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Der Tänzer. Roman um den Ballettänzer Rudolf Nurejew. Taschenbuch – 1. Dezember 2004

4.6 von 5 Sternen 29 Kundenrezensionen

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Was dem großen Tänzer Rudolf Nurejew bei seiner ersten Saison -- nach seiner Aufsehen erregenden Flucht während eines Gastspiels des russischen Kirow-Balletts 1961 -- in Paris auf die Bühne geworfen bekam, hätte manchen Sänger einer Boy Group vor Neid erblassen lassen. 18 Damenslips waren darunter, davon zwei, die in aller Eile wohl noch während der Vorstellung ausgezogen worden waren, und Dutzende erotischer Polaroidfotos mit den Adressen der abgebildeten Damen. Ein Päckchen russischer Tee hob Nurejew vom Boden auf, Hotelschlüssel, Todesdrohungen, Liebesbriefe und ein Foto des Kosmonauten Juri Gagarin (mit der Widmung "Flieg, Rudi, flieg!"). Ein Pelzmantel flog über die Köpfe der Zuschauer, die in ihrer Erregung Sekunden lang dachten, es handle sich um ein wildes Tier. Des weiteren waren so viele Narzissen aus den Gärten des Louvre unter den Huldigungen, dass sich die Gärtner genötigt sahen, die Beete bis sieben Uhr abends zu bewachen.

Was man dem irischen Schriftsteller Colum McCann für seinen Roman Der Tänzer auf die Bühne der Literatur werfen sollte, dürfte kaum weniger aufregend sein. Denn McCann ist etwas ganz Großes geglückt: Dem Leben eines Jahrhundert-Tänzers mit den Mitteln der Sprache (und damit auch mit den Mitteln der Lüge) ein unauslöschliches Denkmal zu setzen. Beginnend beim fünfjährigen Jungen, der in den Kriegswirren in einem Hospital in Ufa sein erstes Publikum findet über die Zeit seiner größten Erfolge bis hin zum Tod des Superstars zieht sich dieses fiktive Porträt, wobei biografische Daten kaum interessieren: McCann geht es um den Menschen hinter der Aura seines Glanzes. Und um das Porträt einer Zeit, in der der Eiserne Vorhang fiel.

"Dies ist ein Roman", glaubt McCann seinem Buch voranschicken zu müssen: "Mit Ausnahme einiger Personen des öffentlichen Lebens, die ihren wirklichen Namen tragen, sind alle hier geschilderten Personen, Namen und Ereignisse frei erfunden." An dieser Warnung hat der Autor gut getan. Denn derart lebendig, wuchtig und stark kommt Der Tänzer daher, dass man meinen könnte, jedes Wort sei wahr. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

McCann ist ein Geschichtenerzähler, wie wir wirklich nur wenige haben. (Elke Heidenreich)

Das Buch ist so schwerelos wie ein Grand jeté seines Helden. (Der Spiegel)

Rasant erzählt der irische Schriftsteller Colum McCann von den glorreichen und tragischen Lebensstationen im wüsten Leben eines Jahrhundertgenies. Im doppelten Sinn des Wortes wird die Lektüre zu einem Schwindel erregenden Erlebnis. (Focus)

