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Der Tag, an dem meine Tochter verrückt wurde

3.7 von 5 Sternen 54 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

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»Eine literarische Lebensgeschichte, die Hilflosigkeit ebenso wie Schuldgefühle thematisiert.«
Spiegel

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Spiegel

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»Greenbergs Buch ist kein Krankheitsprotokoll. Es ist die sehr persönliche, einfühlsame, stellenweise sogar selbstquälerische Erinnerung eines Vaters an einen ›Sturm‹, der seine ganze Familie verändert.«
Hamburger Abendblatt

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Hamburger Abendblatt

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michael Greenberg ist seit 2003 Kolumnist für "Times Literary Supplement" (London). Seine Prosastücke, Kritiken und Reiseartikel sind bei einem großes Publikum beliebt. Mit seiner Frau und seinem neunjährigen Sohn lebt er in New York.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
"Am 5. Juli 1996 wurde meine Tochter verrückt."
Mit diesen lapidaren Worten beginnt ein Buch, das sich dem bewegten Leser öffnet wie ein Glasglocke. Ein Buch eines Vaters, der einen verzweifelten Kampf um seine Tochter führt, die wahnsinnig geworden ist.
Seine Tochter Sally lief orientierungslos durch die Straßen Manhattans, versuchte Autos zu stoppen und sprach aufgeregt mit wildfremden Menschen. Sie hatte von einem Tag auf den anderen die Vision, sie könne die ganze Menschheit retten, wenn die Welt nur verstehen würde, dass alle Kinder Genies sind. Greenberg dachte zunächst, seine Tochter habe Drogen genommen, doch die Ärzte im Krankenhaus, wo er sie sofort hinbrachte, erklärten ihm , seine Tochter sei manisch-depressiv und müsse sofort in eine geschlossene psychiatrische Abteilung.

Greenberg besteht darauf, bei seiner Tochter zu sein, lässt sich nicht abweisen und zieht praktisch auf der Station ein, wo er die insgesamt vierwöchige Therapie genauestens protokolliert. Die Schilderung dieser Zeit in der Klinik waren für mich die bewegendsten Stellen des Buches, denn immer mehr Mitglieder der Patchwork-Familie des Autors tauchen mitfühlend und auch mitteilsam im Besucherraum auf. Die Psychiatrie wird sozusagen zu einer Art familientherapeutischem Zentrum. Ironisch spiegelt es der Autor, indem er einen Chassiden-Clan schildert, der sich ebenfalls im Besucherraum aufhält, einen heilig-wahnsinnigen Toraschüler bewundernd.

Greenberg selbst bewundert auch: die metaphorische Sprachkraft seiner Tochter, die Poesie ihres Wahns.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wie schwer ist es, sich vorzustellen, was in einer verwirrten Seele vor sich geht!

Der Icherzähler und Vater von Sally muss eines Tages erleben, dass seine Tochter sich in der Wirklichkeit nicht mehr zurechtfindet. Zwischen Wahn und Wirklichkeit aber gibt es gleitende Übergänge. So denkt er zunächst an Drogen, als er die 15 jährige Tochter in der Wohnung randalierend vorfindet. Sie ist durch nichts zu beruhigen, und es folgt die schwere Entscheidung, sie in die Psychiatrie einzuliefern.

Michael Greenberg beschreibt mit seinem authentischen Bericht eine familiäre Katastrophe, die eine ganze Familie durcheinander wirbelt.
Zurückblickend erlebt man seine Ehe mit Robin, aus der seine beiden Kinder hervorgingen. Ihre Ehe entstand aus einer Teenagerfreundschaft, ohne dass beiden klar war, wohin die Reise gehen soll. Michael ist Schriftsteller, Robin eine exzentrische und gewissen New Age Kulten zugeneigte aparte Frau. Beide sind zum Zeitpunkt der Erkrankung von Sally längst geschieden und leben in neuen Partnerbeziehungen. Pat, Michaels neue Frau, die ein Tanzstudio betreibt, steht zwischen allen Stühlen, als sie sich mit der schwierigen und rebellischen Tochter von Michael und Robin konfrontiert sieht. Sie hat sich alle Mühe gegeben, aber dieses von Geburt an in seinen Reaktionen konfuse Kind ist von niemandem zu bändigen und bedeutet für Pat eine schier unlösbare Aufgabe.

