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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 24. Oktober 2013
Wir befinden uns im sonnigen Kalifornien, einige, aber nicht viele Jahre in der Zukunft. Das Internetunternehmen Circle ist ein Traum von einem Arbeitgeber, der, obwohl gerade mal sechs Jahre alt, den Kommunikations- und Social-Media-Markt weltweit beherrscht. Facebook und Twitter heißen jetzt Zing, Google ist Geschichte (und von Amazon ist auch keine Rede mehr).

Mae Holland ist 24 Jahre alt und überglücklich, eine Stelle beim Circle ergattert zu haben. Die anfängliche Euphorie wird aber bald auf harte Proben gestellt, nicht nur wegen der permanenten und lückenlosen Überwachung ihrer Performance, sondern vor allem weil von allen Circlern erwartet wird, nicht zwischen Berufs- und Privatleben zu trennen, möglichst viele der Veranstaltungsangebote der Firma wahrzunehmen und bis zur körperlichen Erschöpfung zu "zingen". In beinahe schmerzhaft zu lesenden Personalgesprächen wird sie auf ihre Defizite hingewiesen, und bald zieren sechs verschiedene Bildschirme ihren Schreibtisch, damit sie gleichzeitig allen Kommunikationsanforderungen gerecht werden kann. Was ihr mit Bravour gelingt, dank überzeugenden Coachings.

Je mehr Mae von ihrem Arbeitgeber als Person vereinnahmt wird, desto mehr erfahren wir auch über die Ziele und Strategien dieses hypererfolgreichen Unternehmens, die, so viel sei verraten, darauf hinauslaufen, alles zu sehen und alles zu wissen, natürlich nur zum Wohle der Menschheit. Wer möchte auch abstreiten, dass Transparenz ein hohes Gut ist, und dass jeder sich anständiger verhielte, wenn er wüsste, dass er unter ständiger Beobachtung steht? Scientology lässt energisch grüßen, und Eggers beherrscht großartig die perfide Dialektik, die die Intentionen von Snowden und der NSA unter einen nicht allzu breiten Hut bringt.

Andererseits hat der Roman durchaus seine Schwachpunkte. Das ist vor allem Maes geradezu mitleiderregende Naivität, die mir zu Beginn noch irgendwie plausibel erschien, schließlich ist sie noch sehr jung und neu in der Firma, doch im Verlauf des Romans fiel es mir zunehmend schwerer, ihr Denken und Handeln nachzuvollziehen. Ein bisschen mehr Zweifel an dem Big-Brother-Gebaren ihres Arbeitgebers hätte man von der intelligenten Person, als die sie uns präsentiert wird, dann doch erwartet.

Auch meine ich, dass es Dave Eggers sich etwas leicht gemacht hat damit, wie widerstandslos der Circle auf das Technologie- und Informationsmonopol und damit auf so etwas wie die Weltherrschaft zusteuert. Menschen, die ihr Privatleben als sakrosankt betrachten, und Politiker, die sich eben nicht dadurch zum Affen machen, dass sie ständig eine Kamera um den Hals tragen, die aufzeichnet, was sie tun und sagen, sind in der von Eggers projizierten Welt eine für meinen Geschmack zu große Seltenheit. Trotzdem ist "The Circle" ein nachhaltiger Appell an den gesunden Menschenverstand, aufmerksam zu verfolgen, wer was warum über uns wissen möchte, und, wenn nötig, Position zu beziehen. Es ist zwar immer noch Science Fiction, aber mit Sicherheit nicht fast 40 Jahre weit weg, wie seinerzeit Orwells "1984".
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am 28. November 2013
Being a big fan of most of his books, the Circle was really disappointing. If it were declared as a youth novel, it might work, but to me it felt superficial, repetitive, and the characters were just very bland. At the beginning I thought it's like one of the easier Douglas Coupland reads, but the more it 'developed' the worse it went. Yes, i finished it, being on holiday with plenty of time and skipping the pages as I went.
I do understand his intentions of a 21st century Orwell, but the execution is just too obvious and lacks his subtlety and feeling for character development. After 'You shall know our velocity' this is already the second book in a row that I disliked for more a less the same reasons, but I keep hoping.
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am 7. April 2015
Die Idee, eine Kritik an Facebook, Google und Co. in einer spannenden Geschichte zu verpacken, ist hervorragend. Bis auf den Teil mit der "spannenden Geschichte" hat Dave Eggers die Idee auch gut umgesetzt. Spannend ist sie leider nicht realisiert worden - im Gegenteil.

