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am 19. November 2003
Nun ist es endlich da. Das neue und nach eigenen Aussagen das letzte Album des aus Brooklyn stammenden Künstlers. Positiv fällt auf, dass Jay-Z komplett auf Feature-Artists verzichtet. Es gibt wohl derzeit keinen in New York, der ihm raptechnisch das Wasser reichen kann. So liegt das Album im Feinschliff eher wieder in den Händen der Produzenten. Unter bekannten Größen wie Just Blaze, Kanye West, The Neptunes und Timbaland gesellen sich auch einige neue Produzenten wie der geniale 9th Wonder. Und die können fast alle überzeugen. Durch die abwechslungsreichen Tracks findet sicherlich jeder seine Favourites, aber fast jeder auch den einen oder anderen Filler. Wer von der Musik der Neptunes nicht angetan ist, wird die Tracks auch auf diesem Album überspringen.
Zu den schwäreren Tracks gehört aus meiner Sicht "99 problems", der wohl musikalisch an die 2002 entstandene Kollabo "Guns 'n Roses" mit Lenny Kravitz anknüpfen soll. Dieser Track fällt noch rocklastiger aus. Letztendlich Geschmackssache;
Zu den Highlights zählen aus meiner Sicht der Just Blaze Opener "December 4th", der durch sein geniales Sample besticht und Jay-Z (und seiner Mutter im Refrain) genug Freiraum bietet etwas aus seiner Kindheit zu erzählen.
Der von Eminem produzierte Track "Moment of Clarity" kann qualitätsmäßig dort anknüpfen, was der Detroiter zuletzt auf Obie Trice Album "Cheers" zelebrierte. Kurz:
Es kann nicht schaden als Musiklehrer Dr. Dre zu haben.
Besonders poitiv zu betrachten ist der Track "Threat", der mit dem neuen Stern am Produzentenhimmel 9th Wonder entstand. Jay-Z kann auch auf diesem Track überzeugen, auch wenn 9th Wonder sicherlich schon bessere Instrumentals produziert hat.
Fazit:
Gutes Album, das für mich aber nicht ganz den Status eines "The Blueprint" erreicht.
Gewünscht hätte ich mir zum Abschluss seiner Karriere außerdem noch einmal ein Zusammentreffen mit DJ Premier, der wohl mit "A million and one questions" auf "In my Lifetime" einen der besten Tracks aller Zeiten für Jay-Z produzierte. So bleibt am Ende zu hoffen, dass Jay-Z wie Michael Jordan irgendwann wieder Lust am Spiel bekommt und mit einem Knaller Album sein Comeback feiert.
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am 13. August 2009
Eigentlich sollte "The Black Album" das siebte und letzte Album von Jay-Z werden. Ich hab es damals schon nicht so wirklich geglaubt, tatsächlich hat der Jigga danach auch keine Pause gemacht, sondern schon im Folgejahr zwei Kollaborationswerke auf den Markt gebracht. Nachdem der Vorgänger "The Blueprint²" ja einiges an Kritik einstecken musste, waren die Erwartungen an Jay-Z's Abschiedswerk umso höher, denn eine Legende sollte schon mit einem großen Auftritt in Rente gehen. Auf Features Verzichtete Jay-Z komplett, lediglich ein paar Background Vocals gibt es von anderen Künstlern zu hören, schon mal ein gutes Zeichen, wenn man sich ohne Gäste ans Mic stellt und ein Album alleine trägt. Verantwortlich für die Beats nur die Creme de la Creme, nämlich 9th Wonder, Kanye West, DJ Quik oder Just Blaze.

