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Susanne Fuß

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Interview mit Susanne Fuß zu ihrem Buch 'Driving Phil Clune' im Rahmen des Entdeckt! Amazon Autoren-Preis


Woher kommt Ihre Leidenschaft für das Schreiben?
Als Literaturwissenschaftlerin habe ich mich im Studium mit Belletristik eher analytisch auseinandergesetzt. Die Idee, selber schriftstellerisch tätig zu werden, ist mir allerdings nicht gekommen. Vor einigen Jahren entdeckte ich dann meine Leidenschaft für filmisches Erzählen. Ich liebe es, eine Geschichte in Bildern zu erzählen, und so habe ich angefangen, Drehbücher zu schreiben. Auch bei „Driving Phil Clune“ hat es sich zunächst um ein Drehbuch gehandelt. Allerdings hatte ich statt der fiktionalen Figur des Phil Clune in der Drehbuchfassung einen realen US-Schauspieler vorgesehen, was die Hürde einer Realisierung zu hoch gelegt hat. Ich wollte jedoch die Geschichte nicht aufgeben, und so habe ich das Drehbuch in einen Roman umgewandelt.

Wie ist die Idee zu Ihrem Buch entstanden?
Keimzelle war ein Interview mit Tom Hanks, das auch jetzt noch auf You Tube abrufbar ist. Hanks berichtet von seinen Erfahrungen in Deutschland, insbesondere auf der „German Autobahn“- ironisch, überzogen, aber auch treffend und ausgesprochen unterhaltsam. Ich lese mir gern die Kommentare zu den Clips durch. Dabei fiel mir auf, dass nahezu alle Kommentatoren aus Deutschland kommen. Die Deutschen sind natürlich interessiert zu erfahren, wie ein so prominenter Ausländer Deutschland und die Deutschen wahrnimmt. Man spürt in den Kommentaren mitunter eine gewisse Befriedigung, dass man dem großen US-Star etwas voraushat, und wenn es auch nur die Möglichkeit ist, schneller Auto zu fahren. Im Geiste konnte ich mir den einen oder anderen Kommentator vorstellen, wie er von einer gemeinsamen Autofahrt mit Hanks träumt, um ihm mal zu zeigen, bei welchen Geschwindigkeiten hier wirklich der Hammer hängt. Aus diesen Gedanken entwickelte sich langsam die Figur Herberts, des Taxifahrers, der davon träumt, einmal einen Prominenten in seinem Wagen zu fahren.

Wie lange haben Sie an dem Buch gearbeitet?
Für die ursprüngliche Drehbuchfassung habe ich ungefähr 4 Monate gebraucht. Das Umschreiben zum Roman hat weitere 5 Monate in Anspruch genommen.

Vor welche großen Herausforderungen wurden Sie während des Schreibens gestellt?
Die größte Herausforderung lag für mich in der Sprache - während man in einem Film eine Geschichte mit Bildern erzählt, ist man beim Roman gänzlich auf die Sprache angewiesen. Hinzu kam das Element der Komik - Komik im Bild folgt anderen Gesetzmäßigkeiten als Komik in der Sprache. Bei dem Versuch, eine klassische Slapstick Szene in Worte zu fassen, merkt man sehr schnell, dass man bildhafte Komik nicht 1:1 versprachlichen kann, ohne dass es zu Reibungsverlusten kommt. Slapstick lebt von der Gleichzeitigkeit der Geschehnisse und einem perfekten Timing. Das lässt sich sprachlich kaum abbilden. Auf der anderen Seite hat man über die Sprache zusätzliche Möglichkeiten, Komik zu erzeugen. Ich hoffe, dass sich Vor- und Nachteile der Romanform in der Umsetzung meines Stoffs die Waage halten.

Beschreiben Sie Ihr Buch mit 2 Adjektiven.
Humorvoll, originell.

Warum haben Sie sich für diese 2 Adjektive entschieden?
Weil ich hoffe, dass es die beiden hervorstechenden Eigenschaften des Romans sind.

Wie sind Sie auf Entdeckt! den Amazon Autoren-Preis aufmerksam geworden?
Über die Amazon-Homepage beim Stöbern nach Neuheiten.

Wann können wir uns auf Ihren nächsten Titel freuen?
Da ich als Self-Publisher auch das Marketing übernehmen muss, was ziemlich zeitaufwändig ist, wird es mindestens noch ein Jahr dauern, bis ich einen neuen Titel auf den Markt bringen kann.