Man muss rein gar nichts von Ballett verstehen, um den fast überirdischen Zauber auch beim Lesen zu spüren. Was daran liegt, dass der Autor ebenfalls ein Genie ist. (Brigitte)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 12. Dezember 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Rudolf Nurejew war schlechthin "der" Tänzer des vorigen Jahrhunderts, der schöne Mann aus der verbotenen Stadt Ufa, der Waffenschmiede der ehemaligen Sowjetunion.In diese Stadt wurden damals die Intellektuellen verbannt, wenn sie Zwangsarbeit leisten mussten. Dort wuchs das Kind "Rudik" auf, und der dann schon berühmte Tänzer Rudolf Nurejew setzte sich 1961 in den Westen ab und erlangte Weltruhm. Es gibt natürlich jede Menge Biographien über ihn und Colum McCann hat diese mit Sicherheit alle gelesen.
Er arbeitet sich in seinem Roman an diesen realen Daten und Gegebenheiten entlang. McCann geht es um den Menschen hinter dem Hauch seines ihn umgebenden Glanzes. Aber er stellt sich vor, wie alles gewesen sein könnte: Die armselige, karge Kindheit in Kriegszeiten; die Jugend im stalinistischen Russland-wahrlich keine Zeit in der man sich als Künstler entfalten konnte.Spät erst hat dieser wunderschöne Tatarenjunge "Rudnik" zu tanzen angefangen, gefördert von der Ballerina Anna, die nach Ufa verbannt war und sein Talent dort entdeckte.Und dann der Westen. Nurejew, der umjubelte Star, dem man schon in der ersten Saison in Paris nicht nur Rosen, Narzissen, Liebesbriefe, Unterwäsche, Hotelschlüssel und erotische Polaroidfotos auf die Bühne warf, sondern immer auch Todesdrohungen und Glasscherben.
Mit einer Aufzählung dieser Dinge, die auf die Bühne fliegen, fängt dieses Buch an und es endet mit einer Aufzählung der Dinge, die nach Nurejews Tod versteigert werden. Was bleibt von seinem Leben übrig? Den Tod selbst erwähnt McCann nicht. Wir wissen, er starb 1993, im Alter von nur 55 Jahren.
Es beginnt in den Kriegswirren in einem Hospital in Ufa.
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Von Ein Kunde am 20. November 2005
Format: Taschenbuch
Der rote Einband ist schon Sinnbild der Leidenschaft, die diesen Roman treiben wird. McCanns Geschichte des Balletttänzers Nurejew nahm mich mit wie selten ein Roman. Angefangen in der Trostlosigkeit der Sowjetunion nach dem zweiten Weltkrieg, über den kometenhaften Aufstieg nach der Flucht in den Westen findet dieser Roman sein Finale wieder in der Sowjetunion, in die Nurejew, nach seine Flucht in der Heimat geächtet, für 48 Stunden kurz vor dem Tode seiner Mutter zurückkehren darf. Dazwischen wechseln Tempo und Stil der Geschichte immer wieder mit dem Blickwinkel von Nurejews Begleitern: die Ruhe und Gelassenheit von Schuhmacher und Haushälterin die den von sich selbst Getriebenen Momente der Ruhe geben, die hysterisch-hektische, erotisierende Triebhaftigkeit die seinen Liebespartnern innewohnt und die disziplinierte, dem Tanz hingegebene Spannung seiner Partnerinnen. Dazwischen: Nurejew, seine Familien und seine Ziehfamilie. Allesamt hin- und hergerissen, ja zerrissen von der Suche nach Wärme, Liebe und Anerkennung für Nurejew und für einander. Die Geschichte eines Lebens, die Einblicke in Milieus und Zeiten gibt, in die man sonst selbst kaum reisen kann und die manchmal den Atem raubt.
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Format: Taschenbuch
...das ist die Realität Nurejews gewesen, welche dem Autor zu erfassen voll und ganz gelungen ist - jedoch eben nicht durch reine historische Faktentreue, sondern duch Wandel der Sprache, der Rollen, der Gescwindigkeit, der Farben. Der Leser wird hineingezogen in einen wilden, schönen Strudel des Fühlens und Erlebens, wird Teil des Hin- und Herschwingens zwischen Äufbäumen gegen sozialistische Unterdrückung und Opfer werden von kapitalistischen Auswüchsen, spürt die Verzweiflung im Hetzen von Mensch zu Mensch und Affäre zu Affäre - einfach ein tolles Buch.
Literarisch ein Genuß.
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Von Helmut Cremers VINE-PRODUKTTESTER am 11. August 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Ein Buch wie ein Tanz um die Legende Rudolf Nurejew. Dumpf beginnt er, dieser Tanz, in den ärmlichen Verhältnissen der russischen Stadt Ufa.Aber dort leuchtet ein Stern. Der heranwachsende "Rudik", der die Verwundeten des Zweiten Weltkriegs mit seinem Vortanz Vergangenheit vergessen läßt.Ballerina Anna erkennt dieses großartige Talent und fördert es.Schon bald ist Rudik Star des St. Petersburger Ensembles und schließlich, nach einem Gastspiel in Paris,"verrät" er seine russische Heimat. Er wird zum Star, zum schillernden Stern der westlichen Welt. Keiner, der ihn nicht kennt, nicht bewundert,nicht von ihm verzaubert wird, von seinem Tanz nicht und nicht von seiner Persönlichkeit.Und Nurejew ist es, der verwöhnte Fanatiker seiner Kunst,er ist es, dem eins versagt bleibt, was er sich am sehnlichsten wünscht: von seiner Mutter erkannt zu werden.
Die Zerrissenheit seiner Seele, das ist das Thema von Colum McCann.Wer war er wirklich, wie hat er tatsächlich gefühlt,wie sehr konnte wirklich andere Menschen lieben, dieser begnadete, egozentrische Tänzer?
Lassen Sie sich auf diesen Tanz ein. Der Autor hat eine hervorragende "Tanzkomposition" geschrieben. Ein exentrischer, außergewöhnlicher, sehr intimer Tanz.
Dieses Buch ist kein Film. Es ist ein Buch. Gott sei Dank. Wenn Sie die ersten "Schritte" gelesen haben,werden Sie leicht mittanzen können oder Sie werden es lassen!
Ein Buch wie ein Theaterabend eben... nur noch besser!
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