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am 13. Februar 2014
Ich besitze das Tamron 17-50mm nunmehr wenige Jahre und denke, dass ich nun soweit bin, ein Resümee zu ziehen. Angeschafft wurde das Objektiv als Ersatz für ein Canon 18-55mm IS an einer Canon EOS 550D. Fortan wurde es zu meinem Standard-Objektiv und begleitete mich auf Partys, Hochzeiten und z.B. auf die Malediven. Zusätzlich zu meinen Alltagserfahrungen unternahm ich ausführliche Direktvergleiche mit anderen Objektiven. Direkt vorweg: Das Tamron kann nur an Kameras mit Crop-Sensoren verwendet werden!

Wie der Titel dieser Rezension bereits andeutet, konnte ich Stärken, aber auch Schwächen feststellen. Letztere fielen mir, mit steigender Erfahrung und mehr Möglichkeiten Vergleiche zu ziehen, immer stärker ins Auge. Vergleicht man das Tamron z.B. mit dem 18-55 IS, fällt insbesondere die höhere Lichtstärke auf. Neben der Möglichkeit den Schärfentiefebereich geringer zu wählen, haben es viele Interessent/innen sicherlich darauf abgesehen, bessere Aufnahmen in Innenräumen machen zu können – Nicht umsonst erhält dieses Objektiv in einschlägigen Foren immer wieder eine Empfehlung als „Party-Objektiv“ für Crop-Kameras (1100D, 550D, 600D, 650D, 700D, 60D, 70D, usw.). Hierzu kann ich sagen: Diese Empfehlung ist nicht unbegründet. Die Blende von 2.8 ermöglicht es sehr häufig, den Blitz einfach mal in der Tasche zu lassen. Hinzu kommt der wirklich tolle Bildstabilisator. Dieser rastet hörbar ein und das Objektiv beginnt zu brummen. Schaut man durch den Sucher, sieht es so aus, als werde das Bild „festgetackert“. Bewegungsunschärfen lassen sich damit natürlich nicht vermeiden, aber die 2.8-er Blende hilft, auch diesem Ziel näher zu kommen. Insgesamt beurteile ich den Bildstabilisator besser, als den des Canon 18-55mm IS. Meiner Meinung nach stellt dieser eine gute Kaufargumentation dar. Doch beachten Sie immer: Ein Bildstabilisator ist nur in den seltensten Fällen das Allheilmittel!

Doch wo Licht ist, ist meistens auch Schatten. Wer nun erwartet bei Offenblende (Für Anfänger erneut: F/2.8) knackscharfe Fotos zu bekommen, den muss ich leider etwas bremsen. Die Randbereiche des Bildes werden ziemlich weichgezeichnet und auch die Bildmitte erhält eine gute Portion Weichzeichnung. Gut erkennbar ist dies insbesondere bei feinen Strukturen wie z.B. Haaren oder der Haut. Mit weiter geschlossener Blende wird die Bildschärfe naturgemäß zunehmend besser, seinen Zenit erreicht das Tamron jedoch erst ungefähr zwischen Blende 4 und 5.6, wodurch sich der Vorteil der 2.8er Blende (insbesondere bei Innenaufnahmen) aber schnell wieder relativiert, wenn man wirklich scharfe Bilder haben möchte. Dennoch sehe ich das Tamron klar im Vorteil gegenüber dem Canon 18-55mm IS, da der Blendenbereich des Canons erst bei 3.5 (18mm) bzw. bei 5.6 (55mm) beginnt und es dennoch keine besseren Fotos liefert. Dies wiederum deklassiert das Canon, meiner Meinung nach, für eine Verwendung in Innenräumen (ohne Blitz) generell.

Zu punkten weiß das Tamron jedoch unter Verwendung eines (externen) Blitzgerätes. Abgeblendet auf Werte um die 5.6 beginnt es seine Stärken auszuspielen, was der Bildqualität deutlich sichtbar zugute kommt, auch ohne „Pixel-Peeping“ (Für Anfänger: Akribisches Suchen nach Fehlern auf Pixelhöhe und Vergleichen von Fotos in z.B. Adobe Lightroom).
Auch bei Tageslicht sollte generell nach Möglichkeit keine Offenblende gewählt werden. Leicht abgeblendet sind die Ergebnisse ebenfalls in Ordnung. Schwächelt die Kit-Linse oftmals bei stark bedecktem Himmel, kommt man mit dem Tamron hingegen noch gut zurecht. Bei statischen Motiven hilft der Bildstabilisator ungemein, bei sich bewegenden Motiven kann man auch mal eine Blendenstufe niedriger wählen (oder den ISO-Wert erhöhen). Bei der verfügbaren Brennweite erwies sich dies als unproblematisch.
Direkte Vergleiche zwischen dem Tamron und dem Kit-Objektiv (und hier kommen wir zum Pixel-Peeping) zeigten mir seitens des Tamrons eine insgesamt leicht bessere Bildqualität über den größten Teil des Blendenbereiches. Was mir zudem auffiel ist, dass das Tamron bei abgeschaltetem Stabilisator an Schärfe gewinnt und das nicht nur auf einem Stativ! Fotografieren Sie also draußen bei verhältnismäßig gutem Licht, sind Sie gut beraten, indem Sie den Stabilisator vorübergehend ausschalten.

