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Vom Systemtrottel zum Wutbürger Gebundene Ausgabe – 10. September 2011
- Seitenzahl der Print-Ausgabe156 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberEcowin Verlag
- Erscheinungstermin10. September 2011
- Abmessungen15.2 x 2.3 x 21.9 cm
- ISBN-103711000177
- ISBN-13978-3711000170
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Wirtschaft wirklich verstehen: Einführung in die österreichische Schule der ÖkonomieGebundene Ausgabe20,45 € VersandNur noch 11 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Ecowin Verlag; 5. Edition (10. September 2011)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 156 Seiten
- ISBN-10 : 3711000177
- ISBN-13 : 978-3711000170
- Abmessungen : 15.2 x 2.3 x 21.9 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 770.781 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 19.290 in Gesellschaft (Bücher)
- Kundenrezensionen:
Über die Autoren

Studium der Philosophie, Psychologie, Pädagogik und Geschichte, Gründung der ersten Philosophischen Praxis in Wien (1998), Mitarbeit bei der Siemens Academy of Life, Lehraufträge an der Univ. Wien, Univ. Mozarteum Salzburg, FH Wien und Wiener Neustadt sowie am Scholarium
Workshops und Vorträge für Siemens Österr., Business Circle, Design Austria, Österr. Kontrollbank, Bio Austria, Bundeskammer d. Architekten, Caritas, Pro Mente, BM f. Land- und Forstwirtschaft, Wiener Wohnen, Business Theater, NÖ Landesakademie etc.
11 Bücher mit Übersetzungen ins Amerikanische und Chinesische, zahlreiche Beiträge in Anthologien, Fachzeitschriften und Zeitungen, Radiosendungen
Website: www.philosophische-praxis.at

Rahim Taghizadegan ist Wirtschaftsphilosoph und Rektor des scholarium (scholarium.at) in Wien, einer unabhängigen Bildungs- und Forschungsinstitution. Nach zahlreichen Lehraufträgen, u.a. an der Universität Liechtenstein, der Wirtschaftsuniversität Wien und der Universität Halle, ist er derzeit Dozent an der IMC University in Krems und der Internationalen Akademie für Philosophie in Liechtenstein. Er ist mehrfacher Bestseller-Autor und gefragter Redner. Als interdisziplinärer Querdenker widmet er sich der Aufdeckung moderner Illusionen, der Freilegung verlorenen Wissens und der Verknüpfung der zahllosen aufgetrennten Fäden heutigen Denkens. Presse- und Buchungsanfragen werden von seinem Team unter info@scholarium.at bearbeitet.
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teil 2 ergeht sich dafuer in spaetromantischen allegorien(das leben als garten der bepflanzt wird),die darstellungen sind nicht nachvollziehbar und die daraus gezogenen schluesse sehr lueckenhaft in ihrem entstehen - moege man mir vorwerfen ich habe die schlussfolgerungen der autoren nicht verstanden,so werfe ich ein:schade,denn ich bin der leser und war auch der kaeufer.
conclusio:der grund fuer den hohen bekanntheitsgrad des buches erschliesst sich mir jedenfalls nicht,schon gar nicht ueber die logik des inhalts,und die auswirkungen seiner aussage als ausloeser fuer kampagnen("mut statt wut")erst recht nicht.
trotzdem:bitte lesen und eigene meinung bilden!
Doch viele Menschen sagen sich: wir leben doch in der besten aller Welten. Noch nie ging es uns so gut. Wir haben eine Demokratie und einen Rechtsstaat, die Gaststätten sind voll, die Menschen werden immer fetter. So einen Wohlstand hat es doch noch nie gegeben in der Geschichte! Wo also kommt diese beispiellose Wut her, die da generationenübergreifend wächst?
Die beiden Autoren des vorliegenden Buches, die beiden Philosophen Eugen Maria Schulak, der in Wien eine philosophische Praxis betreibt und der Austroiraner Rahim Taghizadegan, der unlängst mit dem Buch "Wirtschaft verstehen" (FinanzBuch Verlag) Laien versuchte , die österreichische Schule der Ökonomie näher zu bringen, gehen davon aus, dass die Wut der Bürger in unseren Gesellschaften noch zunehmen wird. Auch deshalb, weil immer mehr Menschen erkennen, was die beiden schon lange ahnen bzw. wissen: unser unmenschliches und überbürokratisiertes System ist nicht mehr reformierbar. Das uns seit Monaten vorgeführte europäische Gerangel um diverse Rettungsschirme zeigt uns das exemplarisch. Es geht nur noch ums Geld, das die meisten nicht haben, bzw. ihnen noch genommen werden soll.
Die einzelnen Menschen laufen derweil wie in einem Hamsterrad. Dass der Burn-Out als Krankheit bei Frauen und Männern krass zunimmt, kann als Beleg dafür gelten.
Ohne moralisch erhobene Zeigefinger entlarven die beiden Autoren den heutigen Menschen als einen angepassten Systemtrottel. Doch die vielen Proteste und die neuen soziale Bewegungen zeigen, dass der bald ausgedient haben wird. Doch nicht nur das: immer mehr Menschen ziehen sich aus ihrem Hamsterrad zurück, steigen aus, wechseln eine unbefriedigenden Arbeit, sind mit weniger Konsum zufrieden und beginnen ihren jeweils eigenen "Garten" zu bearbeiten und zu pflegen.
In insgesamt 10 Feldern zeigen die beiden Autoren die Zwänge und gleichzeitig die Möglichkeiten, diesen zu entkommen:
* Information
* Bildung
* Beruf
* Geld
* Sicherheit
* Gesundheit
* Umwelt
* Kultur
* Beziehungen
* Politik
Sie nennen es eine "Abenteuergeschichte", die keine Utopie sei. "Sie bezeichnet keinen unmöglichen Ort für unmögliche Menschen. Sie ist zwar unwahrscheinlich, doch wird sie Wirklichkeit durch Schritte, die klein genug für reale Menschen sind. Sie erfordert Unwahrscheinliches: Mut, Klugheit, Maß, Gerechtigkeit - Ideen, die so unwahrscheinlich sind wie das Wunder des Lebens und keine Spur weniger real."
Die eigene Ratlosigkeit nicht mehr hinnehmen, sondern als Ausgangspunkt nutzen für neues Denken und kleine Schritte hin zu einem selbstbestimmten Leben.
Trotzdem:
das Buch lässt nicht gerade Spannung aufkommen, gleicht eher einer Auflistung von Fakten aus den unterschiedlichen Lebenbereichen, als einer wirklich ernst zu nehmenden Systemkritik. Es werden Behauptungen aufgestellt, Fragen aufgeworfen, die allerdings unbeantwortet bleiben. Die Autoren "kratzen" lediglich an der Oberfläche, gehen kaum in die Tiefe. Viele Dinge erscheinen an den Haaren herbeigeholt.
Ich bin wirklich eine "Vielleser" und habe mich schon durch so manchen Wälzer durchgearbeitet - bei diesem Buch wurde mir bald langweilig. Schon bei Seite 50 wollte ich die Lektüre, die ja vieles verspricht beiseite legen. bei Seite 90 habe ich dann endgültig die Flinte ins Korn geworfen. Gäääähhn!!
Leider ist das Buch ein gutes Beispiel dafür, wie man aus aktuellen Themen, mit reisserischen Schlagworten, schnellen Profit machen kann.
Vom Systemtrottel zum Wutbürger