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In der Strafkolonie Gebundene Ausgabe – 14. Februar 2012

4.3 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein vorbildliches Buch, ein Beispiel, wie man ein Stück Literatur so mit Materialien zum Thema umgibt, daß dadurch ein besseres Verständnis entsteht.« (Gisela Lindemann, Norddeutscher Rundfunk) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Franz Kafka (1883 1924), in Prag geboren, arbeitete dort als Jurist, bevor ihn eine erkrankung an TBC zwang, seine Anstellung aufzugeben. Er lebte fortan als freier Schriftsteller in Berlin und Wien, bis er 1924 in einem Sanatorium in Kierling bei Wien seiner Krankheit erlag. Sein literarischer Nachlass wurde posthum von seinem Freund Max Brod veröffentlicht. Sylvain Ricard wurde 1969 geboren und ist Szenarist. Er lebt und arbeitet in Paris. Maël wurde 1976 geboren und ist Comiczeichner und Sänger in der Folk-Rock-Gruppe Hitchcock GoHome!. Er lebt und arbeitet in Grenoble, Frankreich.


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Format: Taschenbuch
"In der Strafkolonie" ist nicht nur Franz Kafkas gelungenste Erzählung, sondern neben Borcherts "Schischiphusch" auch die beeindruckendste deutsche Erzählung, die ich kenne - und das aus zwei Gründen:
1. Vordergründig geht es um einen Reisenden, der in einer Strafkolonie ein Hinrichtungsverfahren "begutachten" soll, das mit einer speziell konstruierten Maschine durchgeführt wird.
Kafkas Kunstgriff liegt darin, dass er dem Reisenden die Feinheiten der Maschine von einem Offizier anpreisen lässt, der von diesem Verfahren vollkommen überzeugt ist und den Akt des Folterns mit der gleichen Begeisterung schildert wie andere den Liebesakt und den Reisenden gewinnen will, das Verfahren beim Kommandanten zu befürworten.
2. Der Reisende begutachtet das Verfahren im Auftrag des aktuellen Kommandanten, welcher ein Gegner der Folter ist, während der frühere Kommandant, dessen Geist noch über der Kolonie zu schweben scheint, ein vehementer Verfechter der härtesten und brutalsten Strafen gewesen war.
Indem der Reisende sich am Ende des Vortrags gegen die Maschine ausspricht, entzieht er sozusagen die Existenzgrundlage des Offiziers und vertreibt den Geist des ehemaligen Kommandanten.
Natürlich endet - wie alle großen Erzählungen Kafkas und das Leben selber - auch diese Geschichte tödlich und als der Reisende am Ende die Kolonie verlässt, hat diese kleine Erzählung den Eindruck vermittelt man hätte literarisch am Ende einer Epoche der Folter teilgehabt.
Mehr kann Literatur nicht leisten.
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Format: Gebundene Ausgabe
In Der Strafkolonie (Knesebeck)

In eine, auf einer Insel liegenden, Strafkolonie irgendeines mächtigen Landes wird ein hoch angesehener Forschungsreisender eingeladen. Der neue Kommandant hat ihn darum gebeten an einer Hinrichtung teil zu nehmen. Er wird schon von dem Offizier erwartet der die Strafe vollziehen soll. Breit und lang erklärt der ausführende Henker, der zugleich Richter zu sein scheint, wie die Apparatur funktioniert. Die Maschine, die Egge genannt wird und einst vom alten Kommandanten erdacht wurde, ritzt über 12 Stunden mit gläsernen Nadeln das Urteil immer tiefer in den Leib des Verurteilten. Nach 12 Stunden wird der Täter endlich durch den Tod erlöst. Noch schrecklicher ist aber das sich der Beschuldigte nicht verteidigen kann und bis zur Ausführung der Strafe nicht über das Urteil bescheid weiß. In diesem Falle soll ein Soldat der während des Dienstes eingeschlafen ist, das Urteil 'Ehre deinen Vorgesetzten' in den Leib geritzt bekommen. Wird der Reisende eingreifen oder zuschauen wie die schreckliche Prozedur ausgeführt wird?

'In der Strafkolonie' zeigt Kafka auf bedrückende Weise wie totalitäre Systeme entstehen und am Leben gehalten werden können. Dabei wirkt letztlich sogar der ausführende Offizier menschlicher als der Reisende, da der Offizier bis zum Ende für das einsteht an das er glaubt, während der Reisende bis zum Ende nur ein Beobachter des Unrechts bleibt und keine wirklich klare Aussage zur Situation macht.

Das man die Geschichte auf viele verschiedene Weisen interpretieren kann ist klar, das Kafka eine wirklich fantastische und nur schwer zu ertragene Welt erschaffen hat, auch. Wie ist aber die Comic Umsetzung von Sylvain Ricard gelungen?
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Format: Gebundene Ausgabe
"Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet." So beginnt die Geschichte des Josef K., dem von einer mysteriösen Behörde der Prozeß gemacht werden soll. Und je mehr er seine Unschuld verteidigen will, um so tiefer sinkt er ins Gestrüpp undurchschaubarer Gesetze und menschlicher Verwirrungen.

Dieser Gedanke aus Kafkas Roman "Der Prozeß" zwingt nahezu zu Ende gedacht genau zu der Idee, die "In der Strafkolonie" vollendet wird. Beide Erzählungen entstammen dem gleichen Jahr (1914), beide bedingen sich in gewisser Weise und dort, wo das Gericht in einer sturen, mechanischen Art zum Prozeß und zur Verurteilung kommt, genau dort führt die Erzählung zum Aufblitzen des Technokratischen: "Es ist ein eigentümlicher Apparat". Mit dieser Feststellung führt der Offizier den Forschungsreisenden, eingeladen einer Exekution in der Strafkolonie beizuwohnen, in die detaillierte Beschreibung dieser Hinrichtungsmaschine ein.

"Apparat" als Begriff in seiner Doppeldeutigkeit konnte von Kafka (1883-1924) nicht besser verwendet werden, zeigt er hier wie dort (Der Prozeß) auf die Metamorphose vom Menschlichen zum Technischen, in beiden Erzählungen gelten Unkenntnis des Verurteilten zu seinen Vergehen, der rein rationalen, maschinellen, inhumanen Abfertigung zu einem Urteil und seiner Vollstreckung. Selbst die Vergehen sind nicht einmal zu benennen, denn "Die Schuld ist immer zweifellos". Gleichzeitig offenbart diese Sicherheit in Gesetzesfragen, dass niemand sich in das Gericht einzumischen hat, sogar, dass dieses Gericht ohne höhere Gerichte über sich von einer einzigen Person geleitet wird, die zugleich richtet und vollzieht.
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