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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 3. Juli 2014
Stellt euch vor, ihr kennt da einen Typen namens Fredy, und der sagt zu euch: Ich fahre jetzt mit einem Billigbike von Tel-Aviv nach Berlin und ihr sagt: Das ist doch bescheuert!
Könnt ihr euch vorstellen? Dann seid ihr bei diesem Buch wahrscheinlich an der falschen Adresse.
Für alle anderen: Willkommen im Abenteuerland!

Denn da ist er: Fredy Ben Nemsi, der deutsche Reporter, der einfach mal loslassen wollte. Das Leben, das sich irgendwann nur noch wie eine Tretmühle anfühlte, der Job, der eine Mischung aus Adrenalin, Lügen und Überleben darstellte, die Erinnerungen, Erfahrungen, Erlebnisse der letzten Jahre verarbeiten. Und wie könnte man das besser als allein auf der Straße? Er braucht sich jetzt jedenfalls nichts vorwerfen lassen in Bezug auf "The road not taken", denn Fredy nahm sie alle. Die asphaltierten, die staubigen, die holprigen, die schlammigen, die, bei denen ihm die Autofahrer fast einen Freiflug in Himmel oder Hölle spendiert hätten (ja, über das Ziel könnten sich die Geister streiten, wohl wahr, denn Fredy ist weder sinner nor saint), die Straßen, auf denen er von Hunden angegriffen wurde, die Straßen, auf denen er ausgeraubt wurde, die Straßen, auf denen er Menschen kennenlernte, mit ihnen sprach und aß und lebte und zuhörte und reflektierte.

Was für ein Ritt! Was für Erlebnisse! Wer Fredy Ben Nemsi begleitete und sei es auch nur auf den Seiten dieses Buches, erlebte alles mit, sah und hörte und roch und spürte. Ließ sich vom Wind peitschen und von der Sonne verbrennen, fluchte über eiskalte Hände und verlorene Handschuhe, bibberte in strömenden und bis auf die Knochen auskühlenden Regen. Ganz nebenbei lernte er nicht nur viel über den Menschen Fredy, sondern auch über die 16 Länder, die er durchquerte, denn der Autor hat die Fähigkeit, von einem Erlebnis zu Landeskunde und zu einem älteren Erlebnis oder einer Erkenntnis zu springen, vom Hundertste ins Tausende, ohne auch nur einen Moment den roten Faden zu verlieren. Das Buch entwickelt somit einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann und auch nicht will, das Ende kommt nach vier Fahrradmonaten viel zu schnell und hinterlässt Wehmut, als wäre man selbst auf dem Rad unterwegs gewesen und hätte erlebt, wovon Fredy mit einer eindringlichen Kraft erzählt, als säße er seinem Leser am Lagerfeuer gegenüber. Großes Kino, verdammt großes Kino.

Fazit: Für alle, die den Sinn für Abenteuer nicht verloren haben, für diejenigen unter uns, die vor zwanzig oder dreißig Jahren heimlich Karl May unter der Bettdecke gelesen haben oder es immer noch tun. Lest es, ihr werdet es nicht bereuen.
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am 10. Juli 2014
Man nehme einen sympathischen "Verrückten", ein Fahrrad und tausendundeine Straße.

Man gebe dem "Verrückten" ein Tagebuch, in dem er seine Eindrücke festhalten kann und man lasse in 5000 km von Israel über Jordanien, Ägypten, den Libanon, die Türkei, Griechenland, Albanien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Ungarn, die Slowakei und Polen nach Berlin fahren (Ich habe eins vergessen, aber komme jetzt nicht drauf, welches es war:)

Was kommt dabei heraus? Der faszinierende Reisebericht "Tel Aviv - Berlin". In diesem Bericht beschreibt der Journalist Fredy Gareis das wahrscheinlich größte Abenteuer seines Lebens.

