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Suck It and See

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Produktinformation

  • Audio CD (14. Juni 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Domino Records (Goodtogo)
  • ASIN: B004SGYIEG
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Leicht und luftig, filmisch und doch intim kommt das vierte Arctic Monkeys-Album Suck It and See daher. Aufgenommen hat es die Band in den Sound City Studios in Los Angeles mit ihrem langjährigen Produzenten und Mitstreiter James Ford. Das Album verbreitet ein sommerliches Pop-Feeling und den typischen Feelgood-Sound kalifornischer Wintersonne und Vitamin D außerhalb der Saison, was daran liegen mag, dass der größte Teil der Stücke im Januar an der Westküste der USA aufgenommen wurde.

Passend zu seiner Pop-Ausrichtung ist Suck It and See sorgfältiger arrangiert als sein Vorgänger Humbug und steckt voller Songs, die die Irrungen und Wirrungen von Sex und Liebe mit elementarer Bildersprache, scharfsinnigen Texten und großartigen Pop-Kultur-Metaphern ausloten. Das Album steckt voller Bezüge zu älteren Rock’n’Roll-Klassikern („you look like you’ve been for breakfast at the Heartbreak Hotel“), diversen Softdrinks (Dandelion & Burdock, Postmix-Limonade) und Freizeitbeschäftigungen des 21. Jahrhunderts (Laserquest).

Arctic Monkeys sind Jamie Cook, Matt Helders, Nick O’Malley und Alex Turner. Suck It and See ist ihr viertes Album. Es besteht aus zwölf Songs, darunter eine überarbeitete Neuversion von "Piledriver Waltz" aus Turners Soundtrack zum Richard Ayoade-Film Submarine (ebenfalls bei Domino erschienen).

Arctic Monkeys
”

motor.de

Laut war gestern: Arctic Monkeys schlagen mit dem neuen Album Suck It And See" ein poppiges Kapitel ihrer Bandgeschichte auf. Was ist das nun: öde oder großartig? Die Arctic Monkeys sind zurück mit ihrem vierten Album "Suck It And See". Nachdem sich vorab schon die Gemüter ob des merkwürdigen Albumtitels und des spärlich gestalteten Covers erhitzten, liefert der Inhalt nicht weniger Diskussionsstoff. Daher ist "Suck It And See" für uns Anlass zu einer ganz subjektiven Betrachtung von zwei Seiten – PRO und KONTRA. PRO Nicht mit einer Schere in der Hand herumrennen, keine Geschäfte mit Grizzlybären eingehen, sich nicht hinsetzen, wenn Alex Turner den Stuhl weggenommen hat – die Arctic Monkeys zählen uns auf ihrem neuen Album erst einmal eine ganze Menge Dinge auf, die wir besser nicht tun sollten. „Don’t Sit Down 'Cause I’ve Moved Your Chair“ ist eine der großen Rocknummern auf ihrem neuen Album. Der fette Sound erinnert an den Vorgänger „Humbug“. Aber der Schein trügt, denn die neue Platte ist keine Weiterführung des Stoner-Rocks. Zwar hört man den damaligen Produzenten Josh Homme (Queens Of The Stone Age) im Hintergrund förmlich in die Hände klatschen, wenn die Arctic Monkeys ihre tiefen, bösen Riffs herausholen. Doch haben sich die Experimente von „Favourite Worst Nightmare“ und „Humbug“ nun in großartiges und wahrscheinlich erwachsenes Songwriting entwickelt. Klar, ihre Musik ist anders als früher, aber nicht schlechter. Der Sound von „Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not“ würde 2011 nicht mehr zur Band passen. Wer es wagt und sich nach „Suck It And See“ jenes erste Album anhört, merkt schnell die Unterschiede: Heute ist alles eingängiger, nicht mehr so frontal, mit weniger Energie und Schweiß, dafür mit mehr Zurückhaltung und Fußwippen. Alex Turners Gesang klingt nicht mehr gehetzt und vor allem „singt“ er wirklich. Damals hieß es noch „Get on your dancing shoes, you sexy little swine,“ heute eben „Put on your dancing shoes and show me what to do“ („All My Own Stunts“). Die ganzen Ecken und Kanten sind abgerundet. Und dennoch ist hier nichts glatt oder gar „überproduziert“. Arctic Monkeys – "Brick By Brick" Man könnte die zwölf Songs auf „Suck It And See“ in drei Kategorien einteilen. Da wären die ruhigen, balladenartigen Songs („She’s Thunderstorms“, „Love Is A Laserquest“), die bis auf einen nicht unbedingt hätten sein müssen. Dieser eine ist „Piledriver Waltz“ mit dem uns Turner ein neues „Mardy Bum“ geschrieben hat. Ein trauriger Bass, ein cleaner Sound und ein hallendes Gitarrensolo im Hintergrund der Chöre und die besonderen Texten („You look like you’ve been for breakfast at the Heartbreak Hotel and sat in the back booth by the pamphlets and literature on how to lose“) machen den Song zu der einen Ballade auf der Platte, die vollkommen gereicht hätte. Dann wären da noch die leichten und luftigen Stücke, wie „Black Treacle“ oder „Reckless Serenade“. Da sind die Arctic Monkeys wieder eine junge Indieband, packen Hall auf ihre Gitarren, singen in eingängigen Melodien von „topless models“, „the type of kiss where teeth collide“ und „shalalala“ (um nicht ganz so verweichlicht und un-rock’n’roll zu klingen auch mal „fucking shalalala“). Außerdem die Kracher, die die Energie und Provokation von 2006 mit dem Rock von „Humbug“ verbinden („Brick By Brick“, „Library Pictures“). Da sollte also für jeden etwas dabei sein. „Suck It And See“ hat definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient als die zwei letzten Alben. Darauf sind Songs zu finden, die typisch und gleichzeitig innovativ für die Band sind, ihre Entwicklung zeigen und die Vergangenheit trotzdem nicht verraten - und uns außerdem nützliche Tipps für die Lebensgestaltung geben. Nicht vergessen: Don’t do the Macarena in the devil’s lair! KONTRA Das Wichtigste zuerst: Arctic Monkeys wollen nicht mehr Arctic Monkeys sein. Sicher wird Frontmann Alex Turner noch immer von seinen drei Kumpanen flankiert, doch klingen die vier Jungs aus Sheffield nicht mehr wie noch zu Debützeiten, als sie mit ihrem 2006er „Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not“ einen beträchtlichen Riss in der Indie-Platten-Tektonik hinterließen. Eine phonetische Veränderung sollte nicht per se als schlecht bezeichnet werden. Dass diese lapidare Deskription dennoch nicht zu kurz greift, offenbart bereits der Anti-Opener „She’s Thunderstorm“ – klangen die Monkeys jemals derart highschool-bandig? – und wird vom nachkommenden Songdutzend bestärkt: das vierte Studioalbum „Suck It And See“ ist ein schwankender Abgesang auf ihre musikalische DNA. Mit „Brick By Brick“ entsendeten Turner & Co. vorab einen aufhorchenden Appetithappen. Zu Cream-igen Riffs und The Kinks–Hooks gesellen sich stumpfe, textliche Fauxpas wie „I wanna rock and roll“ – ein Track, der an das von Josh Homme mitproduzierte „Humbug“ erinnert. Hoffnung machte sich breit, sie würden nun mit 60er-Jahre-Vibes spielen, neue Ufer betreten, sich ausprobieren im experimentellen Komsos, denn nichts anderes verkündet ihr einfallsloser Albumtitel. Zwar ist die Mischung aus unlauten Midtempo-Nummer („Love Is A Laserquest“), überraschend pop-getränkten Tracks („Reckless Serenade“) und Indie-Blasen wie „Library Pictures“ keineswegs schlecht. Im Gemischtwaren-Laden tönt es nicht mehr nur mit einer Lautstärke. Es muss nicht immer diese Mitten-In-Die-Fresse-Attitüde sein, auch Besonnenheit gehört anno 2011 zu den arktischen Affen. Arctic Monkeys – "Don't Sit Down 'Cause I've Moved Your Chair" Doch mit dieser braven, Adoleszenz vorgaukelnden Innovationsscheu klopfen die Jungs nicht einmal an die falsche Tür. Eingängigkeit schimpft sich das heute. Glatt ist die Platte dennoch nicht, nur beliebig im Angebot. Mal in der Komfortzone, mal auf den Bühnen, die ihnen einst den Ruhm bescherten, zeigen die Briten nur selten Zähne. Dabei bricht sich eine nicht allzu neue, jedoch nun auch musikalisch unterstützte, Tendenz im Duktus des Turner’schen Schaffens Bahn: Wenn er beim Titeltrack tatsächlich seichte Gesangskünste präsentiert, mag die monotone Klanglandschaft es noch gewitzt kaschieren, doch mit Zeilen wie “That’s not a skirt, girl / that’s a sawn-off shotgun and I can only hope you’ve got it aimed at me“ sind Anleihen zum Schweine-Rock nicht zu verhehlen. Dass sich dazu gleich eine Vielzahl an Liebeslieder mogelt, macht die Platte noch kurioser. Hier und dort besinnen sich die Herren auf ihre britischen Wurzeln („The Hellcat Spangled Shalalala“ oder „Piledriver Waltz“), doch imitieren sie, mehr oder weniger gekonnt, klassischen US-Rock. Dass hier Äpfel mit Birnen gleichgesetzt werden, zeigt „Don't Sit Down 'Cause I've Moved Your Chair“. Die Single will mit hard-rockigen Riffs ein bisschen auf böse machen, doch wenn Turners Stimme im jugendlichen Timbre dazustößt, sollte auch der letzte Anhänger merken, dass dieses Gewand eher ein wenig künstlich daherkommt. „Suck It And See“ ist beileibe kein schlechtes Album, nur fordert es nichts ein. Es ist ganz und gar kurzweilig: für den Moment nicht störend, doch wenn’s vorbei ist, vermisst man eben nichts.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
"Probier's aus!" so wird der Albumtitel zumindest in Großbritannien übersetzt.
Und tatsächlich sollte man den neuen Arctic Monkeys Album mehr als einen Durchlauf gönnen.
Wiederholt schlagen die Monkeys eine neue Richtung ein. Diesmal ist ihnen eine Platte voller sommerlicher und poppiger Songs gelungen. Die Texte sind wie immer mit einer Prise Humor versehen und bei einigen Songs spürt man gradezu das Flimmern der Hitze.

She's Thunderstorms 4/5
Der Opener ist auch diesmal wieder etwas ruhiger geworden. Der Refrain ist relativ einfallslos, dennoch ein Stück mit vielen interessanten Elementen.

Black Treacle 5/5
Ein würdiger Nachfolger von Mardy Bum und Fluorescent Adolescent. Ich sehe schon die Konzertbesucher in 5 Jahren, die nach diesem Song verlangen werden. Ein Refrain der sofort ins Ohr geht.

Brick By Brick 5/5
Für mich unverständlich, wie dieser Song gehasst wird. Ja es stimmt, lyrisch hat er nicht viel zu bieten. Aber nicht jedes Lied muss Metaphern zum Interpretiern enthalten. Dreimal hintereinander "I wanna rock'n'roll" und schon in der ersten Minute ein Gitarrensolo? Ja, Bitte!!!

The Hellcat Spangled Shalala 4/5
Dieses Lied hat bisher wohl das positivste Echo erhalten. Meiner Meinung nach ist der Refrain mit seinen shalalalas etwas belanglos. Ich finde, das hätte man lieber als Fade out nutzen sollen, Zeilen wie "Home sweet home, home sweet home, home sweet booby-trap" machen das aber wieder wett.

Don't Sit Down 'Cause I've Moved Your Chair 5/5
Typisch Arctic Monkeys: Die Musik ist heavy, während im Text von Grizzly Bären, Shellsuits und Kung Fu auf Rollerskates gesungen wird.

Library Pictures 5/5
Nettles 2.0.
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Format: Vinyl Verifizierter Kauf
Also mit der vierten Platte der Monkeys tue ich mich ja etwas schwer. Wirklich schlecht kann man sie nun wirklich nicht nennen. Aber überzeugen tut sie mich leider auch nicht. Ich merke so etwas für mich immer am besten, wenn ich einfach nicht durch die Musik mitgenommen werde, mir ein Titel lang und länger vorkommt... wie bei den letzten 3 Titeln der LP. Den "Piledriver Waltz" finde ich dazu in Alex Turners Solo Version einfach gelungener. Die ersten zwei Stücke sind okay, aber nicht irre. Gut, bei "Black Tracle" wird es mit dem Gitarrensolo dann richtig toll, "Brick by Brick" wirkt auf mich fast schon etwas bemüht, Nummer 4 , mhhh, "schallalalaa" wirkt auch etwas hölzern..., die Titel 5-8 überzeugen mich dann am meisten.

Im Vergleich zu dem meisten anderen ist es immer noch ein tolles Album, von ihren 4 Platten für mich aber die - mit Abstand - schwächste. Und die einzige der Vier bei der ich das Gefühl habe sie wissen nicht so ganz genau was sie wollen. Sie ist weder so schnell, knackig und frech wie die ersten beiden, noch (im sehr positiven Sinne) so sperrig und etwas eckig wie "Humbug". Dennoch müsste ich immer noch mindestens 4 Punkte geben, da mir kaum etwas aktuelles besser gefällt. In der Arctic Monkeys internen Skala sind es aber nur 3 Punkte. Ich bitte diese Wertung etwas edukatorisch und als `Ansporn' zu betrachten... .
Kommentar 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Audio CD
Endlich ein neues Album! Die Arctic Monkeys machen einen Schritt in eine andere Richtung, der Original-Sound ist zwar noch da, aber es hat sich doch am Stil einiges geändert.

Im direkten Vergleich zum Erstlingswerk "Whatever people say..." muss man sagen, dass weniger gerockt wird, alles klingt etwas zahmer, chilliger, aber gefällt deswegen nicht weniger! Vielleicht hätte ich mir die eine oder andere rockigere Nummer gewünscht, aber wenn ich die hören will, kann ich auch ebenso eins der älteren Alben einlegen... hier wird einem dafür Anderes geboten: Schöne, eingängige Melodien, interessante Lyrics und, wie bereits in anderen Rezensionen erwähnt, sommerliche Klänge.

Die CD läuft bei mir seit einer Woche non-stop und ich bin ihrer noch lange nicht müde. Einige Lieder haben sich mir erst nach und nach eröffnet, wie z.B. Don't sit down cause I moved your chair oder der Piledriver Waltz. Meine Lieblingsnummern sind jedoch...

- Black Treacle: Der Refrain macht einem sofort gute Laune, ist ein bisschen Retro-Sound und gewohnt stark mit E-Gitarren unterlegt.

- That's where you're wrong: Schon das Intro packt einem beim Kragen. Schöne, eingängige Melodie, wie Alex Turner uns ins Ohr flüstert... So macht Musik Spaß!

- Suck it and see: Ebenfalls eins der stärksten Lieder auf dem Album. Auch ein bisschen Retro-Sound, gefällt mir einfach supergut. Wie die Horror-Movie-Shoes aussehen, muss ich mir noch überlegen ;)

Ich kann die CD einfach uneingeschränkt weiterempfehlen, es gibt kein Lied, das ich weiterdrücken würde!
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Format: Audio CD
Rückblende.
Wer erinnert sich nicht an das Erscheinen des letzten Albums 'Humbug'? Ein lautes und zugleich langgezogenes 'Oh' ging durch die Musikpresse. Aus den tanzbaren Indie-Klängen entwickelte sich ein deutlich gereifter Rocksound mit durchschlagenden Drums und feinen Gitarrensoli, auf hohem musikalischen Niveau. Von vielen Fans verschmäht von den Kritikern zu Recht gefeiert.

Suck it and See setzt dort an, wo Humbug endet, aber lässt auch Platz für die altgewohnte Indie-Sause.
Während die ersten beiden Songs der Platte noch mit eher zurückgefahrenem Geschwindigkeitsregler fahren, wird spätestens ab 'Don't Sit Down Cause I've Moved Your Chair', der Vorschlaghammer ausgepackt. Polternde und gleichzeitig psychedelisch wirkende Gitarrenparts in Kombination mit explosivem Schlagzeugeinsatz. Höhepunkt der Platte stellt der Song 'All My Own Stunts' dar, der sich als idealer Vermittler zwischen altem und neuem Stil gibt.
Der zweite Teil des Albums kommt wesentlich ruhiger, aber dennoch definitv rockig daher, wenn auch die Indiewurzeln hier deutlich mehr zu Tage treten.
Abgerundet wird 'Suck it and See' durch den gleichnamigen Song und 'Thats Where You're Wrong', welche mit ihrem fröhlichen und leicht popigerem Stil die Platte gebührend abschliessen.

Fazit:

Erst nach mehreren Durchgängen entfaltet sich die wahre Kraft dieser LP. Fans der Monkeys, die nur mit den ersten beiden Platten ihren Spass hatten, werden auch diesmal höchstwahrscheinlich nicht glücklich werden. All diejenigen, die sich auf die Entwicklung der Jungs aus Sheffield eingelassen haben, erleben eine vielseitige und musikalisch wertvolle Scheibe, die garantiert über längerem Zeitraum auf dem Plattenteller rotieren wird.

Vinyl-Version Details:

- 180g Vinyl
- MP3 Download Code
- Klappcover
- Lyrics
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