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am 10. Juni 2016
Dies ist eine ungewöhnliche Rolle für George Clooney. Er spielt den CIA-Mann Bob Barnes, der damit beauftragt wird, einen arabischen Prinzen auszuschalten, der seine Bohrlizenzen an die Chinesen verkauft hat. Die imaginären Ölkonzerne Connex und Killen fusionieren, weil Connex einige Ölfelder in der Golf-Region verloren hat. Prinz Nazir Al-Subaii (Alexander Siddig), Außenminister des Scheichtums und designierter Nachfolger des Emirs, unterzeichnet einen Bohrlizenzvertrag mit den Chinesen. Killen demgegenüber schafft es, die Bohrlizenzen in Kasachstan zu erhalten, was die Merger-Company zum größten Anbieter im Mittleren Osten macht. Die Rechtsanwaltskanzlei, die für Connex arbeitet und von Dean Whiting (Christopher Plummer) geleitet wird, nimmt Bennett Holiday (Jeffrey Wright) unter Vertrag, der dem US Justizministerium beweisen soll, dass bereits ein "Due Diligence" durchgeführt wurde, der feststellt, dass der geplante Merger keine Anti-Trust Gesetze verletzt. Die amerikanische Regierung ist dennoch äußerst unzufrieden mit dieser Entwicklung und beauftragt deshalb den CIA in Gestalt von Bob Barnes (George Clooney), den Prinzen auszuschalten. Der Film ist für den Zuschauer nur sehr schwer zu verstehen, weil es einfach zu viele Handlungsstränge gibt. Clooney präsentiert sich physisch sehr ungewohnt. Leicht übergewichtig und mit einem Vollbart. Dies ist wohl seinem Aufgabengebiet geschuldet. Immerhin hat er für diese Rolle den Oscar 2005 für den besten Nebendarsteller erhalten. Die Handlung ist manchmal etwas zähflüssig. Daran ändern auch Stars wie Matt Damon, Amanda Peet und William Hurt nichts. Ein interessanter Film gewiss - aber etwas schwer verdaulich! Das Bild ist Widescreen im Format 16:9 (Farbe), der Ton ist Dolby Digital 5.1. Als Sprachen sind Deutsch und Englisch verfügbar. Es gibt viele Extras wie z. B. Interview mit George Clooney und nicht verwendete Szenen.
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am 31. Januar 2016
Cynical but fascinating, fast-moving and puzzling, a story of evil trying to destroy good. The story is set in an unspecified Arab country, there's oil and power and religion, saintly good guys, not-so-good heroes and downright villains, showing how economic greed can cause disaster.
The acting is brilliant - Clooney just gets better with age - Damon does his innocent boy growing up fast role - everyone else comes over convincingly.
Spoiler; the little side-plot of two unnamed migrant workers being sucked into terrorism is the whole point of the plot.
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am 22. Juni 2012
'Syrinana' war nach 'München', der als jüdische Rachenummer und Vergangenheitsbewältigung völlig an mir vorbei ging und 'Walk the Line', der eigentlich nur eine Maxiportion amerikanischer Zuckerguss war, mein dritter Anlauf in Sachen Kino 2006 und der konnte ja nur gut gehen. Kein oberflächlicher Mord und Krawallstreifen, wie Spielbergs 'München' und auch keine cineastische Zuckertorte über das 'schöne alte Amerika', wie 'Walk the Line', sondern ein Film, der beim Thema so in die Tiefe ging, dass es gelegentlich schon ziemlich hart wurde. Den kurzen Plot liefert diesmal wieder Prisma-Online:

Bob Barnes gilt bei der CIA als Spezialist für den Mittleren Osten. So hat Bob schon des Öfteren im Auftrag seiner Regierung Personen liquidiert, ohne diese Aufträge zu hinterfragen. Als nun der amerikanische Ölkonzern Connex seine Bohrrechte in einem arabischen Emirat durch die Machenschaften des Prinzen Nasir bedroht sieht, weil dieser lieber mit den Chinesen verhandeln will, soll Bob Nasir ausschalten. Doch nachdem Bob durch ein doppeltes Spiel dem Terroristen Mussawi in die Hände gefallen ist und von diesem beinahe selbst getötet wurde, fällt er auch bei der CIA in Ungnade. Erstmals wird ihm klar, dass es nie um politische Entscheidungen ging, sondern dass stets finanzielle Aspekte entscheidend waren. Als er erkennt, dass Nasir in seinem Land demokratische Reformen durchführen will, die dem Volk, aber nicht der US-Industrie dienen und dass er genau aus diesem Grunde sterben soll, will Bob dies verhindern..

