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Sturm

Sturm

11. September 2009
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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 11. September 2009
  • Erscheinungstermin: 11. September 2009
  • Label: Alien Transistor
  • Copyright: (C) 2009 Alien Transistor
  • Gesamtlänge: 26:59
  • Genres:
  • ASIN: B002MKC59K
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 90.852 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Format: Vinyl
Wer den Film "Sturm" gesehen hat, für den The Notwist einmal mehr die Musik zu Hans-Christian Schmids Bildern beigesteuert haben, dem ist sicher der sensible Einsatz der Musik aufgefallen. Obwohl der Soundtrack eher minimalistisch und elektronisch gehalten ist, kann der Kenner sofort The Notwist heraushören. Das dürfte vor allem an den typischen Sounds aus Martin Gretschmanns elektronischen Instrumenten liegen. Kaum zu glauben, dass sogar die Jury des Deutschen Filmpreises die Qualität dieser Musik erkannt hat - und sie mit dem ersten Preis 2010 prämierte.
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Format: Vinyl
The Notwist machen es ihren Anhängern wirklich nicht leicht, da sie sich stilistisch auf verschiedenen Terrains herumtreiben. Einmal greifen sie beherzt in die Gitarrenseiten und ballern riffbetonte Mucke, das nächste Mal kommen sie mit nettem Elektro-Pop um die Ecke und nebenbei lassen sie auch noch Hip Hop zum Zuge kommen. Sozusagen für jeden etwas. Wer's mag.
"Sturm" ist, glaubt man dem CD-Aufdruck, der Soundtrack zum Film von Hans-Christian Schmid, der, hört man die Musik und schaut sich das Fotobüchlein an, welches der LP beiliegt, mit Sicherheit ambitionierte Verschwendung von Födergeldern war. Ein klarer Fall für Arte, da werden dann auch noch GEZ-Gebühren verbraten. Ok, an dieser Stelle kann noch keiner erahnen, was einen denn nun erwartet. Wilder Industrial, Heavy Metal oder Bombast a la Zimmer und Co.? Weit gefehlt. Auf dem Silberling und der schwarzen Scheibe stehen insgesamt 10 "Songs" mit einer Gesamtspielzeit von nicht mal 29 Minuten, die aus elektronisch erzeugtem Gepiepe, Geklopfe und Geklimper gebastelt wurden und den Puls des Hörers keine Sekunde über 60 treiben, es sei denn, er regt sich über den Fehlgriff auf. Dann könnten es dann doch mal 180 Beats werden. Doch bevor das passiert, ist man wahrscheinlich schon längst eingeschlafen, so langweilig und belanglos ist das, was da aus den Lautsprechern wabert. Ehrlich gesagt ist es erstaunlich, dass man diese Klangkollagen überhaupt wahr nimmt, wenn der Lautstärkeregler nicht von der letzten Party noch auf der 12 steht.
Es sei hier die Frage an Band und Plattenfirma erlaubt, welcher Teufel sie geritten hat, diesen Schwachsinn auf den Markt zu werfen?
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