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Der Tag, an dem die Männer verschwanden Gebundene Ausgabe – 10. März 2008

4.3 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

James Canón, geboren 1968 in Kolumbien, ging nach Abschluss einer Ausbildung in der Werbebranche nach New York, um Englisch zu lernen. An der Columbia University studierte er Creative Writing. Einige seiner Erzählungen wurden in verschiedenen literarischen Zeitschriften veröffentlicht. 2001 wurde er mit dem Henfield Prize for Excellence in Fiction ausgezeichnet. Der Tag, an dem die Männer verschwanden ist sein erster Roman.


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Format: Gebundene Ausgabe
"Der Tag, an dem die Männer verschwanden, begann, wie ein typischer Sonntagmorgen in Mariquita..." So beginnt der großartige Roman von James Canón, der uns nach Kolumbien führt. Wir erfahren zuerst, wie so ein typischer idyllischer Sonntagmorgen in Mariquita aussieht, und erleben dann mit Schrecken, wie Guerrilleros in den Ort marschieren, um um Unterstützung zu bitten. Diese Unterstützung, in Form von Lebensmitteln und Geld, fällt aber so mager aus, dass die Guerrilleros vor lauter Wut, kurzerhand, alle männlichen Einwohner des Dorfes über 15 Jahre zwangsrekrutieren und in die Berge mitnehmen.
Das Dorf verwandelt sich in einen Ort der Witwen und in ein Tal der Tränen.
Ein Jahr später - der Wasserlauf ist eingetrocknet, die meisten Ernten verdorben und die Frauen und Kinder Hunger und Dürre ausgeliefert - nimmt Rosalba viuda (Witwe) de Patino das Heft in die Hand und erklärt sich zur Bürgermeisterin. Trotz ihrer Inkompetenz und größtenteils grotesken Verfügungen entwickelt sich Mariquita im Laufe der Jahre zu einer neuen blühenden Gemeinde.
All dies schildert uns James Canón mit einer Art von Humor und Herzenswärme, die seinesgleichen sucht. Er erzählt viele Geschichten, in denen immer wieder eine andere Dorfbewohnerin vorgestellt wird, so dass man am Ende des Romanes das Gefühl hat, man hätte selbst schon immer in Mariquita gelebt.
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Format: Taschenbuch
Der Roman "Der Tag, an dem die Männer verschwanden" ist eine gleichermaßen zu Tränen rührende, skurrile, humorvolle, schonungslose und wunderschöne Geschichte über einen aus der Not geborenen (und im Roman gelungenen) Versuch, ein Leben jenseits herkömmlicher Denk- und Verhaltensmuster völlig neu aufzubauen: eine andere Welt, von Frauen erdacht.
In diesem Sinne hält der Roman, was der Klappentext zu versprechen scheint: "Eine hinreißende Homage an die Weiblichkeit" (Freundin) zu sein.
In Wirklichkeit wird der PROZESS der Abnabelung von scheinbar hergebrachten (patriarchalischen) Prinzipien mit all seinen Hindernissen beschrieben, und erst am Ende wird die Vision von einer anderen Welt eröffnet. Daher liest sich der Roman am Anfang auch recht zäh, die eigentlichen Intentionen des Autors erschließen sich erst nach und nach.
Die Ausgangssituation und das sich daraus ergebende Problem: Wie soll die Gemeinde Mariquita, bisher ausschließlich von Männern geleitet, ohne Männer überleben? Denn an einem ganz gewöhnlichen! (Wahnsinn Bürgerkrieg) Tag, dem 15. November 1992, werden alle Männer entweder verschleppt oder, weil sie der Rekrutierung durch Guerilla-Truppen entfliehen wollen, getötet.
"Frau" versucht zuerst in die Fußstapfen "des Mannes" zu treten. So ernennt sich Rosalbe, die Witwe des örtlichen Polizeisergeanten, kurzerhand zur Bürgermeisterin und versucht durch Erlasse und Gesetze das Leben der Dorfgemeinschaft zu regeln.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Mariquita, Kolumbien, 15. November 1992: eine Gruppe von Guerillakämpfern stürmt ein abgelegenes Dorf. Als die eingeforderte Unterstützung zu gering ausfällt, verschleppen sie kurzerhand alle männlichen Bewohner über 12 Jahren. Nur der Priester darf bleiben. Da die Unterstützung durch die Regierung respektive das Militär ausbleibt, müssen sich die Frauen selber helfen.Der Leser erfährt wie sich die resolute Witwe des Dorfpolizisten zur Bürgermeisterin ernennt und wie die Eigentümerin des Bordells verzweifelt versucht, ihre Mädchen in einem Dorf voller Witwen zu halten. Er erfährt von der Zeugungskampagne des Priesters und von den letzten getöteten Buben. Er erfährt von der Lehrerin, die Geschichte nicht mehr unterrichten will, und von der anderen, männlichen Witwe.

Eines Tages wird die Zufahrt durch ein Unwetter zerstört, Mariquita komplett von der Außenwelt abgeschnitten. An dem Tag als die Zeit stehenbleibt beginnt der Wandel in ein weibliches Utopia. Ein neues weibliches Zeitsystem wird eingeführt, basierend auf Perioden, und endlich beginnt die Gemeinde aufzublühen.

Für jedes Jahr enthält das Buch einen Bericht, der einer speziellen Bewohnerin gewidmet ist und das dörfliche Geschehen beschreibt. Zwischen den einzelnen Berichten sind kurze Erzählungen und Reportagen aus dem Leben von Männern enthalten, von Guerillakämpfern, von Soldaten, von Indios. Sie erzählen von Tötungen, Hinrichtungen, vom grausamen Alltag dieser Männer, teilweise auch von deren Verzweiflung.

Canon entwickelt eine dörfliche Gemeinschaft, die von der sozialen Gleichstellung ihrer Mitglieder geprägt ist und funktioniert.
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