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am 11. Januar 2007
Das Buch Case study Houses eignet sich gut für Einsteiger der Architektur, wer allerdings mehr wissen möchte, wird enttäuscht.

Deshalb empfehle ich das Original, welches leider sehr viel teurer und auch nur noch gebraucht käuflich zu erwerben ist.

Case Study Houses. The Complete CSH Programm 1945-1966. Dtsch.-Engl.-Französ. (Gebundene Ausgabe)

von Elizabeth A. T. Smith, Julius Shulman

(Erhältlich bei Taschen.com)

Ansonsten nette Fotos und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Fakten sind enthalten und auch eine Karte von Californien mit den eignezeichneten Standorten der realisierten Projekte ist vorhanden. Man sollte sich allerdings vor Besichtigung der Objekte noch entsprechend mehr Informationen über den Architekten, Umgebung und Auftraggeber einholen. Viel Spaß beim Erkunden und Entdecken.

4 Sterne sind für die Fakten, den Preis, die Karte und die Fotos.

Ein Stern fehlt, da etwas mehr Informationen ganz hilfreich wären und vor allem die nicht realisierten Objekte seh knapp gehalten wurden
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TOP 1000 REZENSENTam 26. Dezember 2012
Das Case Study House-Programm (1945 - 1966) zählt zu den international einflussreichsten und innovativsten Projekten in der amerikanischen Architekturgeschichte der Nachkriegszeit und hat auch heute noch nicht an Faszination verloren. Zu verdanken war das Projekt einer Kunst- und Architekturzeitschrift mit ihrem Verleger und Chefredakteur, John Entenza.

Entenza wollte nicht nur über Architekten und Wohntrends berichten, sondern selbst Einfluss nehmen und als kreativer Organisator agieren. In den Jahren nach dem 2. Weltkrieg nutzte er sein Magazin "Arts & Architecture" als Werbemittel für den Bau moderner, preisgünstiger Häuser. Ziel war es gemäß industrieller Massenproduktion Häuser möglichst so weit vorzufertigen, dass sie schnell erstellt werden können und damit kostengünstiger werden. Um der Philosophie treu zu bleiben wurden natürlich auch am Bau sichtbare Industriematerialien für die Außenhüllen und Traggerüste verwendet, wie z.B. Trapezbleche und Stahlskelette. Trotz geringer Baukosten sollten die Wohnhäuser dennoch den komfortablen Ansprüchen der wohlhabenden Bürger des amerikanischen Nachkriegsbooms genügen. Auch der offenen Wohnraum und Funktionalität wurden gemäß den Ideen des Dessauer Bauhauses aus den 1920er Jahren propagiert. Dass diese Verbindung von Luxus und preiswerter Konstruktion funktionieren kann, zeigte vor allem das Case Study House Nr. 22 von Pierre Koenig (Vgl. Titelbild). Es gibt nur wenige Fotos von Bauten des 20. Jahrhunderts mit dem Kultwert der Bilder von Pierre Koenigs Haus Nr. 22, welches wie ein Adlerhorst über dem nächtlich illuminierten Los Angeles zu schweben scheint. Es bildet seit den 1960er Jahren auch immer wieder die Kulisse für Hollywood - Filmstreifen.

Indem Entenza Monat für Monat ausgewählte Musterhäuser in seinem Magazin vorstellte und deren Entwürfe und Konstruktionen erläuterte, machte er deren Architekten bekannt und warb zugleich für Bauunternehmer und Hersteller. Für die Bauherren bestand der Vorteil darin, dass sie die Materialien zu erheblich reduzierten Preisen bekamen. Der Nachteil war, dass sie ihre fertigen Häuser für Besichtigungen der Allgemeinheit öffnen mussten. Die Bauaufträge wurden allerdings nicht von Entenza selbst erteilt, er wählte nur die Entwürfe aus. Das Case Study House Projekt konzentrierte sich vorwiegend auf die Gegend von Los Angeles und umfasste letztendlich das Design von 36 Prototyp-Häusern, die zum Teil in diesem Buch chronologisch beschrieben werden und abgebildet sind. Zu den Architekten zählen viele Berühmtheiten, wie z.B. Richard Neutra, Raphael Soriano, Craig Ellwood, Charles and Ray Eames, Pierre Koenig oder Eero Saarinen,

