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Kommentar: 19,0 x 12,0 x 2,8 cm, Taschenbuch dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2008. 464 Seiten - besonderesbuch - gut erhaltene Ausgabe, Buch im guten Zustand ISBN: 9783423210607 Versand und Kundenservice erfolgen durch Amazon.
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Talk Talk: Roman Taschenbuch – 1. Mai 2008

3.3 von 5 Sternen 57 Kundenrezensionen

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Taschenbuch, 1. Mai 2008
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“Identitätsdiebstahl” lautet das Schlüsselwort in T.C. Boyles Roman. Es bezeichnet die jüngste Verbrechensvariante, die im Land der tausend Möglichkeiten bereits existenzzerstörende erste Blüten treibt. Im Zeitalter der PINs, Codes und Passwörter verschaffen sich übelwollende Naturen Zugang zu den Konten ihrer Opfer, um sie dann Wirtstieren gleich auszusaugen und sich deren Identität überzustülpen. Ein einträgliches Geschäft. So staunt die gehörlose Dana Halter nicht schlecht, als sie sich nach einem geringfügigen Verkehrsdelikt in den unmenschlichen Fängen einer gnadenlosen US-Justizmaschinerie wiederfindet. Ihr Albtraum hat einen Namen: Dr. Dana Halter! Gesucht in mehreren Staaten wegen vielfachen Scheckbetrugs. Ihr Wirtstier!

Schade, dass T.C. Boyle so verdammt unterhaltsam und definitiv zu jung ist. Der Nobelpreis hätte diesem Mann längst auf einem Samtkissen überreicht werden müssen! Was TCB in seinem elften Roman aus einem vergleichsweise schlichten Gut-Jagt-Böse-Roadmovie an Funken zu schlagen vermag, zeichnet nur ganz große Erzähler aus. Aller Talk Talk (engl. für Gebärdensprache zwischen Gehörlosen), bringt Dana bei den Behörden nicht weiter. Zwar spricht man sie -- nach einem drastischen Aufenthalt im Untersuchungsgefängnis -- schuldfrei; ihren Job als Gehörlosenlehrerin aber ist sie los und die Identität ihres Peinigers bleibt weiterhin unbekannt. Bis Danas etwas schlafmütziger Freund Bridger per Bankauskunft eine Telefonnummer herausbekommt. Die Spur führt nach Marin County. Dort, in bevorzugter Pazifiklage, lässt es sich ein gewisser William „Peck“ Wilson zwischen Palmen, Armani und russischer Geliebter ausgesprochen gut gehen.

Die hübsche Dana hat Blut geleckt. Die Jagd beginnt! In einer haarsträubenden Ralley verfolgen Dana und Bridger den flüchtigen „Peck“ alias Dr. Dana Halter quer durch den Kontinent. Klar, dass jemand wie TCB sich die Gelegenheit nicht entgehen lässt, heftige Stimmungsbilder des heutigen Amerika beizusteuern. Einer mitleidlosen Konsumgesellschaft, in der nur der Erfolg zählt, wie Pecks unersättliche Zickenfreundin Natalia zeigt, ein Russenimport der teuren Art, die die Betätigungsfelder „Shoppen und Ficken“ zu ihrer ureigensten Religion erhoben hat. Mit dem Handicap der hochintelligenten Dana, die in einer ignoranten Umwelt nur auf krasses Unverständnis, ja auf ironischerweise „taube Ohren“ stößt, schuf TCB zusätzlichen Suspense, vor dem sich selbst ein Hitchcock verneigt hätte. Schließlich kreierte er mit der Figur des „Peck“ einen so smarten wie beängstigenden Charakter, wie sich beim überraschenden Showdown zeigt. Wenn man dann noch nicht vom Schlag getroffen ist! --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

T. Coraghessan Boyle, geboren 1948 in Peekskill, New York, unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles. Für seinen Roman ›World's End‹ erhielt er 1987 den PEN/Faulkner-Preis. Als Enfant terrible der amerikanischen Gegenwartskultur wurde T. C. Boyle zum Pop- und Literaturstar seiner Generation.

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Format: Taschenbuch
Mangelnde Vorsicht führt dazu, dass Dana Halter hinter den Diebstahl ihrer eigenen Identität kommt. Als ausgefuchster Exsträfling sollten Peck Wilson (alias Dana Halter 2) diese marginalen Fehler nicht unterlaufen, die schließlich zur Verhaftung der echten Dana Halter führen. Nicht nur, dass er sich die Identität einer Frau geklaut hat, sie ist auch noch taubstumm und sinnt auf Rache nachdem sie ein Wochenende in einer Gemeinschaftszelle in Untersuchungshaft verbringt, ihren Termin beim Zahnarzt verpasst und in weiterer Folge ihren Job als Literaturdozentin für Taubstumme verliert. Gemeinsam mit ihrem Freund Bridger Martin begibt sie sich zuerst auf die Suche nach, dann auf die Fersen des Peck Wilson.

