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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
6

am 5. Februar 2010
Kawabata entführt und fesselt zugleich in seinen Werken, v.a. in Tausend Kranichen" und bietet sich als hervorragender Einstieg nicht nur in japanische, sondern auch in fernöstliche Literatur an. Das Buch handelt von einem Mann und seiner Geliebten, deren Verwicklungen und Dramen- ein an für sich nicht wirklich neuer Stoff, der aber alleine schon aufgrund seiner lyrischen Prosa eine Ausgeglichenheit schafft, die fasziniert, indem sie das Auf und Ab der Gefühlsleben der Protagonisten in einem äußert, typisch japanischen" Rahmen beschreibt. Das Buch erzeugt- wie selten ein anderes- deshalb eine unheimliche Ruhe und Entspannung, obwohl der Stoff an sich- eine komplizierte Dreiecks- und Beziehungsgeschichte- eher trivial ist. Aber gerade dies ist die Kunst, die Kawabata beherrscht: Alltagsgeschichten, die mitunter allzu gängig und abgedroschen sind in einen literarischen Stil zu setzen, der geradezu meditative Stimmungen beim Leser erzeugt. Ein schlichtweg schönes Buch.
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am 16. Februar 2005
Kawabatas "Tausend Kraniche" war der Einstieg in die japanische Literatur, aus dem ich mir noch Einiges erhoffe. Das Buch ist einfach faszinierend, weil der Autor durch seine lyrische Prosa ein Gefühl von elektrisierender Ruhe beim Leser hervorruft, und das z.B. nur, indem er eine Teezeremonie oder eine Teeschale beschreibt. Um es überspannt auszudrücken: Dieses Buch ist "literarischer Zen" und für jeden ausdrücklich zu empfehlen, der Wert auf Belletristik legt. Aus meinem direkten Umfeld weiss ich, dass Leute, die ansonsten wenn überhaupt nur Trivialliteratur lesen, sich langweilen würden; einen Versuch ist "Tausend Kraniche" dennoch wert.
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am 3. Februar 2002
Als grosser "Fan" von Marukami, habe ich Gefallen an der japanischen Literatur gefunden und stiess auf dieses wunderbare, lyrische Werk. Das Buch kam mir vor wie das muntere Fliessen eines Baches, beruhigend und wunderschön.
Diese äusserst sinnliche Geschichte von Kikuji ist auch die Aufarbeitung eines Jeden mit seiner eigenen Geschichte und der steten Frage was Gut und was Böse ist.
Chikako, die alternde Geisha mit ihrem grossen Muttermal auf der Brust und ihre Rivalin, die anziehende Frau Oota scheinen einen grösseren Einfluss auf den Romanhelden zu haben als die eigene Mutter. Beide waren Geliebte seines Vaters und bringen überraschenderweise nach dem Tode des Vaters, den Vater viel näher. Oder handelt es sich hier einfach um die grundlegende Lebenswahrheit der ewigen Fortpflanzung und der Einnahme des Platzes durch die nächste Generation?
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am 14. Februar 2005
die von Chikako, einer alternden Geisha und ehemaligen Geliebten seines Vaters, arrangiert wird, lernt Kikuji zwei schöne Mädchen kennen. Mit der einen möchte Chikako ihn verheiraten, die andere ist die Tochter der sehr verführerischen Frau Oota. Auch diese war lange die Geliebte von Kikujis Vater, den sie nun in seinem Sohn wiederauferstehen sieht.
"Tausend Kraniche" handelt von einem Mann namens Kikuji, der nach dem Tod seines Vaters dessen Geliebte Chikako auf ihren Wunsch in deren Teehaus besucht. Diese Geliebte ist sehr intrigant und will ihn mit der Tochter einer Freundin verheiraten. Dass Kijuki sich für die ebenfalls anwesende Tochter einer zweiten Frau namens Oota interessiert , passt ihr überhaupt nicht in den Kran, und so kränkt die Geliebte das Mädchen und bringt sie und ihre Mutter in Verruf. Diese Frau will unbedingt verhindern, daß der Mann sich mit der Fräulein Oota trifft. Doch Kijuki kann sichder seltsamen Anziehungskraft der Frau Oota nicht entziehen und bringt ebenfalls ihre Tochter in Verruf.
Sehr gut geschrieben, gut zu lesen. Vielleicht etwas zu ruhig, beinahe langweilig für solche, die sich vorher noch nicht mit japanischer Literatur außeinander gesetzt haben. Wer an diese jedoch gewöhnt ist, für den wird dieses Buch sehr schön sein.
Ruhiger hochwertiger Ausdruck - eben typisch Japanisch
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am 27. März 2005
Tausend Kraniche von Yasunari Kawabata war für mich der Einstieg in japanische Literatur und hat in meinem Denken darüber gründlich aufgeräumt. Der Erzählstil sollte noch den ein oder anderen überraschen, wird jedoch sehr schnell vertraut und hilft dabei die Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Kawabata beschreibt mit einer ungeahnten Fülle von Symbolen, Gesten sowie Farben und Formen eine Kultur die für Europäer nur sehr schwer zu verstehen ist und reicht einem dennoch eine Hand, in eine Welt, die zu neuem Denken einlädt.
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am 18. Juli 1999
Ein Buch voller Lyrik und Phantasie. Farbenprächtige Szenen reihen sich aneinander, durchzogen von einer leichten Melancholie und Sehnsucht. Das Buch ist ein sehr gutes Beispiel für den Stil des Nobelpreisträgers Yasunari Kawabata, der 1999 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.
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