Es werden Bilder von Unterschieden gezeigt, wie sie größer hätten nicht sein können. Regisseur Steve Gaghan zeigt Szenen über Folter genauso ausführlich, wie Bilder von einem heilen Familienleben in den USA und die Vorbereitung eines Selbstmordattentäters, der sich für den Djihad, seinen heiligen Krieg opfert und vorher noch seinen Nachlass über Video regelt. Der Film geht auch recht ausführlich auf die Verwicklungen der amerikanischen Geheimdienste und Waffen und Mineralölkonzerne auf die Politik im Nahen Osten ein. Der Film selbst ist zwar fiktiv, beruht aber auf Tatsachen. So ist man am Ende des Films auch etwas beklemmt und gerät noch mehr ins Grübeln über die amerikanische Politik, als man es ohnehin schon macht. Ein sehr guter Film, den einen mit eindringlichen Bildern zum Denken zwingt und daher bei meiner persönlichen Wertung mit glatten 10/10 dabei ist. Nicht nur George Clooney ist ein Grund für die Anschaffung der Blu ray, sondern man muss sich einiges auch öfter ansehen, um einen noch besseren Zugang zu dem wirklich komplexen Themen zu bekommen, die der Film alle behandelt. Ein Film, der noch immer brandaktuell ist und der mit einer großartigen Besetzung und einer sehr soliden Story überzeugt. Zumindest hat er mich überzeugt, kommt auf 8/10 auf meiner persönlichen Wertung und einer Kaufempfehlung nicht nur für Fans von George Clooney, der für seine Rolle endlich seinen ersten Oscar bekam.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. Juli 2015
Ich bin zu faul für eine vollständige Rezession. Allerdings wäre dieser Film es eigentlich Wert fleißig zu schreiben. Anschauen kann ich nur empfehlen. Ich habe eigentlich zu Filmbeginn nicht allzu viel erwartet und wurde dann auf's angenehmste überrascht. Ich kann nur hoffen das internationale Politik bzw. deren Umgang mit Krisengebieten nicht tatsächlich so funktioniert. Obwohl ich befürchte es ist genau so. Wenn es so ist brauche ich keine Nachrichtensendung mehr schauen und kann meine Spiegel,Zeit etc. Abos eigentlich kündigen. Die Wahrheit hat in diesem Film schon nach zehn Minuten verloren und bleibt auch am Ende die Verliererin und mit ihr wir Alle.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Mai 2009
Für einen Film mit George Clooney und Matt Damon ist "Syriana" sehr komplex: die verschiedenen Erzählungsstränge sind so gerade beim ersten Durchsehen zu begreifen. Ein Action-Film zum trägen Chips-Knabbern ist es schon einmal _nicht. Grundlage der Handlung ist ein Buch des ehemaligen, ausgemusterten CIA-Agenten Robert "Bob" Baer.

Die Kurzfassung: es wird kräftig gemauschelt, getrickst und sogar getötet, denn es geht um Öl und Macht. Reine Helden gibt es genauso wenig wie reine Schurken. Man könnte Syriana daher fast einen Erziehungsfilm nennen: dass - Spoileralarm - etwa der scheinbare arabische Schurkenprinz sich als unkorrumpierbarer westlicher Ph.D. mit den besten Absichten entpuppt ...

Hollywood-Prominenz stand bei den Producern Clooney und Soderbergh Schlange, um in diesem ambitionierten Projekt mitspielen zu dürfen. Das Öl geht zur Neige, und dieser Film zeigt die Folgen dieses "Great Game" auf, worauf Clooney & Co. offensichtlich stolz sind. Geld verdient haben sie damit wohl keins.

Ausstattung der von mir gekauften Edition: Kein Booklet, die DVD bietet
- ein Clooney-Interview - darin sind Filmsetszenen eingeschnitten
- ein Plädoyer, die Ölabhängigkeit der USA (ergänzend: der westlichen Welt) endlich als Problem zu sehen
- nicht verwendete Szenen (bei denen man das Fortlassen nachvollziehen kann)
- Deutsch/Englisch bzw. Untertitel in so ziemlich allen west-/nordeuropäischen Sprachen außer Frz. und Span. Auch Hörgeschädigte fänden Untertitel in Deutsch oder Englisch. Die "Syriana"-DVD ist als kopiergeschützt angegeben.

