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am 15. April 2017
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ein Klassiker - kein Kitsch ! Und empfehle kann ich es allen Leseratten, die nachts nicht schlafen können.
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am 24. Mai 2017
Yorkshire, England. Wir sind im Jahr 1801. Mr. Lockwood, der neue Pächter des Herrenhauses Thrushcross Grange, macht seinen Antrittsbesuch auf dem einsamen Gutshof Wuthering Heights (übersetzt als „Sturmhöhe“). Doch weder der mürrische Verpächter „Heathcliff“, noch der verdrießliche Diener Joseph bereiten ihm einen freundlichen Empfang. Ganz zu schweigen von den zähnefletschenden Hunden, deren schnappenden Mäulern er nur knapp entgeht. Beim zweiten Besuch, lernt er die schnippische und arrogant erscheinende Catherine Heathcliff kennen und den eigenartigen Hareton Earnshaw, zwei weitere, junge Hausbewohner. Vor allem aber macht er in der Nacht – ein Schneesturm zwingt ihn zur Übernachtung auf Wuthering Heights – die Bekanntschaft mit dem Geist der verstorbenen Catherine Linton, die ihm in einem Alptraum erscheint. Aufgewühlt von seinen Erfahrungen, der alptraumhaften Erscheinung von Catherine Linton und der seltsamen Reaktion von Heathcliff („,Komm doch, Cathy. Ach komm – nur einmal wieder!‘“), lassen ihn seine neuen Eindrücke nicht mehr los und er bittet Nelly Dean (Ellen) ihm mehr von Heathcliff und den anderen Personen zu erzählen, die er kennengelernt hat.

Über den Erzählungen von Ellen entspinnt sich schließlich die ganze Familiengeschichte der Earnshaws und Lintons, die über die Hochzeit von Catherine und Edgar miteinander auf tragische Weise verbunden sind. Die Zeitspanne der Handlung reicht von der Geburt Hindley Earnshaws, im Jahr 1757, bis in das Jahr 1802 und erzählt die Ereignisse der Familien über drei Generationen hinweg.

Im Mittelpunkt des Romans steht die verhängnisvolle Dreiecksgeschichte zwischen Heathcliff – einem Findelkind, das Mr. Earnshaw, der Vater von Hindley und Catherine Earnshaw (der späteren Mrs. Linton), von einer Reise aus Liverpool mit nach Hause bringt –, Catherine Earnshaw und Edgar Linton.

Catherine und Heathcliff sind von ähnlichem Charakter und fühlen sich zueinander hingezogen. Dies wird noch verstärkt durch die Repressionen, die ihr älterer Bruder (bzw. Stiefbruder) Hindley auf die beiden ausübt. Doch in einer Schlüsselszene des Buches beichtet Catherine der Haushälterin Nelly, dass es für sie ein „Abstieg“ wäre, wenn sie sich für Heathcliff entscheiden würde. Danach nimmt die Tragödie ihren Lauf.
Emily Brontës Roman „Sturmhöhe“ entfesselt von Anfang an einen regelrechten Sturm dunkler Leidenschaften. Hier brodelt es nur so von Liebe, Hass, Gewalt und Vergeltung. Die Handlung ist schlüssig, genau komponiert und spannend geschrieben. Die Charaktere aller Protagonisten sind scharf gezeichnet. Wobei besonders Heathcliff – der Name heißt übersetzt Heideklippe oder Heidefels – herausragt. Dieser düstere Held, der während des gesamten Romans stets präsent ist (selbst in seiner Abwesenheit), verkörpert mit seiner rasenden Leidenschaft, Eifersucht und Rache geradezu den Archetypus eines negativen (Byronschen) Helden, der nicht für irgendein übergeordnetes, idealistischen Ziel kämpft, sondern für seine eigene Sache. Ihm ist (fast) jedes Mittel recht, um an sein Ziel zu gelangen.

Die vorliegende Ausgabe des Carl Hanser Verlages besticht als Dünndruckausgabe, in schönes Leinen gebunden, mit zwei Lesebändchen, einem ausführlichen, aber nicht ausufernden Anmerkungs-Apparat sowie einem hervorragenden Nachwort und einer Übersetzung, die den Originalton Brontës zum Ziel hat – also die harte Sprache der Autorin nicht beschönigt!