Nach dem Interlude wird mit "December 4th" losgelegt. Der Titel des Songs ist an Jay-Z's Geburtsdatum angelehnt, dementsprechend persönlich ist der Track, Jay erzählt über seinen Werdegang, anstatt eines Refrains wurde seine Mutter aufgenommen, die uns Geschichten von früher erzählt, unterlegt wird dies mit einem Instrumental von Just Blaze, das vor Soul und Spirit nur so trieft. "What More Can I Say" dagegen beginnt mit einem recht dunkeln Intro, sodass man denkt, dass eine ernste Nummer auf einen zukommt. Doch überraschend setzen dann Trompeten, Schlagzeug und ein paar Background Sänger ein, die das Ganze sehr melodisch gestalten, vom Klang her hat es auch etwas 70ies Flavor, sehr cool, noch cooler zeigt sich der Jigga. Dem folgt mit "Encore" eine wirklich fantastische Kanye West Produktion, die voller Liebe steckt, auf Elektronik zum Glück weitestgehend verzichtet und auf einen schönen Mix aus Piano, kraftvollen Drums und Bläsern setzt.

Auch Jay-Z's alter Freund und Kupferstecher Timbaland lies es sich nicht nehmen, hier einen Beat zu schmieden. "Dirt Off Your Shoulder" heißt das Stück aus den Händen Timbo's, das sich mit seinen wummernden Bässen und dem futuristischen Synthie Sound eindeutig am Club Sound orientiert. Eine nette Abwechslung auf einem sonst doch eher tiefgründigen Album. "Threat" kommt zwar mit mitreißendem Beat um die Ecke, doch hier sind die tollen Hintergrundmelodien das Ausschlaggebende. Dezent, dennoch sehr eindringlich, einfach gelungen. Insgesamt hat der Song auch etwas Mafia Charme, dazu kann man Jay-Z's souveränen Flow genießen - cream! Nachdem mit dem dunklen "Moment Of Clarity" Eminem beweisen konnte, dass er besser produziert als rappt, erreicht man die wohl aufsehenerregendste Nummer von "The Black Album", nämlich "99 Problems". Rock Veteran Rick Rubin ist verantwortlich für krachende, unmelodische E-Gitarren und knochenharte Drums, wie vor Kraft strotzen. So etwas erwartet man nicht unbedingt auf einem Rap Album, macht diese Platte aber genau deshalb umso besser.

Auch ein bisschen G-Funk lies J-Hova mit einfließen. "Justify My Thug" stammt von DJ Quik, ein Producer, zu dem man eigentlich nicht mehr viel sagen braucht. Funky Tunes mit einem Groove, der einen nicht mehr los lässt und dazu noch ein paar Samples von Madonna's Hit "Justify My Love" aus 1990, die dafür sorgen, dass das Ding zum echten Ohrwurm wird. Auch "Lucifer" packt einen und lässt einen mitgehen, wenn Jay-Z erneut seinen fesselnden Flow auspackt und über dieses wunderbare Instrumental, bestehend aus funky E-Bass, Snares und Klavier, kickt, den letzten Schliff verleiht dieser Bombe wieder einmal das Vocal Sample im Hintergrund. Nachdem die Neptunes sich mit "Change Clothes" den einzigen Ausfall dieses Albums geleistet haben, machen sie mit "Allure" ihren Job umso besser. Sehr gefühlvoll, entspannt, einfach schön anzuhören dieses Stück, bevor die Platte mit "My 1st Song", das ja damals eigentlich als Jay-Z's allerletzter Song gegolten hat, noch einmal eine tolle Klangkulisse auffährt und so grandios endet.

Bis auf den kleinen Aussetzer "Change Clothes" ist "The Black Album" perfekt und übertrifft meiner Meinung nach mit Leichtigkeit das von vielen gefeierte "The Blueprint". Von vorne bis hinten spürt man, dass sich Jay-Z wirklich viele Gedanken gemacht hat. Die Instrumentals sind voller Emotion, die Raps gewohnt lässig - was will man mehr? Alle, die für Jay-Z etwas übrig haben sollten sich diese Platte unbedingt ins Regal stellen, aber auch die, die sich noch nicht größer mit ihm auseinandergesetzt haben, könnten vielleicht Gefallen an dieser LP finden.
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am 1. Dezember 2003
Ja: Es soll der letzte Streich des guten alten Jiggas sein, zumindest was seine SOLO-Karriere betrifft!
1996 sein Debut mit "Reasonable doubt", dazwischen immer wieder einige Highlights, doch irgendwie nie so recht das "Über-Drüber-Album".....
