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am 12. August 2014
Ahoy, hisst mir die Spanten und all dies nautische Zeug!!!
Drei Jahre ist es nun also her, seit Captain Bowes schottischer Piratenhaufen das letzte Mal auf Beutefahrt durch die Gewässer des Metals kreuzte.
Zeit also, die Buddel Rum zur Seite zu legen, die Kanonen abzustauben, den rostigen Anker zu lichten, Kurs auf die karibische See zu nehmen und mit Salzwasser unterm muschelübersäten Kiel und einer anständigen Brise Westwind in den Rahsegeln der schwermetallischen Konkurrenz zu zeigen, wo der Bootsmann den Grogg holt!

DIE BRIGG - Die erste Beute der neuen Kapertour ist "Walk the Plank", ein wuchtiges, semi-episches Stück über des Piraten liebstes Exekutionsklischee. Als Opener ist der Song ganz gut, das Album kommt hier bereits schnell in Fahrt und der Refrain macht Laune. Nicht die dickste Beute, aber ein recht guter Einstand, hier gehen 4/5 Landratten über die Planke.

DIE FREGATTE - Der zweite Track auf der Beuteliste ist das bereits berüchtigte "Drink!". Hier spielen Alestorm ihre Stärken voll aus und bieten eines der besten Sauflieder aller Zeiten. Der Song ist flott, eingängig und für das ausgereizte Thema sogar noch recht originell geraten. Dem augenzwinkernden Stil der Band ist es zu verdanken, dass sich der Song von ähnlich arrangierten Trinkhymnen anderer Bands positiv abhebt. Das handelsübliche Proll-Image platt hingegrölter (Be)trinklieder wird durch den Spaßfaktor des Liedes restlos negiert. 5/5 Buddeln voll Rum!

DIE GALEONE - Arrrr!!! Gleich am dritten Tag bringt die Crew ein Schatzschiff der spanischen Silberflotte auf! "Magnetic North" ist eines der ungewöhnlichsten und besten Songs Alestorms und ein besonderes Juwel in deren Schatzkiste. Der abwechslungsreiche Song thematisiert eine verhängnisvolle Fahrt zum magnetischen Nordpol und überrascht und begeistert dabei mit allerlei Stilwechseln und knackigen Melodien. Macht unterm Strich 5/5 verschollene Seemänner.

DER SCHONER - Nicht ganz so wertvoll, aber auf jeden Fall größer ist "1741", Kaperobjekt Nummer 4. In dem epischen Stück wird die Belagerung von Cartaghena durch die Briten im Jahr 1741 besungen. Das Stück gefällt um Längen besser als das ähnlich gelagerte "Death Throes..." vom letzten Album. Eine schöne Hookline lässt einem die lange Spielzeit des Tracks kurzweiliger vorkommen, als sie ist. Wenn man dem Text folgt, könnte man übrigens meinen, dass der Überfall besser für die britische Flotte ausging, als er es tatsächlich tat. Nach mehreren Wochen Belagerung traten diese nämlich den Rückzug an, nachdem schleppende Versorgung und grassierende Tropenseuchen (und natürlich die Spanier) der Streitmacht übel zugesetzt hatten. Nichtsdestotrotz, Alestorm erobern 4/5 spanische Stützpunkte im Sturm.

DER KLIPPER - Der rasante Folgesong "Mead from Hell" will uns weismachen, dass ein Typ namens Fred auf dem Meeresboden aus dem Honig submariner Bienen den Met aus der Hölle braut. Da der Freibeuter-Triathlon (Saufen, Seefahren, Plündern) themenmäßig abgearbeitet scheint, beginnt ab hier unverkennbar der Bereich des einschlägigen Seemannsgarns. Der Sound hingegen ist nicht so kreativ und originell wie das Thema. Eine typische, schnelle Alestormnummer, vielleicht am ehesten vergleichbar mit "Midget Saw" und immer noch 4/5 Flaschen Höllenmet wert.

