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am 12. Oktober 2012
Was diesen Roman als erstes ausmacht, ist die Tatsache, dass man direkt im Geschehen ist und sofort gefesselt wird vom wohlbedachten, präzisen Schreibstil der Autorin. Dieser verleitet den Leser auch dazu, weiter zu lesen, obwohl unter Umständen noch gar nicht ganz klar ist, von wem in jeder erzählten Sequenz die Rede ist, wer wer ist sozusagen. Spätestens, wenn Mrs. Dean beginnt, die Geschichte von Catherine, ihrem Mann und ihrem Verehrer zu erzählen, klaren sich die Verhältnisse jedoch schnell auf. Die Geschehnisse sind so spannend und mitreißend, dass ich dieses Buch innerhalb von drei Tagen durchgelesen habe und es am liebsten noch schneller getan hätte. Bis zuletzt rührt die Geschichte das Herz und bleibt spannend, weil das Ende nicht vorweg genommen wird. Am Ende spielt hier auch ein Teil Mystik eine Rolle, denn ganz klar wird nicht, warum und weshalb der eine oder andere stirbt. Es tut dem Roman aber keinen Abbruch. Es ist ein wirklich bemerkenswertes Buch. Was man nicht findet, sind die hinreißenden Beschreibungen wie im Werk "Jane Eyre", das Charlotte Bronté, die Schwester dieser Autorin, schrieb. Es rührt aber noch mehr ans Herz, ist noch spannender und fasziniert daher in gleicher Weise.
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am 29. März 2012
In diesem Werk erzählt eine der Protagonisten, Ellen, die Haushälterin, aus ihrer Sicht die Geschichte zweier Familien, die auf tragische Weise miteinander verbunden sind. Zuhörer ist Mr. Lockwood, ein wohlhabender Fremder, der sich in das freistehende Herrenhaus Thrushcross Grange eingemietet hat. Seine Neugier für die Geschichte des Gebäudes, des Zimmers mit dem Kutschen-Bett und der jungen Damen Catherine, die er auf dem Nachbarsanwesen Wuthering Heights zu Gesicht bekommen hat, ist geweckt.
Zwanzig Jahre zuvor hat Mr. Earnshaw, der einstige Besitzer von Thrushcross Grange, ein Findelkind namens Heathcliff aufgezogen. Der Akt der Mildtat hat sich jedoch kurze Zeit später als fataler Fehler entpuppt.
Heathcliff ist ein ungebildeter, getriebener und nicht erziehbarer junger Mensch, der sich jedoch unsterblich in die Tochter seines Ziehvaters verliebt. Beide verbindet eine innige Sympathie und eine gewisse Art von Seelenverwandschaft. Seine Liebe weist sie jedoch zurück, da er ihr zu ungehobelt und ungebildet erscheint. Stattdessen ehelicht sie Edgar, den ältesten Sohn der Familie Linton von Wuthering Heights, den sie allerdings nicht liebt.
Aus Schmach und gekränkt ergreift Heathcliff daraufhin die Flucht und kehrt Jahre später gebildet und voll Rachsucht zurück. Sein Ziel ist die Earnshaws, wie auch die Lintons zu zerstören und deren Besitztümer an sich zu reisen. Seine Liebe zu Catherine ist mittlerweile einer fanatischen Besessenheit gewichen und er setzt alles daran, sich Catherine zurückzuerobern. Ab diesem Zeitpunkt nimmt das Drama seinen Lauf und Heathcliff, der mittlerweile sadistische Züge angenommen hat, säht Unruhe, Hass und Angst.

Fazit:
Zu Beginn ist es mir schwer gefallen, dem Ablauf der Geschichte zu folgen. Verwirrend ist, dass einige Protagonisten den selben Namen haben, so weiß man manchmal nicht, ob nun die Person der jetzigen, oder der vorherigen Generation gemeint ist. Im zweiten Drittel wird einem dies jedoch klarer und man verfolgt eine spannende, wenn auch dramatische Geschichte zweier Familien, geprägt von Leid und Liebe. Der Roman bleibt bis zur letzten Seite hochinteressant. Ich konnte ihn gar nicht mehr aus der Hand legen.
Bestimmt kein leicht zu lesendes Buch für Zwischendurch, da auch der Schreibstil eher anspruchsvoll ist, aber dennoch, oder gerade deshalb, absolut empfehlenswert!
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am 5. September 2014
Als großer Fan von Jane Austen's Stolz und Vorurteil habe ich es als Nötig empfunden, mir ein anderes Buch aus gleicher Zeit zu kaufen. Mein erster Versuch missglückte kläglich, sodass ich wieder zu meinem Favoriten griff. Nun habe ich es wieder einmal gewagt und mich für Sturmhöhe entschieden, da es mir mehrfach empfohlen wurde.

