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Tausend strahlende Sonnen: Roman Gebundene Ausgabe – August 2007

4.8 von 5 Sternen 642 Kundenrezensionen

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Als Mariam dem Schuhmacher Raschid zur Frau gegeben wird, ist sie gerade fünfzehn, dreißig Jahre jünger als ihr Mann. Die uneheliche Tochter eines Kinobesitzers ist isoliert auf dem Lande aufgewachsen, und auch das Leben als Ehefrau des launischen Raschid in der afghanischen Hauptstadt Kabul hält für sie nicht viel Gutes bereit. Lange Jahre der Unterdrückung und des Leidens gehen ins Land, bis Raschid eine zweite Frau heiratet, ein junges Mädchen aus der Nachbarschaft. Mit Laila und ihren Kindern verändert sich das Leben von Mariam auf eine Weise, wie sie es sich nie erträumt hätte.

Khaled Hosseini, der schon mit seinem Romandebüt Drachenläufer begeisterte, erzählt von der Freundschaft, diesmal der zweier Frauen, im krisengeschüttelten Afghanistan der letzten Jahrzehnte. Dabei entfaltet sich die Handlung des Romans vor dem Hintergrund der politischen Entwicklungen: die kommunistische Republik der 80er-Jahre, deren Sturz, die Bürgerkriege und die Machtübernahme durch die Taliban, der 11. September und seine Folgen - die Umwälzungen und Ereignisse sind aufs Engste mit dem persönlichen Schicksal der Romanfiguren Mariam und Laila verwoben. Deren Martyrium im Haus ihres gewalttätigen Ehemanns ist dabei sicherlich kein fiktiver Einzelfall - noch heute sind über 90% der afghanischen Frauen Analphabetinnen, eine Gleichberechtigung mit den Männern liegt in weiter Ferne, das Tragen der Burka ist gerade in ländlichen Gebieten nach wie vor üblich.

Hosseini schildert mit der Geschichte der beiden Frauen auch seine eigene. Der Vater des 1965 in Kabul geborenen Schriftstellers war im diplomatischen Dienst des afghanischen Außenministeriums tätig. Während der sowjetischen Invasion 1979 befand sich die Familie gerade in Paris und konnte danach nicht mehr ungefährdet nach Afghanistan zurückkehren. Die Hosseinis erhielten politisches Asyl in den USA. Khaled Hosseini, das älteste von fünf Geschwistern, studierte Medizin und praktiziert heute als Internist. Die Literatur war allerdings seine erste Berufung: Schon als Kind begann der talentierte Geschichtenerzähler zu schreiben. Die beiden bisher erschienenen Romane zeugen dabei von einer tiefen Verbundenheit mit seiner verlorenen Heimat Afghanistan.

Hosseinis große Erzählkunst besteht darin, diese Zeiten und Geschehnisse anhand seiner beiden starken Frauenfiguren lebendig werden zu lassen, und dabei gleichzeitig (und vor allem) eine berührende Liebesgeschichte zu erzählen. Dies ist es vielleicht auch, was den Roman trotz all der furchtbaren Grausamkeiten, die seinen Protagonisten widerfahren, so hoffnungsvoll wirken lässt, so warmherzig und schön. Es ist letztlich die Liebe, die siegt, bei Hosseini. Und sei es auch nur als versöhnliche Gewissheit, geliebt zu werden und geliebt zu haben, bevor man stirbt. -- Urike Künnecke, Literaturtest

Der Verlag über das Buch

Das bewegende Schicksal zweier afghanischer Frauen inmitten von Krieg und Zerstörung

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich habe gerade mal in die negativen Rezensionen reingeschaut, weil ich wissen wollte, wie man ein solches Buch überhaupt negativ rezensieren kann.
Interessanterweise kamen einige LeserInnen mit dem zurückgenommenen Schreibstil nicht zurecht und beschrieben ihn als "kalt" und "emotionslos". Einer behauptet sogar, der Autor fülle seine Protagonistinnen nicht mit genug "Weiblichkeit" - was immer das auch heißen mag.
Jede andere stilistische Ausarbeitung des Themas wäre schlichtweg unerträglich gewesen. Man hätte es als LeserIn nicht geschafft, die Geschichte zu verarbeiten. Es gibt Dinge, an die darf man kaum denken, dann kommen einem schon die Tränen. Schwarz auf weiß niedergeschrieben, muss dies mit einer besonderen Behutsamkeit passieren. Meiner Meinung nach fehlen den LeserInnen, die hier über eine kalte Sprache lamentieren, die feinfühligen Antennen, um zwischen den Zeilen zu lesen. Denn da steckt so viel Emotion und so viel Mitgefühl drin, dass man schon Herzschmerzen bekommt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Auch Khaled Hosseinis zweiter Roman trifft mitten ins Herz und lässt den Leser nicht mehr los.

Die Geschichten über Mariam und Laila, sowie auch Tarik, werden von der frühsten Kindheit beginnend erzählt und vermitteln dem Leser das Gefühl, die Charaktere schon ein Leben lang zu kennen. Khaled Hosseini schaftt es auch hier, die Personen sowie deren Gefühle und Eigenschaften auf wunderbar lebendige Weise zu beschreiben. Da war es für mich nicht weiter erstaunlich, wie sehr mir vor allem Laila, Tarik, Aziza und Mariam sofort ans Herz gewachsen sind.

