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Tausend Tage in der Toskana: Eine Romanze mit Rezepten Taschenbuch – Oktober 2007

4.1 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Marlena de Blasi, geboren 1956 in New York, war in Amerika Küchenchefin, Journalistin und Restaurantkritikerin und hat zwei Kochbücher über die regionale italienische Küche verfaßt. Sie und ihr Mann Fernando leben heute in Orvieto und veranstalten Feinschmeckerreisen durch die Toskana und Umbrien. Nach »Tausend Tage in Venedig« setzte sie ihre Romanze in »Tausend Tage in der Toskana«, »Tausend Tage in Orvieto« und »Tausend Tage in Sizilien« fort.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Prolog

»Ce l'abbiamo fatto, Chou-Chou, wir haben's getan«, ruft er, benutzt den Namen,

den er mir gegeben hat. Mit beiden Händen umklammert er das Lenkrad des alten

BMW, hat die Ellenbogen wie Flügel von sich gestreckt, die Schultern fröhlich

hochgezogen und stößt ein verschwörerisches Lachen aus.

»Ja. Haben wir«, bestätige ich mit einem Hauch von Verachtung beim »wir«. Ich

wende mich von ihm ab und schaue aus dem Fenster auf die Lichter des Ponte della

Libertà. Der Tag schläft noch. Vom cremefarbenen Schimmer der aufgehenden Sonne

umfangen, versinkt der verblassende Mond allmählich im feuchten, dunklen Blau

des Himmels über der Lagune. Nur Fernandos kindliche Freude und das Schwirren

der Räder auf der Straße durchbrechen die Stille. Ich beginne zu weinen, heiße

Tränen rinnen mir über die Wangen, ob ich es will oder nicht. Ich will nicht

fort von Venedig. Trotzdem muß ich über den Namen der Brücke lächeln. Freiheit.

Welche Straße wäre für eine Flucht wohl besser geeignet? Aber hier geht es um

seine Flucht, seinen Neuanfang. Ich weiß ja, das gilt auch für mich. Für uns

beide. Teilweise freue ich mich auch auf die Aussicht, ein Haus in der

herrlichen Landschaft der Toskana zu beziehen. Außerdem werden nur ein paar

Fahrstunden zwischen uns und Venedig liegen. Wir werden hin und her fahren. Das

weiß ich einfach. Vorläufig aber muß ich an die ewige Vagabundin in mir

appellieren und hoffen, daß sie sich fügt.

Mein venezianischer Ehemann hat jede Bindung an seine Stadt aufgelöst. Nachdem

er in den Ruhestand getreten ist und unsere Wohnung verkauft hat, zerreißt er

die Reste seiner Vergangenheit wie einen strafenden Brief und streut die

Schnipsel ins Meer. Diese mutwillige Umgestaltung hat er – mal mühsam, mal im

Galopp - in den letzten tausend Tagen vollzogen, seitdem wir uns kennengelernt

haben. Sein Abschluß ist besiegelt, und er meint, daß er jetzt einen Neuanfang

wagen kann. Obwohl er eher zur Schwermut neigt, glaubt Fernando, Anfänge seien

von Natur aus fröhliche, blumengeschmückte Übergänge, die keinen Schmerz

zulassen. Er glaubt, alte Geister fänden den Weg in die Toskana nicht.

Sobald wir auf dem Festland sind und uns durch Marghera zur autostrada

schlängeln, blitzt er mich mit seinen Blaubeeraugen an und streicht mir zärtlich

die Tränen aus dem Gesicht. Uralte, verträumte Augen, aus Traurigkeit gemacht,

aus Übermut. Diese Augen habe ich als erstes geliebt. Die Augen und das scheue

Lächeln eines Peter Seilers. Unvermutet, so nennt man unsere Geschichte,

unerwartet, unwahrscheinlich, der Stoff, aus dem Märchen sind. Er - nicht mehr

der Jüngste - sitzt an einem stürmischen venezianischen Dienstag in einer

winzigen Bar und erblickt eine Frau - auch nicht mehr die Jüngste -, die in ihm

etwas verändert, alles verändert. Und das nur wenige Tage, bevor er sie von

Grund auf verändert. Sie, eine Küchenchefin, Schriftstellerin, Journalistin,

dafür bezahlt, durch Italien und Frankreich zu ziehen auf der Suche nach dem

perfekten Gericht, dem perfekten Getränk, greift alles, was sie aus ihrem sehr

schönen, einsamen Leben zusammenpacken kann, umarmt ihre beiden erwachsenen

Kinder und zieht zu diesem Fremden am Rande der Adria. Umgeben von hundert

weißen Kerzen und schweren Weihrauchwolken heiraten sie in einer kleinen

Steinkirche mit Blick auf die Lagune. Mit dem Nachtzug fahren sie nach Paris und

essen auf der oberen Koje des Schlafwagenabteils Schinkenbrote und

Schokoladenkuchen. Sie leben diese Liebe aus. Sie streiten und lachen. Sie

versuchen, die Sprache des anderen zu lernen, die Eigenheiten des anderen zu

erkunden, merken aber schon bald, daß ihnen nicht die Zeit bleibt, alles zu

erfahren, was sie über den anderen wissen wollen. Dazu ist nie genug Zeit. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Nachdem ich das erste "Tausend Tage..." Buch gelesen hatte, mußte ich natürlich gleich weiterlesen.