DER WINDJAMMER - Noch ein Stück mit ein paar Knoten mehr in den Takten. Hier geht es nun um untote Weltraumkraken aus der Zukunft. Klingt lustiger, als es in "Surf Squid Warfare" umgesetzt wurde, dafür hat die Band bei der Komposition alle Register gezogen. Schon fast ein bisschen zu albern kommt dieser Song daher, der mehr als andere Stücke mehr in die Party- als in die Pirate-Metal-Sparte gehört. Laune macht er beim Hören trotzdem. Erinnert mich seltsamerweise ebenfalls irgendwie an das altehrwürdige "Midget Saw". Wie auch immer, Alestorm surfen hier erfolgreich 4/5 Riesenwellen.

DIE KARAVELLE - Ein anständiges Schiff, aber kaum Ausbeute. Der Song "Quest for Ships" dümpelt melodisch im Mittelfeld und auch die Lyrics reißen hier nicht besonders viel raus. Da ist also jemand, der zur See fahren möchte, aber kein eigenes Schiff hat. Unglaublich, mit wie viel Text man diesen Sachverhalt in einem Lied umschreiben kann. Nicht schlecht, aber lange nicht die hellste Fackel auf dem Kanonendeck. Die Suche ergibt leider nur 3/5 seetauglichen Schiffen.

DAS FLOSS - Was für eine Beute, bloß weg damit! Ein morsches Floß mit pestkranken Schiffbrüchigen hat die Mannschaft hier aufgebracht! Wer sich an das letzte Album erinnert, dem laufenden beim Gedanken an "Buckfast Powersmash" möglicherweise noch immer kalte Schauer über das Achterdeck. Wer hingegen Gefallen am hektischen, debilen und nervtötenden Geschrammel damals fand, der mag sicherlich auch "Wooden Leg". Für alle anderen ist dieser Song, der zu 90% aus dem Songtitel besteht, wohl eher ein größeres Ärgernis als ein Fass mit verschimmeltem Schiffszwieback. Ich jedenfalls bekomme hier Skorbut vom Zuhören und vergebe nur 1/5 wurmstichigen Holzbeinen.

DAS LINIENSCHIFF - Volltreffer! Mit der Coverversion "Hangover" hat Alestorm einen der größten Glückstreffer ihrer Freibeuterkarriere gelandet! Das ursprünglich britische Linienschiff wurde überrumpelt und gekapert, alle rythmischen sowie blauen Besatzungsmitglieder über Bord geworfen und der lahme Kahn in eine von Rum und Grogg durchnässte Piratenparty verwandelt! Meine Lieblingsbeute dieser Fahrt! Volle 5/5 Promille Restalkohol!

DER RAHSCHONER - Das größte unter allen jemals aufgebrachten Schiffen, aber auch eines der seltsamsten. "Sunset on the Golden Age" präsentiert sich im Refrain wie erwartet als Abgesang auf die goldene Zeit der karibischen Piraterie, in den Strophen hingegen beschleicht einem das Gefühl, in einen Poetry Slam verrückter Wissenschaftler geraten zu sein! Hier wird ausschließlich mit dubiosen wie deplatzierten Fachausdrücken wie "Entropie", "Carbonic" oder "Luminescence" jongliert. Da das über 11 Minutenlange Stück mit seiner Hookline durchaus das Zeug zum epischen Piraten-Evergreen gehabt hätte, finde ich es relativ schade, dass die Texte hier offenbar einem dadaistischen Deliriums Stephen Hawkings entsprungen zu sein scheinen. Aufgrund des Umfangs drängt sich auch hier ziemlich unverfroren der Vergleich zu den "Death Throes..." auf, gegenüber denen der "Sunset..." immer noch eine Bugsprietlänge vorraus ist, was mit 4/5 verwirrten Piraten zu Logbuche schlägt.

DIE JOLLEN - Auf der Rückfahrt in den Hafen werden hier und da noch eine Handvoll kleine, unbewaffnete Schiffe aufgebracht, die man als Pirat zwar gerne mitnimmt, auf die man als Hörer aber auch hätte verzichten können. Die Rum-plugged Versionen klassischer Alestormsongs sind inklusive des abschließenden Neulings mal ganz interessant zu hören, aber die Originalgeschütze haben nach wie vor das größere Kaliber. Die Bonus-CD kommt im Kehlenschnitt auf nur 2/5 trockengelegte Shantys.

