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In Teufels Küche: Ein Restaurantkritiker packt aus von [Zipprick, Jörg]
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In Teufels Küche: Ein Restaurantkritiker packt aus Kindle Edition

4.5 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

er, März 2011)

"Mehr als 20 Jahre lang lebte Gastro-Kritiker Jörg Zipprick in der Welt des Genusses - jetzt rechnet er mit ihr ab." (Westdeutsche Zeitung, 17. Februar 2011)

"Jörg Zipprick beleuchtet in seinem Buch die ganz und gar unappetitliche Seite der internationalen Gourmetküchen. Wer nach der Lektüre von "In Teufels Küche" noch Hunger hat, muss einen robusten Magen haben. ...Witzig, locker und mit einer gehörigen Portion Selbstironie führt Zipprick seine Leser in die Schweinwelt internationaler Spitzengastronomie." (Eßlinger Zeitung, 07. Mai 2011)

Kurzbeschreibung

Der bekannteste investigative Restaurantkritiker Europas blickt in die Töpfe der Sterneküche und auf den Hype, den Köche ums Kochen machen.

Der "Schlächter der Köche" wird er in Italien genannt: Restauranttester Jörg Zipprick hat 20 Jahre lang hinter die Kulissen der Spitzengastronomie geschaut. Er erzählt von interessanten Begegnungen mit berühmten Köchen wie Frédy Girardet oder Eckart Witzigmann, exquisiten Menüs und Gourmet-Restaurants, die fast keiner kennt. Aber er wird auch da konkret, wo alle anderen schweigen: beim Niedergang der Sterne-Küche.

Große Köche, die beste Zutaten versprechen, kaufen drittklassige Ware oder tricksen ihre Gäste aus: Rotzunge wird als Seezunge serviert, Abfälle werden als Stopfleber verkauft, veredelt wird mit glutamathaltigen Gewürzmischungen. Während ein Koch früher ein guter Handwerker war, muss er heute ein Medienprofi sein, der Kochen vielfach nur noch vorspielt.

Auch die Rolle des Restaurantkritikers nimmt Jörg Zipprick kritisch aufs Korn. Heute ist man nicht mehr kundiger Vorkoster, sondern Claqueur gernegroßer Herdmeister, bei denen Private Equity Fonds eingestiegen sind, die als Anzeigenkunden auf die Berichterstattung Einfluss nehmen wollen. Trotzdem gibt es sie noch, die wirklich erstklassige Gourmet-Küche, die nicht immer teuer sein muss. Jörg Zipprick verrät in dem Buch auch, wo man sie findet.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1834 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 289 Seiten
  • Verlag: Bastei Entertainment (16. November 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B009K4J620
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #146.415 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Hut ab! Jörg Zipprick hat in diesem sehr gut geschriebenen Buch kein Blatt vor den Mund genommen.
Ein genialer Einblick hinter den Kulissen der Gastronomie. Sicherlich hat dieser Restaurantkritiker sich mit diesem Buch keine großen Freunde gemacht.
Ich habe dieses Buch gleich nachbestellt und an einige meiner Freunde weiterverschenkt.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Es wurde Zeit, dass solch ein Buch erscheint und den Verbrauchern, den Menschen und den Gästen die Augen öffnet. Jörg Zipprick hat das getan, was schon hätte lange Zeit jemand tun sollen.
Ich selbst bin Koch und vertrete die ehrliche Küche, ohne Zutaten aus dem Chemiebaukasten oder der Apotheke. Wir Köche bereiten Lebens- und Nahrungsmittel zu und keine künstlichen Stoffe, die ihren Platz in der Medizin haben.

Unsere Gäste kommen ins Restaurant um sich kulinarisch verwöhnen zu lassen, zu genießen, sich wohl zu fühlen- und sich nicht danach übergeben zu müssen.

Auch ich habe die Molekularküche bei einem 3- Sternekoch hier in Deutschland ausprobiert, bevor ich mir irgendeine Meinung bilden wollte. Wir aßen in 4,5 h 21 Gänge für etwas über 400€ ,zu zweit.
Es hat geschmeckt und uns war auch nicht übel. Doch müssen wir wirklich chemische Substanzen in uns hineinstopfen? Nein, denn es gibt gesündere Küche, die ehrliche, regionale und leidenschaftliche Küche, in der das ehrliche Handwerk mit guten Zutaten Priorität hat und an die Gäste weitergibt.

