Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Mehr dazu Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
11
4,5 von 5 Sternen
Technik in der Antike
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:19,95 €+ 3,00 € Versandkosten


am 21. Oktober 2011
Ich hatte das Buch eigentlich als Geschenk gekauft und wollte - nicht sonderlich an Technik interessiert - nur einen kurzen Blick reinwerfen. Verschenkt habe ich dann eine Flasche Wein, das Buch habe ich behalten. Wer hätte gedacht, dass sich bereits vor 2000 Jahren Menschen mit der Möglichkeit von gesundheitsschädlichen Folgen von Wasserleitungen aus Blei auseinander gesetzt haben?
Mechanische, mathematische und physikalische Zusammenhänge werden so anschaulich dargestellt, dass ich beim Lesen etliche "Aha"-Erlebnisse hatte. Die Autorin verwendet zwar Fachausdrücke, aber nicht in einem Maße oder Umfang, der das Verständnis beeinträchtigt oder einem Laien den Spaß am Lesen verdirbt. Ich kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. September 2010
Das Buch ist in 12 Kapitel gegliedert:

I. Quellen zu Technik und Ingenieurwesen der Antike
II. Grundlagen der Technik und des Ingenieurwesens der Antike
III. Messtechnik
IV. Tunnelbau
V. Bautechnik
VI. Straßen- und Brückenbau
VII. Wassertechnik
VIII. Agrartechnik
IX. Schiffbautechnik
X. Bergbau- und Aufbereitungstechnik
XI. Verhüttung, Raffination und Legierungen
XII. Kriegstechnik

Darauf folgen noch 6 Anhänge:
1: Antike Maß- und Gewichtseinheiten und Münzwerte
2: Der römische Abakus und die Grundrechnungsarten
3: Virtuvs Analemma (Anmerkung: hierbei handelt es sich um die Konstruktion einer Sonnenuhr)
4. Beispiele für die Anwendung der dioptra
5. Die Wasserversorgung der Stadt Rom am Ende des 1. Jhs. n. Chr.
6. Kurzer Abriss der Geschichte des Bergbaus von Laurion

Was leider vollkommen fehlt ist Textiltechnik (Weben, Färben von Stoffen etc.).

Das Buch ist auf hohem Niveau geschrieben. Selbst vor kleineren Formeln wird nicht zurückgeschreckt (bsp. die Kraft bei einem Flaschenzug auf S. 76). Das Problem dabei ist, dass die Autorin einige Fachbegriffe der jeweiligen Disziplinen ohne weitere Erklärung verwendet. Dies überfordert den Leser. Hier wäre ein Glossar am Anfang oder am Ende des Buches hilfreich gewesen, denn so muss man, um das Buch verstehen zu können im Internet die jeweiligen Begriffe recherchieren. Dies gibt von mir einen Stern Abzug.

Obwohl das Buch sehr technisch ist und sich viele technische Abbildungen und Konstruktionszeichnungen darin befinden, fand ich das Buch - mit Ausnahme des Anhangs - sehr spannend zum Lesen. Der Anhang ist noch wesentlich technischer als der Rest des Buches. Insgesamt ist das Buch extrem informativ.

Sehr positiv ist, dass sämtliche technischen Beschreibungen zitiert werden. Da zumindest das Werk von Cato "de agri cultura" (die anderen im Buch erwähnten Werke habe ich nicht gesucht) im Internet frei zugänglich ist, kann man so auch die Originalstellen nachlesen. Beim Lesen des Buches habe ich mich öfter gefragt, wieso man im Lateinunterricht hauptsächlich Dichter (Ausnahmen waren Caesar und Cicero) liest und naturwissenschaftliche Literatur im Lateinunterricht überhaupt nicht vorkommt.

Ferner finde ich positiv, dass die Autorin nicht nur antike Quellen sondern auch die Ergebnisse experimenteller Archäologie (bsp. Nachbau von Katapulten) in ihr Buch einfließen lässt.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
HALL OF FAMETOP 100 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 19. Mai 2010
Atemberaubend waren die technischen Leistungen die die Menschen der Antike beherrschten und praktizierten. In Grundzügen und anhand ausgewählter Beispiele werden in diesem Buch einige Meisterleistungen vorgestellt. Dabei wurde darauf geachtet das nicht etwa ein Buch für Ingenieure entsteht, dieses vorliegende Buch ist so geschrieben das jeder Interessierte gut folgen kann.