Der Roman „Wuthering Heights“ (Originaltitel) von Emily Brontë kommt für mich nicht nur wie ein Sturm daher, sondern wie ein Orkan! Ein großartiges Buch über Liebe, Eifersucht und Rache!
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am 8. April 2017
Schlüter did it again: Vor Jahren war es Marlowe, dem er ein sprachliches Update verpassen zu müssen glaubte ("Schalt mal den Laptop aus Faust" - Dude, what the heck??? Dienen, sollst Du, Übersetzer, und nicht den Text durch dümmliche Einfälle verhunzen. Marlowe war der Legende nach ein handfester Mann, er hätte wohl gegen Maulschellen als handfeste Form der Übersetzungskritik keine Einwände gehabt) nun Emily Brontë. Der Mann kann eigentlich übersetzen, mir ist schleierhaft, warum er immer wieder die Zügel schießen lässt und so daneben greift - und warum ihm kein Lektor in die Hände fällt oder auf Korrektur beharrt (nun, das weiß sehr gut, wer die moderen Verlagswirklichkeit kennt). Josephs Dialekt in ein artifizielles ni Boarisch, ni Österreichisch umzudengeln (in den Hochmooren von Yorkshire, da hammsas so g'red't, nu freilich!), darauf muss man erst einmal kommen. Das versaut echt alle Schönheiten, die es zugegebenermaßen immer wieder in der Übersetzung zu entdecken gibt. Aber der Pakt zwischen Autor und Leser wird durch Schlüters Originalitätssucht immer wieder durchkreuzt. - 3 Sterne für die schöne Ausgabe, die Hanser Wuthering Heights spendiert hat. Aber die Übersetzungen sollten sich die Damen und Herren Lektoren in München genauer anschauen.
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Wenn eine Welt im ewig Gleichen zu erstarren, wenn eine Gesellschaft - hier eine kleine Dorfgemeinschaft - in ihrem Trott zu ersticken droht und die Menschen nur noch aus Gewohnheit aneinander festhalten und ihr alltägliches Einerlei, das sie nicht wirklich glücklich macht, als "stilles Glück" bezeichnen, dann kann eine Katastrophe Reinigung und Neubeginn sein.

Emily Bronte lässt in ihrem einzigen Roman die dämonischen Kräfte der Hölle wirken - durch einen einzelnen Menschen, der sowohl grenzenlosen Hass bis zur Entmenschlichung als auch die extreme Form der puren Liebe in sich trägt und wie eine Naturgewalt durch die biedere Ländlichkeit fegt.
Heathcliff wird von Mr Earnshaw als Findelkind aus Liverpool in das Kaff Gimmerton irgendwo in Yorkshire gebracht. Zusammen mit Earnshaws Kindern Cathy und Hindley wächst der rätselhafte Junge, der wenig spricht und von einer düsteren Intelligenz besessen ist, auf dem Hof Wuthering Heights auf. In der jungenhaften Cathy findet Heathcliff nicht nur eine Schwester und Freundin, sondern sein Ideal, seine ewige Liebe. Er vergöttert sie, unterwirft sich, obwohl er selbst sonst äußerst starrsinnig ist, ganz ihrem Willen und hält es daher für selbstverständlich, dass er sie natürlich später einmal zur Frau bekommen wird.

Auftritt Edgar Linton, des etwas anämischen Sohns des reichsten Gutsherren der Gegend. Edgar ist phlegmatisch und langweilig, das, was man heute einen Gutmenschen nennen würde, doch er sieht gut aus und ist reich. Cathy, die ähnlich wie Jane Austens Heldinnen durchaus pragmatisch und standesbewusst denkt, entscheidet sich Edgar zu heiraten. Zwar ist dies offensichtlich eine Vernunftehe, obwohl sie auch Edgar durchaus Zuneigung entgegen bringt, doch für Heathcliff bricht im wahrsten Sinne die Welt zusammen.

Er verlässt das Dorf und kehrt nach Jahren als reicher Mann zurück. Allein die bauernschlaue Hausdame Nellie Dean, die Erzählerin der Geschichte, erkennt, dass Heathcliff sich nicht nur zum Positiven verändert hat. Er ist wahnsinnig geworden und in seinem Wahn geht es ihn nicht mehr um die Erfüllung seiner Liebe, sondern um die Vernichtung von allem, was ihn kränkte und seinen jungenhaften Lebenstraum zunichte machte.

"Heathcliffs Wüten vermag Leser bis heute zu schockieren" schrieb ein Interpret. Wenn man sich die Geschehenisse real vorstellt, ist diese Einschätzung korrekt: Heathcliff geht teils im wörtlichen Sinne über Leichen (dabei ermordet er selbst vielleicht nur eine der Figuren handgreiflich, die anderen treibt er in den Tod), lügt, intrigiert, misshandelt seelisch und körperlich, erniedrigt und benutzt andere. Erstaunlicherweise schafft es niemand, sich ihm zu widersetzen. Zu unerwartet überrumpelt wird man durch diese atavistische Gewalt, die sich skrupellos über Gesetz, Moral und jeden Funken menschlichen Anstands hinwegsetzt.

Doch als der Leser schon denkt, die ganze Welt versinkt in Gimmerton im Elend, tauchen Hoffnungsfunken auf, die - oh Wunder! - selbst dem unerbittlichen und bitterbösen Heathcliff Erlösung und Seelenheil versprechen.
Die neue Welt, die sich nun auftut, ist besser als die alte, die Charaktere stärker durch die erlittene Zeit des Chaos.