Sein nun -anscheinend- letztes Werk "The Black Album" ist vorab für mich sein BESTES geworden, aber auch nicht das Hammeralbum was ich erwartet hätte.
Trotzdem:
Ohne Intro und Skit sind es 12 Tracks, von 12 verschiedenen Producern, der Creme-De-La-Creme wie zbsp: Neptunes, 9th Wonder, Timbaland, Eminem, u.a.
Rapmäßig präsentiert sich Hova in Top-Form, er kommt ohne ein Feature aus, was auf einem letzten Album auch gut so ist.
Hervorheben möchte ich folgende Songs:
Nr. 2 (mit einigen guten eingebauten Samples seiner Mum)
Nr. 5 (Jay flowt über einen relaxten Beat der Neptunes)
Nr. 6 (Timabaland packt einen verdächtig heissen Beat aus!)
Nr. 8 (Eminem liefert einen Traumhaften Beat ab)
Nr. 14 (letzter Track des Albums, noch einmal in Topform!!)
Fazit: Die Abschiedsbombe schaut anders aus, aber letztendlich ist Jay-Z mit diesem Album würdig aus dem Rapgame ausgestiegen -- ein "MUST HAVE" für jeden!!
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am 18. November 2003
Nun ist es also soweit: der beste Rapper aller Zeiten sagt Goodbye. Traurig, aber wahr. Er tut dies - wie ich finde - mit einem Top-Album:
1. Intro: Selbst dem Besten gelingt kein gutes Intro. Deprimierend. Besser wäre gewesen, den ersten Song und das Intro in einander fließen zu lassen.
2. December 4th: Interessant. Statt einem Refrain erzählt Jays Mudder einiges über ihn. Der Beat von Just Blaze ist recht gut und Jay-Z gleich on top. Für Fans ein Muss.
3. What More Can I Say: Wäre der perfekte Abschluss-Track gewesen, ist es aber nicht. Am Ende rappt Jay-Z Accapella "I'm supposed to be number 1 on everybodys list, lets see what happens when I no longer exist!" danach lässt er das Mikrofon und die Kopfhörer fallen und verlässt den Raum, dann der Chorus "What more can I say". Auch wenn sich Jay anders entschied: Trotzdem ein geiler Track.
4. Encore: Ja, die Zugabe hätte ich sehr gerne. Top Beat von Kanye West, das Lied bleibt hängen. Hova!
5. Change Clothes: Hier sind sie also wieder: die immer wieder nervenden Neptunes. Der Beat klingt billig und Pharrell am Hook nervt. Wie "Frontin'" nur umgekehrt. Nach der Zeit bleibt das Led hängen, trotzdem hätte man diesen Platz auf dem Album jemand anders geben müssen (Premo!). Bei aller Freundschaft zu Hampelmann Pharrell: warum ist das Lied die erste Single des Albums?
6. Dirt Off Your Shoulder: Geiler, wenn auch sehr einfallsoloser Beat von Timbo. Jay erstmals richtig überragend. Er ist sogar richtig witzig. Großartig!
7. Threat: Beat von 9th Wonder: nix besonderes, aber gut. Jigga reimtechnisch eh besser als alle anderen. Und, ja: er würde sich nie wie Christiana Aguilera in "Dirty" zeigen. Aber, ernsthaft: wer will ihn so sehen?
8. Moment Of Clarity: Wahnsinns Beat von Em'. Spätestens, wenn er bei der zweiten Hook die Klavier Töne einbaut, dürfte jeder nicht HipHop-Hassende-Hörer glücklich sein. Man ist sofort in der Atmosphäre des Liedes gefangen. Jay-Z muss mit dem Beat mithalten, und tut das. Geniales Wortspiel rund um den Rapper "Common Sense". Track des Jahres!
9. 99 Problems: Hilfe! Rick Rubin baut diesen Beat, und so klingt er dann auch: der Song ist eigentlich mehr etwas fürs Rock-Topic. Doch, Jay-Z holt das Lied zurück. Kein Rocker kann nur ansatzweise so derb flowen und solch geniale Texte schreiben wie das Jigga tut.