Wirft man abschließend einen Blick auf die Ausbeute, kann sich sich "Sunset on the Golden Age" durchaus sehen lassen. Nach einer starken Brise zu Beginn lässt die Windstärke zwar deutlich nach, aber gleich nach einer kurzen Flaute zieht das Album dann gegen Ende nochmal ordentlich an.
Leider ist kein neues "Captain Morgans Revenge", keine neue "Nancy..." und auch kein neuer "Pirate Song" mit dabei. Aber als Veteran ist man ja eh immer der Meinung, dass früher alles besser war. Und was mich auch ein bisschen wehmütig auf die alten Seeräuberzeiten Alestorms blicken lässt, ist der Umstand, dass das Thema "Piraterie" in den neuen Songs eher eine untergeordnete Rolle spielt. "Walk the Plank" beschäftigt sich als einziger Song mit den geliebten Klischees der Freibeuterei. "1741" fährt immerhin die britische Navy auf und zwei Trinklieder gehören eben zum Pflichtrepertoire. Aber der Rest der Songs hat doch eher Abstraktes bis Absurdes zum Thema. Melodisch bieten Alestorm mit dem neuen Longplayer eine ihrer Bestleistungen, thematisch aber habe ich zu oft das Gefühl, es statt mit Piratemetal mit Clownmetal zu tun zu haben, der sogar mir manchmal etwas zu albern ist. Klar, darf man als Mannschaft auch mal aus seiner Bucht heraussegeln, aber man sollte trotzdem darauf achten, mit dem Schiff in der eigenen Flotte zu bleiben. Gerade als Pirat kann man sich ein paar Faxen hier und da erlauben, aber man sollte auch mit beiden Füßen fest auf den Planken stehen. Man kann auch durchaus ein paar Schlenker zu abgelegenen Atollen segeln, solange man dabei den ursprünglichen Kurs nicht aus den Augen verliert. Und statt noch mehr sinnlosen Allegorien folgt nun das...

FAZIT:
Überdurchschnittliches Album mit starkem Bug, solidem Heck und einem Durchhänger Mittschiffs.(Gut, diese eine noch...)
Unbedingte Empfehlung für alle Alestormfans und jeden, der spaßigem Genre-Metal mit Party-Attitüde etwas abgewinnen kann.
Dogmatikern eines "wichtigen und ernsthaften" Metals und anderen Landratten sei von einer Heuer eher abgeraten.
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am 5. August 2014
Nun hab ich die CD schon ein paar Tage, und leider muss ich sagen der erste Eindruck, bleibt auch nach mehrmaligem hören bestehen, das Niveau des Vorgängers wird nicht ganz erreicht. Dennoch haben wir hier einen geilen silbernen Rundling vorliegen. Natürlich ist es wieder ein typisches Alestorm Scheiberl, denn spätestens beim zweiten Track möchte man sich mit geöffnetem Mund unter den Zapfhahn eines Rumfasses legen, und vom kapern Spanischer Galeonen in der Karibik träumen.
Die Thematik der Songs ist wie üblich bei den Schotten genau da angesiedelt, wo sich der geneigte Pirat wohl fühlt, beim Exekutieren (Walk the Plank) Trinken (Drink / Mead from Hell / Hangover), Kämpfen (The battle of Cartagena 1741 / Surf Squid warfare / Wooden Leg), Schätze suchen (Magnetic North), Segeln (Quest for ships) und dem, da fühlt er sich nicht so wohl, Ende des Goldenen Zeitalters der Piraterei (Sunset on the Golden Age).
Soundtechnisch wird wie üblich mit schnellen Gitarren zum Double Bass Gewitter aufs Gaspedal getreten, gesungen, geshouted, hie und da ein bisserl gegrowlt, und wie immer schön alles von netten Folkklängen unterstützt.
Die Bonus CD Rumplugged mit altbekanntem in akkustischem Gewand neuaufbereiteten Songmaterial ist für das Trinkgelage in der heimischen Kapitänskajüte auch Wohnzimmer genannt ;-) bestens geeignet!

Kaufen, anhören, was gutes dazu trinken und nebenbei Kampfszenen aus Pirates of the Caribean gemuted ansehen.