Ich konnte dieses Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Der Schreibstil ist alles: witzig, ironisch, sarkastisch, unkonventionell, sachlich und tiefgründig. Es bildet Fredys jeweilige Stimmung ab und lässt den Leser an seinen Gedanken teilhaben. Das Lesen wurde niemals anstrengend oder langweilig, im Gegenteil. Ich habe selten einen Reisebericht gelesen, der mich so mitgerissen hat. Seit diesem Buch planen wir auch eine ähnliche Reise mit dem Fahrrad, nur nicht durch Krisengebiete. Es ist wirklich inspirierend.

Fredy hat in den vier Monaten auf dem Fahrrad sehr viel erlebt. Er hat verschiedenste Menschen in den unterschiedlichsten Lebensumständen getroffen. Er hat sie nach ihrer Meinung zu bestimmten Dingen gefragt oder einfach ihren Geschichten gelauscht. Von all diesen interessanten Menschen und Orten berichtet er in einer sehr eindringlichen Sprache.

Dadurch, dass er sich fast nie in einem Hotel (Hotels gab es an den meisten Orten ohnehin nicht) eingemietet hat, sondern die Nächte im Zelt, in einem Hauseingang oder bei den Menschen vor Ort verbracht hat, wird der Bericht sehr authentisch. Ich habe dieses Buch wirklich genossen.

Das Buch beinhaltet sehr viele Fotos von seiner Reise, eine Karte, in der seine Reiseroute verzeichnet ist, die komplette Reisestatistik (Abfahrt, Ankunft, Anzahl durchfahrener Länder, Verletzungen, Überfälle, Anzahl der magischen Momente etc. pp.) und sein komplettes Inventar, das für diese Reise notwendig war.

Ein Sternchen ziehe ich ab für's viele Rauchen, Trinken (dass oft ein Türöffner zu den Menschen vor Ort gewesen war) und Fluchen. Okay, es gehört zu Fredy und seiner Reise, aber trotzdem :)
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am 22. Juni 2014
Peng. Plötzlich ist man mitten drin. Sitzt hinten auf dem Gepäckträger und riskiert einen Blick über seine Schulter. Schon wieder einer, der mit seinem Rad einmal die Welt umrundet. Die Wüste Gobi durchquert. Oder den Mount Everest runter brettert. Fredy ist anders. Plötzlich klebt man am Hinterrad. Kann kaum Tritt halten, so zügig strampelt er los. Und so schnell schreibt Fredy auch. Erklärt, was er sieht. Allein und mittendrin. Nablus? Kein Problem. Süd-Libanon? Srebenica? Und immer der Blick über seine Schulter. Will man auch dort sein? Nicht immer eine Gegend, die man durchqueren möchte. Noch schlimmer sind Regen, Kälte und vor allem Hunde. Kann man nicht vertreiben.

Die Menschen hier und dort - neugierig. So ein Irrer kommt auch selten vorbei. Da darf man schon mal neugierig sein. Getrunken wird überall. Fährt durch die wildesten Gegenden. Und ist nicht minder neugierig. Fredy ist freier Journalist und kommt schnell zur Sache. Und am Ende wird abgerechnet: Zahlen, bitte. die Anzahl der getrunkenen Schnäpse, gefahrene Kilometer und Stunden auf dem Rad. Und für die anderen Verrückten, die das alles nachmachen wollen eine Liste, was Fredy so alles auf dem Rad geladen hatte. Er hat es geschafft, ist (mit Ausnahme einmal Flugzeug von Sharn El-Sheikh und Fähre von Tripoli nach Tasucu) seine Route mit dem Rad gefahren, und ist nach 5114 Kilometern wohlbehalten in Berlin angekommen.

Zwischen den 286 Seiten Erlebnis findet sich eine Menge an Menschenkenntnis und das Bewusstsein, fast nirgendwo ist man seinem Nachbarn freundlich gesonnen. Das eigene Bier, der eigene Schnaps schmeckt immer besser. Pragmatisch – so bekommt unser Radler immer das Beste auf den Tisch.