10. Public Service Announcement (Interlude): Warum macht er kein Lied aus diesem Interlude? Zwei Minuten mehr dazu noch 'ne gute Hook, und das Lied wär' die Bombe! Aber auch so ziemlich geil. Ach ja, Jay, Du darfst dich jederzeit reintroducen.
11. Justify My Thug: Woha, ein Madonna-Cover und kein all zu doller Beat von Quik. Geschmacksache.
12. Lucifer: Wieder Kanye, wieder geil! Der Typ ist nicht zu stoppen. Sein erstes Album wird sicher genial. Bei diesem Track stimmt einfach alles! Beide Daumen hoch!
13. Allure: Wieder diese Neptunes, wieder so weich das ganze. Bei denen klingt einfach alles nach Justin Timberlake. Trotzdem besser als "Change Clothes", denn: Pharrell darf dieses mal nicht mitmachen und der Beat hat doch was gutes an sich. Was das genau ist, weiß ich nicht - doch, ich hör' den Track relativ oft. Irgendwas gutes muss dran sein.
14. My First Song: Tja, das ist er also: sein letzter Song. Trauer im Land. Aber, er hält das, was er versprochen hatte: der Jay-Z, der '88 nur ein Paar Zeilen in Jaz-Os "Hawaien Sophie" rappen durfte und trotzdem hängen blieb, ist zurück. Ja, genau der Rapper, der '94 in "Show 'n' Prove" alle anderen MCs an die Wand nagelte. Jay-Z der schnelle Battle-MC. Super! Guter Track, doch beim zweiten Anhören nervt das Dankensagen an alle. Klar, muss sein, aber einmal "Thx Dame, RIP Biggie etc..." zu hören, langt.
Fazit: Geniales Album. Ob es "Reasonable Doubt" und "The Blueprint" ran kommt wird der Langzeitfaktor zeigen.
Btw: Hoffentlich war's nicht wirklich das letzte Album...
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am 20. November 2005
War es das nun? Nach 7 überaus erfolgreichen Solo-Alben, 1 MTV-Unplugged-Werk, einem Roc-A-Fella-Label-Sampler ("The Dynasty"), einer "Greatest Hits"-CD, einem Collabo-Album mit R. Kelly und unzähligen Features wollte Jay-Z Ende 2003 seinen Abschied aus vom aktiven Rappen bekanntgeben. Dass er das nun nicht eingehalten hat, wie darauf noch unzählige Features und das 2. Album mit R. Kelly bewiesen haben, ist letzendlich egal, denn "The Black Album" ist ein Meisterwerk. Nie hat man Jay-Z nach "Reasonable Doubt" wieder so gut rappen gehört wie auf dieser CD. Dazu kommen die genialer und abwechslungsreichen Beats von Größen wie den Neptunes, Eminem, Just Blaze und Kanye West und eben die Texte, bei denen sich Jay-Z dieses Mal wirklich Mühe gegeben hat und sich teilweise, wie bei dem von Eminem kongenial in Szene gesetzten "Moment Of Clarity", selbst übertroffen hat. Alle Lieder sind schlichtweg perfekt, ich würde aber vor allem den Opener, das bombastische "December 4th" von Just Blaze, Kanye Wests "Encore" (für mich einer der besten Songs aller Zeiten), Timbalands Club-Hammer "Dirt Off Your Shoulder", die bereits angesprochene, atmosphärische Eminem-Produktion "Moment Of Clarity" und den grandiosen Schluss-Song "My 1st Song", in dem Jay-Z noch einmal alles gibt, empfehlen. Diese CD ist ein Pflichtkauf für alle, auch wenn sie Jay-Z nicht mögen (gibt es so etwas überhaupt? Ja, leider schon...), denn Jay-Z ist hier in Höchstform (vielleicht so gut wie nie zuvor) und liefert für mich sogar ein besseres Album ab als es sein Debut "Reasonable Doubt" ist, denn dieses hier ist wesentlich abwechslungsreicher. Ob es nun aber auch wirklich sein letztes war, ist fraglich, da Jay-Z erst kürzlich sagte, dass er es sich vielleicht noch einmal überlegen wird, ob er auch wirklich nie mehr ein Album machen will... Dennoch gilt nicht anderes als: Kaufen!
