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Sucht nach Leben: Geschichten von unterwegs Taschenbuch – 2. August 2010

4.3 von 5 Sternen 72 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein Weltentdeckungsbuch. (Deutschlandradio)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andreas Altmann war Dressman, Schauspieler am Residenztheater München und am Schauspielhaus Wien, Jura- und Psychologiestudent, Gärtner, Taxifahrer, Privatchauffeur, Spüler, Kellner, Anlageberater, Straßenarbeiter. Er lebt heute als Auslandsreporter und Reiseschriftsteller in Paris. Unter anderem ist er ohne Geld von Berlin nach Paris gelaufen ("34 Tage/33Nächte"), durch Indien ("Notbremse nicht zu früh ziehen") und durch Südostasien ("Der Preis der Leichtigkeit") gereist. Zudem hat er Storys aus der weiten wilden Welt unter dem Titel "Getrieben" vorgelegt. Er war unterwegs in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile ("Reise durch einen einsamen Kontinent"). Andreas Altmann wurde mit dem 'Egon-Erwin-Kisch-Preis', dem 'Weltentdecker-Preis' und dem 'Seume-Literatur-Preis' ausgezeichnet. www.andreas-altmann.com


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
ich hatte mich auf ein Buch voller Inspirationen und Fernweh auslösend gefreut.
Leider erhielt ich eine völlig konfus aneinandergereihte Abfolge von selbstgefälligen und belehrenden Eindrücken.
Der Autor urteilt über fernsehschauende oder träge in der Eckkneipe hockende Menschen, während er "das wahre" Leben bei Fußmärschen oder einem indischen Masseur findet.
Auch vermeindlich weniger talentierte Schreiber werden mit gnadenlosen Sarkasmus bedacht.
Bei einem so weitgereisten Mann hätte ich wirklich mehr Toleranz und Weitblick erwartet.
Zweifellos werden einige interessante Begegnungen beschrieben, aber eben ohne erkennbaren Zusammenhang und oftmals viel zu kurz, so dass der Eindruck entsteht, Herr Altmann wollte vor Allem damit angeben, wo er schon überall gewesen ist....
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die Sucht nach Leben von der der Autor schreibt, ist in jedem seiner Geschichten spürbar. Der Autor setzt sich sehr kritisch mit den Gegebenheiten in den besuchten Ländern auseinander. Er verwendet eine eher einfache Sprache, die sich dem manchmal sehr traurigen und vulgären Inhalt seiner Erlebnisse im Untergrund anpasst. Mit diesen teilweise äußerst harten und unzweideutigen Beschreibungen sozialer Abgründe und deren Praktiken, gibt das Buch die Chance auf eine völlig andere Sicht auf die Welt. Neben dem, seiner Meinung nach, engstirnigen und kurzsichtigen Denken der meisten Menschen, ist die persönliche Einstellung des Autors zu Religionen und zum Glauben im Allgemeinen immer wieder Thema des Buches. Man kann viel über das Anderssein lernen.
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Von Frank am 25. September 2011
Format: Taschenbuch
Das Buch besteht aus einer Sammlung kurzer Texte (im Schnitt jeweils 2-3 Seiten lang) zu allen möglichen Themen. Darunter sind einzelne Erlebnisse von seinen Reisen, aber auch allgemeine Gedanken zum Leben. Ein bisschen wirkte das Buch auf mich wie eine Resteverwertung, in der einfach viele kleine Gedanken-Schnipsel und Fundstücke zu einem Buch zusammengestellt wurden. Eine besondere Struktur konnte ich im Buch nicht erkennen.
Einige dieser kurzen Texte fand ich wirklich gut und interessant, einiges regte zum Nachdenken an. Manche Texte wirken dagegen einfach nur arrogant gegenüber allen, die ein "bürgerliches" Leben führen, was auch Sicht des Autors offensichtlich reine Zeitverschwendung ist.
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Format: Taschenbuch
steht auf der Rückseite des Buches. Eigentlich gibt es dem nichts mehr hinzuzufügen. Vielleicht noch eins: Die Kurzgeschichten machen süchtig. Nach Leben, nach Wissen, nach Menschen, nach Reisen und neuen Erfahrungen. Andreas Altmann spornt an, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und sich auf Begegnungen einzulassen, anstelle sie zu verhindern. Er begegnet den "crazy people" mit einem liebevollen Blick und den Langweilern und Stubenhockern dieser Welt mit einem verbalen Arschtritt, um sie aus ihrem Phlegma herauszuschütteln. AA blättert ein ganzes Kaleidoskop an unterschiedlichen Reportagen auf. Manche Geschichten mag man gar nicht loslassen, zu kurz erscheinen sie. Aber genau das macht ja auch ihren Reiz aus. Bedenkenswert "Multikulti", oder "Von der Unerträglichkeit der Stille". "Zwei einsame Frauen" diese Gesichte berichtet über den Irrsinn der Säureattacken auf Frauen in Bangladesh. Bisweilen mit der spitzen Feder geschrieben, oder voller Herzblut und Sehnsucht "Ah, Kazuki" dahinschmelzend. Nach "Das Crackhouse" ist man froh, dass der Autor überlebt hat. Dieses Buch ist so unglaublich abwechslungsreich, spannend und bereichernd. Bravo! Kaufempfehlung!
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Format: Gebundene Ausgabe
Der Autor plaudert in seinem neuen Werk aus seinem vollen "Lebensfass". Seine überschäumenden Gedanken entzünden in unserem Lesehirn ein regelrechtes Feuerwerk und der Wort-Akrobat lässt alle Spiegelneuronen auf Hochtouren laufen. Am liebsten würden wir alles stehen und liegen lassen und hinaus in die weite Welt ziehen ... Dieses Mal erleben wir den Autor nicht im gewohnten Reisemarathon, sondern Altmann nimmt uns mit in verborgene Winkel. Die Schauplätze sind Parkplätze, Taxis, Hinterhöfe, Bordelle ... Wir erfahren etwas über die Philosophie des Reisens, über das Staunen, über die Neugier. Es ist eine Hymne an die Freude des Lebens, ein Minnelied des tiefen Einlassens auf den Augenblick.
Die Kurzgeschichten beschreiben auch ganz persönliche Ereignisse wie "das Ende eines Fernsehers", "Vom Heiligen Stuhl", "Dem guten Lektor" ... Besonders gelungen ist der Schussakkord, wo der Autor unverhofft zum "Heiligen der Südsee" wird .. Man kann gar nicht anders als hier immer weiter ... weiter .. weiterlesen ... Macht süchtig!!!!
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich bin selbst im Leben recht viel gereist. Die Geschichten in dem Buch stellen eher das extreme, nicht mehr das normale Leben in den bereisten Ländern dar. Die Perspektive ist recht häufig ganz unten oder ganz oben. Natürlich sind sie (dadurch?) interessant(er), das Bild von dem einen oder anderen Land kann dadurch schon recht verzerrt ausfallen. Herr Altmann schient zumindest zum Teil solche Begegnungen gezielt zu suchen.
Auch wenn es mit Gefahren "nur" überfallen zu werden oder inhaftiert zu werden verbunden ist. Das zeugt vom (falschen) Mut beim reisen? Bisher viel Glück gehabt. Der Knast eines Entwicklungslandes bietet sicher noch mehr Schreibstoff für weitere spannende Bücher - wenn man es denn überlebt...
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