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Tagebücher: Band 2. 1911-1912 (Tagebücher Bd. 1-15) Gebundene Ausgabe – 1. März 2012

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Erich Mühsam, geboren am 6. April 1878 in Berlin, war ein Dichter und politischer Publizist. Er war maßgeblich an der Ausrufung der Münchner Räterepublik beteiligt, wofür er zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt wurde. 1933 wurde er verhaftet und am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg von der SS Wachmannschaft ermordet.


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Von Reinhard Busse TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 26. Oktober 2011
Format: Gebundene Ausgabe
*Gestern war ich mit Uli auf der Oktoberwiese. Ein kolossaler Betrieb. Es mögen wohl an hunderttausend Menschen da draußen gewesen sein. Ich bin gern, wo sich die Menge drängt. Der häßliche Einzelne wird dann so unpersönlich und hilft zur Schönheit einer gewaltigen Ganzheit.*
~~~~~~~~~~
'Prügel stehen am Anfang seines Lebens, Prügel stehen am Ende. Die einen beschreibt er selbst in seinem Tagebuch: die sadistischen Prügelstrafen des biederen und herrschsüchtigen Vaters. Über die anderen kann er nicht mehr berichten: Es sind Schläge im KZ Oranienburg im Juli 1934, gezielt und mit tödlicher Wut verabreicht von SS-Schergen. Dazwischen ein wildes, hedonistisches, oft genug bitteres Leben: Als überzeugter Anarchist und kurzzeitiger Kommunist, als einer der Köpfe der Münchner Räterepublik und eines der ersten prominenten Nazi-Mordopfer ist Erich Mühsam in die Geschichte eingegangen.' [Volker Hage / Der Spiegel 27/2011]
Erich Mühsam, geboren am 6. April 1878 in Berlin, war ein überzeugter Anarchist, ein Dichter und politischer Publizist. 15 Jahre lang, von 1910 bis 1924, hat er sein Leben in Tagebüchern festgehalten: ausführlich, stilistisch pointiert, schonungslos auch sich selbst gegenüber und niemals langweilig. Was diese Tagebücher so fesselnd macht, ist der wache Blick des Weltveränderers. Erich Mühsam wollte Anarchie praktisch ausprobieren. Anarchie hieß für ihn: Leben ohne moralische Scheuklappen, ohne Rücksicht auf Konventionen - und er bewies, dass es geht. Auch sein Schreiben ist pure Aktion, in allen Sätzen schwingt die Erwartung des Umbruchs mit.
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Von Reinhard Busse TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 3. April 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Erich Mühsam, geboren am 06. April 1878 in Berlin, war ein Dichter, politischer Publizist, Anarchist und Lebemann. Er war maßgeblich an der Ausrufung der Münchner Räterepublik beteiligt, wofür er zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt wurde. 1933 wurde er verhaftet und am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg von der SS-Wachmannschaft ermordet.
~~~
*Mir geht's übel. Ich bin dem verfluchten Bandwurm nun endlich mit Helfenberger Kapseln zu Leibe gegangen, die teils Rizinus-Öl, teils Filix-Extrakt enthalten. Bis jetzt ist ein mächtiges Ende des Viehs abgegangen, mindestens acht Meter, aber der Kopf ist noch nicht heraus, und ich fürchte, ich werde die unheimlich anstrengende Kur wiederholen müssen. Raus muß die Schweinerei! Wie jämmerlich kleinlich sind doch die Chikanen der Natur. Ich vergleiche den lieben Gott gewöhnlich mit einem Amtsrichter.* [München, Mittwoch, d. 18. Oktober 1911]
~~~~~~
Endlich liegt er vor: Der 2. Band der Tagebücher von Erich Mühsam! (Ausgelegt ist die Edition auf 15 Bände) - Dieser zweite Band umfasst den Zeitraum vom 17. Oktober 1911 bis zum 26. Juni 1912.
Erich Mühsam ist dabei, sich in München als Schriftsteller, als Anarchist, als kulturelle Instanz zu etablieren. Und dazu nutzt er sein Tagebuch: "Mein Leben ist so mannigfach, meine Beziehungen sind so zahlreich, meine Bilder gehn so schnell vorüber, daß das, was andern ein dauerndes Erlebnis bliebe, an mir abgleitet und verloren ginge, schriebe ichs nicht gleich auf."
Die Momentaufnahmen eines wilden Lebens - das Vermischen von Politischem und Privatem: Das und noch vieles mehr macht diese Tagebücher so einzigartig!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
15 Jahre lang, von 1910 bis 1924, hat Erich Mühsam, der berühmteste deutsche Anarchist, sein Leben festgehalten:
ausführlich, stilistisch pointiert, schonungslos auch sich selbst gegenüber und niemals langweilig.
Was diese Tagebücher so fesselnd macht, ist der wache Blick des Weltveränderers.
Mühsam wollte Anarchie praktisch ausprobieren. Anarchie hieß für ihn: Leben ohne moralische Scheuklappen, ohne Rücksicht auf Konventionen - und er bewies, dass es geht.

Leseprobe:
Château d'Oex, Dienstag 23. August 1910.
Gestern machte ich bei Tische die Bekanntschaft der Geschwister des behandelnden Arztes. Die Schwester, lebhaft, hübsch, klug, brünett stellte mir ihren Bruder vor, einen Maler, der oberhalb des Sanatoriums ein Atelier aufgeschlagen hat. Ich soll mir seine Bilder dieser Tage ansehn. Dann war noch ein Herr v. Stein dabei, und ich spazierte nach dem Abendbrot mit den beiden Herren im Garten. Der junge Maler ist mit Hodler bekannt, der gegenwärtig in Interlaken eine Ausstellung eingerichtet haben soll, an der Liebermann, Rodin und Trübner beteiligt sind und wo auch Bilder dieses jungen Mannes ' sein Name ist Delachaux ' hängen. Ich beglückwünschte ihn zu der Gesellschaft, in der er sich befindet.
Während des Essens war allgemeiner Aufstand, da plötzlich Alpenglühen sichtbar wurde. Ich war recht enttäuscht davon. Die Bergspitzen waren hell erleuchtet, was ohne Eindruck auf mich blieb. Wahrscheinlich hätte dasselbe Phänomen viel stärker gewirkt, wenn die Gipfel beschneit gewesen wären. Es ist seltsam, daß ich zu den Bergen bei all ihren einzelnen Reizen keine wärmere Fühlung gewinnen kann. Sie verbauen mir den Ausblick. Ich finde sie patzig und frech und sehne mich nach Meer oder Heide.
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