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Tödlicher Mittsommer: Thomas Andreassons erster Fall (KiWi) Taschenbuch – 18. April 2011

3.9 von 5 Sternen 134 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Spannend, gut und geradeaus erzählt [...]« (radioBERLIN 2011-05-15)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Viveca Sten ist in Stockholm, Schweden, geboren und aufgewachsen. Nach der Schule entschied sie sich nach dem Vorbild ihrer Eltern, beide Juristen, für ein Jura-Studium an der Universität Stockholm und war lange Zeit Chefjuristin bei der dänischen und schwedischen Post. Vor dem Beginn ihrer Karriere als Krimiautorin hatte Sten bereits einige juristische Fachbücher publiziert. 2008 ist dann ihr erster Kriminalroman Tödlicher Mittsommer erschienen. 2011 kündigte Viveca Sten ihren Job und widmete sich fortan hauptberuflich dem Schreiben. Um ungestört schreiben zu können, zieht sich die Autorin außerhalb der Reisesaison nach Sandhamn zurück. Dort verbrachte sie schon als kleines Kind die Sommer, weil ihre Familie seit mehreren Generationen ein Haus auf der Insel besitzt. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in der Nähe von Stockholm.
WerkViveca Stens Krimis handeln von den Ermittlungen des Kommissars Thomas Andreasson vor der Kulisse der schwedischen Insel Sandhamn. Zusammen mit seiner Jugendfreundin Nora Linde konnte er bereits acht Fälle lösen, von denen sieben bereits auf Deutsch vorliegen. Schon der erste Fall, Tödlicher Mittsommer, war ein großer Erfolg. Seit 2008 wurden weltweit etwa 4 Millionen Bücher von ihrer Krimi-Reihe verkauft. Besonders große Fangemeinde hat Sten, nach Schweden, in Deutschland. Die Sandhamn-Krimis wurden weltweit verfilmt und erreichten bisher 40 Mio. Zuschauer. In Deutschland strahlte das ZDF die schwedisch-deutsche Koproduktion der Fälle von Kommissar Andreassonn aus. Zuletzt hat Viveca Sten ein schwedisches Kochbuch veröffentlicht, das im Frühjahr 2015 auch in Deutschland erschienen ist.
Publikationen• Tödlicher Mittsommer, aus dem Schwedischen von Dagmar Lendt, Kiepenheuer & Witsch 2010. (OT: I de lugnaste vatten, Bokförlaget Forum 2008)• Tod im Schärengarten, aus dem Schwedischen von Dagmar Lendt, Kiepenheuer & Witsch 2011. (OT: I den innersta krtesen, Bokförlaget Forum 2009)• Die Toten von Sandhamn, aus dem Schwedischen von Dagmar Lendt, Kiepenheuer & Witsch 2012. (OT: I grundan utan skuld, Bokförlaget Forum 2010)• Mörderische Schärennächte, aus dem Schwedischen von Dagmar Lendt, Kiepenheuer & Witsch 2013. (OT: I natt är du död, Bokförlaget Forum 2011) • Beim ersten Schärenlicht, aus dem Schwedischen von Dagmar Lendt, Kiepenheuer & Witsch 2014. (OT: I stundens hetta, Bokförlaget Forum 2012) • I farans riktning, Bokförlaget Forum 2013• I maktens skugga, Bokförlaget Forum 2014.• Schärensommer, aus dem Schwedischen von Dagmar Lendt, Kiepenheuer & Witsch 2015• Tödliche Nachbarschaft, aus dem Schwedischen von Dagmar Lendt, Kiepenheuer & Witsch 2016


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von talia97 VINE-PRODUKTTESTER am 1. Januar 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Es ist Sommer auf der vor Stockholm gelegenen Schäreninsel Sandhamn. Die Urlaubssaison ist in vollem Gange. Da wird die Leiche eines Mannes angespült. Alle sind entsetzt und benehmen sich wie die aufgescheuchten Hühner. Es kommt Thomas Andreasson, der Kommissar vom Festland. Er soll den Fall lösen. Dabei trifft er seine Jugendfreundin Nora wieder. Alle kennen sich von früher und machen noch heute Urlaub auf der Schäreninsel. Als ein weiterer Mord geschieht, geraten die Einheimischen und Touristen in Panik. Andreasson fragt sich, ob die Morde wohl zusammenhängen?

