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Struktur und Interpretation von Computerprogrammen: Eine Informatik-Einführung (Springer-Lehrbuch) Taschenbuch – 4. Oktober 2013

3.2 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das Buch sollte von jedem ernsthaften Informatiker gelesen werden. Durch seine Klarheit, Einfachheit und Brillanz ist dieses Werk jedem zu empfehlen, der die modernen Paradigmen der Informatik verstehen möchte." (Mitchell Wand, 'American Scientist')
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Buchrückseite

Die Übersetzung der bewährten Einführung in die Informatik, entstanden am Massachusetts Institute of Technology (MIT), wird seit Jahren erfolgreich in der Lehre eingesetzt. Schritt für Schritt werden Konstruktion und Abstraktion von Daten und Prozeduren dargestellt. Von der Modularisierung bis zum Problemlösen mit Registermaschinen werden verschiedene Programmierparadigmen entwickelt und die effektive Handhabung von Komplexität gezeigt.
Als Programmiersprache wird SCHEME verwendet, ein Dialekt von LISP. Alle Programme laufen in jeder dem IEEE-Standard entsprechenden SCHEME-Implementierung.


Kundenrezensionen

3.2 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Beim ersten Durchblättern des Buches stockt einem der Atem: Angefangen wird mit der Addition von Zahlen und kanpp 600 später Seiten hat man gelernt, nach mindestens 4 verschiedenen Paradigmen zu programmieren (funktional, objektorientiert, imperativ und datengerichtet), und als kleines Beispiel wird nebenbei ein vollständiger, optimierender Scheme-Compiler realisiert. Möglich wird dies durch die effiziente Notation und die einfachen Möglichkeiten der Verknüpfung von Teillösungen, die in Scheme möglich ist. Folglich sieht das Buch, das die Grundlage der Informatik-Einführungsvorlesung am MIT bildet, das Hauptaugenmerk beim Erlernen guten Programmierens weniger in Effizienz und syntaktischer Kenntnis als vielmehr in der Fähigkeit, Komplexität zu handhaben, d.h.: zu reduzieren. Hierfür sind funktionale Programmiersprachen wie geschaffen. Klassische Programmierer werden zwar angesichts der sichtbar ineffizienten Lösungen die Nase rümpfen, dafür lassen sie diese Lösungen derart allgemein verwenden und leicht verbinden, daß sich komplexe Probleme wie symbolische Differentiation innerhalb weniger Seiten realisieren lassen, wobei alle Teilfunktionen simpel und leicht lesbar sind. Sicher ist die Verwendung einer Programmiersprache teils Glaubensfrage und teils von praktischen Notwendigkeiten bestimmt. Wer dennoch unvoreingenommen dieses Buch liest, wird sich seiner Eleganz nicht verschließen können. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Taschenbuch
"SICP" ist eines *der* Standard-Werke der Informatik. Sein Fokus liegt auf der systematischen Einführung in Abstraktion zum Beherrschen von Komplexität und es werden verschiedene Programmierparadigmen vorgestellt (funktional, objektorientiert, imperativ und datengesteuert). Mit diesem Buch lernt man auch, was man an anderen Programmiersprachen dann vermissen wird, beispielsweise richtige Closures, die das Programmieren von GUI-Anwendungen viel einfacher machen als alles, was C++, Java, ... zu bieten haben.

Dieses Buch ist eigentlich keine Programmiersprachen-Einführung. Scheme wird verwendet, weil es beinahe keine Syntax hat. Man muss sich also nicht mit '::', 'using namespace', 'public static void', ... herumplagen. Man lernt abstrahieren und programmieren, nicht die Details einer Programmiersprache.

Für mathematikorientierte Anfänger in der Programmierung, die sich nicht in überkomplizierte Programmierumgebungen einarbeiten wollen gibt es zwei Möglichkeiten: Scheme (mit DrScheme als Umgebung) oder Smalltalk (vielleicht mit Squeak als Programmierumgebung).
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Format: Taschenbuch
Das Buch Structure and Interpretation of Computer Programs gilt als Standardwerk, gerade für die Programmiersprache Scheme. Ich wollte dieses Buch lesen, um ein tieferes Verständnis von Scheme und Scheme-Interpretern zu erhalten, doch leider konnte ich mich nicht motivieren, es zu Ende zu lesen.

Zwar habe ich schon schlechtere Übersetzungen gelesen, aber dennoch hat sich das Buch nicht so gelesen, als wäre der Orginaltext in Deutsch geschrieben worden. Die Übersetzerin scheint wenigstens fachlich mit dem Thema vertraut. Doch wurden einige Worte entstellend und teilweise lächerlich übersetzt (z.B. Silikonchip für Siliziumchip). Das mag damit zusammenhängen, dass diese im Englischen ähnlich befremdlich sein müssen (beispielsweise Syntactic-Sugar), rechtfertigt aber immer noch nicht diese ohne Sprachverständnis und Kreativität genauso in Anführungsstrichen ins Deutsche zu übersetzen, denn es handelt sich hier um zwei verschiedene Kulturen und Denkweisen. Diese Tatsache kommt auch bei den Anspielungen und Scherzen, die im Deutschen auch keineswegs lustig sind oder den Text auflockern, zum Tragen, auch wenn durch die Übersetzerin einige erläuternde Kommentare eingefügt wurden. Auch der Quelltext der Beispiele wurde entfremdet ins Deutsche übersetzt. So wurden englische und deutsche Bezeichnungen vermischt oder Namen abgekürzt, nur damit sie so lang sind wie das englische Gegenstück. Des Weiteren schreiben amerikanische Autoren auch anders, was sich im Satzbau und der Wortwahl deutlich bemerkbar macht.
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Format: Taschenbuch
Das Buch "Struktur und Interpretation von Computerprogrammen" von Abelson, Sussmann und Sussmann ist eine solide und grundlegende Einführung in die Programmierung. Hier wird Schritt für Schritt auf Konstruktion und Abstraktion von Daten und Prozeduren eingegangen, später auch die Modularisierung bis hin zum Rechnen mit Regitriermaschinen. Nicht umsonst wurde das Buch jahrelang im Rahmen der Vorlesung "Informatik I - Programmierung" an der RWTH-Aachen eingesetzt. Leider greifen die Autoren bei der Umsetzung der behandelten Themen auf die Programmiersprache LISP (bzw. SCHEME als Lisp-Dialekt) zurück, die als rein funktionale Programmiersprache nicht so ganz einfach anzuwenden ist, besonders bei abstrakteren Problemen oder bei der Objektorientierung. In diesem Punkt hätte man auch auf eine grundlegende Programmiersprache, wie zum Beispiel C/C++, zurückgreifen können. Damit sind die dargestellten Probleme genauso gut zu behandeln und man hat den Vorteil einer übersichtlicheren Programmiersprache und vor allem auch einer entsprechenden Programmierumgebung. Von diesem Punkt abgesehen ist das Buch eine wirklich fundierte Einführung in die Informatik, die meiner Meinung nach sehr gut erklärt und auch einfach verständlich sind (die Programmbeispiele einmal ausgenommen). Daher erhält das Buch von mir 4 Sterne. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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