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Kommentar: Broschiert Schenk, Passau, 2009. 180 Seiten Auflage2009 3100,20
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Tanz mit Spannung: SMS-Bücher, Bd. 11 Taschenbuch – 1. September 2009

4.6 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Auszug aus TANZ MIT SPANNUNG

1. Zwei mal zwei ist?
Du wärst gerne reich? Kein Problem. Du kannst meine Mutter haben. Geschenkt. Die ist reich. Und deshalb meint sie, die Welt gehöre ihr.
Zum Glück macht sie sich mal wieder auf den Weg zu einer Geschäftsreise. „Anna-Maria!“, keift sie durchs Haus. Unsere Wände sind solide gebaut, aber die schrille Stimme einer Isolde Weinundschenk dringt auch durch schalldichtes Mauerwerk. „Anna-Maria, wo ist mein Kaschmirblazer?“
Anna-Maria ist unser Hausmädchen. Sie ist ganz nett, aber ein Nervenbündel. Die meisten Angestellten halten es nur ein Jahr bei uns aus, maximal. Nur unser Gärtner, der alte Franz, der ist schon da, solange ich denken kann. Franz ist schwerhörig, beinahe taub. In unserem Haus ist das ein großer Vorteil. Zudem kann er sich bei Wutanfällen meiner Mutter im Geräteschuppen verkriechen. Auch Sybill, die Kosmetikerin, die zweimal wöchentlich ins Haus kommt, um meiner Mutter eine Pampe aufs Gesicht zu schmieren, die Nägel zu maniküren, die Fußnägel zu pediküren oder auch mal die rotbraunen Haare noch rotbrauner zu colorieren, zu toupieren, frisieren und ondulieren, hat schon fünf Jahre durchgehalten. Sie ist so eine Art Vertraute meiner Mutter und es gelingt ihr erstaunlich gut, deren Storys über sich ergehen zu lassen.
„Deborah!“, hallt es unüberhörbar von der Garderobe bis hinauf in mein Zimmer. Genervt lege ich mein Physikbuch zur Seite und schlurfe zur Treppe. Abfahrbereit steht sie da, im apricotfarbenen Kaschmirkostüm, farblich passenden Stöckelschuhen und mal wieder umgeben von einer Duftwolke ihres süßlichen Parfüms, das erbarmungslos penetrant die Treppe hochsteigt. Wahrscheinlich will sie mit ihrem künstlichen Jasmingeruch davon ablenken, dass die Materie des Produkts, das von ihrer Firma vertriebenen wird, nicht gerade mit Wohlgerüchen zu tun hat. Mutter ist nämlich Geschäftsführerin einer Firma, die Stuhlanalysegeräte herstellt und weltweit vertreibt. Ob man nun eher wegen der natürlichen Ausscheidungen der Säugetiere (die mit diesen Messgeräten untersucht werden) oder der künstlich hergestellten Parfümwolke die Nase rümpfen muss, das ist wohl Ansichtssache.
Ihren Reisekoffer und den Mantel drückt sie Anna-Maria in die Hand. „Ja, Mutter?“, rufe ich nach unten.
„Ich werde in drei Tagen wieder hier sein. Eveline habe ich eben angerufen, sie wird gleich kommen, um dich nachher zum Ballettunterricht zu fahren.“
„Vielen Dank, Mutter. Und gute Reise.“ Dass es gerne auch ein paar Tage mehr sein könnten, behalte ich für mich. [.....]
Schon im Treppenhaus zum Studio hört man die Klaviermusik aus dem Ballettsaal. Ich nehme immer zwei Stufen auf einmal, so bin ich schon ein wenig aufgewärmt, wenn ich oben ankomme.
„Hallo, Jet!“ Leos Hund, ein mittelgroßer, schwarz-braun gefleckter Mischling, kommt schwanzwedelnd auf mich zu, als ich die Türe zum Studio öffne. Bevor ich mich umziehe, kraule ich ihn hinter den Ohren. Vor zwei Jahren hatte meine Mutter wegen Jet mal riesigen Terror gemacht. Der Hund im Studio sei unhygienisch und ich hätte eine Allergie von den Hundehaaren, hatte sie sich ereifert. Sie hatte der armen Leo, die mit ganzem Namen Leonore Pold heißt, mit fristloser Kündigung und Rechtsanwalt gedroht. Doch dann stellte sich heraus, dass ich allergisch gegen eine Tasche gewesen war, die sie mir von einer Geschäftsreise mitgebracht hatte. Typisch meine Mutter! Ich durfte im Ballett bleiben, nachdem ich sie mächtig unter Druck gesetzt hatte. Aber Mutter hat seitdem keinen Fuß mehr ins Studio gesetzt. Zum Glück!
„Hallo, Deborah!“
„Hi, Sarah!“ Meine Freundin ist schon da und wir begrüßen uns mit einem Küsschen auf beide Wangen. „Meine Mutter ist mal wieder auf Geschäftsreise. Kann ich nachher mit zu dir?“
„Klar! Aber nur, wenn du mir bei Physik hilfst“, antwortet sie grinsend. Mit dieser kleinen Erpressung kann ich mich gut abfinden.
Als wir in den Tanzraum kommen, probiert Marco schon ein paar Bewegungen vor dem Spiegel. Der Typ sieht wie üblich hammermäßig aus! Er ist fünfzehn oder sechzehn und seit etwa einem halben Jahr bei uns in der Gruppe. Seitdem fliegen ihm alle Mädchenblicke und -herzen zu. Die langen, schwarzen Haare bindet er beim Tanzen immer zusammen. Seine dunklen Wimpern sind so lang, dass ich ihn absolut darum beneide. Und die blauen Augen strahlen, als würden sie noch im Dunkeln leuchten. Leider ist er nicht an unserer Schule, ich glaube, er wohnt nicht mal in unserer Stadt, deshalb kann ich ihm nur einmal in der Woche, mittwochs im Jazz, in die blauen Augen sehen. Wirklich schade.
Wir haben noch einen zweiten Jungen in der Gruppe, Florian. Wenn der neben Marco steht, dann ist er irgendwie … unsichtbar. Er kleidet sich stinknormal, mit Jazzhose und stinknormalem T-Shirt, sieht stinknormal aus, hat stinknormales, dunkelblondes Haar, tanzt stinknormal, nicht auffallend gut, aber auch nicht schlecht. Man spürt nicht, ob er da ist oder nicht. Dagegen - wenn Marco im Raum ist, vibriert die Luft.
„So, Mädels und Jungs, lasst uns loslegen.“ Tanja, die bei uns Jazztanz und Hip- Hop unterrichtet, zeigt uns ein paar Schritte, dann wummert der neueste Hit von Rihanna aus den Boxen. „Auf geht’s, Leute, ich will Power sehen! Ausruhen könnt ihr heute Abend auf dem Sofa.“
Während ich versuche, Tanjas Schrittkombination nachzumachen, schiele ich kurz zu Marco hinüber. Kraftvoll und gleichzeitig geschmeidig bewegt er sich zur Musik, den Blick auf sein Spiegelbild gerichtet. Sein ärmelloses, enges Shirt zeigt jeden Muskel, und auch die weißen Bermudas sind ein echter Hingucker.
„Falscher Fuß, Deborah!“, ruft Tanja. Mist, ich sollte mich nicht ablenken lassen! Bei Tanjas Unterricht muss man sich voll konzentrieren, da hat man keine Zeit, über Jungs nachzudenken. Auch nicht über Schule, nervige Mütter, hässliche Pickel oder sonstige Probleme.


Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

am 12. November 2017
Format: Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 8. März 2011
Format: Taschenbuch
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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