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Symbiose Taschenbuch – 20. März 2009

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Produktbeschreibungen

Klappentext

Kröten, Käfer, Knutbälle: Gendesignte Hybridwesen, den Menschen zu Diensten. Lebendig, billig, biologisch abbaubar. Der brave Konsument Aric Ekloppos, verliebt in die Weltkaiserin, entrinnt knapp einem unschönen Tod. Er trifft auf berühmte Talkmaster, verdrehte Politiker, stählerne Untergrundkämpfer und einen galaktischen Weltraumhai, der die ganze Erde verschlingen will ... und einen verdammt guten Grund dafür hat.

"Schräge Ideen, schrille Figuren, scharfzüngiger Humor: "Symbiose" ist Biopunk à la Post." (Frank Hebben)

Buchrückseite

Kröten, Käfer, Knutbälle: Gendesignte Hybridwesen, den Menschen zu Diensten. Lebendig, billig, biologisch abbaubar. Der brave Konsument Aric Ekloppos, verliebt in die Weltkaiserin, entrinnt knapp einem unschönen Tod. Er trifft auf berühmte Talkmaster, verdrehte Politiker, stählerne Untergrundkämpfer und einen galaktischen Weltraumhai, der die ganze Erde verschlingen will ... und einen verdammt guten Grund dafür hat. "Schräge Ideen, schrille Figuren, scharfzüngiger Humor: "Symbiose" ist Biopunk à la Post." (Frank Hebben)

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Format: Taschenbuch
Symbiose von Uwe Post sprudelt über vor neuen Ideen. Witzig und flott geschrieben, lässt es den Leser nicht los:
Im 22. Jahrhundert leben Menschen in einträchtiger Symbiose mit gezüchteten Spamtauben, Toilettkröten und Botenelfen. Die Politiker haben den Trend zur Korruption beendet und die Kaiserin der Welt wird in einer gigantischen Castingshow gewählt.
Bei deren Krönungszeremonie wird Aric fast zu Tode getrampelt, erscheint in einer Talkshow, wo er seine Liebe zur Kaiserin gesteht und wird von einer kaltblütigen Politikerin für ihre Zwecke missbraucht. Während die Massen im Web 3D unterhalten werden, setzen sich die Politiker und Konzernbosse still und heimlich nach Vyrroc ab, einem befreundeten Planeten voller heuschreckenähnlicher Intelligenzen, die genau die gleichen liebenswerten Charakterzüge haben, wie die menschliche Rasse.
Was sie alle zusammen verheimlichen, ist, dass ein Meteorit, der aussieht wie ein gigantischer weißer Hai, auf die Erde zurast und sie verschlingen wird.

Ausgehend von dieser grotesken Situation jagd Uwe Post seine Helden im Eilzugstempo durch die Geschichte, reißt vieles an, lässt aber auch vieles aus. Andere Autoren hätten aus diesem Stoff eine 10 bändige Saga gemacht und das ist auch mein einziger Kritikpunkt: So viel Themen in einem Buch von unter 200 Seiten unterzubringen überfordert den Leser manchmal. Da hätte ich mir manchmal mehr Detail gewünscht und mehr Zeit, die Figuren lieben zu lernen.
Insgesamt las sich das Buch flott und erfrischend und dank des unkonventionellen Ausganges (den ich hier natürlich nicht verrate) wobei der Hai nicht von Atomraketen in die Luft gejagt wird, gibt es von mir volle 5 Sterne.
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Format: Taschenbuch
Erstmals eine Rezension veröffentlichen wirft für die Leser derselben immer Fragen auf, die einer Antwort bedürfen: Ja, ich nenne den Autor seit langen Jahren gerne einen Freund, finde allerdings nur an einigen Werken von ihm Gefallen. Die Kurzgeschichte "edead.com" ist da als positiv beispielhaft zu nennen und zeigt die abgefahrene Phantasie, das Fabulierungsvermögen und die Beobachtungsgabe des Autors. Ich muss von einem Buch überzeugt sein, damit ich mich positiv dazu äußere, es darf keine "Allerweltsware" sein und das Thema wie auch seine Sprache muss mir gefallen.

Der Roman "Symbiose" (Website nebst Trailer unter symbiose.post-sf.de) ist eine jener recht seltenen Perlen, bei denen es sich lohnt genauer hinzuschauen, auch wenn der Autor bisher unbekannt ist. Irgendwann war schließlich jeder mal unbekannt. Wer Science Fiction - hier eher "BioScienceFiction(Steel)Punk" - mag, der wird die abgedrehten Ideen in der fast klassischen Rahmenhandlung sowieso lieben, aber auch jene, die diesem Genre bisher nicht so frönen - wie ich selbst - werden überaus positiv überrascht.

In der Zukunft des 22. Jahrhunderts, in der die Menschen zwar von diversen abgefahrenen, biosynthetischen Wesen bedient werden, das WEB3D allgegenwärtig ist und Aliens zum Alltagsbild gehören, sich ansonsten aber nicht wirklich viel verändert hat, geraten diverse Personen in den Strudel einer Geschichte, die in einem epischen, paranoiden, odysseehaften Showdown kulminiert. Begleitet von durchaus üblichen Zutaten - Sex, Drogen, Gewalt - entwickelt sich eine Persiflage über alles und jeden, der ich als Leser ständig fast krankhaft grinsend oder kopfschüttelnd beiwohnen darf.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein absolut cooles Stück deutscher Sciencefiction. Uwe Post gelingt es mit diesem Buch aus den lahmen langweiligen Weltraumwestern und Cyberpunkeinerlei der Szene auszubrechen. Das ein solches Buch dann auch noch von einem deutschen Autoren kommt, wo die deutsche Sciencefiction Gemeinde doch recht überschaubar an Autoren und leider auch an Themen wirkt überrascht dann noch mehr.

Die Ideen in diesem Buch sind herrlich erfrischend aber die Verpackung ist mir Stellenweise doch ein bisschen zu bemüht.

Das Buch strotzt nur so vor neuen Ideen und Humor und an Letzt genanntem erstickt die Geschichte leider Seitenweise. Es gibt da einige Szenen die durchaus witzig und mit coolem Sonnenbrillenflair herüberkommen. Oft hab ich diesen angestrebten Humor dann aber als Bemüht empfunden. Und es macht einfach keinen Spaß bemühten Humor zu lesen. Dadurch kommen dann auch die besagten Längen zustande. Vielleicht liegt es aber auch daran, das der Autor aus dem Kurzgeschichten Sektor kommt. Dort, in seinen Kurzgeschichten, empfand ich diesen skurrilen Humor à la mode du Post eigentlich immer als sehr erfrischend aber in einem Roman von knapp 200 Seiten Umfang fing er dann doch an zu Nerven.

Fazit: Ein bisschen weniger Humor in einem so glänzenden Stück Literatur würde der Qualität nicht entgegenwirken und den schrägen Figuren und ihrer Welt vielleicht sogar ein bisschen mehr eigenes Leben erlauben und so die bemüht wirkenden Längen hinter sich lassen.
Naja dieses Buch bleibt trotzdem sein Geld wert deswegen 4 Sterne und ich bin schon gespannt, was Posts neustes Werk Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes an Überraschungen für den Leser bereithält.
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