Prost
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Auf ihrem inzwischen schon vierten Longplayer präsentieren sich die Schotten in gewohnter Manier, auch "Sunset on the Golden Age" haut in die selbe Kerbe wie die drei Vorgänger. Wenn man allerdings einen Vergleich zu den ersten Alben ziehen möchte, so erscheint mir der neueste Output der schottischen "Party-Piraten" musikalisch doch viel ausgereifter und versierter.
Trotz allem muss man aber nicht auf diese "Trink-Hymnen" verzichten, "Drink" steht hier für die lange Tradition dieser schmissigen "Party-Nummern".
Auffällig ist aber das "Sunset on the Golden Age" ganz starke Thrash-Einflüsse aufweist, in Kombination mit den klaren und hochmelodischen Songstrukturen und den einprägenden Refrains ist das schon sehr interessant. "Magnetic North" und "Wooden Leg" wären hierfür sehr schöne Anspieltipps, da knüppeln die fünf Schotten munter drauf los!
Grundsätzlich dominieren natürlich auch auf "Sunset on the Golden Age" diese angesprochenen hochmelodischen Songs mit den eingängigen Ohrwurmrefrains, dafür stehen ALESTORM, das will der Fan hören! "1741", "Mead From Hell", "Surf Squid Warfare" und "Quest for Ships" gehören zu jenen Vollgas-Nummern bei denen jeder Genrefreund auf seine Kosten kommen sollte.
Das ALESTORM völlig durchgeknallt sind beweisen sie bei der Cover-Version von TAIO CRUZ` Hit "Hangover", ihr könnt mich für verrückt erklären, aber ich mag diese schräge Nummer!
Abschließend gibt es mit dem fast 12-minütigen Titelsong eine Kostprobe über die gesamte Bandbreite der musikalischen Vielfalt von ALESTORM - klasse Nummer!
Wer sich das Limited Mediabook geleistet hat, der bekommt auf der Bonus-CD diverse Akustik-Versionen älterer Nummern und, mit "Questing Upon the Poop Deck," noch einen unveröffentlichten Bonus Track zu hören. Wer an Akustik-Nummern seinen Spaß hat, dem würde ich das Mediabook wärmstens empfehlen, gesangstechnisch ist das zwar kein Highlight, dennoch haben diese Nummern einen ganz speziellen Charme!

Mein Fazit: Auch auf ihrem vierten Studioalbum präsentieren ALESTORM altbewährte "Seemanskost", auf Neuerungen wurde fast gänzlich verzichtet, lediglich verstärkte "Thrash-Einflüsse" meine ich gehört zu haben. Musikalisch haben sie sich hörbar verbessert und weiterentwickelt, lediglich das Songmaterial wirkt auf mich etwas zu routiniert. Trotzdem ist "Sunset on the Golden Age" ein klasse Album das weit über dem Durchschnitt liegt, für mich reicht es aber nicht an "Black Sails at Midnight" und "Back Through Time" heran.

Meine Bewertung: 7 von 10 Punkten.
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am 28. Januar 2015
Ich bewerte hier ausdrücklich nicht die Musik, sondern die Qualität der Viny-Ausgabe. Und die ist schlicht und ergreifend perfekt. Ein toller Klang, ein hochweriges Klappcover und zwei 180g Vinylscheiben. Was will man mehr? Fans der schottischen Pirakten müssen hier bedenkenlos zugreifen!

Die genialen accustischen Versionen auf der zweiten Platte sind übriges alleine schon ein Kaufgrund!
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am 26. Oktober 2014
Was soll man großartig dazu sagen, außer das es eben Alestorm ist? Ich finde es klasse und es ist die typische "lustige" Pirate Metal Richtung, die man schon von den anderen Alben gewohnt ist.
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am 1. August 2014
Es war ein dreiviertel Jahr Warterei und für mich im vornherein schon das Album des Jahres. Und vielleicht war die Erwartung etwas hoch gestiegen. Sie wurde anfangs jedenfalls nicht erfüllt. Hörte ich auf einer Internetvideoplattform Ausschnitte der neuen Ergüsse, war es nicht das selbe wie mit Sunkn Norwegian oder Nancy oder Pirate Song. Jene drei von vielen frühen Alestormliedern, die daher kommen wie Hobbits: Fröhlich, ansteckend, unbedarft und gute Begleiter bei jedem Fest. Und dann sind da die neuen Spösse des Piratemetal, und sie wirken anders. Wollen nicht direkt gefallen, machen es mir schwer. Diese Frodos, die da draußen in der fernen Welt etwas komplizierter geworden sind, nicht mehr so kindlich verspielt. Man nimmt sie an, akzeptiert sie, versucht Ihnen unvoreingenommene Aufmerksamkeit zu schenken, aber eher wie Eltern ihren pubertierenden KIndern, mit Gedanken: Es gab schon einfachere, bessere Zeiten, aber auch da kommen wir durch.