Die wunderbare Freundschaft zwischen Tarik und Laila, die sich seit Kindertagen kennen und später der Zusammenhalt von Laila und Mariam gegen Raschid gingen mir unheimlich nahe. Noch nie hab ich mit den Charakteren so sehr mitgelitten wie hier. Tatsächlich konnte ich kaum mehr schlafen, bis ich das Buch zu Ende gelesen hatte und war beim Lesen vollkommen versunken in die Handlung, so dass ich mich beim Aufblicken von den Seiten oftmals versichern musste, ob ich mich überhaupt noch zu Hause befand. Es ist mir eigentlich noch nie passiert, dass mich eine Geschichte derart fesselt und überhaupt keine Ruhe mehr lässt. Das hat mich selbst ziemlich verblüfft und ich konnte kaum mehr an was anderes denken, als an Laila, Tarik und Mariam. Es war fast schon verrückt! Aber auch jetzt denke ich noch oft daran.

Der Schreibstil von Khaled Hosseini ist zudem oftmals wunderschön poetisch, was dem Buch einen besonderen Schliff verleiht und niemals langatmig oder ausschweifend. Ein fast schon unerträglicher Spannungsbogen ist von der ersten bis zur letzten Seite garantiert.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Dem Autor ist es gelungen, mit seinem Roman ein sehr lebendiges Zeugnis der Geschichte seines Landes abzulegen. Nach der Lektüre, die zwischen 1959 und 2003 spielt, sehe ich das, was in den Nachrichten ausgestrahlt wird, mit anderen Augen. Hosseini ist es gelungen, meine Neugier auf diese für mich fremde Kultur zu wecken.

Er hat seinen knapp 400 Seiten starken Roman in vier Teile gegliedert.

Im ersten erzählt er uns die Geschichte von Mariam, die - 1959 unehelich geboren - mit ihrer Mutter in einer kleinen Hütte abseits der Stadt Herat lebt. Sie liebt ihren Vater, der sie einmal die Woche besucht, heiß und innig. Doch ein zu Hause findet sie bei ihm nicht. Stattdessen wird sie mit 15 Jahren mit einem sehr viel älteren Mann nach Kabul verheiratet. Wir erfahren, wie sie dort ihre Tage verbringt ...

Im zweiten Teil lernen wir mit Laila das Land kennen. Sie wurde im April 1979 geboren und hat Eltern, denen eine gute Ausbildung - auch der Tochter - wichtig ist. Im Krieg fallen beide großen Brüder, ihrem Jugendfreund wird ein Bein abgerissen. Als Kind erfährt sie auf einem Ausflug zur ,roten Stadt': "Tja, meine jungen Freunde, das ist das Schicksal unseres Landes. Ein Eroberungsfeldzug nach dem anderen. Mazedonier, Sassaniden, Araber, Mongolen. Und jetzt die Russen. Aber wir sind wie die Festungsmauern da drüben. Ramponiert und kein schöner Anblick, aber immer noch stehend."

Im dritten Teil begegnen sich Mariam und Laila. Obwohl die äußeren Umstände alles andere als günstig sind, freunden sie sich an und helfen sich gegenseitig zu überleben. Zusammen gehen sie durch Hunger und Verzweiflung...

Erst im kurzen vierten Teil können wir aufatmen.
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Von Detlef Rüsch #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 27. August 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Dieser interkulturelle Bildungsroman ist ein strahlender Leuchtpunkt am Literaturhimmel.
In außergewöhnlicher Form versteht es Khaled Hosseini sich vom Vorgängerroman Drachenläufer" zu lösen und wieder eine ganz eigene Geschichte bzw. einen Geschichten-Sternenhimmel zu erzählen.
Die beiden Hauptfiguren sind die Frauen Mariam und Leila, die im Bannkreis von dem älteren Afghanen Raschid in ihrer Eigenständigkeit und Emanzipation gehindert werden und sich durch eine bezaubernde Freundschaft ihrer einzigartigen Kraft zur Veränderung versichern.

Das Verhältnis der Geschlechter zueinander im Islam bzw. einigen Auswüchsen ist das zentrale Thema von Khaled Hosseinis neuem Werk.
In gewohnter Weise vernäht er Historisches, Politisches und Geographisches zu einem bunten Erzählstoff, zu einer Patchwork-Decke, unter der sich die Zentralpersonen verstecken oder zeitweise wohl fühlen können.
Wanderbewegungen, politische Ereignisse und ganz persönliche Biographien stellt Khaled Hosseini im ausgewogenen Verhältnis zueinander und gibt somit vielfältige Informationen über Afghanistan, ohne dass aus dem in diesem Sinne Bildungsroman ein Sachbuch würde.
Zwischen den Polen Flucht und Rückkehr", Erkenntnis und Geheimnis", Gemeinschaft und Einsamkeit", Liebe und Hass", Licht und Schatten", Sorgen und Versorgt werden" werden die Leserinnen und Leser immer wieder in neue Nuancen afghanischer Geschichte und tragischer Biographien geleitet.
Zu Beginn des Romans ist es nicht ganz leicht den einzelnen Personen und Schilderungen zu folgen. Einige Dialoge wirken stark verkürzt. Die Figuren sind nicht vollends ausstaffiert und die Zeitsprünge verwirren.
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