Hinsichtlich der auftretenden Abbildungsfehler wie chromatischen Aberrationen, Verzerrungen und Randabschattungen zeigt das Tamron ein etwas durchwachsenes Bild. Verzerrungen treten relativ stark jeweils am oberen und unteren Ende des Brennweitenbereiches auf (Für Anfänger: Wenn man ganz nah heran oder ganz weit weg zoomt). Chromatische Aberrationen sind ebenfalls sichtbar, die Randabschattung hält sich jedoch in Grenzen. Wer mit der einschlägigen Bildbearbeitungssoftware einigermaßen vertraut ist, braucht sich jedoch keine Sorgen machen. Insbesondere Adobe Lightroom 4/5 merzt diese Fehler problemlos und schnell aus, da für dieses Objektiv ein passendes Profil bereits vorhanden ist.

Beim Fokus bzw. beim Autofokusantrieb gehen die Meinungen hier ja oftmals doch sehr stark auseinander. Ich reihe mich hier bewusst ins Mittelfeld ein. „Durchwachsen bis solide“ trifft es wohl ganz gut. Es handelt sich hierbei nicht um einen USM (Ultraschallmotor)! Einen rasenden, zu 99% immer ins Schwarze treffenden Autofokus darf man bitte nicht erwarten – Erst recht nicht bei schlechten Lichtverhältnissen (z.B. auf Feiern/Partys). Der Motor bewegt die Mechanik hörbar. Ob man dies als störend betrachtet, liegt wohl im subjektiven Empfinden, ich empfinde es als erträglich. Im Vergleich zu vielen Objektiven aus der unteren Preiskategorie arbeitet der Fokus beim Tamron 17-50 VC jedoch erheblich treffsicherer und der Fokuspunkt wird schneller gefunden, was nicht zuletzt an der verhältnismäßig großen Offenblende liegt. Insbesondere bei schlechtem Licht ist dies ein klarer Vorteil gegenüber einem Kit-Objektiv.

Nach der Bildqualität und dem Autofokuspotential kommen wir nun zur Bedienung/Mechanik. Hier habe ich mich soeben dabei erwischt, dass ich die Nase gerümpft habe. Das Zoom-Rad ist ziemlich schwergängig, was ich nicht besonders schätze. Dies birgt zwar den Vorteil, dass der Tubus beim Transport nicht nach vorne raus rutscht, jedoch benötigt man (im Vergleich zu höherwertigen Objektiven) mehr Kraft um es zu bewegen. Das macht eine schnelle, wie auch präzise Justierung des Zooms schwieriger (aber nicht unmöglich). Man muss natürlich nicht Herkules sein, aber ich empfinde es als unangenehm. Zur manuellen Scharfstellung möchte ich jedoch sagen, dass ich diese für wenig brauchbar halte. Hat man die (mitgelieferte! Juhu!) Gegenlichtblende angebracht, gestaltet sich die manuelle Scharfstellung als fummelig. Aber auch ohne ist dies kein Genuss.

Für wen würde das Tamron 17-50mm VC also empfehlen?

Einsteiger:
Haben Sie Ihre Canon EOS (Crop!) gerade zusammen mit einem Kit-Objektiv gekauft? Dann nutzen Sie dieses ruhig erst mal weiter. Machen Sie sich mit der Kamera und dem Objektiv vertraut, lernen Sie fleißig die Grundlagen der Fotografie und machen erste Erfahrungen. Dazu benötigen Sie nicht zwingend ein 350-Euro-Objektiv. Später können Sie das Kit-Objektiv immer noch verkaufen.

Haben Sie gerade nur eine Canon-Crop-Kamera ohne (Standard-)Objektiv gekauft? Dann kommt es auf Ihren Einsatzzweck an. Fotografieren sie vornehmlich im Freien und nicht in Innenräumen? Dann könnte das Canon 18-55mm IS (II) eine gute und erheblich günstigere Alternative sein.
Möchten Sie jedoch vorwiegend auf der nächsten Hochzeit, auf Tante Ernas Geburtstag, usw. fotografieren, könnte das Tamron die bessere Alternative darstellen. Fragen Sie sich jedoch bitte immer, ob Ihnen dies den Mehrpreis wert ist! Eine weitere Frage, die Sie sich stellen sollten ist, ob Sie einen Bildstabilisator wirklich benötigen. Bitte beachten Sie, dass Sie prinzipiell nur dann einen Vorteil hierdurch gewinnen, wenn Sie Motive fotografieren, die sich nicht bewegen! Denn wenn sich ein Motiv bewegt, ist der Stabilisator gegen die hier entstehende Unschärfe machtlos! Der Hintergrund bleibt zwar scharf, aber das eigentliche Motiv verschwimmt. Wenn sich der Großteil Ihrer Motive bewegt, sollten Sie mal einen Blick auf das Tamron 17-50mm 2.8 XR Di II LD ASL werfen. Dieses hat zwar keinen Stabilisator, dafür erkaufen Sie sich jedoch einen Tick mehr Schärfe.

Aufsteigende Hobby-Fotografen:
Sind Sie Ihrer Kit-Linse entwachsen? Schränkt diese Sie ein und wollen Sie bessere Möglichkeiten in Innenräumen? Dann ist dieses Objektiv vielleicht eine Überlegung wert. Zudem ist es eine Frage des Budgets. Denn noch bessere Alternativen (Canon 17-55 IS 2.8 USM oder Canon 17-40 4L USM) kosten rund das Doppelte, bieten aber einige Annehmlichkeiten, wie USM, etc. Wie auch beim Punkt „Anfänger“ gilt: Machen Sie sich Gedanken, ob sie einen Bildstabilisator brauchen! Des Weiteren empfehle ich ausdrücklich, bei Innenaufnahmen immer mal einen Blitz mitzunehmen um eine kleinere Blende nutzen zu können (s.o.).