Eine Reise ohne Vorurteile, ohne den erhobenen Zeigefinger. Wer will, kann es nachmachen. Lesen aber auf jeden Fall.
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Da steigt einer auf ein ziemlich gewöhnliches Fahrrad und versucht mit diesem Ding alleine mehr als 5000 Kilometer über zahlreiche Umwege von Tel Aviv nach Berlin zu fahren. Und er schafft das auch noch. Was um alles in der Welt hat diesen Kerl geritten, so eine irrwitzige Reise auf sich zu nehmen? Gut, er ist Journalist und wird aus seinen Erlebnissen dieses Buch machen und wahrscheinlich ganz gut verkaufen. Das kann es aber nicht sein, denn die Qualen einer solchen dreimonatigen Fahrt, bei der nie klar war, wo unser Held die nächste Nacht verbringen wird, sind so gewaltig wie die Risiken. Warum also? So richtig klar ist mir das bis zum Ende seines Berichtes nicht geworden, denn über seinen wahren Beweggründe im tiefen Seelengeheimnis schweigt Fredy Gareis mehr oder weniger.

Nur manchmal kommen einige seiner Gedanken bruchtstückhaft und völlig überraschend an die Oberfläche. So wie der Satz der diese Rezension überschreibt. Das sinnlose Spiel ist das Championsleague-Finale zwischen Borussia Dortmund und Bayern München, das er sich während seiner Reise irgendwo ansah. Natürlich ist eine solche Fahrradtour ein Weg zu sich selbst, vor allem, wenn man sie völlig alleine macht. Und darum geht es wohl eigentlich. Die vielen politisch oder kulturell beschwerten Orte, zu denen Gareis sich teils unter Inkaufnahme enormer Umwege bemühte, spielen selbstverständlich auch eine Rolle. Wenn er einfach die kürzeste Strecke gewählt hätte, wäre schließlich der Weg nicht das Ziel gewesen. Man muss nicht unbedingt in Srebrenica gewesen sein, aber wenn man es denn doch auf sich nimmt, dann kann man auch darüber schreiben. Aber wirklich erhellend und interesssant erscheint das dann wiederum nicht.

Viel interessanter sind die mit viel Ironie verfassten Selbstreflexionen des Fredy Gareis. Anfangs lasen sich seine Beschreibungen aus der Nahost-Welt auch wirklich gut. Je mehr er sich jedoch dem Ende der Reise näherte, umso mehr verflachten seine Schilderungen. Nach eigenem Bekunden stellte seine Alleinreise für Gareis die einmalige Gelegenheit dar, Menschen und Länder kennenzuleren, weil er einfach gezwungen war, sich helfen zu lassen. Und dazu musste er erst einmal Kontakt aufnehmen. Was dabei herausgekommen ist, mag wenigstens teilweise amüsant oder manchmal auch ganz lehrreich gewesen sein. Tatsächlich aber gelangt dabei nur die gefilterte Wirklichkeit eines zufällig getroffenen Menschen in die ebenso durch persönliche Filter geschwächte Wahrnehmung eines anderen Menschen. Ob man daraus wirklich belastbare Erkenntnisse gewinnen kann, erscheint eher zweifelhaft. Aber darum geht es eigentlich nicht. Für Gareis sind es Erlebnisse, die er sein ganzes Leben lang sicher nicht vergessen wird. Und der Leser dieses lakonisch und mit viel Selbstironie geschriebenen Buches kann daran teilhaben und sich fragen, ob er das alles selbst auf sich nehmen würde.

Meine uneingeschränkte Bewunderung hat Gareis jedenfalls. Diese Leistung kann ihm niemand mehr nehmen. Und mit Sicherheit hat es ihn glücklich gemacht und ganz nebenbei auch erheblich verändert. Und darum ging es ihm wohl eigentlich.

Nichts ist offenbar so verrückt, dass sich nicht einer findet, der es macht. Wer eine solche Gelegenheit sorglos und beschwerdefrei miterleben möchte, kann es mit diesem Buch tun.
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am 10. Juli 2014
Inhalt

Über 5000 Kilometer in vier Monaten und durch 16 Länder fährt Fredy Gareis auf seinem Rad von Tel Aviv nach Berlin und lässt uns an seinen Erlebnissen teilhaben. In jedem Land beleuchtet er nicht nur geschichtliches, sondern zeigt auch wie die Menschen dort leben. Ein Reisebericht der ganz besonderen Art!

