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am 10. Oktober 2016
Harry Dresden bedient viele Klischees des abgetakelten Privatdetektivs eines Film Noir. Das kann, je nach Natur des Lesers, entweder ein Plus- oder ein Minuspunkt sein. Für Fans dieses Filmgenres mag das entsprechende Setting in The Dresden Files nicht ganz authentisch wirken oder zu oberflächlich behandelt werden, doch glücklicherweise bietet Storm Front (Sturmnacht) einiges mehr als nur einen weiteren Detektivroman nach Schema F.

Die Hauptmerkmale des Buchs sind schnell erklärt: ein notorisch abgebrannter Magier-Detektiv in einer Welt wie der unseren, mit dem Unterschied, dass Magie real ist und Feen, Trolle, Vampire und andere Gestalten Seite an Seite mit den Menschen leben. Oft gehört, oft versucht, hat mancher Autor ein passables Ergebnis erreicht. Doch Harry Dresden dürfte der Vater aller ermittelnden Magier sein. Der Autor, Jim Butcher, schafft es, aus diesen nicht unbekannten Zutaten ein erstaunlich gut funktionierendes und stimmiges Gefüge zu machen. Zu verdanken ist dies u.a. einer Kombination aus interessanten Charakteren, einem dichten Plot und einem flotten, erfrischend unterhaltsamen Schreibstil. Die übernatürlichen Aspekte des Romans werden zwar mit Liebe zum Detail, aber nicht ausufernd langweilig geschildert. Kurz gesagt: Dieses Buch ist dreckig, blutig, absurd komisch, einfach gestrickt und macht schlichtweg süchtig.

Die Seiten von Storm Front fliegen also nur so dahin, mit viel trockenem Humor, rasanter Action und einem unglaublich sympathischen, fesselnden Hauptcharakter. Harry Dresden möchte eigentlich nur eins: sein Leben leben, seine Rechnungen bezahlen können und seine magischen Kräfte auf legale Weise benutzen. Mit seinen magischen Eskapaden und einer nicht ganz sauberen Vorgeschichte jedoch ist er, trotz seiner gelegentlichen Feigheit, ein Unikat in der Masse der Detektive. Harry ist der altmodische Typ Mann, der die Jungfrau in Nöten vor dem Drachen rettet, der die Unschuldigen vor dem Unheil beschützt, weil er das für seine Pflicht hält, auch wenn er ahnt, dass er dafür keinen angemessenen Dank bekommen wird. Altmodisch sind auch seine Ausrüstungsgegenstände, denn mit der modernen Technik steht er gezwungenermaßen auf Kriegsfuß. Magie und Elektronik, nein, das harmoniert ganz und gar nicht, da brennt auch der beste CD-Player durch.
Was diese Figur so richtig sympathisch macht, ist die Tatsache, dass sie viele gegensätzliche, aber sehr authentische Eigenschaften in sich vereint. Auf der einen Seite ist Harry der absolut selbstbewusste, stolze und gelehrte Magier und auf der anderen Seite ist er in mehrfacher Hinsicht menschlich und fehlbar, ungeschickt, tollpatschig und manchmal einfach nur dumm (und er weiß es in diesen Momenten selbst). Harry Dresden ist als Protagonist komplex genug, um eine ganze Serie an ihm aufzuhängen, mit einem ironischen bis selbstironischen Humor, der dafür sorgt, dass das Buch nicht zu ernsthaft wird. So kommt es auch vor, dass er seine teils durchaus ernsten Konflikte mit köstlichem Galgenhumor kommentiert.
Die Art, wie Dresden seine Welt dabei als Ich-Erzähler beschreibt, erlebt und mit ihr interagiert, ist so selbstverständlich und die Beschreibungen wirken derart gewöhnlich, dass man als Leser keine andere Wahl hat, als ihm zu glauben. Das wirkt trotz der magischen Schwerpunkte echt, lebendig und geradezu natürlich.

Storm Front ist nur der erste Teil einer umfangreichen Serie, das Buch schließt die Haupthandlung aber ohne Beanstandungen ab. Wer nun ein Kribbeln in den Fingern verspürt, sich den ersten Band anzueignen, aber kein Fan von Cliffhangern ist, darf also getrost aufatmen. Storm Front lässt dennoch genügend Geheimnisse offen, um neugierig auf den nächsten Band zu machen. Es mag kein besonders tiefgründiger Roman sein, aber er ist ein großes Lesevergnügen mit Spannung und vielen Lachern.
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am 3. April 2013
...überhaupt nicht. Aber es macht Spaß - und das nicht zu knapp.