Erfahrene Fotografen:
Wenn Sie ein verhältnismäßig günstiges Standard-Objektiv für Ihre (Backup-)Crop-Kamera suchen und Sie hierfür kein höherpreisiges Objektiv kaufen wollen, könnte das Tamron ausreichend sein. Ob Sie einen Stabilisator brauchen oder nicht, werden Sie sicherlich wissen. Auch hier empfehle ich wieder, bei Innenaufnahmen, die gelegentliche Nutzung eines externen Blitzes, wenn Sie ohne Offenblende nicht mehr fotografieren können. Für einfache Schnappschüsse kann man hin und wieder aber zur Offenblende greifen. Allerdings profitiert das Objektiv merklich vom Fokussierhilfslicht eines externen Blitzgerätes. Sind Sie jedoch einen USM gewohnt, werden Sie diesen, trotz Fokusqualität im oberen Bereich der regulären Antriebe, schnell vermissen.

Professionelle Fotografen:
Nein, eher ungeeignet.

Persönliches Fazit:

Ich persönlich besitze das Tamron immer noch und verwende es hin und wieder an meiner Backup-Kamera (550D), insbesondere auf privaten Feierlichkeiten etc. für Schnappschüsse, bei denen die Qualität zweitrangig ist. Wenn es heißhergeht, kann schon mal was passieren und dann wäre der Ausfall eines L-Objektives erheblich schmerzvoller. Zudem ist mir mein Canon 24-105mm L an der 550D (durch den Cropfaktor) viel zu lang hinsichtlich der effektiven Brennweite.
Im Bereich der günstigeren Objektive schlägt sich das Tamron jedoch wirklich nicht schlecht. Was ich jedoch schmerzlich vermisse, ist ein USM-Antrieb. Wer dies gewohnt ist, sollte im Falle einer Neuanschaffung wirklich die Finger vom Tamron lassen, da hierzwischen meiner Meinung nach Welten liegen und Sie nicht lange Freude an der Nutzung haben werden. Denn was bringt die tollste Optik, wenn einem der Autofokus einen Strich durch die Rechnung macht? USM-Objektive arbeiten hier zuverlässiger und schneller. Ob ich das Tamron erneut kaufen würde? Ich denke schon. In diesem Preisbereich sind Alternativen rar und die Eignung als günstige, robuste Party-Linse rechtfertigt für mich auch heute noch eine Anschaffung. Mein Tipp an Tamron: Mit einem USM bei gleichem Preis räumt ihr am Markt ab :)

Anmerkung:
Wer jetzt den Vergleich mit L-Objektiven vermisst, dem möchte ich sagen, dass ich einem „Äpfel mit Birnen-Vergleich“ gerne aus dem Wege gehen möchte, da ich es einfach für nicht zweckmäßig halte, ein 350- mit einem 700-aufwärts-Objektiv zu vergleichen. Ein Vergleich zwischen einem Porsche und einem Twingo ist schließlich auch fragwürdig – Und profilieren muss ich mich ebenfalls nicht :)

Wer Vergleiche zum Pendant von Sigma vermisst, dem muss ich leider sagen, dass ich mit Sigma-Objektiven nur wenige und zudem nicht besonders positive Erfahrungen gemacht habe. Gegenteilige Erfahrungen habe sicher diverse Sigma-Nutzer gemacht. Es liegt mir aber fern, ein generelles Urteil über Sigma-Objektive zu fällen. Da ich offenbar Pech mit der Serienstreuung hatte, gehen meine Erfahrungen hiermit jedoch gegen Null.

In dieser Rezension habe ich mich bemüht, meinen objektiven (Achtung, Wortwitz!) Eindruck zu äußern, welcher im Laufe der Zeit entstanden ist. Ich hoffe, Ihnen hat meine Rezension gefallen und vielleicht wird diese von Ihnen auch als hilfreich betrachtet. Sollte dem so sein, würde ich mich über ein "Ja, diese Rezension war hilfreich" sehr freuen.
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am 27. Januar 2010
Ich habe mir das neue Tamron 17-50 VC nach langem überlegen für meine Canon 500D als Standardobjektiv gekauft. Ich wollte ein gutes Objektiv, bei dem ich vor allem auch bei Innenaufnahmen mit wenig Licht noch freihand gute Bilder machen kann - es hat mich nicht enttäuscht. Der Bildstabilisator funktioniert hervorragend, im LiveView sieht man richtig, wenn er einrastet, ein Unterschied zwischen Tag und Nacht. Mit diesem Objektiv braucht man keinen Blitz mehr und kann die Lichtstimmung wunderbar einfangen. Auch im täglichen Einsatz konnte es mich voll überzeugen. Erwähnenswert finde ich die sehr gute chromatische Korrektur, deutlich besser als viele andere.

Alternativ zum Tamron hatte ich mir das Kitobjektiv sowie das lichtstarke Sigma und Canon angeschaut.
- Kitobjektiv Canon 18-55 IS war mir nicht lichtstark genug
- Sigma EX 2.8 hat keinen Bildstabilisator und etwas Probleme mit purple fringing (lila Farbsäume)
- Canon 17-55 2.8 IS USM ist vielleicht einen kleinen Tick schärfer an den Rändern, mir den Mehrpreis aber nicht wert

Der Autofokus des Tamrons funktioniert bei mir einwandfrei und ich kann auch nicht behaupten, dass er mir zu laut ist - man hört ihn, aber das stört nicht.

Resümee:
+ Sehr gutes Preisleistungsverhältnis
+ Sehr gut für LowLight-Fotographie
+ Extrem geringe Chromatische Aberationen, auch unter schwierigsten Bedingungen fallen sie nicht auf und müssen lange mit der Lupe gesucht werden
+ Verarbeitung gefällt mir gut

- Wer knackscharfe Bilder bis in den letzten Pixel machen möchte, sollte sich lieber eine Festbrennweite kaufen

PS: Ich habe 3 Bilder in die Gallerie gestellt: Ein "Makrobild" mit Ausschnitt, sowie ein Freihandbild bei sehr wenig Licht und Offenblende.
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am 11. Juni 2013
Ich habe dieses Objektiv nun bereits das zweite Mal bestellt, allerdings nicht weil es mir beim ersten Mal so gut gefallen hat. Deshalb kurz zur Vorgeschichte: Vor ca. einem Jahr habe ich dieses Objektiv schon einmal bestellt und es nach wenigen Tagen frustriert zurückgeschickt. Mein erstes Exemplar wies mehrere Mängel auf -> 1. Der Zoomring ging so schwer, dass es am Bajonett merkbar geruckelt hat. 2. Lag der Fokus gut daneben, so dass alle Bilder damit total soft aussahen. Bei Offenblende hätte ich es bei diesem Preis ja noch verstanden aber selbst abgeblendet auf 5.6 und 8 waren die Bilder einfach nicht scharf (da war sogar mein Kit schärfer). Damals habe ich allerdings kein zweites Exemplar bestellt, sondern das Sigma 17-70 mm F2,8-4,0 DC Makro OS HSM. Mit diesem Objektiv war ich auch ganz zufrieden an meiner damaligen EOS 1100D, auch wenn es nicht die durchgängige Blende von 2.8 hatte. (Immerhin ist Blende 4 bei 70mm immer noch nicht schlecht)
Mittlerweile bin ich auf die Canon EOS 650D umgestiegen und war mit der Abbildungsleistung des Sigmas einfach nicht mehr zufrieden. Die Bilder die ich damit während meines London Urlaubs gemacht habe waren am Rechner doch recht enttäuschend. Das Sigma war an den Rändern einfach viel zu Unscharf und auch das Zentrum hat sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
Diese Bilder haben mich dann dazu bewogen mich erneut auf die Suche nach einem lichtstarkem Standardzoom zu machen, das aber trotzdem für mich bezahlbar bleibt. Am Ende bin ich wieder beim angebotenem Tamron gelandet und habe nach langem Überlegen noch einmal bestellt.
Und was soll ich sagen? Ich wurde dieses Mal nicht enttäuscht! (Nun kommen wir endlich zu dem was Sie wirklich interessiert ;) )
Nachdem das Objektiv bei mir ankam wurde es sofort auf Herz und Nieren getestet. Das erste was ich sofort bemerkt hatte war, dass der Zoomring sich butterweich drehen lies und nicht wie sein Vorgänger für den Hulk justiert war. Also ab nach draußen und Bilder geschossen.

+++ Bildqualität +++

Die Bilder sind auch bei diesem Objektiv nicht bis zum äußersten Rand knackscharf aber deutlich schärfer als die des Sigma. Das Objektiv bildet schön scharf ab und schneidet in der 100% Ansicht ähnlich gut ab wie mein Canon EF 40mm STM (welches im Übrigen jeden Cent wert ist). Kurz gesagt ich bin absolut zufrieden mit der Bildqualität. Was mir besonders gut gefällt ist allerdings die durchgehende Offenblende von 2.8. Bei Offenblende ist die Schärfe deutlich höher als ich erwartet habe und absolut zufriedenstellend. Außerdem ergibt sich durch die große Blende eine sehr schöne Hintergrundunschärfe oder auch Bokeh. Abgeblendet zeigt die Optik allerdings ihr wahres Potential. Die Schärfe nimmt dann nochmal merklich zu und es ist eine wahre Freude damit zu fotografieren, sowohl im Weitwinkel als auch im kleinen Tele. Die fehlenden 20mm Brennweite, verglichen mit dem Sigma fehlen mir übrigens nicht wirklich. Ich habe lieber weniger Zoom und dafür eine tolle Schärfe.

+++ Haptik/Verarbeitung +++

Die Verarbeitung ist in meinen Augen völlig ausreichend. Ich bin aber auch "nur" ein Hobbyfotograf und kein Profi der widerstandsfähige und wetterfeste Optiken braucht um seinen Lebensunterhalt damit zu verdienen. Man merkt zwar dass man Plastik in den Händen hat, was für mich aber kein Minuspunkt ist. Die beiliegende Gegenlichtblende ist einfaches und leichtes Plastik, erfüllt jedoch ihren Zweck. Ich bin schon froh, dass überhaupt eine dabei ist :) . Der Zoomring ist wie schon weiter oben beschrieben angenehm zu drehen. Er bietet genug Widerstand, dass sich das Objektiv bei hängender Kamera oder fotografieren gen Himmel nicht selbstständig macht, ist aber auch weich genug dass man ihn mit zwei Fingern bedienen kann. Für meinen Geschmack ist das Objektiv recht schwer aber bei einer durchgängigen Blende von 2.8 muss da eben auch eine Menge Glas rein.

Wahrscheinlich fragen Sie sich warum ich dennoch nur vier und nicht fünf Sterne vergebe. Den Stern Abzug gebe ich für den in meinen Augen einzigen großen Minuspunkt bei diesem Objektiv. Es verwendet für den Autofokus einen Mikromotor und keinen USM oder ähnliches. Dieser ist zwar nicht übermäßig laut, das Geräusch ist aber trotzdem unangenehm. Die Geschwindigkeit leidet natürlich auch unter dem Mikromotor. Das stellt für meinen Anwendungsbereich zwar kein Problem dar, wollen Sie aber schnelle und actionreiche Szenen damit ablichten, könnten Sie damit an die Grenzen der Optik stoßen.

