the Hungarian scene is especially riveting.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. Juni 2014
Dieser Politthriller hat es in sich. Jedem zu empfehlen, der ihn noch nicht gesehen hat. Anschließend fällt es schwer, Vertrauen zu irgendeinem politisch Aktiven zu haben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 9. April 2015
hatte sie im Fernsehn verpaßt und deshalb mir bestellt. hat sich gelohnt würde ich mir wieder bestellen.Habe sie weiter an meinem Sohn gegeben der fand sie auch sehr gut.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 1. September 2012
Mit diesem Werk bekommt man einen gut gemachten und abendfüllendem Film. Die Schauspieler sind für die Rollen passend und nur selten langweilig.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden



Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken