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Die Stunde des Schakals (Die Clemencia Garises Trilogie 1) von [Jaumann, Bernhard]
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Die Stunde des Schakals (Die Clemencia Garises Trilogie 1) Kindle Edition

4.3 von 5 Sternen 24 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Namibia im Januar: Die Regenzeit will nicht kommen, das Land ächzt unter Hitze und Dürre. Im Windhuker Nobelviertel Ludwigsdorf tollen die Kinder auch abends noch im Pool. Ein Mann, der seine Zitronenbäume wässert, wird über den Elektrozaun hinweg mit einer AK-47 erschossen. Neunzehn Jahre nach der Ermordung des SWAPO-Anwalts Anton Lubowski beginnt so eine Attentatsserie, der nach und nach die damaligen Täter vom südafrikanischen Geheimdienst zum Opfer fallen. Für die junge Windhuker Kriminalpolizistin Clemencia Garises werden die erbitterten Kämpfe aus der Endzeit der Apartheid lebendig, die sie bisher nur aus Erzählungen kannte. Ihr Job ist es, einen Mörder zu finden und die rassistischen Täter von damals zu schützen. Ihr Gegenspieler ist ein Killer, der so schnell verschwindet, wie er aufgetaucht ist. Er tötet in einem namibischen Villenviertel und findet Zugang zu einem südafrikanischen Gefängnis, er schmuggelt seine AK-47 über die Grenze, er wartet unter einem Kameldornbaum in der Kalahari-Wüste geduldig auf sein nächstes Opfer. Er ist todkrank, er ist allein, er mordet wieder. Clemencia ahnt schnell, dass ein selbsternannter Racheengel eine alte Schuld begleichen will. Doch wer ist der Täter? Und warum schlägt er erst nach fast zwei Jahrzehnten zu?

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Bernhard Jaumann wurde 1957 in Augsburg geboren. Er studierte in München und war zehn Jahre Lehrer für Deutsch, Geschichte, Sozialkunde und Italienisch in Bad Aibling, unterbrochen von Auslandsaufenthalten in Italien, Australien und Mexiko. Seit 1997 schreibt er regelmäßig Kriminalromane. Sein Aufenthalt in Namibia inspirierte den Autor zu dem Politthriller "Die Stunde des Schakals", für den er mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet wurde. 2012 erschien "Steinland". „Der lange Schatten“ ist der dritte Band der Reihe.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 678 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 320 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3463405695
  • ISBN-13: 978-3463405698
  • ASIN: B0058GTOVC
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 24 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #22.197 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Top-Kundenrezensionen

Von Marius VINE-PRODUKTTESTER am 10. Juni 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Er ist zweifelsohne eine meiner Entdeckungen des Jahres 2010 ' der Krimischriftsteller Bernhard Jaumann. Galt er bis jetzt höchstens als Geheimtipp, könnte das sich nun durch seinen Wechsel zu Rowohlt ändern. 'Die Stunde des Schakals' ist das erste Buch, das als Hardcover bei Kindler erschienen ist und das Buch, das für Jaumanns Durchbruch sorgen könnte!

Hat sich Jaumann vormals noch eher im europäischen Raum orientiert, entführt er uns diesmal auf den schwarzen Kontinent, der nun im Zuge der Fußballweltmeisterschaft in aller Munde ist. Clemencia Garises ist bei der Polizei in Namibia angestellt und hat als erfolgreiche Polizistin auch in Finnland ein Praktikum bestreiten dürfen. Sie muss sich sowohl mit ihrer Familie als auch mit unprofessionellen Mitarbeitern herumschlagen und ist deshalb ganz froh, als ihr ein aktueller Fall etwas Abwechslung beschert: Während er seine Bäume wässerte, wurde der Hausbesitzer van Zyl durch einen Elektrozaun von einem Heckenschützen ermordet. Der brutale Mord bleibt allerdings nicht der einzige und es scheint, als würde der Killer einen privaten Rachefeldzug gegen bestimmte Männer führen. All die Morde, denen die junge Polizistin begegnet, haben ihr Motiv offenbar in der Vergangenheit und Clemencia und ihr Team gelangen auf die Spur eines lange zurückliegenden Mordanschlags, für den der Rächer offenbar Vergeltung will...
Jaumanns Roman ist sowohl eine ausgezeichnete Charakterstudie, als auch eine Geschichtsstunde und eine aufregende Mörderhatz quer durch den Süden Afrikas. Ihm gelingt es mühelos, psychologisch ausgefeilt und atmosphärisch dicht zu erzählen, ohne den Plot aus den Augen zu lassen. Insgesamt eine spannende und lehrreiche Lektüre, von der man sich eindeutig Nachschlag wünscht!
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Format: Gebundene Ausgabe
In Namibia kommt es zu einer geheimnisvollen Mordserie. Schnell stellt sich heraus, dass die Verbindung zwischen den Morden irgendwo in der Vergangenheit liegen muss. Die ermittelnde Polizistin Clemencia Garises kämpft gegen die Zeit - und gegen einen Mörder, der den Gesetzeshütern immer ein kleines Stück voraus zu sein scheint. Doch auch aus den eigenen Reihen schlägt Clemencia bald ein rauer Gegenwind entgegen und sie muss sich entscheiden, was ihr wichtiger ist: die Wahrheit oder ihr bisheriges Leben...

Mit Die Stunde des Schakals" hat Bernhard Jaumann einen spannenden Thriller vorgelegt, der seine Leserschaft auf einer hochspannenden Verfolgungsjagd durch Namibia und Südafrika bis an die Grenzen Botswanas führt. Dabei wechselt der Autor gekonnt zwischen verschiedenen Erzählperspektiven und gewährt seinen Lesern auch einen Blick in die Psyche des Mörders, ohne jedoch Hinweise zu auf die Identität des Killers zu geben.

Clemencia Garises ist eine sperrige Heldin, die ihre ganz eigenen Stärken und Schwächen hat. Genial ist jedoch auch ihr Umfeld, ihre lebhafte und chaotische Großfamilie, die sich immer wieder in das Leben der sonst so toughen Polizistin einmischt und es gehörig durcheinander wirbelt. Es soll mindestens noch einen zweiten Band um Clemencia und ihre Sippe geben und das ist sehr erfreulich!

In seine Handlung hinein integriert Bernhard Jaumann geschickt unzählige Informationen über die Geschichte als auch über das heutige Namibia und schafft damit eine Szenerie, die es selbst dem zuvor wenig informierten Leser einfach macht, sich an dem eher ungewohnten Schauplatz zurecht zu finden. Dabei vermeidet der Autor aber geschickt jegliches Info-Dumping.
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Format: Gebundene Ausgabe
"Nationen werden in Blut geboren. Genau wie Babys. Der Unterschied ist, das sich das Blut bei Nationen nicht so leicht abwaschen lässt. Es klebt und klebt und..." Diese Sätze legt Autor Bernhard Jaumann einem namibischen Kriminalbeamten in den Mund. Wie oft wird von Touristen, die dieses herrliche Land besuchen, vergessen, dass die Unabhängigkeit erkämpft werden musste, auch mit Gewehren - weil die weißen Besatzer der Rassistenarmee des früheren Südafrika sich über Jahrzehnte geweigert haben, die vielen Resolutionen der UNO zu achten, sondern Namibia weiter unterjochen wollten. Es ist sehr ungewöhnlich in der deutschen zeitgenössischen Literatur, dass in einen Kriminalroman politische Gedanken eingeschrieben werden. Hierzulande publizieren die Verlage lieber "Politthriller" aus den USA, die sich nicht mit der für jeden Leser nachvollziehbaren deutschen Gegenwart beschäftigen. Namibia ist Gegenwart, weil dort die weißen deutschstämmigen Farmer, Nachfahren der Kolonisten, immer noch die wirtschaftliche Macht fest in ihren Händen halten und darüber zu reden oder zu schreiben ein deutsches Tabu ist. Jaumann setzt sich in seinem Krimi darüber erfrischend hinweg. Schon das Thema packt ein heißes Eisen an: Vor zwanzig Jahren wurde Anton Lubowski ermordet, erstes weißes Mitglied der namibischen Regierungspartei SWAPO. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit haben Buren das Verbrechen verübt, Mitglieder eines rassistischen Geheimdienstes der früheren Apartheidregierung Südafrikas. Es gab nie einen Prozess, der Mord ist gerichtlich bis heute nicht aufgeklärt, die Tat nicht gesühnt.Lesen Sie weiter... ›
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