Meine Meinung

Man muss ja schon ein wenig verrückt sein, wenn man sich auf den Sattel eines 20 Jahre alten Drahtesels schwingt und damit die Strecke Tel Aviv – Berlin zurücklegt. Und so kann ich Mutter Gareis auch ein wenig verstehen, die ihrem Sohn sagte "Junge, du bist doch bescheuert. Warum fliegst du nicht?". Aber was bin ich froh, dass der Autor sich für das Abenteuer entschieden hat und seinem Plan treu geblieben ist. Denn nur so war es mir möglich einen Reisebericht zu lesen, der mich fasziniert und in mir den Wunsch geweckt hat, auch mal so was verrücktes zu tun.

Fredy Gareis erzählt im Plauderton nicht nur interessante Geschichten über die Geschichte und Menschen des jeweiligen Landes, sondern besticht auch durch seine Ansichten über Gott und die Welt. Dies tut er auf sympathisch-lockere Art und lässt den Leser auch an seinen Gedanken teilhaben. Man hatte so die ganze Zeit das Gefühl mit dem Autor gemeinsam unterwegs zu sein und hat so viel mehr gelernt, als es durch einen Reiseführer möglich wäre.

Er lässt uns an Momenten teilhaben, wie z.B. dem Sonnenaufgang in Petra, bevor es dort von Touristen nur so wimmelte oder nahm uns mit auf einen Tee bei Saddam Hussein. Und so ist es nicht verwunderlich, dass man ganz traurig ist nachdem man das Buch beendet hat, weil die Reise schon vorbei ist, wo man doch noch lange nicht bereit ist anzukommen und viel lieber weiter gefahren wäre.

