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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
8
4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 30. Juni 2003
Der erste Deutsche, der die Welt mit einer Segelyacht allein umrundet hat, legt mit "Tausend Tage Robinson" das Buch über seine Hochzeitsreise vor 34 Jahren erneut auf. Erweitert und aufgefüllt mit vielen Passagen aus dem Segel-Tagebuch seiner Frau berichtet er über eine Reise, wie sie heute kaum noch möglich scheint. Ein Buch, nach dem ich eigentlich sofort in See stechen wollte.
Es ist die Geschichte über eine Hochzeitsreise, die drei Jahre dauert und ungewöhnlicher kaum sein kann. Es geht rund um die Welt, an Bord eines lediglich 9 Meter kleinen Segelbootes, ohne elektronische Hilfsmittel und ohne die meisten Annehmlichkeiten heutiger Segelyachten. Eine Reise an die wohl aufregendsten, romantischsten und schönsten Plätze der Erde, alle von See aus angesteuert.
Drei Jahre nachdem sich Astrid und Wilfried Erdmann in Gibraltar kennen gelernt und genau diese Zeit nicht gesehen haben (Wilfried segelte knapp drei Jahre allein um die Welt), treffen sich beide in Cuxhaven wieder, heiraten bald darauf und beschließen: Die Hochzeitsreise soll unter Segeln um die Welt gehen. Astrid lässt alles zurück, Job, Wohnung in Düsseldorf, Freunde, Familie usw. Wilfried erarbeitet sich mit Gelegenheitsjobs das nötige Startkapital. Im Sommer 1969 legen sie und ihre 9 Meter-Slup "Kathena 2" ab, Kurs Westsüdwest, erstes Ziel: Quer über den Atlantik nach Barbados. Astrid ist auf der gesamten Reise fast pausenlos seekrank, Wilfried ist ständig bemüht, ihr möglichst alle faszinierenden Plätze seiner ersten Weltumsegelung zu zeigen.
Und sie erleben viel: Schatzsuche auf der Kokos-Insel, unbewohnt und -dokumentiert- früher von Seeräubern als Versteck für ihre Reichtümer genutzt. Riesenwarane füttern auf der Insel Komodo, Besuch bei "Menschenfressern", die augenzwinkernd versichern: heutzutage würden nur noch selten Weisse im Kochtopf landen, usw., usw.
Lebhaft und bunt erzählt Erdmann über die 1011 Tage Abenteuer. Dennoch: viele Eindrücke bleiben dem Leser in ihrer ganzen Faszination verborgen. Wie schön, aufregend und erlösend es wirklich sein muss, eine Südsee-Insel nach Sturm, Flaute, Angst, teilweise Hunger und Durst endlich zu erreichen, mit Trink-Kokosnüssen und "traumhaft süßen Früchten" , das können nur wirklich fantasievolle Leser nachempfinden. Erdmann gelingt es einfach nicht, ganz zu vermitteln, wie schön solche Impressionen wirklich sein müssen. Vielleicht ist die Reise einfach auch zu lange her. Fantasie seitens des Lesers ist also gefragt. Allerdings helfen viele eindrucksvolle Fotos, sich ein Bild zu machen von den schönen Seiten des Törns. Die schlechten Seiten werden selten fotografiert.
Was allerdings wirklich verständlich wird und jedesmal wieder beeindruckt, sind die Erlebnisse der beiden Segler mit fremden Kulturen. Wortwörtlich auf der ganzen Welt gastfreundlich aufgenommen, mit Geschenken überhäuft und mit Verpflegung versorgt verlässt das Ehepaar nahezu jede besuchte Ortschaft, reicher an Erfahrungen und neuen Freunden. So springt der Abenteurer-Funke über, wer nicht gleich davon träumt, hinterher zu segeln, hat die Welt wohl schon komplett gesehen...
Lesenswert! Ein Abtauchen in Südsee- und Seglerromantik ist absolut möglich. Insgesamt aber doch eher ein die Fantasie stark anregendes Sachbuch, wer also einen in sich strukturierten und abgeschlossenen Roman erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Langweilig ist mir beim Lesen aber nie geworden.
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am 9. Mai 2008
Wilfried und Astrid auf Hochzeitsreise, in einer kleinen Yacht, über alle Meere. Sie beginnen in Spanien, von dort startet auch die Mutter Astrids, allein mit einem Kat, zu einer Fahrt über den Atlantik.
Wilfried beschreibt den Törn, die Höhen und Tiefen, Ängste und Glück lebhaft und offen. Schonungslos sich selbst gegenüber und "unangepasst" genug - was seine Bücher sehr lesenswert macht.
Vom Schatzsuchen auf der Kokosiunsel (das ist die Schatzinsel) bis zum jobben in Australien, Zahnschmerzen in Polynesien, und dem Beinaheuntergang mitten im Atlantik. Der Leser ist mit an Bord. fast riecht man die See.
Die Leckerbissen im Buch sind die Tagebuchauszüge von Astrid selbst. Der andere Blickwinkel hält Wilfried den Spiegel vor.