Der Roman beschreibt in fünf Teilen und einem Epilog ein Szenario, wie in einem zielgerichteten Roadmovie. Während im ersten Teil die Verhaftung, die Inhaftierung und der Freispruch im Zentrum des Lesers Interesse stehen, taucht bereits zu Beginn des zweiten Teils Peck Wilson mit der Geschichte seines Lebens aus dem Hintergrund. Ob beabsichtigt oder nicht, ist jener skrupellose Gauner und Betrüger der wesentlich deutlichere Charakter in diesem Roman. Er zeigt Ecken und Kanten in der Hülle eines smarten Dandys und Liebhabers der Frauen und gewinnt er auch nicht an Sympathie, so pokert er doch sehr hoch auf der Verständnisebene. (Sehr gut gelungen!) Dana Halter als zähe Mittdreißigerin, die auf Grund ihres Handykaps zu kämpfen versteht, wirkt daneben mitunter blass - oder zumindest nicht neu erfunden!

Die wechselnden Perspektiven sind an sich nichts Neues, für den Boyle- Fan und Bewunderer allerdings - wenn kein "Must have" so doch eine "Nice to have"!
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Von martin am 16. Januar 2016
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
tcb hat aus meiner sicht schon viel bessere bücher geschrieben. es kommt - so m.m.nach - keine echte spannung auf.
das thema als solches ist erschreckend. wer bin ich? nein, existiere ich überhaupt? beklemmend. Wie beweise ich, dass ich bin?
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Format: Taschenbuch
Bei einer Verkehrskontrolle wird die gehörlose Dana Halter festgenommen und anschließend ins Bezirksgefängnis gebracht. Es stellt sich heraus, dass ein Betrüger ihre Identität für seine kriminellen Machenschaften nutzt. Halter muss ihre Unschuld beweisen und macht sich mit ihrem Freund auf die Jagd nach dem Identitätsdieb. Die Verfolgung führt schließlich von Kalifornien bis New York quer durch die Vereinigten Staaten.
T.C. Boyle kombiniert das hochaktuelle Thema Identitätsdiebstahl mit der Dramaturgie eines Roadmovies und versucht damit Spannung zu erzeugen, was ihm zumindest in der ersten Hälfte des Buches gelingt. Die Personen sind kontrastreich herausgearbeitet und man erfährt einiges über die Schwächen des amerikanischen Rechtssystems. Leider wird die Geschichte mit zunehmender Dauer relativ vorhersehbar. Besonders das Ende habe ich dann als wirklich enttäuschend empfunden. Was Handlungsaufbau, Charaktere und Dialoge betrifft, gefallen mir die älteren Werke von Boyle wesentlich besser.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Dieser Autor ist deutlich überbewertet. Seine Sprache ist durchschnittlich, seine Storrys wirken schnell und ein wenig lieblos runtergeschrieben. Die Charaktere sind reproduzieren stereotype Bilder und erinnern an mittelmäßige amerikanische Fernsehproduktionen. Ich vermute, dass die Romane von Boyle auf genau dieses Publikum abzielen. Gute Literatur ist etwas anders.
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Format: Taschenbuch
Thema/Ansatz:
Das vordergründige Thema des Romans (Identitätsdiebstahl) ist vor dem Hintergrund leicht zugänglicher kritischer Informationen über das Internet sowie der Möglichkeit der Täter, über dieses Medium unpersönlich wirtschaftlich aktiv zu werden, hochaktuell. Die Situation hat sich heute gegenüber dem Zeitpunkt, als der Roman erschien, noch deutlich verschärft. Die im Roman oberflächlich geschilderten Methoden wirken aus heutiger Sicht (2012) - ca. 7 Jahre später – und wenn man sich mit der Thematik etwas auskennt, fast harmlos. Viel wichtiger für das Buch ist jedoch die Frage, wie ein Mensch damit umgeht, dass seine Identität und damit auch sein psychisches Selbstkonzept angegriffen wird – und hierfür ist die verwendete Methode lediglich ein Katalysator. Im Fokus des Romans stehen vielmehr der Kampf zweier starker Charaktere gegeneinander und das Bewältigen der durch die extreme Situation freigesetzten inneren Konflikte der Figuren. Insbesondere letztere legt Boyle mit chirurgischer Präzision frei.

Sprache/Duktus:
Boyle haucht seinen Figuren und ihrem Innenleben mit einer kraftvollen metaphorischen Sprache Leben ein. Dennoch ist sein Ausdruck nicht barock überladen. Boyle gelingt es, die einstürzenden emotionalen Fassaden seiner Figuren sprachlich nahezu perfekt auszutarieren. Der körperliche Verfall der Hauptfiguren, der ihre psychische Belastung optisch permanent spiegelt‚ liefert eindrucksvolle Bilder für das sensorische Miterleben des Lesers. Der Roman ist insgesamt sprachlich am oberen Ende des Genres anzusiedeln.
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