Fazit: (konzentriertes) Ansehen lohnt sich. Ein ungewöhnlicher Film.
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am 5. Februar 2016
Der Film basiert auf wahren Gegenbenheiten. Und vielleicht wurde da tatsächlich ein "Kennedy" ähnlicher Scheich aus dem Weg geräumt, wer weiß. Ich fand den Film insofern ganz gut. Die Erzählung ist jedoch sehr knapp gehalten, man muss doch sehr auf die Zusammenhänge achten und sich ein wenig zusammenreimen. Fast kommt es einem vor als wären da ein paar erzählerische Lücken.
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am 26. Mai 2006
'Syriana' war nun nach 'München', der als jüdische Rachenummer und Vergangenheitsbewältigung völlig an mir vorbei ging und Walk the Line', der eigentlich nur eine Maxiportion amerikanischer Zuckerguss war, mein dritter Anlauf in Sachen Kino 2006 und der konnte ja nur gut gehen. Zumal, wenn es ein Film wie Syriana ist, in dem George Clooney die Hauptrolle spielt. Aber erst einmal begann der Kinoabend mit dem Treffen im Kino selbst. Ich hatte es eilig und war wieder einmal zu früh und Bine erschien als erste und es gab das große in den Arm fallen und liebkosen, wie es eben kommt, wenn man sich länger als drei Tage nicht sieht. Dann kam der putzige Algerier Murat mit einem sehr langen Dreitagebart und machte die cineastisch interessierte Runde komplett. Auf seinen Bart angesprochen, bewies er, dass auch Moslems durchaus über sehr schwarzen Humor verfügen und sagte mit funkelnden Augen, der würde solange wachsen, bis er zum Taliban werde und grinste ziemlich breit dazu. Dann ging es ab ins Kino 10, in dem der Film dann laufen sollte. In der gerade laufenden Filmvorschau des Kinos bekam der Algerier Murat einen Einblick in ganz spezielle deutsche Essgewohnheiten, als der Trailer zum Film über den Kannibalen von Rothenburg lief. Dann begann der eigentliche Film, der zu unserer positiven Überraschung wirklich gut war. Kein oberflächlicher Mord und Krawallstreifen, wie Spielbergs 'München' und auch keine cineastische Zuckertorte über das 'schöne alte Amerika', wie 'Walk the Line', sondern ein Film, der beim Thema so in die Tiefe ging, dass es gelegentlich schon ziemlich hart wurde. Den kurzen Plot liefert diesmal wieder Prisma-Online:

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Bob Barnes gilt bei der CIA als Spezialist für den Mittleren Osten. So hat Bob schon des Öfteren im Auftrag seiner Regierung Personen liquidiert, ohne diese Aufträge zu hinterfragen. Als nun der amerikanische Ölkonzern Connex seine Bohrrechte in einem arabischen Emirat durch die Machenschaften des Prinzen Nasir bedroht sieht, weil dieser lieber mit den Chinesen verhandeln will, soll Bob Nasir ausschalten. Doch nachdem Bob durch ein doppeltes Spiel dem Terroristen Mussawi in die Hände gefallen ist und von diesem beinahe selbst getötet wurde, fällt er auch bei der CIA in Ungnade. Erstmals wird ihm klar, dass es nie um politische Entscheidungen ging, sondern dass stets finanzielle Aspekte entscheidend waren. Als er erkennt, dass Nasir in seinem Land demokratische Reformen durchführen will, die dem Volk, aber nicht der US-Industrie dienen und dass er genau aus diesem Grunde sterben soll, will Bob dies verhindern..
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Es werden Bilder von Unterschieden gezeigt, wie sie größer hätten nicht sein können. Regisseur Steve Gaghan zeigt Szenen über Folter genauso ausführlich, wie Bilder von einem heilen Familienleben in den USA und die Vorbereitung eines Selbstmordattentäters, der sich für den Djihad, seinen heiligen Krieg opfert und vorher noch seinen Nachlass über Video regelt. Der Film geht auch recht ausführlich auf die Verwicklungen der amerikanischen Geheimdienste und Waffen und Mineralölkonzerne auf die Politik im Nahen Osten ein. Der Film selbst ist zwar fiktiv, beruht aber auf Tatsachen. So ist man am Ende des Films auch etwas beklemmt und gerät noch mehr ins Grübeln über die amerikanische Politik, als man es ohnehin schon macht. Ein sehr guter Film, den einen mit eindringlichen Bildern zum Denken zwingt und daher bei meiner persönlichen Wertung mit glatten 10/10 dabei ist. Nicht nur George Clooney ist ein Grund für die Anschaffung der DVD, sondern man muss sich einiges auch öfter ansehen, um einen noch besseren Zugang zu den wirklich komplexen Themen zu bekommen, die der Film alle behandelt. Es ist ein sehr guter Film, aber keine leichte Kost. Der Oscar für George Clooney ist mindestens berechtigt.
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am 28. März 2018
Der Film kommt der heutigen Politik der USA in dieser Region (und auch sonst in der Welt) sehr nahe und könnte tagesaktuell sein! Solange Erdöl so eine Rolle spielt wird dieses Spiel so weitergehen. Deshalb: Umwelt schonen und alternative Energien nutzen - und zwar so schnell wie möglich.
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am 22. Januar 2016
Ein hochaktueller Film! - So wird international Politik gemacht: Die USA "installieren" überall auf der Welt Regierungen nach ihren ureigenen Interessen. Sie benutzen Regierungen und lassen sie genauso schnell wieder fallen.
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am 9. März 2015
Mir hat der Film und die unterschiedlichen Handlungsplots, die an einem bestimmten Punkt auf die ein oder andere Weise zusammengeführt werden, ziemlich gut gefallen. Keine leichte Kost für die seichte Abendunterhaltung, man muss sich schon ein wenig konzentrieren, um die Zusammenhänge nicht aus den Augen zu verlieren. Kann den Film für die etwas anspruchsvollere Abendunerhaltung sehr empfehlen.
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