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Tanz mit dem Schafsmann: Roman von [Murakami, Haruki]
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Tanz mit dem Schafsmann: Roman Kindle Edition

3.8 von 5 Sternen 46 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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EUR 8,99

Länge: 474 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

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Haruki Murakami polarisiert. Berühmtestes Beispiel: Sigrid Löffler und Marcel Reich-Ranicki, die ihre Zusammenarbeit im Literarischen Quartett nach einem Streit über Gefährliche Geliebte beendeten. Der Medien-Hype indes ist groß und Haruki Murakami in Deutschland ein Star: Nun erscheinen mit einiger Verzögerung also auch seine frühen Bücher -- Tanz mit dem Schafsmann wurde in Japan bereits 1988 publiziert -- auf Deutsch.

Wie beispielsweise auch in Naokos Lächeln ist der Protagonist und Ich-Erzähler im Grunde eine popmusikbegeisterte Durchschnittsexistenz -- wäre da nicht sein dunkles Verlangen nach einem geheimnisvollen, surrealen Ort: einem Hotel, das er einst aufgesucht hat und an dem sich die Fäden seiner Biografie unter der dunkeln Regie des Schafsmanns verflechten. Hier allein können Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ineinander gesponnen werden, nur hier vermag er sich (im Grunde hoffnungslos) aufzubäumen gegen Vergessen und Vergänglichkeit, um (wie Sisyphos) dennoch glücklich zu sein in einem neuen (erwachsenen?) Leben. Der Weg dahin ist freilich ein steiniger: Fragile Frauengestalten, die potenziell immer wieder verschwinden, entgleiten ihm ebenso wie todgeweihte Geliebte, weshalb erotische Momente ausschließlich im Schatten einer Todesbedrohung erlebt werden können, ebenso wie Liebe und Tod unausweichlich nebeneinander stehen.

Einmal mehr geht es Murakami in seinen traurigen Liebesgeschichten also um die ganz großen, die unbedingten Fragen. Leider jedoch bleiben deren ästhetische Strukturen vom Autor unreflektiert und werden auch für den Leser in keiner Weise sichtbar: Eine Vielzahl der Metaphern sind so banal, dass man nicht mehr von vereinzelten Übersetzungspatzern sprechen kann; die Einfachheit der Sprache grenzt ans Triviale. ("Schließlich fuhr Gotanda mit meinem Subaru weg, während ich seinen Maserati einparkte. Ein hypersensibler, aggressiver Wagen, reaktionsschnell und voller Power. Sobald man Gas gibt, hebt man ab zum Mond.") Und dennoch: Murakami erfreut sich großer Beliebtheit.

Sein enormer Erfolg auch außerhalb Japans mag allen voran darin begründet sein, dass es ihm in seiner sehr einfachen Prosa gelingt, eine "Zeitstimmung" über alle Ländergrenzen hinweg heraufzubeschwören: Durch spezifische Markencodes, intertextuelle Verweise, das Zitieren eines großen und gemeinhin bekannten Poprepertoires könnten seine Protagonisten in Berlin genauso wie in Tokio, Paris oder New York leben -- das Identifikationspotenzial ist also hoch. Dennoch: Diese sentimentalen Stimmungsbeschreibungen kommen gänzlich unironisch, dafür mit existenzialistischem Ehrgeiz daher, was seltsam berührt, sogar anachronistisch anmutet, hat der Existenzialismus seinen Zenit doch überschritten. --Kristina Nenninger

Pressestimmen

"In Murakamis Büchern kann man sich wie in wundersamen Träumen verlieren." (Der Spiegel)