Dabei fängt die Story gut und vielversprechend an. Die Protagoistin heuert bei dem Google-ähnlichem Konzern an und ist von Anfang an von dem Geschäftsmodell und der Arbeitsatmosphäre begeistert. Irgendwann aber kommen ihr Bedenken. Wenn man nun aber denkt, dass sie zur Rebelling mutiert, dann irrt man sich gewaltig ...

Wie gesagt, am Anfang noch sehr vielversprechend. Mit fortwährender Entwicklung der Story wird aber die kindliche Begeisterung der Hauptperson nur noch nervtötend - und man möchte sie am liebsten rütteln, schütteln, links und rechts ohrfeigen und anschreien sie solle doch endlich aufwachen! So doof kann man doch gar nicht sein.

Nein, ich lasse gerne mal einem Autor oder einer Autorin etwas durchgehen, aber das warmir dann doch zuviel.Ich fand "The Circle" zum Schluß nur noch langweilig und nervig. Spannung kam höchst selten auf und dann auch nicht mehr als über eine Seite.
Ich würde den Roman wirklich gerne loben, aber das ist leider nicht möglich - sehr schade, die Idee hatte viel Potential. Schade, dass der Autor sie nicht nutzte.
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am 18. Oktober 2014
Das Thema von "The Circle" ist hochspannend und die Hintergrundgeschichte - der schleichende Verlust jeglicher Privatrechte durch vordergründig "offenes" Verhalten und den dadurch entstehenden Gruppenzwang mit der daraus resultierenden "Ächtung" Andersdenkender - ist hervorragend erzählt. Wäre da nicht Mae Holland, die naiv-fanatische Protagonistin - leider täuschen Klappentext und Berichterstattung vor, dass es hier im Laufe des Buches eine Entwicklung ähnlich Grishams "Die Firma" gibt. Aber Maes Verhalten hat mich ab einem gewissen Punkt einfach nur noch aggressiv gemacht; nachvollziehbar wäre es höchstens, wenn Eggers dadurch zeigen wollte, wie durch die Alles-Vernetzung eine Art Gehirnwäsche praktiziert wird. Für mich aber war das Verhalten der Figur trotzdem weder nachvollziehbar noch authentisch, darum leider nur zwei Punkte.
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am 18. Juli 2015
The plot of the circle is told from start to finish in less than five minutes. That's because hardly anything happens. Ok, there are many good books which live from the characters and dialogues. Sadly, the circle is not one of them. The dialogues are simplistic without wit, charm or intelligence. The charachters lack any kind of depth. Certainly this is intended in the main character to show the dangers of modern media in undiscerning hands but in this case it was badly done. She has the discernment and intelligence of a ten year old. Turning then to the other charachters, the ones who have a sense of what's going on and try to avert it. Well, they might be discerning but they (or the author) are not capable of putting that into words. Any attemts they made to argue their case were limited to extremely brief conversations in which they expressed fears or anger but gave no founded arguments. Only the parents showed any kind of real personality which one could identify with but even in that case the only thing the author could think of to show how embarrassing the constant cameras were for them was a sex scene. It was cheap literature and a waste of time. Perhaps the film makers can do more with it than the author did.
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am 11. November 2013
Ohne Spoiler sei hier nur gesagt:

Für mich funktioniert der eigenwillig unaufgeregte Vortrag des Romans hervorragend mit der düsteren Thematik. Gerade die relative Ereignislosigkeit erlaubt der Protagonistin ohne viel Aufhebens einen vorgezeichneten Weg zu gehen und spiegelt eben so die Verführung wieder, die Eggers problematisiert. Ein Roman voller Brüche und Auseinandersetzungen wäre wohl sowohl weniger eindringlich als auch weniger plausibel. Gerade das unaufgeregte, gerade dass nur kleine bis mittlere Konflikte die Handlung begleiten und das System echte Entscheidungen trivialisiert und Brüche unnötig und unmöglich macht, scheint mir auch die narrative Maxime des Romans zu sein und gerade darin so gut zu funktionieren. Er funktioniert, weil er leicht und undramatisch eine erschreckende Geschichte erzählt, die in unserer Realität spielt.
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am 7. November 2014
The Circle is a company in the digital age, not unlike google or facebook today. It is high tech, it is communication based, it is big-data and it is heaven for the employees. Mae Holland was able to get a position at The Circle and her live changes considerably. To the better. Or the worse?

For this book there should be two or three ratings, one for the first third of the book (4 stars), one for the rest of the book (no more than 3 stars) and possibly another one for what the book tries to make transparent (5 stars). The topic is very contemporary. The book shows an extremely realistic trend in our wired civilization. These things shown in the book are really happening, here and now. Many of the ideas and things born at The Circle may seem exaggerated at first sight, but thinking a bit more about it, most of them are actually existing in one or another way. Existing today, not in the future. So the book could be an eye opener, could be something to make us aware of what is going on. Unfortunately it does not succeed in that enough, I feel. There is not enough opposition in the book, not enough protagonists with scepticism (or simply common sense) which do open our eyes. Probably the author intended it that way, thinking that things are overdrawn enough for everyone to realize. But I feel just showing extremes without the opposition does neither make people think, nor does it make a book gripping.

The idea of the book is very good. It is timely. It highlights many things which do exist in our world today but which we often do not recognize as what they are. But the book does not do this as well and interestingly as I think it could have.
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am 3. November 2015
Wie konnte sich dieses Buch nur so lange in den Bestsellerlisten halten? Stilistisch schwach, schwache Charaktere, die sich vor allem durch total dümmliche Hauptfiguren auszeichnen, langweiliger Erzählstil (bin gerade auf Seite 422 und lese zum hundersten Mal wie viele Zings und Smileys Mae nun erhalten hat) und das Ende ist wahrscheinlich genau so wenig überzeugend.

An den einzigen "spannenden" Stellen, in denen bisher der mysteriöse Herr Kalden aufgetaucht ist, ging es leider nur ums Poppen - auf der Toilette. Dann war der Typ wieder verschwunden... Eine sagenhaft schwache Passage wie überall im Buch. Schade... aus der Story hätte man mehr machen können. Von dem Buch kann ich nur abraten!

Nachtrag: Nein... wie plump und vorhersehenswert... Gerade auf Seite 530 angekommen und was ich bereits auf Seite 38!!! vermutet hatte, bestätigt sich nun auf den ersten 3 Zeilen auf Seite 530... So banal. Hab ich zwischendrin was verpasst bzw. warum hat Mae davor nie ein Foto von Ty gesehen? Naja egal... Wie kann man hier 0 Sterne vergeben?
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am 2. Juni 2015
I had high expectations, but the circle lacked a plot, the characters were bland, it seemed to be going nowhere, and that's exactly where it ended up nowhere, I read the whole book just in case it got better, but it didn't, a small window was presented to go against the circle, but no, it remained boring from start to finish. Very disappointing
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am 27. März 2015
Ich war neugierig auf das Buch, da das Thema ja immer realistischer wird... Jedoch war ich von der Umsetzung sehr enttäuscht. Viel zu lange Beschreibungen der Arbeit und des Stresses, aber wenige Antworten auf die essentiellen Fragen. Habe mich mehr oder weniger durch das Buch gequält weil ich gehofft habe das Ende wird es retten, aber leider ist das auch nicht passiert.
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