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am 8. November 2005
Wohl nur der, der in dem gleichen Bewußtseinszustand lebt, wie Laotse selber. Denn wie unterschiedlich die Herangehensweisen an den Text und die Interpretationen sind, kann jeder schnell selbst herausfinden, angesichts einer Flut von Übersetzungen und Deutungen. Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit dem Laotse und bin fast schon frustriert gewesen, denn er hat sich mir - zumindestens textlich - immer mehr entzogen. Jeder der Autoren wußte es besser als der andere. Erst mit der Übersetzung / Übertragung (das ist mir auch nicht ganz klar geworden, ist aber auch egal, schaut man auf die Kompetenz dieses Mannes selbst) von Zensho W. Kopp tritt wieder ein Vertrauen ein. Er ist selbst ein Zen-Meister, und wenn die Erwachten alle aus derselben Quelle schöpfen, dann muss er diesen Tao-Meister und dessen Worte voll und ganz erfassen, denn sie entziehen sich ja gerade oft eines rein verstandesmässigen Begreifens. Also, Vertrauen in die Worte, weil ein spritiueller Meister das Werk wiedergibt und - wie komisch - diese Ausgabe wird insgesamt vertändlicher, intuitiv erfahrbarer und auch, ja tatsächlich, humorvoller an einigen Stellen, ohne auf Kosten der Qualität zu gehen. Das Vorwort hat mir gezeigt, dass dieser Mann es vom Herzen her ernst meint. Praktisch ist das Büchlein auch noch, man kann es gut überall mitnehmen und sich schnell vor z.B. wichtigen Terminen nochmal einschwingen, auf das, um was es wirklich geht. Die Aufteilung der "Verse" ist übersichtlich und gelungen. Der Preis ist, denke ich, fair. Vielleicht sollte man auch einmal über eine schön aufgemachte gebundene Ausgabe nachdenken - für meinen Bücherschrank :-).
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Um diesen Text zu verstehen, reicht es nicht aus, ihn zehnmal zu lesen, denn: "Meine Lehren sind älter als die Welt. Wie könntest du ihren Sinn logisch erfassen?" (70). Vorher steht ebendort: "Meine Lehren sind leicht zu verstehen und leicht in die Praxis umzusetzen. Doch dein Verstand wird sie nie erfassen, und bemühst du dich, sie anzuwenden, dann wird dir dies misslingen." ... "Willst du mich kennen, dann schau in dein Herz hinein."

Es erscheint uns paradox, dass irgendwas eine Lehre sein soll und wir sie mit unserem Verstand nicht begreifen können. Was soll denn das für eine Lehre sein? Und wenn wir sie anwenden wollen, dann wird uns das auch noch misslingen. Wozu brauchen wir dieses Etwas dann überhaupt? In diesem uralten Text dreht sich alles um einen Punkt, für den wir heute den Begriff "Erleuchtung" oder "Erwachen" benutzen.

Seit wir als kleine Kinder angefangen haben begrifflich zu denken, identifizieren wir uns mit unserem Verstand. Wir glauben, wir seien unser Verstand und merken nicht mehr, dass wir von ihm benutzt werden. Wer das nicht glaubt, der versuche doch einmal wenigsten eine Minute lang an nichts zu denken. Das gelingt nicht, weil wir nicht mehr fähig sind, diesen ständig Probleme konstruierenden Teil von uns einfach abzustellen und ihn nur zu benutzen, wenn wir ihn brauchen. Der Verstand benutzt uns. Er will nicht, dass wir in der Gegenwart des Augenblicks sind, sondern jagt uns in die Vergangenheit oder in die Zukunft. Der Verstand schafft unser Ego und damit erst alle unsere Probleme. Wenn man das weiß, dann bekommen die Worte von Laotse plötzlich einen Sinn. Wir sind mehr als unser Verstand mit seinem ewigen polarisierenden Gedanken. In (3) steht: "Der Meister lenkt, indem er den Geist der Menschen leert und ihr Innerstes füllt." Er bringt sie damit zurück zur Ursprünglichkeit unseres Seins zu einem Punkt, wo wir die Verbundenheit mit allen Dingen und Lebewesen dieser Welt spüren. Dies ist aber mit dem Verstand nicht erfassbar. Deshalb erscheinen uns fast alle Verse des Tao Te King rätselhaft und paradox. Nur an manchen Stellen nicken wir zustimmend, weil wir glauben, dass wir sie verstehen.

Die Bibel, die viel später entstand, enthält dieselben Botschaften. Nur sind sie dort nicht so paradox verkleidet und deshalb leicht zu überlesen.

Dass der Verstand mit seiner ständigen Einmischung unser Problem ist, kann man an ganz profanen Vorgängen verstehen. Was haben wir zum Beispiel in der praktischen Fahrschule für Probleme mit den vielen Vorgängen gehabt, die wir während des Fahrens plötzlich alle gleichzeitig hinter uns bringen mussten. Wir wollten sie begreifen, sie erzwingen. Wir schwitzten und waren verkrampft. Und heute? Wir fahren gedankenlos und alles geht wie von selbst. Wir haben den Zustand des Nichtstuns erreicht.