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2886 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 474 Seiten
  • Verlag: DUMONT Buchverlag; Auflage: 1 (27. September 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00CSRR9UM
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen 46 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #22.430 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Der „Tanz mit dem Schafsmann" erinnert nicht nur vom Titel an „Wilde Schafsjagd". Es ist eine Art Fortsetzung: Der Schafsmann taucht wieder auf und auch die Frau mit den wunderschönen Ohren, nach der der Ich-Erzähler schon in der „Schafsjagd" verrückt war. Auch die Erzählweise erinnert an „Wilde Schafsjagd": Temporeich, skuril und geistreich. Nicht so schlicht und ergreifend wie „Naokos Lächeln", und nicht so abgeklärt wie „Mister Aufziehvogel". Aber wie alle Bücher von Murakami ist der „Tanz mit dem Schafsmann" ein Abstieg in dunkle Keller des Bewusstseins, wo allerdings reale Gefahren lauern, die der Held bestehen muss - so wie Orpheus in der Unterwelt - um seine Probleme zu lösen. Gekämpft wird um die Liebe und Gegner ist der Tod. Das ist das älteste Thema der Literatur. Murakami behandelt es aufrichtig und sensibel, ohne es zu verkitschen oder zu ironisieren. Dabei schreibt er so spannend, dass es süchtig macht. Die Grenze zwischen Anspruch und Trivialität gibt es beim Lesen so wenig wie im wirklichen Leben.
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Von Ein Kunde am 25. März 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Herrlich, wieder einmal etwas neues vom japanischen Vorzeigeautor Murakami zu lesen. Wobei neu eigentlich widersprüchlich ist, da der Roman bereits 1988 in Japan, aber erst vor kurzem in Deutschland publiziert wurde.
Schon der eigenwillige Titel weckt beim Betrachter erste Assoziationen, mit dem 1982 veröffentlichten Klassiker Murakamis "Wilde Schafsjagd". Assoziation bestätigt. "Tanz mit dem Schafsmann" ist praktisch die 6 Jahre darauffolgende Fortsetzung des Meisterwerks, mit dem sich Murakami neben Yoshimoto und Kenzaburo Oe in Japans Schriftstellergilde schrieb.
Doch nun zum Werk. Wie schon im Vorgänger steht ein profaner, einsamer Individualist im Mittelpunkt, der sich nur durch seine 4 -einhalb Jahre-Alterung vom Held der "Wilden Schafsjagd" unterscheidet. Sonst ist alles "typisch Murakami". Zahlreiche Zitate der Musik und Filmbranche lassen auch Parallelen zu den Helden von "Hard-boiled Wonderland" und "Mr.Aufziehvogel" aufweisen. Dabei schafft es Murakami immer wieder Vergleiche aufzuziehen, die sämtliche Ähnlichkeiten, welche Kritiker ihm immer wieder vorwerfen, ausschließen...was ihn letztendlich so "murakamihaft" macht.
Dabei muss jedoch angefügt werden,dass es sich fast empfielt, den Vorgänger "Wilde Schafsjagd" zu lesen, bevor man sich leidenschaftlich diesem Werk hingibt. Natürlich ist es nicht erzwingend, jedoch räumt es einige Zweifel aus und schafft, zumindestens am Anfang eine essentielle Klarheit. Doch wer Murakami schon zu schätzen gelernt hat, ist sowieso am Vorgänger nicht vorbeigekommen. Nur ein Tipp für Murakami-Neulinge, von denen es ja schließlich immer mehr gibt.
Natürlich darf man auch nicht eine sprachliche Gewalt à la Kenzaburo Oe oder Yukio Mishima erwarten.
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Format: Taschenbuch
"Tanz mit dem Schafsmann" ist der erste Roman von Haruki Murakami, der mir zwischen die Finger gekommen ist. Die Buchbeschreibung las sich spannend und für meinen Urlaub in einer einsamen Hütte auf der Schwäbischen Alb erschien es mir gerade das Richtige, immerhin macht auch der Protagonist Urlaub.

Und tatsächlich, ich verschlang das Buch regelrecht, denn "Tanz mit dem Schafsmann" ist gleichzeitig spannend und tiefsinnig, über die gesamten 473 Seiten. Der Erzähler handelt ein inneres Unbehagen mit sich aus. Er ist mit seinem Beruf unzufrieden und muss permanent Rückschläge einstecken. Während seiner Auszeit vom Alltag schließt er aber auch Freundschaften, wird zum Ziehvater für eine 13-Jährige und verliebt sich. Dabei weiß man zu keinem Zeitpunkt, ob der Protagonist das alles träumt oder ob er es wirklich erfährt, denn der Roman handelt die Grenzen dessen aus, was sich üblicherweise Realität nennt. Das ist an sich natürlich nichts Neues, sondern findet sich in der Literatur häufig genug. Durch den lockeren Erzählstil, die vielen in im verarbeiteten Genres (u.a. Krimi, Horror), den Humor und die selbstironische Distanz schafft es der Roman jedoch, diesem philosophischen Gedanken eine Leichtigkeit zu verleihen, die einen permanent fesselt. Ganz klar: Fünf Punkte.
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Von Peer Sylvester TOP 1000 REZENSENT am 8. April 2016
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Tanz mit dem Schafsmann ist die Fortsetzung des Buches "Wilde Schafjagd", das eigentlich abgeschlossen war. Sicherlich kann man das erste Buch lesen, ohne das zweite lesen zu müssen. Umgekehrt ist das zwar durchaus auch möglich, ich würde das aber nicht unbedingt empfehlen. Zum einen, weil es fast genau an den Vorgänger anknüpft: Zwar sind im Roman 4 Jahre vergangen, aber es ist derselbe Hauptdarsteller und der Anknüpfpunkt ist eben der Schafsmann und die Geschehnisse des ersten Bandes.Zwar versteht man die Geschichte sicherlich auch wenn man den nicht kennt, man beraubt sich aber etwas an Verständnis.
Der andere Grund ist, dass man mit dem ersten Band (der knapp 100 Seiten kürzer ist) schon einmal "vorfühlen" kann, ob einem dieses Buch gefällt. Der Stil ist nämlich ähnlich. Auch in diesem Band wird alles eher sachlich erzählt, obwohl die Geschehnisse fantastisch sind. Vor allem aber ist das Buch sehr ruhig - viel an Action geschieht nicht. War im ersten Band noch die Suche nach dem Schaf irgendwie als treibende Handlung erkennbar, ist der erste Teil hier noch diffuser: Der Hauptdarsteller reist hierhin und dorthin und trifft Personen. Viel passiert nicht. Das muss man mögen und ich kann verstehen, wenn Leser hier wegen "zu wenig Action" abspringen. Auf den ersten 100 Seiten hätte ich auch noch einen Stern weniger deswegen vergeben, aber irgendwie gelingt es Murakami mich wieder trotz der geringen Handlung zu fesseln. Ich bin sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben und würde es tatsächlich als zweitbesten Murakami (HInter IQ84 aber noch vor dem Aufziehvogel) einordnen.
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