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am 11. April 2017
Having ordered this book I encountered a big dissapointment at first as it took sometime to get into the subject. Once he did get there it was marvellous. He speaks so much about the black swan phenomena and how it is missed a lot of times in our age. The importance of it is also underlined, and how it changed his life and the life of many people without them knowing that they have encountered a black swan. It gives one a more critical thinking of the way we are doing things and why it may not be working as we would like for it to work. Definitely worth the time of getting through the first couple of pages!
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am 20. September 2017
Die Hörbuch Version ist sehr zu empfehlen. Angenehme Stimme und eine Story, die sich (etwas überraschend, da komplex) gut "anhört". Taleb pflegt einen jovialen Stil, legt seine Gedanken messerscharf dar. Dabei teilt er links und rechts aus, weiß aber auch mit Selbstironie umzugehen. Das Augenzwinkern hört man nicht nur zwischen den Zeilen ;-)

Inhaltlich ist die Pointe schnell erzählt: Es ist unmöglich exakte Prognosen abzugeben, weil wir Prognosen nur aus Erfahrungen stützen könne und Unbekanntes definitionsgemäß nicht kennen können. Dies allein ist nicht problematisch, zu Problem wird es nur, wenn man Entscheidungen in dem Glauben daran trifft "Risikovorsorge" zu betreiben. Je sicherer wir uns mit Prognosen sind, desto verheerender ist es, wenn wir überrascht werden. Das gilt bei der Städteplanung genau wie bei der Altersvorsorge. Taleb deutet eine interessante Umdeutung des Vorsorgenarrativs an, dass zum weiteren Nachdenken anregt. Ein großer Spaß!
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am 19. November 2013
Ein grandioses Buch aus der Praxis heraus geschrieben und nicht nur mit Theorien vollgestopft die den Praxistest nicht bestehen. Ebenso kommt einem die Eine oder Andere Anekdote in diesem Buch aus dem eigenen Leben sehr bekannt vor, zumindest wenn man in der Finanzbranche tätig ist. Erzählungen von "ich hatte beinahe recht" über "in der Theorie hat es funktioniert" bis schlussendlich hin zu "das war nicht zu erwarten" oder "die Märkte reagieren über" sind alltägliche Phrasen in der Investmentbanking Branche. Jedoch sind sie letzten Endes nur Ausreden, für ein Verhalten der Menschen, dem sich Nassim Nicholas Taleb in diesem Buch widmet. Der Tenor lautet ...we can't predict and how can we avoid the emty suits.
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am 14. Februar 2017
Taleb is like one of those teachers most people had in high school. 50% of the class hates him, and thinks that he's the worst teacher ever. 50% think that he is a genius and he is their favourite teacher. Many people don't like his writing style, but I like it.Many don't like how he "goes after" certain people, and consider it rude, but to me, it's just honesty. I also like his somewhat dry humour. (“If you hear a "prominent" economist using the word 'equilibrium,' or 'normal distribution,' do not argue with him; just ignore him, or try to put a rat down his shirt.”)