Und dann eine Autofahrt. Die CD läuft durch. Und nochmal. Und nochmal. Und große Zufriedenheit: Alestorm hat sich etwas entwickelt und damit kann ich sehr gut leben.

Walk the plank
Dieser Opener ist meiner Meinung nach schlecht gewählt. Er beginnt zwar gut mit Trompeten und piratisch und ist ganz zackig. Doch dann entwickelt er sich zu einem aggressiven Spross mit zu starker Powerchordrifftendenz in der Strophe und einem mumpfigen Refrain.

Drink
Das Aushängeschild dieses Albums. War schon einige Zeit als Video draußen. Und spaltete die Geister. Ist es ein Hammersong oder ein Vorschlaghammersong, der zu laut und fordernd im Refrain daherkommt? Ist vergleichbar mit älteren Hosenliedern, so n Gröhlding, das live verdammt gut rüberkommen soll. Mir gefällts. Mittlerweile.

Magentic North
So ein typisches Beispiel. Da höre ich den Refrain und denke, ja gut. Bis mir auffällt, dass das Herzstück die Melodie mit den Heys nach dem Refrain ist und der Growlteil danach spätestens beim zweiten Mal hören gut kommt. Mittlerweile ein Repeat-Titel.

1741
Sie und ihre Nintendoklänge. BIsher am Anfang mancher Konzerte. Nun am Anfang dieses vielschichtigen Sprosses. Gut, dass sie nur am Anfang sind. Dann folgt echter Piratemetal. Diesmal weniger episch als monumental. Ob da unbedingt Growls mitsegeln müssen weiß ich nicht. Doch je länger das Lied läuft, desto mehr spüre ich den Wind und das Salz des Meers.

Mead from Hell
Schnell. Piratisch. Und wie ein Kind alter Tage.

Surf Squid Warfare
Wieder etwas metalliger. Rough. Zieht geradeaus voran. Im Refrain punkig. Auch toll.

Quest for Ships
Eins meiner Lieblingskinder. Schön fröhlich. Wie erwartet.

Wooden Leg
Hart, schnell, bissig. Auf Adrenalin. Hier steht weniger die Melodie im Vordergrund als der Treibstoff, der in einer dicken Wolke rausgehauen wird. Und immer wieder: Holzbein, Holzbein, ich hab ein Holzbein.

Hangover
Das adoptierte. Ihr bestes Cover bisher. Alles richtig gemacht

Sunset on the Golden Age
Bringt über 10 Minuten auf die Waage, ein weiteres Epos und ein Juwel. Repeat. Repeat.

RUMPLUGGED
Allein für die Akkustikversionen hat sich der Kauf gelohnt, wobei ich mich frage, ob bei Nancy die Gitarre im Solo verstimmt ist.

Auch SEHR GENIAL: Die "Thanks und Dedications" im Booklet. Ganz groß!
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am 28. September 2014
Alestorm - die unangefochtenen Könige des Piratenmetals - melden sich mit einem Hammer-Album zurück, dass sowohl altbekannte, als auch neue Elemente vereint. Neben einem höheren Hitpotenzial als der Vorgänger, überzeugt diese Veröffentlichung vor allem durch die Coverversion des Dancefloor-Hits "Hangover".
Fazit: Dieses Album ist für Alestorm Fans ein absolutes Muss. Ob es für genreneugierige Fans auch einen guten Start in die Welt des keyboard-getränkten Piratenmetal der Schotten darstellt, lässt sich nur im Selbstversuch herausfinden...Anker lichten und Schiff Ahoi für Captain Bowes und seine Crew...
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Die Schotten Alestorm sind optisch (live) gerne versifft und das machen sie auch gerne gestellt auf Promobildern, aber wenn man sich das tolle neue Albumcover der selbst ernannten Piraten-Metaller anschaut, weiß man wo (leider) Running Wild sparen. Alestorm haben das Piraten Flair von Running Wild, die manchmal nervigen Fanfaren Keyboards von Turisas und die Saufattitüde von Tankard (checkt mal den Hitsong: "Drink"). Dazu ein rollendes R mit schottischem Akzent und fertig ist eine ordentliche Piraten Metalparty bei der Puristen nur die sehr poppigen Keys stören und die nennen wir sie Plastikproduktion. Wenn man das abkann und mit etwas Folk und Seefahrerromantik klarkommt ist das Album "Sunset on the Golden Age" ein echtes Hitfeuerwerk. Ich denke da oft an eine etwas härtere Version der Nordsee-Rocker Santiano und das ist wirklich nicht böse gemeint! Bei "1741 - The Battle Of Cartagena" gibt es gar ein Intro das an alte 16 Bit Konsolen / Homecomputer erinnert und sicherlich auch einige Metalspießer aufregen wird. Mich regt (wie gesagt) nur die sterile Produktion und die etwas leisen Gitarren auf. Die Lieder sind ultraeingängig und auf Livetauglichkeit getrimmt, da passen Titel wie der Überohrwurm "Hangover" (grandiose Popsong Coverversion) natürlich sehr dazu. Am Ende gibt man mit dem Titelsong und mehr Gitarrenpower fast 12 Minuten Gas und das macht echt Laune da hier wirklich nicht gelangweilt, sonden gerifft und mit guten Chören gearbeitet. Ein kurzer Knüppelsong wie das fast schon Hardcore / Punk lastige "Wooden Leg" hätte ich auch nie erwartet.
Respekt, Alestorm - coole Scheibe für offene Metalfans und das mit dem Sound / der Produktion bekommt ihr hoffentlich auch noch hin.
Bis dahin: Party Hard!
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am 4. August 2014
Wenn ich Bands mit Alleinstellungsmerkmal aufzählen sollte, dann würde ALESTORM mit Sicherheit dazugehören. Auch auf ihrem neusten Werk Sunset On The Golden Age sind sich die Schotten treu geblieben und präsentieren Piraten-Party-Metal vom Feinsten. Dabei machen sie keine großen Experimente, die Songs sind wie immer einfach strukturiert, gehen sofort ins Ohr und man möchte sofort mitsingen. Mit dem Coversong von Hangover treffen sie meinen Geschmack nicht, was aber vielleicht auch daran liegt, dass ich den Song im Original schon nicht mag. Da berührt mich das fast schon epische Titelstück am Ende der Scheibe mehr und hier zeigen ALESTORM, dass sie mehr können als oberflächlichen Party-Metal. Insgesamt ein gutes Album, das aber noch Luft nach oben lässt.
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Trotz des neuen Albums nichts Neues im Hause Alestorm, die Schotten bleiben weiterhin ihrem Stil treu. Es gibt also auch auf dem vierten Album wieder melodischen Metal mit Thrash-Kante, keyboardlastigen Folk-Elementen und Christopher Bowes' knarziger Stimme. Eigentlich kann der Bursche ja gar nicht singen, aber im Piratenkontext passt sein Organ dann eben doch. Wieder einmal handeln die Lieder von der Seefahrt, Gelagen und diversen Schlüpfrigkeiten; also allem, was den Klischeepiraten so interessiert. Dabei sind die Songs erneut recht simpel gestrickt, und die Band klaut hier und da bei sich selbst. In "Drink" beispielsweise wird mal eben einfach die Hookline von "Keelhauled" wiederverwertet. Pluspunkte hingegen sammelt die Band auf jeden Fall mit dem gelungenen Taio-Cruz-Cover "Hangover". Insgesamt finde ich den Vorgänger "Back Through Time" stärker, aber wer Alestorm mag, wird auch mit "Sunset In The Golden Age" zufrieden sein. Wer hingegen den simplen "Party-Metal" der Schotten bisher nicht leiden konnte, wird auch an diesem Album keinen Gefallen finden.
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