Facebook Twitter Pinterest
Strange Cargo ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
Menge:1

Möchten Sie verkaufen? Bei Amazon verkaufen
Jetzt herunterladen
Kaufen Sie das MP3-Album für EUR 8,99

Strange Cargo

4.2 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

Preis: EUR 17,26 Kostenlose Lieferung ab EUR 29 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Audio-CD, 10. Januar 2012
EUR 17,26
EUR 9,57
Gewöhnlich versandfertig in 2 bis 4 Wochen.
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
12 neu ab EUR 9,57

Hinweise und Aktionen


Acretongue-Shop bei Amazon.de


Produktinformation

  • Audio CD (10. Januar 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Metropolis
  • ASIN: B0067YF5LW
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen
  •  Möchten Sie die Produktinformationen aktualisieren, Feedback zu Bildern geben oder uns über einen günstigeren Preis informieren?
     Ist der Verkauf dieses Produkts für Sie nicht akzeptabel?

Produktbeschreibungen

ACRETONGUE ist das erste uns überhaupt bekannte Elektronik-Projekt aus Südafrika und ganz im Gegensatz zu den ersten Assoziationen, die man zum Herkunftsland haben könnte, strotzt -Strange Cargo- nur so vor Perfektion! Dies beginnt mit dem hochästhetischen Coverdesign und setzt sich in der hypnotischen, düsteren und trotzdem sehr warmen Stimmung fort, die -Strange Cargo- verbreitet.
Irgendwo im musikalischen Niemandsland zwischen Mind.In.A.Box und haujobb sind Acretongue stilistisch verordnet, und lassen eigentlich doch kaum einen Vergleich mit anderen Projekten zu. Electro-Kenner werden die flächigen, komplexen Electrosounds vielleicht an ältere Zeiten und Bands wie Trauma, Violet Arcana, Clock DVA, Chris & Cosey oder This Digital Ocean erinnern. Sehr melodiöse aber dennoch sphärisch komplexe Klänge sind leider in jüngerer Vergangenheit fast nur noch im Techno-Bereich zu finden und aus dem Electro-Industrial Feld nahezu verschwunden. Hier gibt es sie also endlich wieder, komplexe, melancholisch angehauchte Electrosounds, frei von allzu penetranten Beats, aber dafür getragen von hypnotischen, düsterromantisch angehauchten Vocals.
Bei Acretongue, einem Namen den der Solokünstler Nico J. aus einer Terry Pratchet-Geschichte entliehen hat, geht es nicht nur thematisch, sondern auch stilistisch um Individualität, den unbegreiflichen Teil unserer Persönlichkeit, der aus uns Individuen macht, uns zeitweise zu irrationalen Handlungen treibt aber auch zu außergewöhnlichen Leistungen anspornt. Diese philosophische Betrachtung findet nicht nur im Artwork sondern auch im Sound ihre Entsprechung: Ein ungewöhnlich eindringliches Album mit einem außergewöhnlichen Sounddesign, ein echter Exot und willkommenes Unikat in der Electro- und Synthiepop-Landschaft.
Über vier Jahre hat Nico J. an -Strange Cargo- gefeilt um dieses spannende Werk abzurunden und es hat sich gelohnt: Ein Electro-Highlight des Jahres!

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
"Strange Cargo" ragt durch vielschichtige, komplexe, jedoch nicht zu vertrackte elektronische Arrangements aus der Masse der Veröffentlichungen im "dunkel gefärbten elektronischen Bereich" heraus. Die Soundscapes sind durchdacht, detailverliebt, flächig, düster, aber trotzdem durchaus eingängig, melodiös und mit gewissem Pop-Appeal. Eigentlich handelt es sich bei den Songs eher um "Instrumentals mit verhaltenem Gesang". Klassische Songformate a`la "Strophe, Refrain, Strophe" stehen zurück hinter überwiegend sich Schicht um Schicht auftürmenden Klanglandschaften. Die Amazon-Produktbeschreibung bringt es ausnahmsweise mal auf den Punkt (scheint endlich mal ein Fachmann verfasst zu haben).

Man fragt sich, warum diese Musik bisher so noch nicht gemacht wurde. Ständig meint man zu erkennen, wo das südafrikanische Ein-Mann-Projekt seine Ideen her hat, aber so richtig kann man es doch nicht zuordnen. Weniger songorientiert und flächiger als Edge of Dawn / Seabound, düsterer und authentischer als Mind.in.a.Box, aber wiederum organischer und leichter als alte Heroen wie Skinny Puppy, Frontline Assembly, Haujobb oder Mentallo and the Fixer. Wenn sich De/Vision nach "Unversed in Love" nicht zusehends gen Mainstream orientiert oder Dismantled den FLA-Stil ihres 2002-Debüts in eine etwas poppigere Richtung weiter entwickelt hätten (statt sich immer weiter zu verzetteln), könnte eine Mischung aus beiden sich heute so ähnlich anhören. Auch an die weniger BPM-lastigen Stücke von Neuroticfish, Assemblage 23 oder Angels&Agony fühle ich mich passagenweise erinnert.

Trotzdem klingen Acretongue eigenständig genug um sich möglicherweise dauerhaft zu etablieren.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Südafrika ist nicht unbedingt für seine zahlreichen elektronischen Musik-Acts bekannt. Umso überraschender ist daher für mich, dass gerade aus diesem Land mit Acretongue ein qualitativ so hochwertiges Projekt auftaucht.

Acretongue lässt sich vermutlich am besten im Grenzgebiet zwischen Haujobb, mind.in.a.box und Skinny Puppy einordnen. Zwischen melancholischen Melodien und Nico J.'s Flüster-Gesang ist auch die Freude an Experimenten in praktisch jedem einzelnen Song des Albums erkennbar. Es bleibt jedoch zu keinem einzigen Zeitpunkt die Eingängigkeit auf der Strecke.

Was mir besonders aufgefallen ist - und gerade bei elektronischer Musik meistens ignoriert bzw. bewusst vermieden wird - ist die dynamische Steigerung in manchen Tracks. Oft beginnt ein Song relativ leise und steigert sich dann auch lautstärkentechnisch zu einem Höhepunkt hin. Das mag zwar nicht unbedingt im Sinn der Club-DJs sein, der geneigte Zuhöhrer wird dafür aber mit einer im modernen Electro-Industrial sehr raren emotionalen Intensität belohnt.

Wenn man sich stilistisch bei den oben genannten Interpreten wohl fühlt und ein offenes Ohr für eigenständige elektronische Musik hat, sollte man Acretongue auf jeden Fall eine Chance geben.

Noch eine letzte Anmerkung: auf der offiziellen Bandcamp-Webseite des Projekts kann man das erste Demo-Album "_Nihil" kostenlos in unkomprimierter Qualität herunterladen. Unbedingt anhören!
Kommentar 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
... und besetzt dabei eine kleine Nische.

Der Vergleich mit Bands, die ebenfalls in elektronisch-sphärischen Bereichen unterwegs sind, wurde ja bereits bei anderen Rezensionen ganz gut angeführt.
Trotzdem besetzen Acretongue eine Nische, die so von fast niemandem gefüllt wird. Die musikalischen Flächen werden etwas dunkler mit dem ruhigen Gesang gefüllt, als bei all den anderen im Vergleich aufgeführten Bands - ohne dabei irgendwelche Depressionen auszulösen!
Leider kann das Album die Klasse der ersten 4-5 Songs (Mein Favorit ist ganz klar 'These Soft Machines') in der Mitte nicht ganz halten.
Die Songs 6-9 sind leider nicht mehr ganz so einprägsam und wirken etwas einfallslos.
Mit 'Oblivion', das es auch auf den Septic X Sampler im Abeyance Remix geschafft hat, kommt ein weiteres Highlight am Ende des Albums zur Geltung.

Sicherlich ist 'Strange Cargo' kein typisches Synthie-Pop Album und auch nichts für die Clubs (außer die Songs werden von den entsprechenden Szenegrößen remixed, wie auf dem Septic X Sampler), aber wer mind.in.a.box, Seabound oder Edge of Dawn mag, wird an Acetongue eigentlich nicht vorbeikommen.

P.S.:
Keine Ahnung, ob irgendwer jemals etwas von einer Band mit dem Namen 'in der Strafkolonie' gehört hat - aber deren Musik kommt Acretongue sehr nahe; und es gab sogar dort einen Song mit dem Titel 'Oblivion'... . Ich glaube aber, daß diese Band nie bekannt wurde bzw. ihre EP am Anfang der '90er nicht überlebt hat.
Ich wünsche Acretongue mehr Glück, denn wer besetzt sonst diese schöne musikalische Nische? ;-)
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Audio CD
Ich habe mir das Album gleich zu Beginn der Veröffentlichung zugelegt; aufmerksam geworden durch die Septic-Sampler-Beiträge.
Seitdem konnte ich noch keine Abnutzungserscheinunge beim Hören erkennen, was heute ein Ausnahmezustand geworden ist.
Acretongue liefert mit Strange Cargo ein Kunstwerk ab, welches in der Szene mehr Beachtung verdient hätte. Anstatt mit dem typischen Ich-bin-so-böse-sound zu erscheinen (wie es heute in Massen abgeliefert wird), wird dem Hörer
sphärischer und komplexer Electro geboten, der sowohl zum Tanzen oder zum Abtauchen anregt. Alle Songs wurden mit
Leidenschaft kreiert und das Album bietet keinerlei Durchhänger. Der Gesang wird stellenweise flüsternd dargeboten, was die düstere Melancholie des Albums verstärkt. Wem Mind-in-a-Box zu poppig ist, findet hiert die neue Alternative. Klangtechnisch ist das Album perfekt, und der Konsument wird auf jeden Fall erkennen können, das viel Zeit in dieses Album investiert wurde. Das Geld ist auf jeden Fall hier gut angelegt, und ich wünsche mir, das Acretongue bald wieder ein solches Werk abliefern. Dem Künstler 1000 Dank dafür.
Kommentar 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden


Kunden diskutieren