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Strauss: Die Fledermaus Doppel-CD

3.3 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Audio-CD, Doppel-CD, 10. August 2012
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Produktinformation

  • Orchester: Wiener Philharmoniker
  • Dirigent: André Previn
  • Komponist: Johann Strauß
  • Audio CD (10. August 2012)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Decca (Universal Music)
  • ASIN: B008255SWK
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen
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Digital Booklet: Strauss, J.: Die Fledermaus
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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Ich habe soeben die zwei vorliegenden Rezensionen intensiv durchgelesen. Sie zeigen Sachverstand und ich kann die
Einschätzung beider Rezensenden weitgehend teilen.
Mir selbst sind drei weitere Interpretationen der Fledermaus bekannt:

1. Hornoncourt mit dem Concertgebow Orchestra (1988) - nicht überzeugend mit einem "nervigen" Andre Heller

2. Carlos Kleiber mit dem Bayr. Staatsorchester (1976) - funkensprühende Orchesterleistung, 3.Akt=Schwächen der Darstellung.

3. Karajan mit den Wiener Philharmonikern (1960) - Homogenes Gesamtkunstwerk ohne Schwächen, allerdings
Klangverlust durch Digitalisierung (Verlust musikalischer Wärme und Atmosphäre der Vinyl-Aufnahme)

Zur Beurteilung eines Tonträgers gehören mehrere Faktoren, die man bezüglich der Interpretation mehr oder weniger subjektiv vornehmen kann.
Für mich ist aber auch die Klangqualität einer Aufnahme ein nicht unbedeutendes Kriterium, das den Hörgenuß
entscheidend beeinflussen kann.
In diesem Punkt bietet die PREVIN-Aufnahme von 1990 im Vergleich wirklich absoluten Hörgenuß.
Transparent und dynamisch werden Stimmen und Orchesterklang wiedergegeben.

Leider hält sich bei PREVIN Esprit und Spielfreude in Grenzen. Sehr deutlich wird es bei der Polka "Unter Donner und Blitz" im Vergleich zu KLEIBER. Kaum zu glauben, wie unterschiedlich "Gewitter" sein können.
Die Darstellung des 3. Aktes mit einem überzeugenden Otto Schenk als Frosch jedoch ergibt für mich einen Pluspunkt gegenüber der Kleiber-Version.
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Von vully TOP 1000 REZENSENT am 29. September 2012
Format: Audio CD
Man kann dieser Aufnahme der Fledermaus nicht vorwerfen, dass nicht sehr schön gesungen würde - aber reicht das für eine gelungene Aufnahme der klassischen Wiener Operette schlechthin? Ich finde nicht. Und deshalb kann diese Einspielung mich nicht überzeugen:

Dirigent André Previn lässt die Wiener Philharmoniker weich und zart, aber nicht wirklich temperamentvoll spielen - da sprüht kein Champagner, da fließt ein schwerer Rotwein gemächlich vor sich hin.

Im Mittelpunkt des Sängerensemble steht Dame Kiri te Kanawa, die im opulenten Sissi-Kostüm auch das Titelbild schmückt - und so wie sie auf dem Cover aussieht, klingt sie auch: Wie immer überzeugt sie mehr durch die große Schönheit ihrer Stimme als durch ihr Temperament. Diese Rosalinde klingt wie eine Mischung aus Gräfin Almaviva und Marschallin - edel leidend.

Edita Gruberova dagegen ist eine herrlich überdrehte Adele, Brigitte Fassbaender wie immer ein idealer, herrlich eitler Prinz Orlofsky - auch wenn sie gegen Ende ihrer Karriere nicht mehr ganz die stimmliche Souveränität früherer Aufnahmen hat. Die beiden sind die einzigen, die der edlen Blässe dieser Aufnahme entgegen wirken und wirklich Operette spielen - auch wenn es ihnen der Dirigent mit seinen langsamen Tempi sehr schwer macht.

Der Eisenstein - eigentlich eine Tenor-Partie - ist wie so häufig mit einem Bariton besetzt, und Wolfgang Brendel bewältigt die Partie konzentriert, ohne forcieren zu müssen. Der Preis für seine musikalische Vorsicht ist eine untadelige, aber ziemlich blutarme Interpretation.

Dass Olaf Bär eigentlich durchaus ein Dr.
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Von opernfan TOP 500 REZENSENT am 1. Januar 2014
Format: Audio CD
Oh weh, diese Fledermaus kommt schon sehr flügellahm daher: es liegt jetzt nicht daran, dass die Wiener Philharmoniker nicht zum Niederknien schön spielen, aber das Dirigat von Previn ist merkwürdig leblos, ohne Schmiss, ohne Verve, ohne Charme, mit viel zu wenig Ironie… So klingt es wie ein gepflegtes Sonntagskonzert, im Sinne einer wohltönenden Langeweile, die durchaus in der Musik vorhandenen Spitzen werden geflissentlich ignoriert. Und dergestalt mag man kaum glauben, dass die Fledermaus eigentlich ein musikalisches Meisterwerk ist.
Erschwerend kommt hinzu, dass so mancher der Hauptprotagonisten diese Langeweile quasi verinnerlicht haben, allen voran Kiri te Kanawa, die eine so leblose Rosalinde singt, wie man sie kaum je auf Platte gehört hat. Und auch R. Leech ist zwar stimmlich als Alfred in Ordnung, aber vom Typus und seiner Sprache her völlig unpassend. Auch ein Olaf Bär kann vom Idiom her einfach nicht überzeugen, es fehlt ihm einfach an Witz (und auch Charme). Einzig Fassbänder (nicht mehr ganz auf der Höhe ihrer stimmlichen Möglichkeiten, aber immer noch ein Orlofsky par excellence) und Gruberova als sensationelle Adele können zumindest zwei Sterne retten.
Ansonsten muss man leider konstatieren, dass dies eine Fledermaus der vergebenen Möglichkeiten ist.
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Format: Audio CD
Ich finde diese Aufnahme mehr als nur gelungen. Allen voran Kiri Te Kanawa als Rosalinde, ihre wunderbare Stimme ist der glanzvolle Höhepunkt dieser "Fledermaus"!
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