In (67) heißt es: "Manche sagen, meine Lehre sei Unsinn. Andere nennen sie erhaben, aber nicht praktikabel. Aber für jene, die ihr Innerstes ergründet haben, ergibt dieser Unsinn durchaus Sinn. Und für jene, die sie in die Praxis umsetzen, hat diese Erhabenheit tief reichende Wurzeln."

Allen, die mit den scheinbar paradoxen Worten von Laotse nicht zurechtkommen, empfehle ich Eckhart Tolle (Jetzt! Die Kraft der Gegenwart).
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am 15. Dezember 2006
Es macht Freude, in dieses kleine Taschenbuch zu schauen, um die uralten und doch immer zeitgemäßen Wahrheiten des chinesischen Weisen Lao-Tse zu studieren. Mir gefiel auch die prägnante Einführung von Zensho W. Kopp, worin er einen Einblick in das Wesen des Tao gibt, welches eigentlich unfassbar und undefinierbar ist. Es ist interessant, dass die Gedanken des alten Meisters Lao-Tse auch heute noch zeitgemäß sind und zeigt, dass die geistige Quelle, aus der alles kommt, nicht abhängig ist von irgendwelchen zeitlichen und modischen Trends. Diese Übersetzung von Zensho W. Kopp bringt die Sache auf den Punkt und stellt den Sinn des Tao Te King in einer Weise heraus, die unser innerstes Wesen berührt.
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am 6. April 2014
Ich bin mir sicher, dass das Buch vielen aufgrund der Einfachheit sehr zusagen wird. Das Problem ist für mich, dass die völlige Klärung der Ungereimtheiten des ursprünglichen Quells (der Textquelle also, dem/den Urverfasser/n) aus einer sprudelnden Quelle eine trockene Einöde werden lässt. Die Vereinfachung ist das Problem, denn diese löst hier die Ungereimtheit als wilde Seite des Lebens, die das Dao selbst ist, einfach fort.

Das Buch ist nicht klar wie Wasser, es ist für mich persönlich nur darum still, weil kein Leben mehr darin ist. Den Verstand macht es satt, aber es ernährt nicht, die Seele macht es rückzugig und das Dao fließt nicht darin.
Ich beschäftige mich sehr mit dem Fluss der Worte, dem ureigenen Sinn des Klangs als Schale für das Dao und ich finde, dass es für die urgründige Paradoxie nach Laotse umfangreichere Schalen gibt, die die wilde Natur des Lebens mehr in sich begrüßen.

So zum Beispiel die Ausgabe vom Diogenes-Verlag und auch die Reclam-Ausgabe fand ich als Vergleichsexemplare tiefer angelegt. Als Nicht-Sinologe habe ich durch die Recherche herausfinden müssen, WIE VIELE Übersetzungsversuche es schon gegeben hat. Das scheint mir Zeugnis von der Suche des Menschen im Dao zu sein. Die Übersetzung selbst spricht scheinbar mit den Worten der Seele des Suchenden und der Leser wird schließlich vor allem bereichert, wenn die Worte offen sind für den Sinn, der darin wohnen möchte und wenn sie den Menschen lieben, dem sie sich zuwenden. Verborgener Sinn ist ein Elexir.

Das Leben des Übersetzers wird zur Schale für das Dao. Und wir dürfen den Tee, der daraus entspringt, trinken. Womöglich ist es also so, dass ich einfach mit der Person des Übersetzers, wie edelmütig er sich auch selbst anschauen mag, nichts anfangen kann.
Ist es also nur die Sache des Geschmacks?

Ich wünsche Ihnen auf Ihrer Suche in der Welt Freude und Freude also auch hier.
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am 30. Oktober 2009
Dieses Buch hat den Vorteil, daß es ohne altertümelnde Ziererei schlicht und klar die dem Text innewohnende Botschaft vermittelt, fast so "zeitgemäß alltäglich", als sei die Schrift heutzutage statt vor Tausenden von Jahren verfaßt worden, so daß das angeblich Dunkle, Geheimnisvolle bei aufmerksamem Lesen klar wie ein Bergquell vor einem ans Licht tritt und, um beim Bild zu bleiben, einen erquickt mit seinen aus der Tiefe heraufgestigenen Wahrheiten. Ich habe viele Übersetzungen gelesen und oft den Sinn nicht verstanden. Hier tritt er unprätentiös, beinahe banal zutage, und man muß schon wieder aufpassen, die Nuggets der Weisheiten nicht für Katzengold zu halten.
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am 24. Februar 2013
EIne große macht der worte, sehr interessant, das buch ist in verse/ gedichtform verfasst, es ist kein typischer fließtext, lässt viel raum für interpretation
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am 24. April 2009
Dieses Buch ist mit Worten nicht beschreibbar. Alles was ich dazu sagen würde - würde das wesentliche verfehlen. Ich kann nur sagen lesen und wirken lassen. Eine brilliante Übersetzung des Zen-Meisters Zensho W. Kopp.
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