Diese Beispiele im Buch umfassen die gesamte Lebenswelt der Menschen in der Antike. Einzelne Kapitel widmen sich:

demTunnelbau

dem Straßen - und Brückenbau

der Wassertechnik

der Schiffbautechnik

der Bergbau - und Aufbereitungstechnik

der Verhüttung, Raffination und Legierungen

und natürlich auch der Kriegstechnik

Dieses Buch ist reichhaltig gefüllt mit Fotos und Skizzen. Die Autorin führt den Leser an die Stätten der jeweiligen technischen Bauwerke, interpretiert archäologische Überreste und erklärt dann sehr gut wie die Menschen der Antike im Stande waren solche Leistungen zu erbringen.

Im Gesicht so manches Lesers wird Erstaunen sichtbar wenn er im Buch entdecken wird wie präzise Staudämme und Kanäle vor Jahrtausenden bereits gebaut werden konnten.

Für Technikfreaks und Geschichtsinteressierte ist dieses Buch eine Fundgrube.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
HALL OF FAMEam 23. Juli 2010
Betrachtet man die architektonischen und technischen Meisterleistungen antiker Baumeister, die erstaunlicherweise zum Teil auch heute noch sehr gut erhalten sind, mit dem Anbrechen des Mittelalters allerdings für Jahrhunderte kaum noch erreicht wurden, so versteht man warum die Antike in der europäischen Geschichtsschreibung nachwievor den Nimbus eines goldenen Zeitalters trägt. Gerade angesichts dieser Faszination könnte TECHNIK IN DER ANTIKE der Archäologin Brigitte Cech bei Interessierten Anklang finden. Doch es gilt die Frage, welchen Interessierten.

Zunächst einmal ein Überblick der großen Themen (im Grunde nur des Inhaltsverzeichnisses) mit denen sich Cech in ihrem Werk befasst:
- Quellen zu Technik und Ingenieurwesen der Antike
- Grundlagen der Technik und des Ingenieurwesens in der Antike
- Messtechnik
- Tunnelbau
- Bautechnik
- Straßen- und Brückenbau
- Wassertechnik
- Agrartechnik
- Schiffbautechnik
- Bergbau- und Aufbereitungstechnik
- Verhüttung, Raffination und Legierungen
- Kriegstechnik

Schon in ihren Ausführungen zu den Quellen offenbart die Autorin dass es auch in eine andere Richtung mit ihrem Werk hätte gehen können. Denn anstatt eines populärwissenschaftlichen Buchs für alles andere als Technikfreaks ist das vorliegende Werk zu einer betont technischen Überblicksdarstellung geworden, die fast schon an manches Nachschlagewerk erinnert. Dabei liegt es nicht einmal so sehr am Thema sondern der relativ trockenen Darstellung, die es schwer zu lesen macht und dem Versuch im Wege steht den dem Werk zugrundeliegenden Technikenthusiasmus auch auf Nicht-Ingenieure zu übertragen. Für "Techniker" wiederum bietet Cech einen sehr tiefen Einblick in antike Bau- und Ingenieurskunst, so dass man das Buch wohl als Leitfaden für Nachbauten heranziehen kann.

Denke ich an einige Beiträge aus dem ebenfalls im Theiss-Verlag erschienem Werk GESCHICHTE DER SEEKRIEGE und die dortigen, sehr faszinierenden doch möglichst kurz gehaltenen Bemerkungen zu den Innovationen im Schiffbau der letzten zweitausend Jahre, so hätte ich mir einen ähnlich ansteckend begeisternden Stil auch von Brigitte Cech gewünscht, um etwas tiefer in die Materie einzutauchen. Doch da liegt der Unterschied zwischen einem mehr, wie der Titel schon verrät, an der Technik ausgerichteten TECHNIK IN DER ANTIKE und einer betont auf geschichtliche Entwicklungsprozesse ausgelegten Darstellung.

Fazit:
Für Technikfreaks sicher ein Gewinn, da fachlich und sachlich reich an Details. Stilistisch jedoch relativ trocken.