War der Venedig Band noch etwas schwermütig (was sicherlich zu Venedig passt) und lief die Beziehung der beiden Protagonisten noch etwas "unrund" hatte ich den Eindruck, dass sie nun "angekommen" sind. Die Idee vom einfachen Leben, nur mit dem Wesentlichen, einer Partnerschaft, die das trägt, und Freunde, die das Ankommen unterstützen. Und immer wieder die wunderbaren Rezepte, bei denen einem unweigerlich das Wasser im Munde zusammenläuft. Das macht Lust, selber zu kochen.

Aus Erfahrung kann ich nur empfehlen, das Buch im Gepäck nach Italien zu fahren,am besten in ein kleines Landhaus mit Küche, bei einem Glas Rotwein und Olivenölbrot zu schmökern, und den Duft von Rosmarin dabei ganz real in der Nase zu haben...
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe diesen Roman während meiner täglichen Zugfahrt gelesen und war so vertieft in Marlena DeBlasi's Toskanabeschreibung, dass ich mich beinahe selbst fühlte als ob ich dabei gewesen sei. Das Ankommen und Anfreunden, das Einleben und Erleben ist wie Urlaub vom täglichen Leben, vom Arbeiten. Marlena DeBlasi erzählt ihre Geschichte so poetisch und anspruchsvoll, dass man sich noch viele Fortsetzungen wünscht. Danke an den Eichborn -Verlag!
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Von Ein Kunde am 1. Februar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Marlena Di Blasis Buch etabliert meiner Ansicht zufolge die Stimmung der Toskana ziemlich treffend. Zwar erscheint die Geschichte etwas ereignisarm, doch gerade diese Ruhe war es, die mir an dem Buch besonders gut gefiel. "Tausend Tage in der Toskana" ist ein Frauenroman - allerdings nicht im herkömmlichen Sinne. Der Stil der Autorin ist dafür wohl zu anspruchsvoll. Das ländliche Leben wird dem Leser durch den Ablauf der Jahreszeiten ziemlich gut vermittelt. Die eingestreuten Rezepte muten zwar allesamt sehr poetisch an, sind aber so "abgefahren", dass, wer sie nachkochen möchte, mindestens so viele Sterne als Koch haben sollte, wie ich diesem Buch gebe.
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Format: Taschenbuch
Das Buch macht nachdenklich und ist erholsam. Marlena deBlasi schafft es, die Stimmungen, Jahreszeiten und die geschilderten Personen mit ihren Eigenarten so eindrücklich zu vermitteln, dass man meint, man wäre selbst in der Toskana auf Entdeckungsreise. Und beim Lesen steigt einem fast der Duft von Oliven, Rosmarin, Thymian und leckeren Gerichten in die Nase. Das Buch macht Lust auf die Toskana, Italien, Urlaub, ein Leben woanders. Ein schönes Buch.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Marlena de Blasis Buch macht Appetit auf die Toscana, und ich beziehe das nicht nur auf die köstlichen Rezepte. Nein, auch ihre lebendige Beschreibung der Menschen, der Landschaft macht Lust, sich diese italienischen Momente selbst anzutun.
Wer nach diesem Buch der Toscana nicht verfallen ist, hat selber schuld. Ich gebe zu, ich war schon vor dieser Schilderung voller Bilder und Eindrücke ein Toscana Fan. De Blasis Buch hat mich nur darin bestärkt.
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Von Lene am 27. Juni 2008
Format: Taschenbuch
... deshalb die drei Sterne. Ich bin gerade aus der Toskana zurückgekommen und hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, sowohl weil ich gern koche, als auch, weil ich hoffte, die Urlaubsstimmung noch etwas zu verlängern. Aber der Stil war in meinen Augen doch arg gewollt intellektuell und gekünstelt, die Geschichte handelte wenig von der Stimmung und der Landschaft, stattdessen wurden immer und immer und immer wieder die Ideale von einfachem Leben und guter Küche wiederholt, unterbrochen von Selbstzweifeln, Beziehungszweifeln und sofortigen Krisenbewältigungen. Alles in allem für mich ein Buch, das hätte toll werden können, wenn es nicht mehr sein wollte, als es eben ist: eine Romanze mit Rezepten, ein Buch für Sonntagnachmittage. Eben kein Beziehungsratgeber, kein Ernährungsratgeber, kein Trauerbewältigungsratgeber, kein Ratgeber für kreatives Schreiben. Für mich wird es wohl das einzige Buch aus dieser Reihe bleiben...
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Von atina2 am 9. April 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich fühlte mich mittendrin in der Toskana......im Leben der Menschen, ihren Gewohnheiten, ihren Rezepten.
Ein leicht zu lesendes Buch mit vielen Anregungen für mein Leben......vielleicht auch für mehr Leichtigkeit und Einfachheit...und ich habe so Einiges nachgekocht........mmmhhh......und eigentlich möchte man gleich losfahren.....in die Toskana!
A.L.
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