Fazit:
+ Gute Schärfe bereits bei Offenblende
+ Durchgängige Offenblende von 2.8
+ Beiliegende Gegenlichtblende
+ Toller Bildstabilisator der das Bild im Sucher "einfriert"
+ Preis/Leistung absolut top!
o Haptik und Verarbeitung sind in Ordnung aber auch nicht mehr
- Mikromotor zur Fokusierung

Alles in allem machen Sie mit diesem Objektiv einfach nichts falsch, wenn Sie nach einem Upgrade für Ihre Kit-Linse oder einfach einem Standardzoom für Ihre DSLR suchen. (Vorausgesetzt Sie bekommen ein gutes Exemplar) Mich stört hier wirklich nur noch der Mikromotor.

Ich hoffe ich konnte Ihnen bei der Kaufentscheidung ein wenig helfen.
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am 9. November 2009
Ich benutze das Objektiv jetzt seit einigen Wochen. Hier mein Eindruck:
Optisch ist der Gesamteindruck noch sehr gut. Kontrastschwächen zeigen sich bei Blende 2,8 bis 20mm in den Ecken und ab 40mm durch Säume bei starken Kontrasten im Motiv. Abblenden auf 3,5 bewirkt einen guten, auf 5 für einen sehr guten Kontrast über den gesamten Brennweiten- und Bildbereich.
Der Bildstabilisator funktioniert sehr gut. Bei 50mm sind verwacklungsfreie Fotos mit 1/5s kein Problem, 1/2s mit ein paar Versuchen möglich. Bei 17mm ist sogar 1s möglich. Das ermöglicht Fotos (ohne Blitz) in Innenräumen, aber auch die Verwendung kleinerer Blenden für mehr Tiefenschärfe bei wenig Licht. Der Bildstabilisator macht sich durch leises Summen bemerkbar. Deutlich lauter (wenn auch noch akzeptabel) ist der Autofokus. Dieser arbeitet schnell - wenn auch nicht Turbo-verdächtig - und sicher.
Die Verarbeitung macht einen ordentlichen Eindruck. Es wackelt und klappert nichts. Der Zoomring ist gut gedämpft (so gut, dass sich die Frage nach dem Sinn des Zoom-Lock stellt). Die Schalter für Autofokus und Bildstabilisator sind gut zu bedienen. Für meinen Geschmack ist der Fokusring (für manuellen Fokus) recht leichtgängig. Wegen der Innenfokussierung bleibt der Tubus davon aber unberührt.
Insgesamt bin ich mit dem Objektiv in allen Bereichen (Optik, Technik und Verarbeitung) sehr zufrieden. 5 Sterne vergebe ich, weil ich einfach davon ausgehe, dass es "perfekt" nicht gibt und sehr gut die Bewertung rechtfertigt.
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am 13. März 2011
Seit einiger Zeit habe ich die available-light-Fotografie für mich entdeckt und mir dafür das Nikon 35 mm 1:1,8 Festbrennweite für meine Nikon D90 zugelegt. Es ist zugegeben ein scharfes, lichtstarkes Objektiv. Aber ich zoome gerne und verändere dadurch den Blickwinkel und Abstand auf das Motiv, was bei einer Festbrennweite schwer möglich ist. Die lichtstarken Originalobjektive von Nikon übersteigen mein Budget.

Daher hatte ich mehrfach mit dem Tamron 17 - 50 mm VC geliebäugelt. Es überschneidet sich zwar mit meinem Nikon 18 - 200 mm, aber es hat die durchgängige Lichtstärke von 2.8 und das ist das Entscheidende. Ich war etwas verunsichert von den negativen Bewertungen hier, habe mich dann aber doch dazu entschieden, es hier bei Amazon zu bestellen, weil man es innerhalb einer Frist kommentarlos zurück geben kann. Nach mehreren hundert Fotos, vor allem vielen spontanen Aufnahmen unter available-light-Bedingungen ( ein paar habe ich hier unter Nutzerfotos eingestellt), bin ich von dem Objektiv begeistert. Es ermöglicht dank des VC Freihandfotos, die ich vorher ohne Stativ nicht hinbekommen hätte. Die Schärfe finde ich sehr gut. Man kann sehr gut auch ohne Blitz Personen fotografieren und erhält den Lichtverhältnissen entsprechend sehr natürliche Fotos.

Es ist ein schweres Objektiv, aber es liegt sehr gut in der Hand. Die Feststellsperre benötige ich nicht, da das Zoom schwerer gängig ist als beim Nikon 18 - 200 mm, das mir ständig beim Tragen ohne Feststellsperre auszoomt. Was die hier von einigen hervorgehobene Lautstärke des Objektivs angeht, kann ich sagen. Sie stört mich nicht und ist längst nicht so laut, wie man aufgrund der Bewertungen denken mag. Bei Alltagsgeräuschen ist praktisch nicht zu hören. Auch den Autofokus finde ich für meine Zwecke ausreichend schnell.