Ja, es hat logische Fehler. Ja, es ist sprachlich nicht unbedingt das Beste. Ja, es ist keine High-Fantasy. Aber für mich war es ein page turner - und auch die fünf folgenden Bände, die ich bisher gelesen habe, hatten diese Wirkung auf mich. Genau das Richtige, um Abends noch ein paar Seiten (und manchmal auch ein paar mehr) zu lesen. Irgendwo ist es "pulp fiction", aber wirklich unterhaltsam und das Setting ist zumindest mir nicht nochmal bekannt. Jeder der bisher gelesenen Bände hatte ein paar logische Stolperer, aber auch die restlichen werde ich mir wohl nach und nach zulegen. Es ist nicht ganz der Zug da wie bei anderen Fantasy-Reihen, bei denen ich das Bedürfnis hatte, jedes Buch verschlingen zu müssen, um möglichst schnell den Fortgang der Geschichte zu erfahren - was aber auch daran liegt, dass die Geschichten im Großen und Ganzen abgeschlossen sind - es existiert zwar ein loser Bezug zwischen den Büchern und die Entwicklung manch Charakters würde wenig Sinn ergeben, läse man die Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge.

Mich erinnert das ganze ein wenig, auch wenn das Setting etwas anders ist, an die US-Serie Firefly: Ähnlicher Humor und ähnlicher Mix aus bekannten Stilelementen, die aber in dieser Mixtur etwas Neues ergeben.
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am 16. August 2016
Ein Detektiv der zaubern kann-dieses Buch schöpft aus dem Vollen bei gängigen Noir und Fantasy-Stories. Wem die ungewöhnliche Kombination gefällt, wird mit dem Buch seine Freude haben. Dankenswerterweise hat die Geschichte eher die Länge eines Detektivromans (etwa 200 Seiten), nicht die einer durchschnittlichen Fantasy-Geschichte (500+ Seiten), sonst würde der Genre-Mischmasch schnell seine Schwächen zeigen.
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am 25. August 2009
Wenn der einzige Zauberer, der im Telefonbuch von Chicago zu finden ist, sich aufmacht, um einer Dame in Not zu helfen, deren Ehemann abhanden gekommen ist und ganz nebenbei noch versucht, die Polizei bei der Auflösung eines grausigen Doppelmordes zu unterstützen, ist Spannung garantiert. Und jede Menge Spaß.

Der erste Band der "Dresden Files" (benannt nach der Hauptperson, Harry Dresden) ist an Tempo, trockenem Humor und sarkastischen Kommentaren nicht zu überbieten. Jim Butcher hat es geschafft, eine Serie zu schreiben, die eigentlich eine Mischung aus Groschenroman-Krimi und Fantasy ist (Feen, Werwölfe, Zauberer, Vampire, um nur einige zu nennen), und das, ohne in Kitsch oder Pathos abzudriften. Der Autor bedient sich frech aller gängiger Klischees beider Genres, allerdings nicht, ohne eine saftige Brise Selbstironie.

Eine Warnung an dieser Stelle: 2010 erscheint bereits Band 12. Und wer einmal mit der Serie angefangen hat, will sie alle lesen ...
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am 14. Februar 2017
Find den Hauptcharakter manches Mal zu "ritterhaft". Insgesamt aber ein sehr cooles Konzept und eine spannende Geschichte.
Wenn man nicht zu viel darüber nachdenkt, dass die ganze Welt schon lange über Zauberei Bescheis wissen müsste, ist die Welt sehr cool gestaltet. So in etwa eine Mischung aus Harry Potter und Sherlock Holmes.
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am 14. Juli 2016
I usually always prefer the hardcopy of a book to an audiobook. However, this is a rare exception where the reading of the book is so well done on audio that it makes an otherwise flat story come to life. Cute concept, but really get the audio instead.
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am 17. Dezember 2013
At least as far i've read others. Whatever - this covers my opinion about all of the published editions of the sequel - which I have all read with great pleasure and i'm waiting for the next one. Others wrote about the plot - refer to it it for enlightement. Within the limitation of the genre my only critisism would be the somehow crazy habit of the protagonist towards the female sex - at least from the european pov. I've seen somthing like this in some (but not all) books from the fantasy or thriller area from american authors. But so what - its good writing.
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am 1. Oktober 2013
Über die Harry Dresden Reihe muss man nicht großartig viel sagen, jede Person die viel liest kennt sie. Die meisten schätzen diese Serie, und das völlig zurecht! Ich bin eigentlich kein Freund von Krimis, aber die vorliegende Mischung von Fantasy und Kriminalgeschichte ist unglaublich packend, und lässt einen erst wieder los wenn man auf der letzten Seite angekommen ist. Uneingeschränkt zu empfehlen!
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am 22. Juni 2010
I have to confess it is a really good book.

It is a nice and fast paced story. Unfortunately, I am not into detective stories, whether they through flashes out of their bare hands or not.
Like "Kim Harisson" it is sometimes a bit too much esoteric, but it is still a good story.
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am 3. Oktober 2016
Das Buch ist in meinen Augen gut geschrieben und die Story mal was anderes. Werde auch die anderen Bücher dieser Reihe lesen.
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