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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
16

am 21. Januar 2013
"Die Goten stehen vor dem Tor und einer muss es bemannen", das ist das Motto des Zauberers, eines CIA Agenten der ersten Stunde, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, gegen die Kommunisten anzugehen. Zusammen mit seinem Assistenten Jack McCauliffe arbeitet er in Ostberlin Anfang der Fünfziger, beim Ungarn-Aufstand 1956, bei der Invasion in der Schweinebucht, die Castro stürzen sollte und grandios scheiterte bis hin zu Vietnam.

Und immer sind sie mit Verrat konfrontiert, mit Spionage, Gegenspionage und Aktionen des kalten Kriegs.

So entstand ein ultraspannender dreiteiliger Film, der den Zuschauer in Bann schlägt. Dazu trägt nicht nur die Geschichte bei, sondern auch die hervorragenden Schauspieler. Der halbitalienische "Zauberer", der KGB General Starik und vor allem Michael Keaton als Abwehrchef James Angleton bleiben im Gedächtnis. Vor allem letzterer schafft es, einem furchtbaren Pedanten Leben zu verleihen, einem Mann, der unsympathisch bis zum Letzten ist, aber auch der Hellsichtigste. Etwa, wenn er vor der Aktion in der Schweinebucht daran erinnert, dass die CIA eigentlich dafür gegründet wurde, Informationen zu sammeln, zu analysieren und auszuwerten, dass aber Aktionen wie die Landung in der Schweinebucht genau das verhindern würde.

Doch auch Angleton geht nicht unverletzt aus der Geschichte heraus. Am Schluss, bei seiner Verabschiedung, ist er durch Verrat und Intrigen so paranoid geworden, dass er der festen Überzeugung ist, dass alle westeuropäischen Regierungschefs, Henry Kissinger nicht zu vergessen, Agenten des KGBs seien.

So ist der Film nicht nur einfach eine spannende Agentengeschichte, sie erinnert auch an die Zeit des kalten Krieges, als CIA und KGB sich bekämpften und vor nichts zurückschreckten, was dem Gegner schaden könnte. Sie erinnert an den Ungarnaufstand, die Brutalität der Geheimpolizei, die eine vergleichbare Brutalität der Aufständischen zur Folge hatte.

Natürlich ist die Geschichte aus der Sicht des CIA erzählt und dass ein Agent an derart vielen Schauplätzen der Geschichte des kalten Krieges eingesetzt wird, ist unwahrscheinlich und nur der Notwendigkeit der Filmdramaturgie geschuldet. Manches kann auch in vier Stunden gar nicht abgehandelt werden, etwa all die Aktionen des CIA neben der Kuba-Krise, mit denen demokratisch gewählte Regierungen gestürzt werden sollten, um Militärdiktaturen einzusetzen. Was den Namen "CIA" in den Siebzigern und Achtzigern zum Schimpfwort werden ließ. James Angletons Warnung anlässlich der Kuba Krise, dass man sich entscheiden müsse, ob man Informationen sammeln und auswerten wolle oder ob man zur Ersatz-Armee wird, ist ein zentraler Satz in dem Ganzen und kennzeichnet das Dilemma der CIA im kalten Krieg.

So sollte man die Filme zweimal sehen: Einmal als Thriller, der spannender nicht sein kann, ein zweites Mal als Geschichtswerk, das den schmutzigen kalten Krieg wieder in Erinnerung ruft. Und mich mit vielen Fragen und Erinnerungen zurücklässt, die dieses Werk aufwirft. Aber was kann man über einen Film besseres sagen, als dass er lange nachwirkt und den Zuschauer nicht mit einfachen Antworten zurücklässt?

Fazit: Neben "Dame, König, As, Spion" (Tinker Tailor Soldier Spy [UK Import]) mit dem genialen Alec Guiness als George Smiley ein Muss für jeden Fan von Agententhrillern und für jeden, der sich für Geschichte interessiert.