Wenn man ohne den Telebereich auskommt, eignet sich das Objektiv für sehr viele Fotosituationen. Über die rein technischen Vorzüge wurde in anderen Bewertungen schon genügend berichtet, da würde ich mich nur wiederholen. Meine Erfahrungen beziehen sich ausdrücklich auf die Nikon-Version in Kombination mit einer D90. Wenn man bedenkt, dass Tamron 5 Jahre Garantie gibt, wenn man das Objektiv online registriert und das Preisleistungsverhältnis abwägt, ist das Objektiv für mich ein klarer Kauf.
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am 29. Juli 2012
Ich war auf der Suche nach einem Immer-Drauf Objektiv für meine Canon 500D und wollte mein Kit Objektiv 18-55 IS ersetzen, Kriterien waren dabei: Bessere Bildqualität als beim KIT Weitwinkel aber auch Zoom, Lichtstärke, Blende durchgehend!
Ich stand zwischen:
Canon 17-55 2.8 USM - 850 Euro,
Sigma 17-50 2.8 HSM - 600 Euro
Tamron 17-50 2.8 VC - 360 Euro
Gekauft habe ich das billigste Tamron Objektiv und leider eine Montagsausgabe erwischt, bei den ersten Testfotos habe ich festgestellt, bei diesem Objektiv sehr stark ausgeprägten Frontfokus hatte und mehr als die Hälfte der Bilder waren unscharf, als ob eine Bewegungsunschärfe im Bild war, obwohl VC war an, Zeit nicht mehr als 1/200...Aber wenn ein Foto scharf war, dann richtig scharf, deutlich schärfer als bei meinem Canon 18-55 IS, deswegen habe ich mich entschieden das Objektiv nicht zurückgeben, sondern justieren lassen (ohne Kamera)!
Nach mehr als 2 Wochen habe ich das Objektiv zurückbekommen, Frontfokus wurde korrigiert aber leider das Problem mit der Unschärfe war immer noch da! Ich habe dann direkt mit Tamron gesprochen und dieses Mal sollte ich das Objektiv direkt zu Tamron schicken und nicht erst bei Saturn es abgeben! dabei sollte ich möglichst viele Testfotos auf einer CD mitschicken, sowie eine detalisierte Fehlerbeschreibung, Kamera sollte ich aber nicht mitschicken!
Nach 3 Wochen war das Objektiv wieder da, justiert, kontrolliert und Bildstabilisator wurde komplett ersetzt, seit dem bin ich mit dem Tamron sehr zufrieden, was die Bildqualität angeht, klar bei 2.8 ist es nicht so scharf, dafür Lichtstark und ab 4.0 sind die Fotos Knack-Scharf!

Positiv:
+ Preis
+ Gute Verarbeitung, wirkt sehr stabil und hochwertig
+ Lichtstärke
+ Durchgehende Blende (Blitze viel entfesselt, manuell, Durchgehende Blende ist dabei sehr bequem)
+ Ziemlich kleine Nähdistanzgrenze, fast Macrofähig!
+ Gute Bildqualität, auch bei 2.8 bin ich mehr als zufrieden, aber wenn Möglichkeit besteht abzublenden, dann mache ich das, so steigt nur die Bildqualität!
+ Geli ist dabei
+ 5 Jahre Garantie

Negativ:
-sehr langsamer Autofokus (Für Sport-, Kinder- und Hochzeitsfotografie würde ich dieses Objektiv nicht empfehlen)
-Sehr lauter Autofokus, aber schon leiser als bei Tamron 17-50 Non VC
-Ziemlich schwer (nach 2-3 Stunden Shooing, merkt man das Gewicht sehr)
-Bildstabilisator sehr laut (man gewöhnt sich schnell dran, jetzt merke ich gar nicht mehr wenn er arbeitet)

Sternabzug:
1 Stern für die 4 Negativen Sachen
2 Stern für Service von Tamron, insgesammt habe ich fast 6 Wochen gewartet, bis das Objektiv repariert wurde und ich frage mich warum haben die nicht beim 1. Mal auch Bildstabilisator getestet!

Also mein Fazit, wer ein preiswertes und Lichtstarkes Objektiv sucht ist auf jeden Fall mit Tamron gut bedient, ABER Er muss auch die negative Sachen in Kauf nehmen und dass es auch eventuell justiert oder repariert werden muss, obwohl Objektiv neu ist, leider ist das so bei Tamron!

Entschuldigt mich für mein Deutsch, bin kein Deutscher!!!
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am 30. August 2010
Also Eines vorweg. Klar kann man mit diesem Objektiv sehr gute Fotos machen.

[Seine Bildschärfe, selbst bei offener Blende hat mich überzeugt.
Auch der Bildstabilisator arbeitet einwandfrei.
Dieser 3-Axenstabi arbeitet auch gegen das "verdrehen der Kamera".
Der Autofokus ist nicht der schnellste und er ist wirklich lauter als USM's von CANON]

...Aber ich möchte hier einmal das Objektiv aus dem Blickpunkt des Filmens bewerten. Da ich Hobbyfilmer bin, habe ich mir dieses Objektiv zusammen mit einer CANON 550D geleistet, da ich den Film-Look (Tiefenunschärfe etc.) liebe. Das Tamron 17-50mm ist hier in der "Szene" eigentlich das angesagteste. Die Bildschärfe ist bei voll geöffneter Blende sehr gut, die Chromatische Aberration ist dank der Vergütung minimal und nur auf Fotos nach Außen hin zu erkennen. Der Manuelle Fokus geht butterweich und ist dabei sehr sehr leise ;)

Im vergleich zu jeden anderen Objektiv das ich vorher bei diversen DSLR's bessen habe, muss ich sagen, war dies bisher das Beste. Sicher gibt es hier noch ein paar preislich höher angesiedelte Modelle, aber für den Preis macht es eine super Figur - sonst hätte es auch nicht soviele Awards bekommen.

Großer Pluspunkt übrigens: Auf Tamron.de kann man sich registrieren und erhält 5 Jahre Garantie vom Hersteller.

In meiner Welt setzt es Maßstäbe und erhält daher 5 Sterne.
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am 3. Januar 2012
Vorab: Das Objektiv erzeugt rattenscharfe Bilder. Auch mit dem AF. Wenn das nach dem Auspacken nicht so sein sollte, dann bitte umgehend an den Tamron-Service Deutschland wenden, die einem dann sehr freundlich und ohne Umschweife anbieten, die Kamera und das Objektiv aufeinander abzustimmen. Innerhalb der Garantiezeit sogar völlig kostenlos und super-schnell (inklusive Versandtag hatte ich das Teil innerhalb von 5 Werktagen wieder!!!).