Der Kommissar ist gutaussehend und hat seine persönliche Tragödie samt gescheiterter Ehe hinter sich. Alle Hauptakteure sind schöne Menschen mit erfolgreichen Berufen und eigenem Sommerhäuschen auf Sandhamn. Die Mordopfer waren arm und abgewrackt und hatten niemals eine Chance. Die Touristen sind Störenfriede und überlaufen das Schärenparadies. Ganze Fährladungen davon werden auf den Schären abgekippt. Hinterher kennt man den kompletten Zeitplan der Fähren.
Ansonsten ist alles schön und hell und wunderbar. Die Sonne scheint, das Meer glitzert, der Sand rieselt. Wie bei Inga Lindström. Das Ende ist sehr dramatisch und tränenreich. Alle sind sehr betroffen, aber dann auch wieder glücklich. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann ist auch weiterhin alles schön! Band 2 und 3 gibt es ja schon.

Ich habe mich durch die vielen, durchweg positiven Rezensionen zum Kauf inspirieren lassen. Auf den rückseitig angepriesenen "spannenden und sommerhellen" Krimi habe ich mich wirklich gefreut. Sogar "Krimi des Monats" war auf dem Einband aufgeklebt!

Aber was war das denn?!
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Von marielan VINE-PRODUKTTESTER am 19. Februar 2011
Format: Broschiert
In Wortwahl und Satzbau einem Schulaufsatz ähnlich schreitet die Handlung im immer gleichen Erzähltempo voran. Die Perspektive wechselt zwischen der Bilderbuchmutter Nora Linde und Thomas Andreasson, dem Ermittler mit dem schlimmen Schicksal, auf das ständig hingewiesen, von dem aber so wenig berührend erzählt wird. - Ob damit absichtlich ein Kontrapunkt zu den bekannten skandinavischen Ermittlern geschaffen wird, deren Weltschmerz oft grundlos scheint, während hier einer wirklich Ursache hätte, in Depressionen zu versinken, aber tapfer und aktiv ins Leben zurückfindet?

Nach den Leichenfunden tappen die Ermittler zunächst im Dunkeln. Tappen nach 50 Seiten immer noch im Dunkeln. Und nach 100 immer noch. Tröpfchenweise sammeln sie Informationen und Zeugenaussagen, wer die beiden ersten Opfer überhaupt auf der Insel gesehen hat, wo sie sich aufhielten und was sie vorhatten. Eine eingleisige, von wenig Spannung, aber viel zähem Leerlauf begleitete Story. Ein beliebtes Mittel der Autorin: Der Zeuge, der zum nächsten Schritt führen könnte, ist erst einmal nicht erreichbar - begründet mit der Ferienzeit.

Was ich bei Krimis generell nicht mag:
(SPOILER) Wenn das entscheidende Indiz, das zum Täter führt, kurz vor Schluss gefunden wird, und zwar dort, wo man es schon viel früher hätte finden können, wenn jeder seine Arbeit sorgsam gemacht hätte. Es sind Stellen wie diese, wo die Handlung konstruiert und "gewollt" wirkt und sich nicht aus der Dynamik der vorherigen Ereignisse entwickelt.
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Von linus63 TOP 500 REZENSENT am 23. Oktober 2011
Format: Taschenbuch
Die Ermittlungen in einem Mordfall führen Thomas Andreasson auf die idyllische Schäreninsel Sandhamn, wo er seine Jugendfreundin Nora Linde wieder trifft, die dort ihre Sommerferien mit ihrer Familie verbringt. Während Thomas fest entschlossen versucht, Licht in den mysteriösen Fall zu bringen, auch um damit sein privates Schicksal zu verdrängen, widmet sich Nora ganz ihrer Familie, in der sich jedoch Probleme anbahnen.

Obwohl ich den Täter bereits kannte, da ich den zweiten Band dieser Reihe zuerst gelesen habe, hat mich dieses Buch durchgehend gefesselt. Auch wenn die Spannung nicht sehr hoch ist, kommt es während der doch zähen Ermittlungen immer wieder zu unerwarteten Wendungen, was zu einem durchgehenden Spannungsbogen führt. Obwohl ich während der ganzen Lektüre auf Hinweise auf den Täter geachtet habe, fand ich sie nicht. Möglicherweise bin ich aber zwischenzeitlich - auch bedingt durch den flüssigen, klaren und leichten Schreibstil und die ausführliche Beschreibung der wunderbaren Umgebung - so in die Geschichte abgetaucht, dass ich sie überlas. So kommt das Ende aus der Handlung heraus überraschend und ist trotzdem schlüssig.

Viveca Sten gelingt es hier, einen gleichermaßen spannenden wie unterhaltsamen Krimi zu schreiben. Die Freundschaft zwischen den sympathischen Protagonisten Thomas und Nora bildet eine wunderbare Grundlage zwischen der Kriminalhandlung und der Familiengeschichte. Dass Nora in ihren gemeinsamen Gesprächen Thomas immer wieder auf neue Ideen zur Klärung seines Falles bringt, ist eine passende Verbindung zwischen den beiden Handlungssträngen.
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