What I like is that he backs up his words with action. He thinks the banking system is fragile, Fannie Mae "is sitting on a mountain of dynamite", and that economists and risk managers who think otherwise are completely clueless. What does he do? He goes back into business, and makes a huge bet against the banking system, which ends up paying off massively.
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am 1. Februar 2010
Wie die anderen Rezensionen zeigen, ist der Eindruck, bzw. sind die Meinungen zu Talebs Buch zwiespältig. Er greift einige Interessante alte und neue Gedanken auf in der Betrachtung von Zufallsprozessen. Wie lassen sich nicht durchschnittliche Ereignisse philosophisch und mathematisch beschreiben? Natürlich ist das nicht ganz einfach und er kritisiert die zu stark vereinfachenden Denkweisen. Sein breites Hintergrundwissen teilen sicher nicht alle Leser (ich auch nur den mathematischen Teil) und er erklärt die Hintergrunde nur grob. Zu vielen Dingen hat er eine klare Meinung und äussert sich z.T. abwertend zu Standpunkten, die er nicht teilt. Diese Aspekte führen dazu, dass das Buch unterschiedliche Reaktionen bei seinen Lesern (auch beim gleichen Leser) hervorruft. Bei manchen schlechten Rezensionen würde ich postulieren, dass diese den Autor nicht verstanden haben (dies kann sowohl an zu hohen Erwartungen oder zu wenig Hintergrundwissen des Lesers wie auch an unklarer Schreibweise des Autors liegen). Deshalb bekommt das Buch einen Abzug von 4 auf 3 Bewertungspunkte.
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am 23. November 2008
Eigentlich beginnt das Buch relativ interessant. Es erklärt die Grundidee der Theorie, dass Menschen nicht besonders gut darin sind bestimmte Ereignisse zu berücksichtigen (z.B. sehr unwahrscheinliche Ereignisse bzw. sehr extreme Ereignisse).
Auch zu Beginn kritisiert Taleb, ganze Wissenschaftszweige dies zu spät oder nicht ausreichend in Ihrer Forschung berücksichtigen. Vor allem Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft sind seiner Meinung nach gar keine richtigen Wissenschaften. Am Anfang des Buches wird die Kritik noch mit Studienergebnissen belegt. Später werden sie einfach so hingestellt.
Ab der Mitte des Buch kann man aber mit dem Lesen aufhören. Die grundsätzliche Idee hat man verstanden wird aber gebetsmühlenartig wiederholt. Außerdem kritisiert er ab da nicht mehr die Argumente und Ideen, sondern zieht über einzelne Personen oder Institutionen her. So etwas fände ich in einer Kolumne oder einen vergleichen Rahmen angemessen. Allerdings habe ich in einem Buch erwartet, dass er versucht mit Argumenten zu überzeugen und nicht einfach andere Sachen schlecht zu reden. Man dann den Eindruck, dass Taleb sich beschwert, dass sein Genie nicht anerkannt wird und lauter Ahnungslose aber die Oberhand haben und auf ihn herabsehen. Das zeigt auch die Wahl seiner Vorbilder. Mit wenigen Ausnahmen Personen, die nicht zum Mainstream ihrer Zeit gehörten und später "Recht bekamen". Wir werden sehen ob dies beim Autor auch so sein wird.
Inhaltlich: Er schießt sehr stark gegen die Vorstellung der Menschen, dass alle Ereignisse normalverteilt seien.
Es geht zwar aus zahlreichen Studien (übrigens durchgeführt von den Uneinsichtigen Wirtschaftswissenschaftlern) hervor, dass Menschen intuitiv die Welt oft zu sehr vereinfachen. Andererseits ist dies in einem professionellen Umfeld nicht zwingend der Fall. Z.B. ist schon lange bekannt, dass Renditen auf Kapitalmärkten nicht normalverteilt sind. Das gleiche gilt für bestimmte Risiken, die z.B. Rückversicherer absichern sollen.

Zusammenfassung: Die ersten Kapitel lesen. Theorie ist gut erklärt. Bei der Mitte aufhören. Die Polemik und Enttäuschung des angeblich verkannten Genies kann ich einfacher in jeder Tageszeitung und schlechten Privatfernsehsendern sehen.
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am 22. Juni 2010
The Black Swan hat durchaus große Popularität gewonnen, was wohl in direktem Zusammenhang mit der Finanzkrise 2008/2009 steht. Denn es ist en vogue, das bestehende System zu hinterfragen und/oder zu kritisieren. Und genau diesen Stoff liefert uns der Autor Nassim N. Taleb:

1. Traue keinen staatlichen und wirtschaftlichen Prognosen! z.B. der Truthahn vor seiner Schlachtung....
2. Erwarte das Unerwartete (the unknown unknown) - vom schwarzen zum grauen Schwan....
3. Misstraue der Anwendung der statistischen Normalverteilung (Gauss'sche Glockenkurve)und bewundere Mandelbrot

Wenn das Taleb auch noch die Welt in Extremistan (z.B. Einkommen eines Popstars) und Mediocristan (z.B. mein Einkommen) einteilt, gefällt das dem Konsumenten eines populärwissenschaftlichen Werkes, auch mir. Allerdings darf man auch Kritik an NNT, wie sich der Autor selbst bezeichnet, anbringen.

Die Nachteile der Normalverteilung sind hinreichend bekannt und werden auch an den Universitäten gelehrt. Dass diese Nachteile in der täglichen Praxis nicht ständig erwähnt werden, scheint verständlich. NNTs Brandreden gegen engstirnige Akademiker und Politiker kommen jedoch immer gut an.

Hat man auf den ersten 40 Seiten die Grundaussagen von NNT gemeistert, kann man sich den Rest des Buches eigentlich ersparen. Denn es werden eben jene Aussagen nur noch wiederholt. Und das ist mühsam.