Wie Greenberg die seelischen Zustände aller Beteiligten nach und nach auseinander dividiert, zeigt seine bemerkenswerte Fähigkeit zur Reflexion.
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Format: Gebundene Ausgabe
Mich hat das Buch sehr ergriffen. Ein Vater, der hilflos mit ansehen muss, wie es seiner fünfzehnjährigen Tochter Sally plötzlich seelisch immer schlechter geht, entschliesst sich letztendlich, das Mädchen in die geschlossene Psychiatrie zu bringen. Sie wird zuerst als manisch-depressiv eingeschätzt. Dann wird sie ruhiggestellt und mit Medikamenten versorgt. Irgendwann kann er Sally wieder mit nach Hause nehmen, aber sie ist nicht mehr so wie vorher. Sie beginnt eine Therapie, die Erfolg verspricht. Endlich findet sich auch das richtige Medikament und die richtige Dosis. Langsam tastet sie sich wieder in ihr altes neues Leben zurück. Auch die Familie ist enger zusammengerückt und muss sich an die neue Sally gewöhnen. Sie wird nie wieder ohne Medikamente leben können, aber sie kann lernen, gut zurecht zu kommen und wieder ein eigenständiges Leben zu führen.

Michael Greenberg ist Journalist, hat also das Schreiben von der Pike auf gelernt. In diesem erzählenden Sachbuch beschreibt er eindringlich und einfühlsam, was in ihm und seiner Familie vorging, als die psychische Krankheit seiner Tochter ausbrach. Das Buch gibt keine Tipps und keine Ratschläge, es schildert aber, wie eine Familie mit solch einer Krise zurecht kommt und dass man einen derartigen Schicksalsschlag überstehen kann.
Ein Buch, das Hoffnung macht!
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Format: Gebundene Ausgabe
Autobiografien neigen leicht dazu, selbst ein wenig größenwahnsinnig zu sein. Greenberg dagegen bleibt so dicht an der sinnlichen Welt, dass diese Geschichte vor allem eine Größe erreicht: literarische. Tatsächlich ist es das, was dieses Buch auch auszeichnet: obwohl autobiografisch, kann Greenberg erzählen. Menschen tauchen in seinem Leben auf, er besucht Orte, denkt nach, fühlt sich einsam und unverstanden, dann wieder in tiefstem Einklang mit jemandem, und in all diesen Szenen taucht seine Liebe zu seiner Tochter, seine Angst vor ihrer Veränderung als roter Faden auf, ohne penetrant zu wirken.
Dieses kleine Stück Autobiografie ist spannend, es schafft ein Panorama einer kleinen Welt und lässt diese lebendig werden, es ist traurig, tragisch und komisch, manchmal alles zugleich; Greenberg jedenfalls schafft genug Distanz, um sich widersprüchlich zu schildern, und genug Nähe zu sich und anderen Menschen, um sie sympathisch zu finden. Greenbergs esoterisch angehauchte Exfrau mit ihren Alt-68er-Ideen gehen dem Leser ebenso nahe wie sein soziopathischer Bruder, der seit Jahren mit einer Persönlichkeitsstörung sich und anderen Menschen den Alltag hinderlich macht.

Glücklicherweise gibt es solche Autobiografien wie diese. Sie ragt aus der Masse larmoyanter, moralischer oder selbstverliebter Lebensschilderungen heraus. Sie zeigt, wie man gut schreiben und wie man eine Autobiografie gut schreiben kann. Sie unterhält, wenn auch auf eine manchmal sehr schmerzhafte Art und Weise. Dieses Buch legt man aus der Hand und will eigentlich noch mehr von diesem wundervollen Leben und diesem bunten Flickenteppich aus Menschen wissen.
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