Ein knorriges, ungewöhnliches Meisterwerk einiger nicht weniger exzentrischen Autorin, die mal den Ausspruch gebracht haben soll, dass sie den Haushund sämtlichen menschlichen Wesen vorzieht.
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am 13. Juni 2009
Ich bin erst 12 und hatte manchmal so meine Probleme mit der Sprache,aber es ganz gut geklappt :).
Dieses Buch ist wunderschön!! Catherine und Heathcliff sind unzertrennlich, noch nicht einmal der Tod kann sie trennen.
Es ist am Anfang zwar etwas langweilig aber man muss einfach nur schenll weiter lesen denn es lohnt sich auf jeden Fall!!
Die beiden sind eigentlich keine guten Menschen, Catherine ist selbstsüchtig und egoistisch, und Heathcliff einfach nur boshaft.Ihm macht es nichts aus Menschen leiden zu sehen, im Gegenteil, es macht ihm sogar Spaß! Nur Catherine würde er niemals etwas tun, da er sie liebt, und zwar wirklich liebt.
Hier sind zwei Zitate[diese sind auch im buch :Bíss zum Abendrot zu finden]
die das beweisen:
Catherine : "Mag alles andere zugrunde gehen, wenn er nur bliebe, würde auch ich weiter bestehen; wenn aber alles bliebe, und er würde vernichtet, das ganze Universum schiene mir vollkommen fremd.Ich würde nicht mehr dazugehören."

Heathcliff:"Ich kann nicht ohne mein Leben leben!
Ich kann nicht ohne meine Seele leben!" [Damit ist Catherine gemeint]
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am 29. Januar 2017
SEHR UNDURCHSICHTIGE,VERWIRRENDE GESCHICHTE.DÜSTER UND UNANGENEHM.LEIDER NICHTS FÜR MICH.HÖRE GERNE HÖRBÜCHER,BEI DIESEM DURCH TIER,- UND MENSCHEN QUÄLEREI VORKOMMENDEN EREIGNISSE JEDOCH KEINE ENTSPANNUNG MÖGLICH.SCHADE.
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am 21. September 2016
Wolfgang Schlüter, der Übersetzer der 2016-Ausgabe im Hanser-Verlag, ist selbst Schriftsteller, und das ist vielleicht das Problem. Er nimmt sich selbst zu wichtig. Man erkennt das an den wenig originellen Einfällen bei der Übersetzung ("kurz & gut" statt "kurz und gut", Josephs Yorkshire-Dialekt wird mit einem – schlechten – Wienerisch dargestellt, etc.) und auch an den eitlen Anmerkungen am Ende des Buches.
Ärgerlich, frustrierend, traurig!
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am 26. November 2002
Für mich ist dieser Roman das beste, was ich jemals gelesen habe. Emiliy Bronte, unerreicht in ihrer Erzählweise, beschreibt die Hassliebe zwischen ihren beiden Hauptfiguren so drastisch, dass man denkt, man wäre dabei. Absolute Pflichtlektüre!!!
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am 7. April 2017
Eigentlich leben die beiden Familien Earnshaw und Linton friedlich nebeneinander, bis zu dem Zeitpunkt wo Mr Earnshaw das Findelkind Heathcliff adoptiert. Dieser wird als Eindringling angesehen und von verschiedenen Familienmitgliedern missachtet. Er kann den Status des Beigefügten nie ganz abstreifen. So entwickeln sich neben Zuneigung zwischen Mitgliedern der kommenden Generation, insbesonders Hassgefühle, welche in Heathcliff gut gedeihen. Letzterer entwickelt einen Teufelsplan um sich später an seinen Peinigern zu rächen.

Fazit : obwohl der Roman insgesamt spannend geschrieben ist, finde ich den aufgestauten Hass einiger Charaktere trotzdem etwas übertrieben. Zufriedenstellende Erzählung welche allerdings nicht das Niveau von Charlotte Brontes Roman « Jane Eyre » erreicht.
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am 25. September 2009
Momentan versuche ich mich an den Klassiker und habe mir vor einigen Wochen "Sturmhöhe" vorgenommen. Ich war relativ schnell durch, doch kann ich nicht behaupten, dass mir das Buch sonderlich gefallen hat. Es ist flüssig geschrieben und gut zu lesen und man will letztlich auch wissen, wie es denn ausgeht, aber ich wurde mit den Charakteren überhaupt nicht warm und konnte mich mit keinem identifizieren. Alle sind irgendwie total unrealistisch. Der eine ist total boshaft und verbittert, weil ihn keiner leiden kann und er sein Mädchen nicht bekommt, die andere ist eingebildet und nur auf ihren Vorteil bedacht und der Rest ist absolut naiv und später verbittert. Keine Frage: Emily Bronte konnte sehr gut schreiben, aber die Geschichte werde ich so schnell nicht mehr zur Hand nehmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass heute und auch damals jemand so abgrundtief boshaft und gleichzeitig naiv sein kann bzw. konnte.
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