Insgesamt verstehe ich jedoch die Beliebtheit dieses Werkes, das in seinem Stil sehr erfrischend ist und dem Trend, das Establishment zu kritisieren, brav folgt. Taleb bietet somit eine - durchaus berechtigte - alternative Perspektive hinsichtlich der menschliche Wahrnehmung der Vergangenheit bzw. Zukunft und das historische und wirtschaftliche Geschehen um uns. Summa summarum - keine große Begeisterung, aber auch keine große Enttäuschung. Drei Sterne.
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am 30. Januar 2009
...that does not live up to expectations. I have to agree with reviewers in German, although it is a shame that people who can't read German will miss them and just read the praiseful reviews written in English.

Let us begin with the fact that Nassim Taleb's ideas are not that all innovative. Not even in Physics. He also lacks an understanding of some fundamental laws of the univers which in fact, favour the idea that unforeseen events have major impacts. One of them being the second law of thermodynamics also explains some of his babbling about our perception of time. It even explains why engineering can ONLY predict forward in time, and not backward (he has a very bad example with an ice cube).

Now, if you want my recommendation, find yourself another book on the subject, he is, after a while, just going on and on about the same, and complaining, showing you how good he is, and why every other social scientist is a sucker. Mind you, I personally wouldn't disagree about social scientists that try to use regressions to make predictions about the future, of economists which assume humans make ration choices, but wheter I'd exclude Nassim Taleb from that circle, well...
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am 5. Oktober 2008
As a PhD student in Economics interested in financial markets I have read NN Taleb's book (The Black Swan), then Riccardo Rebonato's (Plight of the Fortune Tellers: Why We Need to Manage Financial Risk Differently, 2007) and Benoit Mandelbrot's ((Mis)behaviour of Markets: A Fractal View of Risk, Ruin and Reward, 2005). All books contain the same message: the assumptions underlying modern risk management models are wrong (and yes, this has something to do with the financial crisis). All books are worth reading, but if you know one, you know the others. Which leaves you with the question of which book to read.

Here is my recommendation: For economists and people with a mathematical background, I would suggest Mandelbrot. The story is very nice, and his explanations original. He was the first to suggest that stock prices resemble fractals, and not random walks. Since he had a co-author, the book is a good read, given some prior knowledge. For those without some intermediate knowledge of Economics or mathematics or both, I would suggest Riccardo Rebonato's book. It has a clear structure and is easy to understand. Still, it does the job and gets the point across. Now, for those who think they know a bit of philosophy, economics, mathematics and the universe in general, it's "The Black Swan" that I would recommend. Taleb is getting at the subject from a philosophical point of view, of course based on mathematics, and the story unfolds in a hilarious way. Taleb is smart and has a lot of knowledge of things that matter and things that don't. It's funny to see him bark at different groups of scientists (economists, philosophers,..). I have found no instance where his disappointment at people/theories is misplaced. Being outside the scientific establishment has its advantages.
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am 28. Oktober 2011
Gut:
Taleb unterscheidet Mediocristan - eine Welt in der kleine Ursachen kleine Wirkungen haben; wo Opernsänger nur das Saalpublikum erreichen können,
und Extremistan. In Letzterer singt der Sänger einmal im Studio und die CD kann sich millionenmal verkaufen - eine Welt mit skalierenden Technologien, in der wir heute leben.
Sehr schön zeigt er auch auf, dass die Risiken, die uns im alltäglichen Leben begegnen können, nichts mit den berechenbaren, milden Risiken im Casino zu tun haben. Die Risiken des Lebens halten sich nicht an Spielregeln!
Warum ist die Zukunft so offen und unvorhersagbar, wo doch die Geschichte uns als eine so zwangsläufige Aufeinanderfolge von Ursache und Wirkung erscheint? Dazu erläutert er ein schönes Beispiel: Ein Mann schreibt seine Autobiographie. Dazu bedient er sich seiner Tagebücher. Schnell sind viel zu viele Seiten angehäuft - da gibt der Verleger den Rat, Episoden und Überlegungen, die sich in weiterer Folge als nicht wichtig herausgestellt haben, wegzulassen ....
Das alles hat mir schon neue Einsichten geliefert, bzw. hat bei mir latent vorhandenes Wissen explizit gemacht.
Schlecht:
Unerträglich ist, dass er Statistikern unterstellt, nur die Gaußsche Glockenkurve zu kennen, ebenso seine Selbstbeweihräucherung.
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