[Diese Rezension basiert auf einem kostenfreien Rezensionsexemplar]
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. April 2011
wer hat nicht schon vor einem antiken bau gestaunt: "mensch, wie haben die das nur gemacht?" dieses buch gibt die antworten auf diese fragen in knapper, übersichtlicher, auch für nicht-technikerInnen verständlicher weise. interessant dabei auch, dass immer wieder techniken angewandt wurden, deren theoretisch-physikalischer zusammenhang noch nicht begriffen war. erleuchtende, unterhaltsame lektüre, die das staunen angesichts antiker technischer leistungen aber nicht schmälert. für freunde der antike eigentlich unerlässlich.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. April 2015
Besser als das Büchlein von Helmuth Schneider, Geschichte der antiken Technik. Ein Schwachpunkt dieser Bücher ist, dass sie sehr wenig über den alten Vorderen Orient berichten. Auch über die technischen Errungenschaft der Ägypter könnte man mehr schreiben. Ein gutes Buch, das substantiell die Geschichte der Technik im Altertum darstellt ist nach wie vor ein Desideratum!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2010
Das technische Knowhow in der Antike zählt zu jenen Fachgebieten, über die kaum geeignete wie umfassende Handbücher vorliegen. Ausgerechnet eine Frau, habilitierte Archäologin, hat sich dieser Aufgabe angenommen und ein Handbuch erarbeitet, das aufgrund seines Inhaltes und seiner Fülle an Informationen das Potential zum "Klassiker" hat.

Reich an Abbildungen und ergänzenden Tabellen, klärenden Zeichnungen und einem knapp gehaltenen, jedoch wegweisenden Literaturverzeichnis, hat die Autorin ein Buch auf den Markt gebracht, das nicht nur Fachleute, sondern durchaus ein breiteres Publikum anzusprechen vermag - dies dokumentieren Themen wie, Messtechnik, Tunnelbau, Bautechnik, Strassen- und Brückenbau, Wassertechnik, Agrartechnik, Schiffbautechnik, Bergbau oder Verhüttung.

Obschon sich die Thematik zeitlich auf die Antike Griechenlands und der Römer beschränkt, weckt es die Ahnung, dass ein erstaunliches Vorwissen existiert haben muss. Diese Vermutung bestätigt der Hinweis im Falle Heron von Alexandria, dessen Wissen u.a. auch aus der Bibliothek von Alexandria stammt Er war dort für mehrere Jahre als Lehrer tätig war. Dieser Hinweis weckt unweigerlich Spekulationen über die Existenz eines Vorwissens auf dem Gebiet der Technik, über das die Ägypter und vermutlich auch die Sumerer verfügt haben. Ihrem wissenschaftlichen Rufe Rechnung tragend, spricht sie den möglichen Wissenstransfer in antiker Zeit aus der Wissenshochburg Alexandria Richtung Griechenland und Rom nicht mit aller Deutlichkeit an. Welches technische Wissen war dort noch archiviert, das Persönlichkeiten wie Heron von Alexandria nicht verstehen konnten?

Zum Glück hält sich die Autorin an die erarbeiteten Fakten und legt damit Zeugnis von ihrer wissenschaftlichen Kompetenz ab.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. April 2013
Wie kommt dieser tonnenschwere Stein da oben hin? Woran erkannte man, dass im Boden Laurions Schätze verborgen lagen und wie wurden sie gewonnen?

Viele Darstellungen der Antike beschreiben das Ergebnis menschlicher Bemühungen in Form von Bauwerken aber diesem Buch entnimmt man auch die Mühen, Wege und Mittel. Es war mir ein bereichernder Begleiter bei meinem letzten Aufenthalt in Griechenland und ich empfehle es uneingeschränkt. Hier und da ist es ein wenig kurz und die in der Montanwelt erfahrenen Autorin setzt besonders in ihren "Heimatkapiteln" einiges an Jargon voraus. 50 Seiten mehr waren sicher gut gewesen. Bücher unterliegen aber auch dem Zwang zur Wirtschaftlichkeit und so geht das für mich in Ordnung.

Für Interessierte ein Muss.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. März 2014
Das Buch ist hochinteressant und höchst informativ! Endlich mal eine schöne Übersicht über die technischen Errungenschaften der Antike - diese Welt war damals gar nicht so primitiv, wie viele vermuten.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. November 2015
Als Baufachmann stellt man gewisse Anforderungen an den Buchinhalt wenn man sich so ein Druckwerk zulegt. Die Darstellungen der alten "Maschinen" ist gut gelungen. Ich wünschte mir, dass Frau Cech deren Arbeitsweisen und Verwendung etwas näher beschrieben hätte. Jeder hat eben seine Prämissen um sich ein Buch zu zulegen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden