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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 14. Oktober 2016
Was ist passiert? Fred (Christopher Lambert) saust durch die Pariser Metro mit gelber Spülbürstenfrisur und gelegentlich verschleiertem Blick der dann halb geschlosenen Augen. Er hat die Millionärs-GattinGattin Héléna (Isabelle Adjani) gesehen, ihr beim Ausladen der Einkäufe geholfen und ist zu einem Empfang bei ihrem evtl.kriminellen Gatten eingeladen worden Aus Dankbarkeit hat er einen Tresor hochgejagt und befindet sich jetzt im Besitz von Dokumenten, die der Bemopste unbedingt wiederzuhaben geneigt ist. Also werden dessen Schergen losgeschickt, um die Papiere wiederzubekommen.

Auftritt Héléna: Beine schreiten eine Treppe hinunter, und diese gehören der Schönen in einem vorne hochgerafften phantastischen Kleid , und da haben wir sie in all ihrer atemberaubenden Schönheit, perfekt geformtes glatte Gesicht und Schmollmund. Aber natürlich findet kein Austausch statt, und so reisen wir mit verschiedenen Gestalten durch deren Heim, die Stadt unter der Stadt Paris mit U-Bahn-Tunneln und etlichen Nebengängen, -Leitungen, Schächten und Räumen, in denen sich selbst die Polizei nicht ganz auskennt, wie Kommissar Gesberg (Michel Galabru) bemerkt.

Für einen Skater (Jean-Hugues Anglade) ist der Untergrund auch sein Arbeitsplatz: er verdient seine Brioches durch Handtaschenraub, im Schnitt 11 mal die Woche, wie ein Mitarbeiter des Kommissars feststellt, ein Statistiker, wie der Chef trocken bemerkt.Seit 8 Monaten treibt er sein Unwesen und kann nicht gefasst werden, da er als einzige Person im ganzen Film unauffällig mit seinen Rollschuhen mit Nachtlicht durch die Gänge saust.

Nützlich ist natürlich auch ein farbiger Anaboliker, der ohne Schlüssel Handschellen knackt, ein Blumenverkäufer, mit dem Fred
noch ein Ding dreht, Jean Réno (leider ohne Begleitung der bezaubernden kleinen Natalie Portman ,das kriegen wir ja erst 5 Jahre später, 1990) mit seinen Drumsticks und noch direime -pardon- diverse Musiker, mit denen am Ende ein Konzert zu sehen ist, schön rockig, nicht punkig.

Bei diesem Kulturgroßereignis, für das Fred extra mit Geld und Knarre das klassische Orchester wegkomplimentiert hat, legt der Polizeichef-Adlatus mit zittriger Hand zögernd auf Fred an, und es ist zu befürchten, dass etwas dazwischen kommt, aber nein - Fred haucht sein Leben aus, endlich bekommt er von Héléna mit tränenüberstomtem Gesichtchen sein Küsschen, und dann ist dieses 100 minütige - ja was denn nur??? - aus.

Die Handlung ist völlig unsinnig und auch nicht so wichtig. Man mag den Film als Thrillerparodie im zum Teil grellfarbigem Neo-Noir-Stil der 80er Jahre bezeichnen, sich orientierend an Miami Vice, wie manch Kritiker meint. Vielleicht bin ich , 1985 31 Jahre jung, nicht der Jahrgang, der an die Zeit solch glückselige Reminiszenzen hat. Für Luc Besson soll er der Durchbruch gewesen sein, für mich war das eher "Léon, der Profi" mit Jean Réno und Nathalie Portman.

Hier sehe ich nur einen Film mit zugegeben tolle Spielort und zum Teil beeindruckenden Bildern, in dem diese Selbstzweck sind, die Handlung erscheint völlig nebensächlich und darf deshalb auch völlig albern sein, wie der Skater, der auch jetzt wiederholt den Hohlpfosten von Verfolgern durch die Lappen geht.

Ich sah in dem Film nicht eine Identifikationsfigur, herrlich noch am ehesten der Kommissar Gesberg, der von lauter Clowns umgeben ist und auch im Alleingang den Skater fasst. Isabelle Adjani auch mit "Iro" ein Hingucker, die einer ätzenden Dame auf einem Essen mit Gatten und "Geschäfts"-Freunden die Meinung geigt, sie solle doch mal jemand anderen anöden, und auch sie darf als optiches Glanzstück sich im "Subway" tummeln. Ansonsten sah ich nur in die USA schielendes stylisches, trendy oder wie sonst man das heutzutage nennt Blendwerk, schon der Titel "Subway" spricht da Bände, wo doch die Franzosen im Gegensatz zu uns sonst nicht bereit sind, ihre Sprache von Anglizismen derart usurpieren zu lassen.

Hier muss ich tatsächlich einmal der Bewertung von Amazon.de unter dem Artikel rechtgeben: "Der Film erinnert an die kühle Oberflächlichkeit der TV Serie >Miami Vice< ..... . Dabei mangelt es Besson bei aller New Wave Ästhetik an Inhalt und letztlich an Seele. .....schön anzusehen, ....... aber es hinterlässt auch ein Gefühl deer Leere. "

So ist es, eine schillernde Seifenblase, die zerplatzt und nichts zurücklässt, gesehen, abgehakt und vergessen. Lieber "Léon, der Profi", ein Film, dem man sich auch nach 25 Jahren wiederholt gerne ansieht.

Doc Halliday
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am 28. März 2004
Ein unglaublicher Film. Dies ist der einzige Film den ich jedesmal wenn ich ihn mir anschaue noch besser finde und der mich jedesmal aufs neue emotional berührt. Wunderschön, romantisch, nachdenklich, gniela gespielt von allen Protagonisten.
Der Film hat keinen Anfang und kein Ende sondern beginnt irgendwo in der Mitte einer Geschichte und blendet vor dem Ende der Story auch wieder aus. Der Rest bleibt dem Zuschauer überlassen.
Zugegeben man sollte einen gewissen Faible für die 80er Jahre haben oder zumindest für die Atmosphäre der damaligen Zeit, sonst wird man bei vielen Szenen eher peinlich berührt kopfschüttelnd wegschauen, anstatt den Film einfach als ein Werk der damaligen Zeit zu nehmen mit all ihren Pros und Contras.
Was die Aussage des Films betrifft kann man ihn gut und gerne mit dem Film Fight Club vergleichen. Auch hier sind die Charaktere reicher, je weniger sie besitzen. Je mehr sie loslassen desto glücklicher sind sie.
Ein Film den ich jederzeit jedem empfehlen kann. Er wird nicht jedem gefallen aber jeder sollte ihn schonmal gesehen haben.
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am 24. August 2015
Fred wurde von Helena (Isabelle Adjani) zu einer Party eingeladen und hat dort einen Tresor gesprengt. Mit brisanten Unterlagen flüchtet er in die Pariser Metro, dabei fährt er Helenas Auto zu Schrott. Fred will nun Geld für die Papiere erpressen und Helena noch mal sehen, er begehrt sie nämlich. Außerdem will er eine Band managen und auftreten lassen.

Es ist ein französischer Film aus den 80er Jahren, die Handlung spielt zum großen Teil unterirdisch, eben in der Pariser Metro. Es ist eine gelungene Mischung aus Komik und Spannung, es gibt viele skurrile Figuren, z. B. den Blumenverkäufer, den Rollschuhläufer, den Schlagzeuger oder Kommissar Gesberg.

Die Geschichte ist nach all den Jahren immer noch lebendig, eine rasante Fahrt, bei der man dabei sein möchte. Die Figuren bleiben lange in Erinnerung. Das Ende ist doppeldeutig, denn man weiß nicht, was aus Fred wird. Kann er das überstehen? Obwohl das Ende doppeldeutig ist, empfand ich es ein wenig als enttäuschend. Was nämlich zuvor passiert, ist ein Feuerwerk der Erzählkunst und weckt sehr große Erwartungen. Und das Ende kann diesen Erwartungen nicht ganz gerecht werden.
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am 26. September 2015
Schön, diesen 80er-Underground-Film mal wieder zu sehen. Ein Luc Besson-Klassiker mittlerweile, der damals im Kino eher ein Flop war, aber für Freunde des schrägen Films echt gute Unterhaltung ist. Die Musik ist teils echt 80er, witzig ist aber auch, das Eric Serra, der für Luc Besson heute noch Filmmusik macht, im Film selbst mitspielt.
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TOP 500 REZENSENTam 10. September 2009
...prägte dieser zweite Film von Luc Besson wohl ganz entscheidend mit. Für die, die damals aufwuchsen, ist Subway sowieso schon ein Klassiker, was aber gern unterschlagen wird, ist der Witz, der trockene Humor, mit dem Besson diese Liebesgeschichte erzählt.

Es sind die kurzen Dialoge und die Details, die diesen Streifen so sehenswert machen. Wenn bspw. Lambert Adjani fragt, warum er Sie zu dem Empfang eingeladen hat, auf dem er dann den Safe der Dame sprengt, und eine Mappe mit wichtigen Akten, wegen eines Kinderfotos von ihre entwedet, und sie daraufhin antwortet: ,ich weiss nicht, ich fand' sie irgendwie...' und er darauf: ,ach - und jetzt nicht mehr?' Sowas gibt es nur in französischen Filmen.

Die Bildsprache, die Aufnahmen in der Pariser Metro, sind nicht nur stimmungsvoll, sie geben auch das langsame Tempo vor mit dem die Geschichte erzählt wird; wer also auf rasante Actionfilme, oder elendslange Dialoge abfährt, für den ist dieser Film sicherlich nicht geeignet. Wenn man sich aber auf dieses Tempo einlässt, dann ist das ein äußerst kurzweiliger, witziger Film, in der man die damalige creme de la creme der französischen Schauspieler bewundern kann.

Michel Galabru als U-Bahn Kommissar hat unbezahlbare Pointen, Jean Reno als wortkarger drummer der Band die Lambert managen will beigeistert mit seiner Phlegmatik, Richard Bohringer als Klamotten-trödelnder, mobiler Blumenverkäufer bespitztelt und eine Isabelle Adjani, die wohl nie schöner war als hier, mimt ganz großartig das verwöhnte, sich nach echter Liebe sehnende Luxusweibchen. Achja, und da gibt es auch noch den von Jean Bouise gespielten Stationsvorsteher, der einem wirklich Lachtränen in die Augen treiben kann.

Der Soundtrack von Eric Serra zählt sowieso zum besten was in den 80ern für einen Film komponiert wurde; nur schade, dass diese Neuedition nur mit DTS und DD 5.1 ausgestattet wurde, was es Nichtbesitzer einer Dolby Surround Anlage schwer macht, diesen Film ungetrübt geniessen zu können.