Die Schärfe und Farbwiedergabe ist absolut erhaben über Alles, was sich sonst noch in dieser Preisliga tummelt. Die Möglichkeit über die gesamte Skala mit einer Blende f2,8 zu fotografieren macht die (vielleicht) paar fehlenden Milimeter Brennweite am oberen Ende mehr als wett. Ich persönlich habe beim "Immer-Drauf" eher mit Available Light Situationen (und sei es nur stark Wolkenverhangener Himmel) zu tun, wie mit ein paar Milimetern fehlender Brennweite. Irgendwann muss man dann halt doch mal das Objektiv wechseln ;-)
Selbst bei Offenblende erzeugt die Linse sehr gute Ergebnisse, alles natürlich unter der Prämisse, dass es sich um ein Zoomobjektiv handelt. Wer es noch schärfer mag, muss zu Festbrennweiten greifen, verzichtet dann aber auf Flexibilität und muss auf Reisen mehr schleppen.

Die Farbwiedergabe ist für meinen Geschmack sehr gut, da sehr ausgewogen. Wenn man einen ordentlich kalibrierten Bildschirm hat. Chromatischen Sprenkel zeigen sich erst in Extremsituationen und sind i. d. R. gut per Software zu beheben.

Verzeichnungen hat man natürlich, bei diesem Objektiv vor allem am unteren Ende, die aber nicht ausgeprägter sind, wie bei den (teilweise erheblich teureren) Mitbewerbern. Verzeichnungen sind allerdings bei Standard-Zoomobjektiven i. d. R. kein wirklicher Stolperstein, hier kann man sich immer schnell mit der entsprechenden Software per Korrektur-Presets automatisch oder manuell behelfen. Wer bspw. viel Architektur fotografiert, sollte sich nach einem entsprechenden, speziellen Objektiv umschauen.

Der Anti-Verwackel-Helfer (bei Tamron "Vibration Compensation" oder kurz "VC" genannt) verrichtet seinen Dienst tadellos und steht unterm Strich der Canon-Technik in nichts nach. Der AF wird "konventionell", also nicht von einem Ultraschall-Antrieb bewegt. Die Schnelligkeit geht in Ordnung, das Betriebsgeräusch auch. Wobei ich keine Filme mit meiner Kamera drehe. Dabei könnte das leichte Rauschen eventuell etwas stören. Die Betonung liegt hier aber auf "eventuell"!

Die Qualitität ist absolut überzeugend. Es ist natürlich kein L-Objektiv, für den Preis erhält man aber ein erstaunlich robustes Objektiv. Alleine die Größe und das Gewicht sind für mich ein Pluspunkt. Ich mag etwas in der Hand haben und vor allem an größeren Bodys bekommt man mit dem Tamron ein gutes "Gegengewicht". Fokus- und Zoomring lassen sich gut drehen, insgesamt "greift" sich das verarbeitete Material gut.

Am Endes des Tages muss man festhalten, dass man hier für einen kleinen Preis, eine sehr gute Optik bekommt. Das SP AF 17-50mm Di II VC von Tamron braucht den Vergleich mit den wesentlich teureren Canon-Objektiven nicht zu scheuen. Als ambitionierter Hobby-Fotograf, aus praktischer Erfahrung und ohne irgendwelche Messgeräte zu traktieren, sehe ich das Tamron in allen wichtigen Kategorien auf Augenhöhe zu den (meist wesentlich teureren) Top-Produkten in dieser Kategorie. Zieht man den Preis mit in die Betrachtung, sticht das Tamron schlichtweg alle Konkurrenten bei weitem aus. Last but not least sollte noch erwähnt werden, dass eine sehr wertige und gut sitzende Geli beiliegt. Canon "schafft" das immer noch nicht.

Noch mal am Ende der Hinweis: Wer Probleme mit dem AF und / oder der allgemeinen Schärfe des Tamron hat, sollte sich umgehend an Tarmon Deutschland wenden! Mir wurde freundlich, schnell und ohne Kosten in Form einer Justierung speziell auf meine Kamera geholfen! Wer eine Semi-Pro-Kamera hat (z. B. eine 7D), der kann die Anpassung des Focus-Punktes meist auch selbst vornehmen. Ich hab den Menü-Punkt jetzt nicht im Kopf, einfach mal die Individual-Einstellungen durchwühlen.
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am 23. Juni 2012
Ich bin begeistert - hatte mir vor einigen Tagen die Nikon D5100 gekauft (Nachfolger für meine D80, die D7000 war mir zu teuer - beide selber Sensor!). Das Kit-Objektiv, war wie zu erwarten, eher Mittelmaß, was schon in meinem Hirn fast auf die Kamera selbst abfärben wollte.
Ich kenne dieses Tamron, jedoch die "kleinere" Version (67mm Filtergewinde und ohne Stabi), von der Sony Alpha 65. Dort schon war die Leistung tadellos. Hab das Objektiv nun seit gestern ausgiebig getestet. Heute war ein sonniger Tag und eine kleine Fotopirsch in unserem Fischerort im Norden stand an. Schon auf dem Kameradisplay, nach der Aufnahme, beim reinzoomen bis zu 100%, der Wow-Effekt. Ich hatte eine gepflegte alte Mühle und einige Klinkerbauten mit dem Objektiv im Weitwinkelanschlag aus einiger Entfernung fotografiert und die Details bei 100% sind der Hammer. Ich habe dann zu Hause die NEF's (Nikon Raw) in Lightroom 4 gesichtet, ebenfalls wieder tadellos, alle Deatils abgelichtet.
Das Objektiv zeichnet warme Töne, was sich an der eher kalt abgestimmten D5100 sehr gut macht, obwohl Lightroom den Farbton immernoch nachwärmen will.
Der Bildstabi macht einen guten Eindruck, bis 1/4 Sekunde noch gute Ergebnisse, ohne wäre da nix mehr zu machen. In Kombination mit der hohen Lichtstätke über den gesamten Brennweitenbereich eigentlich nur schwer zu toppen und einiges an kreativem Spielraum.
Das Objektiv, das sollte klar sein, ist ein richtiger Klopper, 72 mm Filtergewinde sagen alles. Objektiv mit Nikon D5100 wiegen mal eben 1177 g. Damit hab ich überhaupt kein Problem, ganz im Gegenteil, ich liebe große Objektive - wenn ich nur an manche Lochkamera"optiken" einiger Kompaktkameras denke, stellen sich mir die Haare zu Berge.
Der Brennweitenbereich entspricht genau meinen Gewohnheiten, ein Tele brauch ich ganz selten, da ich viel Street, Architektur, Landschaft aufnehme und selten Festbrennweiten wecheln will und wenn, dann nur mit einer losziehe und dann eben manchmal die veränderliche Brennweite misse. Also für meine Anforderungen perfekter Brennweitenbereich.
Das Objektiv hier kann sich mit den meisten Festbrennweiten, zb. dem Nikkor 35 mm 1.8 ganz klar messen und ist mindetsens ebenbürtig,. wenn nicht besser.