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am 28. Mai 2005
1. Intro
2. December 4th. (Just Blaze). Super Beat. Seine Mutter erzählt etwas aus seiner Jugend. Cool.
3. What More Can I Say. Guter Flow, Beat durchschnittlich.
4. Encore-Einer der allerbesten Kanye West Beats.
5. Change Clothes. (Neptunes). War die erste Single-Geschmacksache.
6. Dirt Off Your Shoulder. Der obligatorische Timbaland Hit.
7. Threat. Produziert von Newcomer 9th Wonder-Klasse, errinert an DJ Premier.
8. Moment Of Clarity. Monumentales Lied, ausnahmsweise ein richtig fresher Eminem-Beat.
9. 99 Problems. (Rick Rubin). Wieviel Grammys hat dieses Lied eigentlich gewonnnen? Klassiker!!!
10. Interlude. (Just Blaze). Ein Super Lied, mein Lieblingsstück.
11. Justify My Thug. Produziert von Westcoastlegende DJ Quik. Harter Beat mit R.Kelly Sample.
12. Lucifer. (Kanye West). Lässt Sommerfeeling aufkommen, der Pate ist Back...wieder ein Kanye Klassiker.
13. Allure. Der 2. Neptunes Song- nicht so mein Fall.
14. My 1st Song. Einleitung gesprochen von B.I.G., der Abschied.
Jay-Z will nun also seine Rapkarriere wirklich beenden. Was gab's nicht alles für Spekulationen, 12 Tracks von 12 verschiedenen Produzenten, manche wollten gar etwas von einem Gastauftritt von Intimfeind Nas wissen.
Nichts von alledem ist geschehen. Herausgekommen ist ein "normales" Jay-Z Album. Natürlich mit Neu-Superstar Kanye West, Just Blaze, Newcomer 9th Wonder und natürlich den Neptunes.
Alles in allem ein sicherlich würdiger Abschluss einer großen Karriere. Aber ich hoffe noch, dass er es sich nochmals anders überlegt.
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am 23. März 2004
Sean Carter aka Jay-Z aka Jigga(Man) aka Hov, Hovi, Hova oder auch "...Ché Guevara with bling on...".
Namen hat er fast so viele wie er Alben rausgebracht hat. Dies waren 7 Soloalben (Blueprint 2.1 mitgerechnet), ein phänomenales Album mit R'n'B-Ikone 'R.Kelly', ein heißes MTV-Unplugged-Album featuring 'The Roots' sowie ein Best-Of-Album.
Nach dem vor 8 Jahren erschienenen Debut 'Reasonable Doubt' ist nun sein letztes Soloalbum namens 'The Black Album' erschienen. Mit diesem Longplayer (naja: 12 + 1 Tracks ist nicht sonderlich lang) will Sean Carter seine Karriere nicht beenden, er will sich nur etwas aus dem aktiven Musikgeschäft distanzieren und sich dem Roc-A-Fella Imperium widmen, Filme drehen und sich um die Künstler seines Labels kümmern.
Das dies ein echter Verlust für die sowieso schwächelnde Rap-Community ist beweist der Jigga-Man mit diesem Album. 'The Black Album' beinhaltet 12 sehr anhörliche Tracks sowie 2 Interludes, wobei der zweite Interlude die besten Lines auf dem ganzen Album aufweist.
Hova hat sich für seinen Abgang also noch einmal richtig ins Zeug gelegt und sich sämtliche Produzenten herangehohlt, die zur Zeit Beats für die besseren Gehörgänge basteln. Vertreten sind Starproducer: 'Neptunes' (Change Clothes, Allure), 'Kayne West' (Encore, Lucifer), 'Just Blaze' (December 4th, Interlude 1 & 2), 'Timbaland' (Dirt Off Your Shoulder) sowie 'Eminem' (Moment Of Clarity), aber auch unbekanntere - aber keineswegs schlechtere - Produzenten wie 'The Buchannans' (What More Can I Say) und '9th Wonder' (Threat).