Ich finde, Jörg Zipprick zeigt vieles auf, was dem Leser verborgen blieb und das ist auch gut so. Auch die Machenschaften zwischen Industrie und Gastronomie werden aufgedeckt, was so mancher nicht erwartet hätte. Selbst bei Köchen, die gesundes Essen predigen,auf der anderen Seite jedoch für einen Food- Konzern stehen oder ihren guten Namen auf Dosen und Plastikverpackungen dafür hinblättern, um Geld und Ruhm zu kassieren.

Hier sieht man, dass jeder seinen Preis hat- aber was ist es wert, wenn die Verbraucher getäuscht werden??
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Format: Gebundene Ausgabe
Nun schreibe ich als Kritiker über das Buch eines Kritikers, Gott sei Dank ist er Restaurantkritiker, nicht der Restaurantkritiker sondern nur einer aus dem Fußvolk der vielen Mitarbeiter großer Gastronomieführer. IN TEUFELS KÜCHE von Jörg Zipprick packt einer aus der Lebensmittel und gutes Essen liebt, Jörg Zipprick zeigt das der schöne Schein trügt, er offenbart schonungslos und schenkt reinen Wein ein, wenn dieser mir auch wie Galle bitter vorkommt. Wieder ein Buch das den Bereich Lebensmittel für Verbraucher und Restaurantbesucher unangenehm erhellt. Wieder ein Buch das mir die Lust am Essen verdorben hat, doch der Wissensgewinn war es wert es zu lesen.

Einen schönen Samstagnachmittag verbrachte ich mit diesem Buch und als die Sonne unterging war auch meine Laune auf dem Tiefstpunkt. Trüffel die keine sind, Aromen im Restaurantessen und Stabilisatoren wo keine hingehören, PR statt gute Küche, Tests die nicht bringen und Bewertungen die nicht durch Besuche entstanden sondern durch Fragebögen und am heimischen PC.

Starköche die eher sich selbst und die Gäste vergiften oder Fernsehköche (ich nenne keine Namen) die alles können nur nicht kochen. Dafür aber ungemein photogen und kameratauglich sind...

Lebensmittel aus China im Land des guten Geschmacks, doch offiziell finden sie sich auf keiner Karte. Wie man Restaurantkritiker wird und erkennt, dass man nur abtippen soll. Ein Erfahrungsbericht aus dem weltbesten Restaurant und seine Verbindungen zur Lebensmittelmafia.

Korruption oder warum die eine Krähe der anderen kein Auge aushackt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Absolut lesenswert. Man überlegt sich den nächsten Restaurantbesuch dann doch. Und irgendwie ist einem, als habe man es schon immer geahnt, dass all der Budenzauber der Ramsays, Lichters, Adriàs und Lafers dieser Welt eines Tages auffliegen wird. Spätestens, nachdem ich in München in Schubecks Orlando-Bar die auf der Speisekarte angebotene Currywurst testete, dämmerte mir Schreckliches. Chichi für viel Geld, und noch nicht mal eine Currywurst kriegen sie hin. Wurst labbrig, die Currysauce völlig überwürzt und in der Mikrowelle aufgewärmt und die Pommes kriegt meine Bude an der Ecke besser hin. Ich hatte es mit der Currywurst versucht, weil eines sicherlich nicht von der Hand zu weisen ist: Beginne den Test mit dem Einfachsten. Wenn sie das schon nicht hinkriegen, lass die Finger von den unaussprechlichen Sachen, wer weiß, was sie anstellen, um Dich zu beeindrucken...

Anyway - ein wenig ist mir aber auch, als hätte mir Zipprick grad eben gesagt, dass es den Weihnachtsmann doch nicht gibt. Aber das wird zu verschmerzen sein. Es gibt immer noch viel zu entdecken, vor allem an kleinen, ehrlichen Läden ohne Schmu und Schmonzes, ohne Sterne und einen Koch, den man aus dem Fernsehen kennt, der schon dabei ist, dem Monster Ruhm zu verfallen, um wenig später für Maggi, Knorr und Konsorten auf den Strich zu gehen.
Danke für die offenen Worte, für das gut recherchierte Buch, die klare und verständliche Schreibe. Eigener Herd ist immer noch Goldes wert. In diesem Sinne: Guten Appetit.

ps - da habe ich doch tatsächlich, alarmiert durch das Kapitel über Additive und ihre Wirkung auf den menschlichen Körper, gleich zwei aus der ungesunden Gruppe in einem Soja-Schokodrink aus dem Bioladen (1L für 2,29) gefunden! Man muss seine Augen einfach überall haben. Und "Bio" sagt über Qualität offensichtlich auch nichts mehr aus.
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