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TOP 500 REZENSENTam 3. April 2015
Bernstein und der Rosenkavalier liefert alles, aber keine Routineaufführung. Manch eigenwillige Tempowahl fällt da auf, manches ist erstaunlich langsam dirigiert, fast schon "staatstragend", manches hat so etwas wie Drive. Bezogen auf solcherlei "Eigenwilligkeiten" ist Bernstein also nicht unähnlich zu C. Kleiber und doch ganz anders. Er kostet die Details mehr aus, ist weniger "nervös" als C. Kleiber - und schafft eine sehr eigenständige Interpretation, die in sich sehr stimmig wirkt, selbst wenn man en detail an manchen Stellen widersprechen können wollte. Und er hat natürlich mit den Wiener Philharmonikern "das" Opernkollektiv, welches gerade in dieser Oper kaum zu ersetzen ist. Von dem her also eine sehr spannende Aufführung.
Was nun die Solisten angeht, so sieht das Bild nicht ganz so "rund" aus: G. Jones ist ein sehr herber Octavian und bekommt ihr Tremolo ein ums andere Mal nicht ganz in den Griff. Intensiv ist sie, aber letztlich wenig idiomatisch. Kein Vergleich zu einer Jurinac oder einer Fassbaender, um zwei herausragende Interpretinnen dieser Rolle zu nennen. Und die Ludwig ist zumindest hier keine junge Marschallin. Sie singt schön und gestaltet auch klug - aber alleine vom Stimmtypus ist sie eben keine ideale Marschallin, zudem sie bei dieser Aufführung auch nicht ihren besten Tag hatte. Bleiben die Popp, die neben der Güden die beste Sophie sein dürfte und ihre Klasse unter Beweis stellt und Berry als hervorragender, sehr idiomatischer Ochs. Und dass Domingo den Sänger singt, ist ein netter Gimmick.
Ein in der Summe uneinheitlicher Rosenkavalier, der vom Dirigat her spannend und "gewichtig" ist, sängerisch aber so manchen Wunsch offen lässt. Vielleicht muss man doch auf den Mitschnitt der Premiere an der Staatsoper hoffen, die Besuchern vielfach als Meilenstein der Interpretationsgeschichte des Rosenkavalier galt.
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