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am 12. März 2016
Ein detailliert und äußerst einfühlsam gezeichnetes Portrait, das die Nachkriegszustände einer Proletarierfamilie im industriell geprägten Ruhrpott abbildet. Ein karges, einzig der Arbeit, dem täglichen Überleben und dem strengen Glauben höriges Leben spielt sich unter vielen Dächern ab. Der Alltag ist hart und die Menschen sind es auch; sie haben sich arrangiert mit der für sie bestimmten Stellung, in der die Hoffnung keinen wirklichen Platz zu haben scheint.
In dieser Atmosphäre wächst Hildegard, ein wissbegieriges und ehrgeiziges Mädchen heran, das bald schon lesen, hochdeutsch sprechen, mit Messer und Gabel essen und eigene Vorstellungen vom Leben entwickeln kann. Doch damit passt sie scheinbar so gar nicht in einen von Armut und geringer Bildung beherrschten Mehrgenerationenhaushalt in den Arbeiterslums am Rhein. Sie wird schnell als Abweichlerin empfunden, und während der Vater ihr mit zum Teil drakonischen Mitteln das ererbte Arbeiterkind einprügeln will, prophezeit ihr die Großmutter bereits vorsorglich das ewige Fegefeuer.
Hildegard erfährt jedoch die Unterstützung Außenstehender, die ihr Talent erkennen, besucht so schon bald die Mittelschule und hat als Klassenbeste sogar die Chance auf das Abitur. Doch das bleibt ihr vorerst versagt, denn die Eltern drängen auf eine Ausbildung im Büro. Anhaltender familiärer Zwiespalt und die pausenlosen Schikanen im Betrieb stürzen die nun Sechzehnjährige alsbald in einer tiefe Krise. Beherzt greift ihr ehemaliger Lehrer in das Geschehen ein, als er Hildegard völlig betrunken aufgreift. Er sucht und findet einen Weg, der die Hoffnungsträgerin wieder auf den Weg bringt, ihr die Hochschulreife und schließlich ein Studium ermöglicht.

Was wie ein Märchen klingt, ist und bleibt praktikabler Alltag. Es wäre wünschenswert, dieses Szenario in die Gegenwart retten, stärker in ihr verankern zu können. Geben wir dem Wissensdrang und der Begabung wieder eine Gewinnaussicht und hüten wir uns davor, Bildung von sozialer Herkunft, einzig dem Mammon abhängig zu machen…

Ein anspruchsvoller Zweiteiler mit meiner absoluten Empfehlung!
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am 12. Mai 2016
Als Kind dieser Zeit kann ich nur sagen - Hervorragend getroffen. Ich habe mich in meine Kindheit und Jugend zurückgesetzt gefühlt. Dieser Film ist mehr als empfehlenswert, auch für unsere Kinder und Enkel.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2014
Der Film zeigt, ich denke wenig überzeichnet, das Leben im Rheinland kurz nach dem Krieg. Wer kein Hochdeutsch spricht gilt als Prolet und hat nur selten Chancen aus dem Milieu auszubrechen. Sehr gefühlvoll verfilmt, gekonnt wir das Licht genutzt. Gibt 5 Sterne von mir.
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am 26. Juli 2014
Sehr schöne Verfilmung. Kann ich nur weiter empfehlen. Bestimmt aus wahren Begebenheit. Trotz Industrie gab es Menschen die nicht einmal lesen konnten.
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