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Terrorkino: Angst/Lust und Körperhorror (Kultur & Kritik) Broschiert – 1. Mai 2010

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Pressestimmen

"Wenn es ein pauschal angefeindetes Kino gibt, dann ist es das des Blutes. In westlichen Gesellschaften gilt der schädigende Charakter expliziter Gewaltdarstellungen als ausgemacht, weshalb viele sie nur allzu gerne zugunsten einer besseren Welt ausgemerzt sähen. [Das Buch] steuert dem nun entgegen und setzt sich facettenreich mit jenen Filmen auseinander, die das Zeigen von Gewalt zum Inhalt haben. Stiglegger geht es um die Geschichte des Genres, um seine gesellschaftlichen Bezüge und seine tausend Verästelungen. Der Autor plädiert nachdrücklich für ihre grundsätzliche Existenzberechtigung als Fiktionalisierungen eines ebenso schmerzhaften wie bedeutsamen Themas bei der Abarbeitung an der conditio humana. Stiglegger betrachtet das Terrorkino fundiert nach formalen, soziologischen und philosophischen Gesichtspunkten. Klar ist jedenfalls, dass die filmischen "Versuchsanordnungen" die Realität allenfalls reflektieren und kommentieren – eine Realität, die weit abscheulicher ist, als es alles Blut im Kino je sein kann." (film-dienst)
"Auch wer kein Freund dieser Art von "Metzelfilmen" ist, sollte einen Blick in den kleinen, feinen Essay-Band Marcus Stigleggers werfen, der das Thema gründlich behandelt. Mit genauer Kenntnis des Genres und profundem theoretischen Überbau untersucht der Filmwissenschaftler hier die psychologischen, soziologischen, philosophischen - zitiert wird unter anderem Georges Bataille - und ästhetischen Grundlagen jener Filme. Er bezeichnet sie als "Terrorkino" und wagt es dabei, auf sadomasochistischen Grundtendenzen in jedem von uns hinzuweisen. Ein schwieriges Thema, gewiss, das hier jedoch aus bewundernswert vorurteilsfreier Sicht betrachtet wird." (Neue Osnabrücker Zeitung)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Marcus Stiglegger ist Filmwissenschaftler und -publizist und schreibt regelmäßig u.a. für "epd film", "Testcard", "Splatting Image" und "film-dienst". Zahlreiche Bücher zur Ästhetik und Geschichte des internationalen Films, u.a.: "Sadiconazista - Sexualität und Faschismus im Film der siebziger Jahre bis heute" (2000) und "Ritual und Verführung. Schaulust, Spektakel & Sinnlichkeit im Film" (2006).


Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert
Der Mainzer Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger ist einer der umtriebigsten Spurensucher in den dunklen Randgebieten des Kinos. In diesem Büchlein widmet er sich dem derzeit wohl umstrittensten Genre überhaupt, dem sog. torture porn (schon die Bezeichnung selbst ist ein Kampfbegriff): Filme wie die "Saw"- und die "Hostel"-Serie also, in denen mit nie gekannter Drastik gezeigt wird, wie Menschen gefoltert und gequält werden. Bisheriger Gipfelpunkt dieser Entwicklung ist für Stiglegger der französische Film "Martyrs", dem der Schlussteil des Buches gewidmet ist.
Stiglegger tritt als kritischer Anwalt dieser Filme auf. Dass es sich um ernstzunehmende Kunstwerke handelt, lässt er ebenso wenig außer Frage, wie er sie gegen Diffamierung und Zensur verteidigt. Den Nachahmungs-Diskurs streift er allerdings nur am Rande. Vorwiegend interessiert ihn, worin der Reiz dieser Filme liegt, warum so grausamer Stoff überhaupt ein Publikum findet. Wie der Untertitel bereits andeutet, liegt für Stiglegger dieser Reiz in der Möglichkeit einer körperlichen und psychischen Grenzerfahrung. Seiner Ansicht nach kann sich ein Zuschauer beim Betrachten solcher Szenen in die Position sowohl des Täters, der sich zum Souverän erhebt, wie des sich in Angst und Schmerz windenden Opfers versetzen. Die Annahme beider Rollen als ein "genießbares" Spiel setzt beim Zuschauer Reflexion und Distanz voraus.
Trotz des überschaubaren Umfangs ist der Essay ausgesprochen faktenreich. Zur Einordnung des besprochenen Genres schlägt Stiglegger einen weiten historischen Bogen - eine Tour de Force von den Anfängen des Horrorfilms durch die trashigsten Regionen des Exploitation-Kinos bis hin zum Avantgardefilm.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
In seinem Essay "Terrorkino: Angst/Lust und Körperhorror" erfasst Marcus Stiglegger ein Kinophänomen, dass in den letzten Jahren seinen Höhepunkt erreicht hat. Gemeint sind Filme, in deren Zentrum außergewöhnlich grausame Gewaltdarstellungen stehen und die in Einzelfällen lediglich über basale erzählerische Grundstrukturen verfügen. Als Beispiele können die SAW- und Hostel-Reihe gesehen werden. Marcus Stiglegger widmet sich nicht nur den zeitgenössischen Werken, sondern recherchiert auch die Anfänge und Ursprünge des Phänomens.
Die Motivation für das Essay bildet die oft unrechtmäßige Diffarmierung der Werke auf Grund ihrer expliziten Gewaltdarstellungen. Stiglegger stellt heraus, welche Funktionen die Filme für die Zuschauer übernehmen und beweist, dass die Werke als künstlerische Reflexionen der gegenwärtigen Gesellschaft gesehen werden können. Damit leistet Stiglegger etwas ganz Wichtiges: er rechtfertigt den Status der Filme als Kunstwerke.
Für jeden Filmfreund dürfte sich ein Blick in das Essay lohnen. Besonders interessant dürfte das Buch allerdings für eigentliche Gegner des Genres sein, um einmal eine andere Blickweise auf das Terrorkino zu gewinnen und das Phänomen neuzubetrachten.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Kleines, aber feines Büchlein mit sehr viel Gehalt. Alle, die Horrorfilme mögen, müssen sich mit dem Vorwurf auseinandersetzen, dass diese Filme nur für Perverse sind. Stiglegger lässt sich davon nicht beeindrucken und gibt tolle Analysen und Sichtweisen zu Papier. Spannender Autor, dessen Filmartikel in diversen Zeitungen immer lesenswert sind.
Unbedingt zu empfehlen!
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Format: Broschiert
Merkwürdig, dass sich die Rezensionen meiner Vorredner vor allem um das Buch-Format dreht. Was spricht dagegen, Stigleggers Aufsatz als Buch zu veröffentlichen? Für eine Zeitschrift ist er zu lang, und anstatt darauf zu warten, ihn in einem Sammelband zu veröffentlichen, bringt man ihn in einem kleineren Format zügig heraus. Und so kurz ist der Text nun auch wieder nicht, immerhin mit Fotos 100 Seiten.

Abgesehen von den Reclam-Bänden (über deren Größe sich auch niemand beschwert) habe ich noch nie eine wissenschaftliche (und zugleich unterhaltsame) Publikation als buchstäbliches "Taschenbuch" gesehen. Daher war ich über die Größe vor allem positiv überrascht! An diejenigen, die das übersehen haben sollten: Die Größe des Buches ist oben unter Produktinformationen angegeben. Format hin oder her, der Text ist wirklich sehr gut geschrieben und der Autor kennt sich in der Materie bestens aus. Auch die Fotos sind sehr gut ausgewählt.
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