Trotzdem: schön, dass diese Perle einer Komödie endlich wieder erhältlich ist.
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am 6. August 2016
einer der wenigen filme, die ich mir 2 mal oder noch öfter ansehen werde. bindet den zuschauer durch rasante szenen, gute darsteller und die story an den bildschirm.
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am 20. Januar 2016
und wieder mal ärgere ich mich darüber, dass hier eine Mindestanzahl an Wörtern verlangt wird, was ja an sich schon völlig widersinnig ist!
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am 13. Oktober 2001
Liebe ist wohl eines der schönsten Gefühle, deren Menschen fähig sind. Liebe ist auch ein Extrem, und was für den einen als glühendes Objekt der (Liebes-)Begierde gilt, kann für den anderen schlimmstenfalls abstossend wirken.
Ich habe mich sofort in diesen Film verliebt: in seinen oberflächlich betrachtet kühlen, zuweilen hell erstrahlenden, zuweilen dunkel glänzenden Mantel, der allerdings niemals ganz die auch inhaltlich immer wieder durchscheinende Leidenschaft verbergen kann und will. Vielleicht liegt darin gerade der Reiz für manche Menschen wie mich: in einer Zeit der Genauigkeit, der nüchternen Sachlichkeit, der allseits gähnenden Offenheit finde ich hier, in dieser abseits gelegenen Sub-Welt, ein kleines Geheimnis, offenbart in einem Hauch Romantik, einer Andeutung von Leidenschaft, einer Spur Idealismus.
Vielleicht liegt der Reiz dieses Filmes darin, das Angedeutete, Unausgesprochene mit der eigenen Fantasie ausfüllen zu dürfen, mit den eigenen Gedanken weiterzuspinnen, die offenen Fluchten zu nutzen, um sie mit eigenen Sehnsüchten und Träumen zu füllen - oder sich einfach darin treiben zu lassen.
Wie auch immer - wahre Liebe lässt sich nicht zähmen und nicht steuern; daher kann ich diesen Film nur wärmstens ans Herz legen aber niemals zwingend verordnen...
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am 26. Juli 2010
Der Film lässt sich in keine Schublade zwängen. Es ist ein Liebeskrimi und ein Märchen der ganz anderen Art. Es endet im Chaos, begleitet von beswingter, leichter Musik. Und gerade da passiert's! Die Tragik schlägt voll zu. Aber auch die wird wiederum etwas relativiert. Christopher Lambert beherrscht die Szene nicht nur mit seinem unverkennbaren Highlander-Blick. Eine renommierte Riege von prominenten Darstellern steht ihm zur Seite und entführt uns in eine Welt im Untergrund von Paris. Die Dialoge nehmen ungewöhnliche Wendungen und das Polizeiaufgebot sorgt wie so oft für die ungewollte Komik. Aber das Auffallendste ist der Stil: Lichteffekte und die gestylte Beleuchtung schaffen die besondere Atmosphäre dieser Unterwelt, die sich als ein eigenständiger Kosmos darstellt. Hier ist immer Nacht, neonerleuchtete Nacht. Aber es ist auch der Tag da unten. Isabelle Adjanis Outfit ist umwerfend und ihre Gesellschaftskritik entwaffnend frech.
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NR. 1 HALL OF FAMEam 15. Februar 2003
Lange vor dem oppulentem Schlachtenopus "Jean d'Arc" und dem Science Fiction-Spektakel "Das fünfte Element" schuf Luc Besson in seiner Heimat Frankreich einige bemerkenswerte Filme. "Dernier combat" wird hierzulande nur Insidern ein Begriff sein, "Le grande bleu" und "Nikita" schon eher (letzterer ein paar Jahre darauf in hollywood'scher Manier als "Codename: Nina" verhunzt) oder eben im hier vorliegenden Beispiel: "Subway".
Ein flott inszenierter und sehr gestylter Thriller, vorwiedend angesiedelt in den Schächten und Tunneln der Pariser Metro, in welchem sich allsbaldigst ein Sammelsurium voll schräger und kurioser Typen wiederfinden, allen voran ein damals noch recht junger Jean Reno. Christopher Lambert spielt der Verführer, der nicht ganz legal in den Besitz ziemlich streng geheimer Dokumente gelangt, und schon bald ist nicht nur Polizei hinter ihm her, doch da ist noch jemand, eine faszinierende Frau... . Der Film beweist, daß nach wie vor gute und gutgemachte Filme aus Frankreich kommen, leider werden sie in punkto kommerziellem Erfolg meist unter ihrem Wert geschlagen. Und so ist auch "Subway" ein Geheimtipp abseits des Mainstreams.
Ärgerlich ist, daß man bei der englichen Fassung die Untertitel nicht ausblenden kann, unverständlich ist auch, daß kein ordentliches "Making Of" oder zumindest ein paar informative Interviews auf die DVD gepackt wurden, zumindest in den französischen Realeses der "Luc Besson Collection" sind diese zu finden.
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