Hans Peter Roentgen
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 20. November 2014
Wer kennt ihn nicht, "Mother" den Urvater der amerikanischen Spionageabwehr... James Jesus Angletons Paranoia hat ihre Berechtigung... oder vielleicht doch nicht? Wer das Buch gelesen hat wird die Mini Serie mögen, denn sie ist (im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten) nahe am Text und liebevoll gemacht. Die Schauspieler sind hervorragend gecastet und bestechen mit ihrer Darstellung. Eine "Tour de Force" durch die Geschichte des Kalten Krieges wenngleich aus der Sicht der amerikanischen CIA. Lediglich das Fiasko der "Bay of Pigs" hätte etwas mehr Aufmerksamkeit verdient. Dennoch: insgesamt spannend und (wie das Buch auch) nahe an der Realität.
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am 9. April 2015
hatte sie im Fernsehn verpaßt und deshalb mir bestellt. hat sich gelohnt würde ich mir wieder bestellen.Habe sie weiter an meinem Sohn gegeben der fand sie auch sehr gut.
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am 24. Oktober 2015
An extremely compelling series based on the book, the Company, Robert Littel's masterpiece -- best novel ever on the CIA!
Of course the book is better-- the historical details, the complexity of the characters, etc.-- nevertheless the series is excellent, the acting is superb and the Hungarian scene is especially riveting.
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am 20. Juni 2014
Dieser Politthriller hat es in sich. Jedem zu empfehlen, der ihn noch nicht gesehen hat. Anschließend fällt es schwer, Vertrauen zu irgendeinem politisch Aktiven zu haben.
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am 1. September 2012
Mit diesem Werk bekommt man einen gut gemachten und abendfüllendem Film. Die Schauspieler sind für die Rollen passend und nur selten langweilig.
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am 3. März 2011
zum inhalt verweise ich vorweg auf die produktbeschreibung.
ich hab mir ehrlich gesagt gar nicht soviel erwartet, die dvd nur aufgrund des guten preises gekauft und bin jetzt aber wirklich begeistert.
eine perfekt inszenierte zeitreise durch die jahrzehnte des kalten krieges mit all seinen facetten.und hervorzuheben ist auch, dass selbst das wirken der cia während dieser jahre durchaus kritisch betrachtet wird.
und zum schluss - da fragen sich sogar die gewinner, was bleibt? war es das wert?

kauftipp!
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am 27. März 2013
Eigentlich hätte ich nicht erwartet einen solch abendfüllenden Film zu sehen, es war ein langer abend.
Vom begin der CIA inmitten des kalten krieges bis in unsere Zeit hinein....vieles wird sehr kritisch beleuchtet und eine frage stellt sich am schluß wirklich.....wozu das ganze war es das wert.....

Ich kann diese tolle Miniserie nur empfehlen!
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am 13. Januar 2014
Sehr spannend gemachter CIA-Dokumentarfilm mit Schauspielakteuren...wie das so mit Dokumentarfilmen ist, sie haben zwischendurch auch mal Längen, hier besonders der dritte Teil...deshalb auch nur 4 Sterne...schauspielerisch ganz große Klasse aller Beteiligten...Drehbuch hervorragend...Musik immer passend...Storyline bestens...
Fazit: Wer sich für die Geheimdienste interessiert, unbedingt ansehn!

LG. Stw.
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am 14. Dezember 2011
The Company" ist zweifellos eine der anspruchsvollsten Thriller-Mini-Serien auf dem Markt, die jedoch in erster Linie solche Zuschauer ansprechen dürfte, welche sich nicht mit schalen Aufgüssen abgegriffener Krimi-Konzepte à la CSI zufriedengeben wollen.
Das von Mikael Salomon exzellent in Szene gesetzte Drehbuch nach Robert Littells Roman zwingt den Zuschauer zu höchster Aufmerksamkeit, um nicht den Faden zu verlieren und sich den Durchblick durch das fabelhaft konzipierte Handlungsgeflecht zu bewahren. Das Skript, das fast einem Schnellkurs durch die neuere Geschichte gleicht, ist einzigartig geschickt und auf den Punkt genau durchdacht, sodaß die ständig wachsende Spannung bis zum letzten Moment erhalten bleibt.
Nicht zuletzt ist das auch den bis in die kleinste Charge hervorragend besetzten Darstellern zu verdanken, die durch ihr exzellentes, jede Rolle glaubwürdig verkörperndes Spiel zum hervorragenden Gesamteindruck beitragen.
Ein gravierendes Manko ist indes zu vermerken - die erbärmliche Einpegelung der deutschen Synchronisation. Etliche der Sprecher nuscheln derart, daß man gut daran tut, den deutschen Untertext einzuschalten oder die Lautsprecher (fast) bis zum letzten Anschlag aufzudrehen. Ein unrühmliches Beispiel für die Unart schludriger Aussprache ist der für Michael Keaton als James Angleton eingesetzte deutsche Sprecher, der insbesondere bei seinem langen Monolog in Teil 3 kaum zu verstehen ist.
Wer diese Unbill hinzunehmen gewillt ist, den erwarten mehr als vier packende Stunden - ein Filmgenuß, der seinesgleichen nicht hat.
17 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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