Von mir eine glasklare Kaufempfehlung.

PS: Es ist mir nicht gelungen, irgendweilche Chrom. Abberrationen zu finden! Supi! Die Verzeichnung ist auch eher gering, ist aber auch Wurst, da Lightroom das Profil für Objektivkorrektur für genau das Modell hat und automatisch erkennt, man muss nur Tamron anwählen, der Rest geschieht "von Geisterhand":-)
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am 16. September 2011
Ich gebe zu, dass ich schwer mit mir kämpfen musste, weil ich (auch hier) diverse Kritiken über angebliche Qualitätsmängel gelesen hatte. Vor allem angebliche Scharfstellprobleme (mal als Frontfokus, mal in gestalt von Backfokus) geistern mittlerweile ja zu Hunderten quer durch die einschlägigen Foren und betreffen ja angeblich fast alle Objektive dieses Planeten und werden dem Tamron auch immer vorgeworfen. Ich rate hier zur Gelassenheit und zur Meinung, dass viele Schreiber leider überhaupt nicht wissen worüber sie schreiben.

Spiegelreflexfotografie hat seine speziellen Eigenheiten und Gesetze und ich lerne auch noch nach über 20 Jahren Erfahrung mit dieser Art der Fotografie dazu. Eine gesunde Selbstkritik würde sicher einige Verrisse verhindern. Nur wer nicht fotografiert, der macht auch keine fotografischen Fehler! Nun aber zum Tamron Objektiv, welches ich an einer Canon EOS 60D verwende.

Es ist ein absolut empfehlenswertes Objektiv, mit einem Verwacklungsschutz, der auf allerhöchstem Level liegt. Ich kenne und schätze den Canon-Verwacklungsschutz sehr, aber der von Tamron liegt mindestens auf Augenhöhe. Ich bin immer wieder über meine ruhige Hand erstaunt (Humor), weil das Objektiv Belichtungszeiten erlaubt, die sich "aus der Hand" eigentlich verbieten. Als Available-Light-Fotgraf ist Lichtstärke natürlich durch nichts zu ersetzen und im bezahlbaren Bereich ist das 2,8er Tamron einfach ein klasse Glas. Es hat überhaupt keine Schwierigkeiten die satten 18 Megapixeln der 60 D optisch umzusetzen und das immer wieder beliebte Spiel mit der Tiefenschärfe (Schärfentiefe) ist ein Genuss mit dem Tamron. Und was für ein faszinierendes Bokeh (Unschärfeabbildung) das Tamron dabei abbildet, wirklich sehr harmonisch und sehr realitätsnah, wobei ich zugebe, dass Bokeh ein sehr subjektives Empfinden ist.

Nach einigen Tausend Aufnahmen ist mir das Tamron richtig ans Herz gewachsen, wobei das 17-50 an einer Canon Cropkamera natürlich echte 26-78 mm sind und man nun trefflich streiten kann ob wir es hier mit einem "Immerdrauf"-Objektiv zu tun haben, weil etwas mehr Weitwinkel immer schön wären; das kann man aber nicht dem Objektiv vorwerfen, man weiss ja vorher was man kaufte. Schön finde ich den Tubusverriegelungsschalter am Objektiv für Transportzwecke bspw. und die Möglichkeit sowohl den Verwacklungsschutz ausschalten zu können, denn bei Langzeitbelichtungen ist dieser kontraproduktiv, als auch die Möglichkeit der Umschaltung auf manuelles Fokussieren, denn nachts sind ja bekanntlich alle Katzen grau.

Das Tamron ist wertig verarbeitet, sowohl der Gummigriff zur Brennweitenregulierung als auch der zur Scharfstellung fühlen sich gut an und der goldene Ring am Objektiv ist ein echter Hingucker und fängt mehr Blicke ein als Canons roter Ring bspw.

Ich kann dieses Objektiv, zumal zu diesem Preis, der Canons Alternative alt aussehen lässt, ausdrücklich empfehlen und rate allen zu dieser Variante zu greifen, also mit dem Verwacklungsschutz. Wer einmal einen Verwacklungsschutz benutzt hat, wird diesen nicht mehr hergeben wollen. Und optisch ist dieses Objektiv auf sehr hohem Niveau dazu.
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