Fazit

Tel Aviv –Berlin ist ein Reisebericht der besonderen Art. Authentisch, mitreißend und faszinierend – von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung
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am 7. August 2016
...das ich in den vergangenen Jahren gelesen habe! Ein Radreise-Buch, das zeigt, dass man nicht immer unbedingt die beste Technik braucht, um mehr als 5.000 Kilometer durch 16 Länder zurückzulegen. Ein Abenteuer-Buch, das einen mitnimmt auf Straßen und in Orte, die man sonst so niemals kennen lernen würde. Ein Geschichts- und Geschichtenbuch, das einen ahnen lässt, warum zwischen Tel Aviv und Berlin (d.h. z.B. auch auf dem Balkan) manches so ist, wie es ist. Ein Anekdoten-Buch, das einem liebenswürdige, schräge und manchmal auch unangenehme Menschen begegnen lässt. Ein Stück Lebensphilosophie für weltoffene Menschen am Anfang des 21. Jahrhunderts.
Im Unterschied zu manchen sogenannten "Reiseschriftstellern", kann Fredy Gareis wirklich schreiben: Fesselnd, unterhaltsam, locker, informativ, einfühlsam, klug und mit journalistischem Anspruch. Klare Lese-Empfehlung!
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am 29. Juni 2016
Der Journalist Fredy Gareis setzt sich auf ein recht altes Fahrrad und beginnt, ohne jegliches Training, seine Radtour über gut 5000 Kilometer von Tel Aviv bis nach Berlin. Unterwegs durchquert er so interessante Länder wie Israel, den Libanon, die Türkei, Griechenland, Albanien, Bosnien, Ungarn und Polen und schildert Begegnungen mit den meist freundlichen Einheimischen. Auch die Beschreibung der Landschaften und seiner persönlichen Gedanken kommt nicht zu kurz. So muss ein Reisebericht sein!
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am 8. Juli 2014
Der Autor kurvt mit seinem Herren-Rad durch Israel, Jordanien, Ägypten, die Türkei und den Balkan Richtung Berlin: Jeder Tag ist wie eine Kurzgeschichte im Buch und bringt überraschende Begnungen und spannende Eindrücke. Auf dem Sattel seines Rades kommt der Autor den Menschen, Kulturen und manchem LKW häufig näher, als er sich selbst gewünscht hat. Mehr und mehr verändert er sich auf der langen Strecke, die er mit Angst begonnen hat. Gleich am Anfang wird ihm sein Handy geklaut, was ihm aber hilft: Er kommt zu sich selbst, er entrümpelt und lüftet seinen Geist, Kilometer für Kilometer.
Das Buch ist absolut lesenswert! Die eigene Sprache, der frischen Blick auf die geschichtsträchtige Entwicklung Europas und des Nahen Ostens und der Kampf gegen Wind, Wetter und Zweifel lassen keine Langeweile aufkommen. Toll!
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am 2. Juli 2014
Fredy Gareis fährt mit seinem 20 Jahre alten Drahtesel vom Jordan bis an die Spree. Mit viel Neugier und Wissensdurst fuhr er 5114 km durch 16 Länder. Dort begegnete er vielen interessanten Menschen, die ihn einluden ihr Gast zu sein und mehr vom Land und Leuten zu erfahren.
Einen Tee mit Saddam Hussein, ein in sich gekehrter Sonnenaufgang in der sagenumwobenen Felsenstadt Petra oder das pulsierende Leben in Athen. Immer wieder schaffte es Fredy Gareis mich beim Lesen zum schmunzeln zu bringen, nachdenklich zu machen und mein Wissen über die fremden Kulturen zu erweitern.
Tausendundein kleine Geschichten am Straßenrand machen die Reise .Gespickt mit vielen lustigen Anekdoten ist dem Autor ein lockerer und sehr interessanter Reisebericht gelungen der mir nicht nur einmal das Gefühl gab ich sitze auf dem Gepäcktrage und fahre mit. Toller flüssiger , natürlicher Schreibstil der den Leser mitnimmt und begeistert. Ohne erhobenen Zeigefinger über andere zu urteilen sondern mit gesundem Menschenverstand seinen Mitmenschen zu begegnen.
Die Welt ist so bunt und vielseitig, man muss nur offen dafür sein. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich kann es nur jedem empfehlen. Es unterscheidet sich positiv von anderen Reiseberichten, die sympathische und ehrliche Art des Autoren macht es zu etwas ganz besonderen. Ich hoffe Fredy Gareis unternimmt noch weiter spannende Reisen, an denen wir als Leser teilhaben dürfen.
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TOP 100 REZENSENTam 26. Juni 2014
Inhalt:
Fredy Gareis verabschiedet sich von seiner Freundin, schwingt sich auf sein 20 Jahre altes Fahrrad und macht sich auf den Weg: von Israel über Länder wie Jordanien, Griechenland und Serbien bis nach Deutschland. Er ist 4 Monate unterwegs, legt mehr als 5000 km zurück, fährt durch 16 verschiedene Länder, lernt Land und Leute hautnah und auf einzigartige Weise kennen.

Als Leser begleitet man Fredy Gareis auf seiner mutigen und spannenden Reise, liest unterhaltsame Anekdoten, erfährt Details zum Leben in den verschiedenen Ländern, erhält Einblicke in die Geschichte und die Kultur der bereisten Orte.

Mein Eindruck:
Ich reise sehr gern, interessiere mich sehr für die Länder des Nahen Ostens und lese gern Reiseberichte. Das Buch von Fredy Gareis hat mir sehr gut gefallen, denn es hat mich mitgenommen auf eine Reise durch Länder, in die ich selbst gern reisen möchte, zu Orten, die mich schon lange interessieren, und zu Regionen, über die ich bisher nur wenig gelesen habe.

'Tel Aviv - Berlin' liest sich flüssig, der Schreibstil ist locker und unterhaltsam, war mir anfangs zwar etwas zu umgangssprachlich, hat mir aber später durchweg gut gefallen, da der Bericht dadurch nur authentischer und lebendiger wirkt.

Sehr gut gefallen hat mir, dass ich hier noch vieles lernen konnte, was man so nicht in Reiseführern lesen kann, dass man sich fühlt, als wäre man mit Fredy Gareis unterwegs, als würde man die Leute treffen, die er gerade kennengelernt hat, als würde man freudige und tragische Momente miteinander teilen.

Mein Resümee:
Eine tolle, sehr mutige Reise und ein mitreißender, fesselnder Reisebericht.
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