Und die Rhymes passen - wie die Faust aufs Auge - auf die Beats. Sogar 99 Problems ist ein Track - der mir zwar nicht gefällt - wo alles passt. Was mir auch sehr gut gefällt, ist, dass es keine Features - siehe Blueprint 2 - gibt.
Best Tracks:
1. Lucifer (prod. by 'Kayne West')
2. Public Service Announcement (prod. by 'Just Blaze')
3. Dirt Off Your Shoulder (prod. by 'Timbaland')
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am 4. Januar 2004
Der US-Rapper Jay-Z verabschiedet sich mit einem knallharten HipHop-Vermächtnis aus der Musikszene: Sein voraussichtlich letztes Album ist auch sein bestes
Bei Jay-Z's neuem Album "Black Album" ist alles Schwarz: Die Box, die CD, die Musik sowieso, und sogar das Booklet wurde in Schwarzweiß gedruckt. Dahinter steckt eine klare Strategie: Der 33jährige Rap-Star, Produzent und inhaber der New Yorker Firmen gruppe "Roc-A-Fella" besinnt sich auf seinem neunten Album voll auf die Wurzeln der Rap Musik: rollender Sprechgesang mit wütenden (und nicht immer jugendfreien!) Texten, gerappt über knochentrockene Klänge, die zum größten Teil aus Computer-Samples (Klang-Schnipseln) und geloopten Beats (Rhythmus-Schleifen) zusammenmontiert wurden.Jay-Z, selbst ein alter Produktionsfuchs, sorgte durch stete Präsenz am Mischpult dafür, dass die 14 Songs trotz aller Klangköche klingen wie aus einem Guss.
Mit dem "Black Album" toppt der "Jigga", wie ihn die Fans nennen, sein bisher stärkstes Album "The Blueprint" (2001). Trotzdem kündigte er an, dass er nach dieser CD nicht mehr als Musiker arbeiten, sondern sich auf das Produzieren von Kollegen und vor allem auf seine geplante Filmkarriere in Hollywood konzentrieren wird: "Der kleine Jay-Z will mit den Großen spielen und sehen, was dabei herauskommt."
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am 8. Februar 2007
Für mich ist das der soundtrack zu Jay-Z's Leben. Jeder einzelne Beat ist kein Hip Hop mehr..es ist wie die Filmmusik zu seinem Leben. Übermelodische Tracks mit einem krassen Jay-Z sind für mich auf jeden fall 5 sterne wert ..und obwohl ich just blaze eigentlich nich so mag hab ich gesehn das er ein sehr großes talent hat..bei solchen beats..

Jeder Track ist voller Energie ..auch wenn man etwas länger braucht um manche lieder zu mögen.

Tracks wie Lucifer / December 4th oder What more can i say sind einfach unglaublich und legendär.Wer also mal wieder Lust hat auf ein mit energie gefülltes Album der sollte gleich zum Black Album greifen!
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am 10. Januar 2004
Ich hab noch fast kein Album gehört das so viel Spaß gemacht hat es zu hören. Es sind alle Tracks gut. Außer "99 Problems" der mir Persönlich nicht gefällt, weil die Gitarreneinspielung im Beat nicht so passt. Insgesamt haben 11 Produer an den 14 Tracks gebastelt. Unter anderem Timbaland, The Nepzunes, DJ Quick und Roc-A-Fellas bester Producer Kanye West. Es ist kein Gastfeatur drauf. Das hat dem Album gut getan da mir sein letztes Album "Blueprint 2" nicht so gut gefallen hat weil unter anderem zu viele gäste drauf waren. Meine Lieblingslieder vom "Black Album" sind die Kanye West Pruductionen "Encore" und "Lucifer", "December 4th", "Threat" der übrigens den Beat von R.Kellys "A Womans Threat" hat und "Justify My Thug". Man kann sich sogar das Skit anhören, dass den Beat von Black Moons "Stay Real" enthält. "The Black" ALbum ist mit "The Blueprint" sein bestes Werk.
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