Ich war hin und weg von dem Buch, von der ersten bis zur letzten Seite mochte ich es und würde es jedem weiterempfehlen. Die Charaktere sind so unglaublich interessant, wenn auch nicht zum Sympathisieren! Hier ist also Vorsicht geboten, wenn man die Charaktere nicht interessant findet, können sie einem das Buch verderben; haben sie für mich zum Glück nicht!
Ich würde es jederzeit wieder lesen und werde dies auch definitiv tun!
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am 13. Juni 2013
Eines muss man wohl sagen: besonders schön ist die Geschichte nicht. Dafür aber unglaublich fesselnd und emotional. Der abgrundtiefe Hass, der hier (sprachlich teilweise sehr ästhetisch!) dargestellt wird, ist für den Leser auf eine einzigartige Weise zu erfahren. Ich kann einige der Rezensionen nicht verstehen, die hier eher auf die anderen Bronte-Schwestern oder Jane A. verweisen. Dieses Buch gehört genauso zum Kanon der Weltliteratur und bietet dabei mehr als eine schnulzige Geschichte.
Und um das Buch an sich noch einmal zu erwähnen: ich finde es wunderschön, es ist gebunden, hat einen hübschen Umschlag und macht sich sehr hübsch im Bücherregal neben Goethe und Augustinus.
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am 19. August 2010
Die Familie Earnshaw lebt mit ihren zwei Kindern Hindley und Catherine auf dem Anwesen Wuthering Heights als ihr Vater von seiner Reise ein Findelkind mitbringt, dass er auf der Strasse aufgelesen hat. Sie nennen ihn Heathcliff und er wächst zusammen mit den eigenen Kindern auf. Er ist ein richtig ätzendes und hinterhältiges Kind und versucht Hindley wo es geht bei seinem Vater schlecht zu machen. Mit Cathy hat er jedoch eine tiefe Freundschaft, die fast an Seelenverwandschaft grenzt. Als der alte Earnshaw schließlich stirbt, übernimmt Hindley die Führung des Hofes und macht Heathcliff das Leben zur Hölle. Als Catherine der Haushälterin Nelly von ihrer baldigen Hochzeit mit Edgar Linton, dem zukünfigen Erben von Trushcross Grange, berichtet, für den sie jedoch keine Liebe empfindet, läuft Heathcliff davon und kommt erst einige Jahre später als feiner Herr zurück.

Ein Hin und her der Gefühle ensteht zwischen den Beiden. Aus Trotz tut Heathcliff Dinge um Catherine eifersüchtig zu machen. Über Jahre zieht sich das hinaus und man fragt sich ob die Liebe zwischen den Beiden jeh eine Chance hat.

Eine wunderschön geschriebene Liebesgeschichte, die trotz vielen Tiefs wahre Liebe beschreibt. Man konnte sich ausnahmslos in die Zeit zurückversetzen und alles schien sehr realistisch und glaubwürdig.

Es wird aus zwei verschiedenen ICH-Perspektiven geschrieben. Zum einen von Lockwood, dem neuen Pächter von Trushcross Grange und zum anderen von der Haushälterin Nelly Dean.

Ich war wirklich enttäuscht als das Buch zu Ende war.

Was mich etwas gestört hat war das schizophrene Wesen von Heathcliff. Seine aggressive und gierige Art hat mich regelrecht aufgeregt. Auch sonst war die Geschichte etwas düster geschrieben, so dass es meine Stimmung etwas gezogen hat.

Wer Geschichten und den Schreibstil rund um 1800 nicht mag, sollte dieses Buch besser nicht lesen.

Meiner Meinung nach aber ist dieses Buch ein Muss und eine Legende so wie Romeo und Julia.
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am 17. Oktober 2015
Emily Bronte versteht es aufgrund ihrer Erzählkunst den Leser zu begeistern und zu fesseln.
Die unkonventionelle Schilderung des Handlungsstranges mit dem Einfügen von Dialekten
hebt dieses Buch von ähnlichen Romanen ab. Bei der Erzählung wird großen Wert auf die
Vielschichtigkeit der Charaktere und die genaue Beschreibung des Umfeldes gelegt.
Das geht etwas zu Lasten des Leseflusses, lässt aber die Handlung plastischer und
besser nachvollziehbar erscheinen.
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am 2. Oktober 2014
In drei Tagen ausgelesen und dann nochmal von vorn die herrliche Liebesgeschichte genossen! Ein sehr spannender Roman hat mich total überrascht! War das erste Kapitel noch etwas verwirrend, klärte sich alles auf wunderbar Weise schon im zweiten auf, erzählt von Kinderfrau Nelly. Herrliche Charaktere, man kann sich in jeden hineinversetzen, wirklich faszinierend und ich glaube das ist noch untertrieben.
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am 27. Januar 2016
Wer auf ein Happy End hofft, sucht es in diesem Buch vergebens. Die Tragische Geschichte der Hauptprotagonisten zieht ein mit. Dieses Buch zeichnet ein düsteres Bild von einer alles verschlingenden Liebe. Wer die Klassiker mag, wird auch diese Buch lieben.
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am 23. Oktober 2014
Ein Literatur-Klassiker, über den eigentlich schon längst alles gesagt ist. Darum nur eins: Die beste Verfilmung EVER ist die mit Ralph Fiennes und Juliette Binoche. Am besten in englisch (denn worum's geht, weiß man ja inzwischen)!
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am 28. November 2016
Dieser Roman ist ein Muss für jeden, der Interesse an Kultur und Literatur besitzt. Sollte man auf jeden Fall gelesen haben. Sehr zu empfehlen!
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