Man merkt das dieses Buch von einem Menschen gschrieben wurde, der das Segeln und seine Frau Leidenschaftlich liebt. Ein Mensch der Ecken und Kanten hat. Eben ein Mensch mit Profil...
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am 2. September 2009
Das Buch beschreibt eine fast unberührte karibische Landschaft wie sie heute wohl nicht mehr anzutreffen sein wird. Das Buch wurde zwar überarbeitet und um ein paar Ergänzungen erweitert, ist aber an sich nicht mehr aktuell. Das Buch verleitet zum Träumen - zweifellos - und man kann die Reise gut nachempfinden, bleiben tut aber der herbe Beigeschmack, dass das alles EWIG her ist.
Auch aus wirtschaftlicher Sicht dürfte es heute nicht mehr so einfach sein einen Job anzunehmen, wenn das Geld zur Neige geht und Häfen nur auf Abenteurer warten würden, die gerade Pleite sind.
Allen die "Robinson" und "Meuterei auf der Bounty" gefällt sei das Buch empfohlen.
Jeder der so eine Reise plant sollte sich lieber mit aktuellen Daten versorgen - sonst könnte die Sache gefährlich werden.
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am 24. Februar 2016
Wilfried Erdmann, Tausend Tage Robinson
Das Buch ist sehr gut geschrieben und liest sich sehr angenehm und leicht, genau das was ich mir erwartet habe nach "Mein Schicksal heisst Kathena".
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am 14. September 2006
Erdmann vom Feinsten. Aehnlich bruchstueckhaft wie in seinen anderen Buechern, mit der ihm scheinbar eigenen, etwas "schraegen" Art die Welt zu beschreiben bekommt der Leser in dieser Neuauflage nicht nur Erdmanns Berichte, sondern auch Teile aus dem Tagebuch seiner Frau Astrid geboten. Lesenswert!
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am 5. März 2014
Ich wollte lesen, wie es ist über die Weltmeere zu reisen und fremde Orte zu besuchen. Das konnte ich. Das Buch war so gut, dass mir klar wurde, dass ich die langen Abschnitte auf hoher See tunlichst meiden werde!

Vielen Dank an den Autor.
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am 10. Oktober 2008
Lesen Lesen Lesen

E. at his best.

Vermutlich nicht mehr auf dem neuesten Stand aber uneingeschränkt lesensert. Habe es auch schon verschenkt.
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am 17. Mai 2013
Ich lese, seit ich lesen kann, gern Reiseberichte. So schätze ich auch diesen, schon etwas älteren Bericht über eine Weltumseglung mit kleinem Boot.

Allerdings verstehe ich als süddeutscher Nichtsegler stellenweise nur "Bahnhof", wenn es da heißt:
"Setze die Doppelfocks, ausgebaumt an zwei Stagen, ....... die Schoten führen direkt in die Pinne.......
Die Solveig ist ein Sperrholzknickspanter vom Typ Caprice......damit die Segel nicht auf den Drähten
schamfilen, wickelte ich Tausendfüßler um die Stagen..."
Sind wir bereits im Dschungel?

Das hört sich in etwa so an, als würde ich schreiben:
"Stelle die Viertelgucks, eingebläut an drei Wügen, ......die Blagen führen direkt in die Panne......
Die Renate ist ein Wellblechknickender vom Typ Superb.....damit die Flügel nicht auf den Saiten
wilurgen, klammerte ich Spinnerraupen um die Würgsen......"

Wohl stehen hinten im Buch all die Fachausdrücke erklärt dabei, aber bei solch einer geballten Anhäufung von Fachausdrücken ist man es schnell leid, ständig nachzulesen wie in einem englischen Buch, während man nur jede
zweite Vokabel kennt und daher den Sinn des Geschriebenen nicht erfassen kann.

Also offenbar nur für Segelfreaks geschrieben. Oder einfach nichts gedacht dabei. Dass es noch andere gibt.
Weltumsegelungsinteressierte, die aber keine Segler sind.
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