Dieses Taschenbuch zählt zu einer ganzen Reihe preisgünstiger Bücher zur Architektur, die vom Taschen Verlag publiziert werden. Die Beschäftigung mit den amerikanischen Fallstudienhäusern ist durchaus lobenswert und innerhalb der deutschsprachigen Literatur durchaus von Seltenheitswert. Das gelungene Layout und die ansprechenden Bilder mögen aber darüber hinwegtäuschen, dass dieses Buch überhaupt gar keine inhaltlichen Qualitäten besitzt. So möchte ich stellvertretend für meine Behauptung den kompletten Text zum CSH Nr. 12 zitieren:

"Dieses zweite Case Study House von Whitney Smith zeugt vom ständigen Bemühen des Architekten, den Grundriss des Hauses für die Bedürfnisse der voraussichtlichen Bewohner zu organisieren. In Arts & Architecture erläuterte Smith, dass die Entwicklung besonderer Interessen und Hobbies ein Kennzeichen der Nachkriegszeit sei, und richtete sich beim Entwurf dieses Hauses auch ganz nach den imaginären Bauherren, eifrigen Hobbygärtnern. Der X-förmige Grundriss ermöglichte es, die Innenräume ganz eng mit verschiedenen ausgedehnten Gartenabschnitten zu verweben, die durch Bretterzäune und offene Dachfelder definiert werden. Trotz seiner ganz anderen Gestalt strebt auch dieses Haus, ähnlich wie Smiths erstes Case Study House, die Integration von geschlossenen und offenen Räumen an."

Man mag sich fragen, ob die Autorin angesichts solcher Texte den Leser zum Narren halten möchte, zumal hier sogar die geringe Anzahl der Bilder noch Platz für eine halbe Seite Text gelassen hat. Selbst die Highlights, wie das Eames House, das Entenza House oder das Stahl House werden innerhalb der 35 präsentierten Objekte nicht viel ausführlicher unter die Lupe genommen. Auch die Einleitung umfasst gerade einmal 2 Seiten. Damit erreicht das Buch nicht einmal das Niveau von Wikip. Einträgen. Positiv hervorzuheben ist noch die Tatsache, dass zumindest ganz winzige Grundrisspläne meist vorhanden sind, allerdings unbemaßt. Die Anzahl der Fotos ermöglicht es dem Leser im seltensten Fall, sich ein klares Bild vom Innenleben der Häuser zu erstellen.

Es mag schon verwundern, dass es dem Taschen Verlag mit dieser Architekturserie zumindest gelungen ist, die ebenso niveaulose Reihe "Archipockets" vom Verlagshaus TENeues vom Markt zu fegen. Der Fisch stinkt meist bekanntlich vom Kopf her. Der Gründer des Verlagshauses startete seine erfolgreiche Karriere als Comic - Heftverkäufer in Köln und Comics leben ebenso erfolgreich wie der Taschen Verlag vom Bild. Comics bieten aber zumindest noch eine runde Geschichte, was man von den Büchern dieses Verlags nicht gerade immer behaupten kann.
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am 15. April 2013
Genau richtig für Architekteneinsteiger. Wirklich sehr interessant! Alte Skitzen und neue modere Fotos bringen richtig Pep in das Buch. Das Buch baut auf einem Architektenmagazin in L.A. auf.
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am 7. November 2014
interessant was unsere altvorderen schon alles bewerkstelligt haben, da hinken heutige entwürfe manchmal ganz schön hinterher. hab das buch verschlungen.
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